Kurz vom Date versetzt werden

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 48 Antworten

„Heide“ (Pseudonym)

ich sehe es gibt sehr unterschiedliche Meinungen hier im Forum. Dafür erst mal "Danke".
Es ist sehr interessant was andere User darüber denken und erlebt haben.

„Waren“ (Pseudonym)

Glaube die "Kennenlernzeit" kann man sich vorstellen wie einen Hindernislauf durch den Porzellanladen. Es kann in der Anfangszeit immer noch eine Menge nicht passen, mal was schief gehen, oder der eine entscheidet sich links und der andere entscheidet sich rechts abzubiegen.

Bis ein wenig echt, reale Nähe da ist, sollte man das Ganze versuchen sportlich zu nehmen. Auch wenn das nicht immer leicht ist.
In diesem Fall hat das Gefühl wahrscheinlich nicht (ausreichend) gepasst und die Dame hat die Reißleine gezogen. Nicht schön. Aber kann einfach passieren.

Ich schreibe und telefoniere bis sich eine gemeinsame Wellenlänge zeigt, oder eben nicht.
Wenn sich eine Wellenlänge zeigt, dann verabredet man sich.
Deswegen gibt es keine Dates bei mir, die nicht stattgefunden haben oder versetzt wurden.

„Kehl“ (Pseudonym)

Dagmar hat es nett ausgedrückt, "Daten üben"
Sich einfach mit netten Leuten treffen, nicht nur mit den vermeintlich "richtigen".
Man lernt dabei nette Menschen kennen, kommt mal vor die Tür anstatt online Profile zu filtern und man kann nur positiv überrascht werden, wenn man eigentlich keine Erwartungen hat.
Dadurch kenne ich auch eine halbe Handvoll (den Daumen nicht mitgezählt) von hier.


Zu den Begründungen warum es nicht passt, ich frag nicht.
Es wurde mir schon derartiger Quark erzählt, "Du bist total nett und super, ABER..."
Freundlich bleiben, Tschüß sagen und, ganz ehrlich? Wenn Du keine dusselige Antwort haben willst, dann frag nicht nach dem Warum.
Keine/r erwiedert ehrlich "Du solltest Dich mehr pflegen/Ich wäre auch gern mal zu Wort gekommen/Ich wollte Sex, aber das war bevor Du den Mund aufgemacht hast/Ich hab Angst/ etc.

„Haltern am See“ (Pseudonym)

@Paule
Gut gesagt mit den ehrlichen Antworten ☺

Habe früher auch mal beleidigte Herren erlebt, die dann auch nach einem Date eine Absage nicht nachvollziehen konnten. Und sich quasi von mir veräppelt gefühlt haben.
Letztendlich ist es doch egal wann man eine Absage bekommt oder gibt, es passt eben für eine Person nicht.

Wirklich unschön ist es allerdings wenn man Kosten investiert hat oder ein vorsätzlicher Betrug a la scamming dahinter steckt.

„Greifswald“ (Pseudonym)

MEin bestes Versetzen bei einem Date....

Wir treffen uns da an der Strasse in dem Ort um 18Uhr.... warum dort und nicht in
einem Café, oder andere Lokalität..... Oton, du möchtest mich kennenleren , so oder garnicht, okay....
also 50km gefahren, stehe pünktlich an der Ecke der Strasse...
und warte, warte , warte.....
nach einer halben stunde...
ja danke für das Versetzen....

Irgendwann komme ich wieder online... sehe die besagte Person online und frage höflich warum sie nicht gekommen sei und das es doch nicht fair gewesen sei. Ihr Spruch, Ich habe Dich gesehen, du bist nicht mein Typ, deshalb habe ich es auch nicht für nötig befunden dich anzusprechen und mit Dir zu quatschen und das du die 50 km gefahren bist, dafür kann ich auch nix, selbst schuld und 10 Sekunden später war ich gesperrt.

„Olpe“ (Pseudonym)

@scharmoer: boah wie gemein. Bei so einer Respektlosigkeit werde ich richtig wütend.

„Haltern am See“ (Pseudonym)

Alter Schwede 😐
Das ist mal dreist

„Waren“ (Pseudonym)

@scharmoer Wow. Dafür möchte ich mich fast im Namen aller Frauen entschuldigen. Sowas ist echt das Allerletzte.

Also ich hab noch niemanden versetzt.
Ich gebe jedem eine Chance, wenn ich einem Treffen zugesagt habe.
Bin zum Glück auch noch nie versetzt worden.

50km find ich aber nicht so dramatisch, aber das macht das Landleben-> hier sinds 50km um vernünftig einkaufen zu können!

Meines Erachtens gehört sich so ein Verhalten einfach nicht. Ich finde es respektlos und feige, wenn man nicht wenigstens 24h vorher absagt...

Also bei denen die nicht auftauchen, hat man auch nix verpasst wer so wenig Arsch in der Hose hat, passt eh schon mal nicht zu mir!
Verabredungen sind für mich binden, dass heißt ich erscheine auf jeden Fall.
Wenn jemand absagt aus welchen Gründen auch immer ist das völlig Ok, das muss ich nicht Analysieren!

Jemanden stehen lassen und von weiten Beobachten, absolutes Armutszeugnis für mich und Zeugt von Oberflächlichkeit.

Dating üben, ist ein gutes Stichwort einfach ohne große Erwartungshaltung zu einem Treffen gehen.
Musste ich auch erst lernen, ich persönlich bin durch diese Haltung viel entspannter.

Aus versetzt werden, lernt man aber auch und ist kein Beinbruch.

„Marburg“ (Pseudonym)

Ist mir zweimal passiert.
zum Ersten... Er hat verschlafen... lol um 14 Uhr (beneidenswert!)
zum Zweiten... Er wusste nicht, dass ich es Ernst meinte (Mann-Frau-Kommunikation ;-))
Im Nachhinein könnte ich mich kaputt lachen. In der Situation hatte ich ehr das Lizzi-Gefühl!

„Haltern am See“ (Pseudonym)

Was ist denn das Lizzi Gefühl? 😮

„Deggendorf“ (Pseudonym)

Ja, versetzt werden ist nur in der Schule schön... mir ist das bisher nur ein einziges Mal passiert... aber da gleich richtig. War noch jung und es waren meine ersten Onlinedating-Erfahrungen... ich fuhr 600 km mit dem Zug für die Frau. Ziemlich dämlich, ich weiß. Am Zielort angekommen, war niemand zu Hause. Ich ging drei Stunden in die Stadt und kam dann wieder. Immer noch keiner zu Hause. Ich fuhr dann wieder 8 Stunden lang nach Hause. Später stellte sich raus, dass sie wieder bei ihrem Ex war, den sie vorher im Gespräch mit mir in Grund und Boden verdammt hatte. Sie meinte, sie hätte das Treffen "völlig vergessen". Kein weiteres Interesse mehr von ihrer Seite. Später bekam sie mit ihrem Ex ein Kind. Das war mir eine wichtige Lehre.

Seitdem gibt es bei mir kein Date mehr ohne Eskalationsstufen.

1. Man unterhalt sich online und findet sich sympathisch, erst dann:
2. Telefoniert man miteinander und findet die jeweils andere Stimme sympathisch, erst dann:
3. Macht man einen Videochat, um zu entscheiden, ob man sich auch vom Aussehen her attraktiv findet, und erst dann:
4. fragt man nach einem Date.

Alles andere hat sich nach meinen Erfahrungen als schmerzhafte Korbjagd herausgestellt und ist nicht zielführend, sprich: Zeitverschwendung.

„Marburg“ (Pseudonym)

"Was ist denn das Lizzi Gefühl? 😮"

Elisabeth II.says:"I´m not amused!"

„Haltern am See“ (Pseudonym)

Ahhh... das erhellt mich 😁

„Jüchen“ (Pseudonym)

@Knusperkopp
Gebe Dir Recht. Genauso handhabe ich das auch. Taste mich auch erst ran, bevor ich zum Gefühl komme, es könnte zum Date reichen. Erspart so manche Enttäuschung.

„Waldkraiburg“ (Pseudonym)

Knusperkopp:
Hört sich zunächst oberflächlich an, pardon du tuts mir leid.

An anderer Stelle schrieb ich; Unsere Rolle ist Bettler und Vollidiot
gleichermassen.

Hier fand statt: Er wurde auf die Strasse "geschickt"
(lange Anreise). Sie beobachtete ihn -nicht mein Typ-
und verschwand.

Meine Konsequenz u.a.: Der Date, also geht NUR nach meinem
Gusto, wenn nicht MEINE Absage.

a) es spielt eine Rolle wie verbindlich ein Date ist. Ob von beiden Seiten konkret Ort und Zeit bestätigt wurde. Oder ob ein Treffen eher als Idee im Raum steht und es vage und unverbindlich ist.

Letztes Jahr habe ich mit einer Dame geschrieben - wir wollten uns auch mal treffen, EVENTUELL den gleichen Abend in der Stadt, wo wir beide unterwegs waren, mehr hatten wir nicht festgelegt. Nun im Verlauf des Nachmittags und frühen Abends kam auf meine letzte Nachricht keine Antwort - auch nicht weiter tragisch. Ich schaltete mein Handy aus und begab mich zur Nachtruhe um prompt irgendwann am nächsten Morgen mehrere Nachrichten zu haben, die ab 1 Uhr nachts eingegangen waren: Erste war in dem Stil"Ich bin gerade vom Partyschiff runter und gleich da und da." Die nächsten Nachrichten wurden immer gereizter bis um Vorwurf, ich hätte sie doch wohl übel versetzt.

b) Und Dates, wo sich rausstellt, daß der Andere schon nur wegen dem Sehen im Vorbeigehen oder Vorbeifahren Abstand nimmt und es dann gar nicht zu einer persönlichen Treffen kommt. Aktuelle Komplettfotos und Selbstbeschreibung minmieren so etwas und sind auch nur fair.

„Würzburg“ (Pseudonym)

Ich habe noch nie ein richtiges Blind Date gehabt, finde es aber nachvollziehbar, wenn eine Frau lieber unerkannt wieder geht, als sich total unwohl zu fühlen. Es gibt zu viele Männer, die eine klare Ansage nicht akzeptieren können oder vorpreschen oder dich mit ihrer gesamten Lebensundleidensgeschichte samt Gejammer ungefragt beschallen, das ist bei völlig Fremden dann ja auch riskant, wenn man nicht einschätzen kann, wie sie auf Abgrenzung reagieren. Nein, es ist trotzdem weder richtig noch fair... aber besser als ein gefährlicher oder unangenehmer Abend und als Frau ist man auf gutes Bauchgefühl angewiesen.

„Waldkraiburg“ (Pseudonym)

battlecat: Wir Männer sind leistungsorientiert erzogen. Können mit Niederlagen,
sprich Ablehung sehr schwer umgeben.
Sind in solchen Sachen echte Volltrottel.

„Würzburg“ (Pseudonym)

Es ist keine Niederlage, wenn es nicht passt. Die Erwartungshaltung, tja... Dornröschen wird einfach mal geküsst, Aschenputtel bei ihrem Abgang quer durchs Königreich verfolgt und auch sonst taugen weder unsere alten noch neuen Geschichten, Frauen eine Entscheidung treffen zu lassen. Fängt mit den ganzen Stalkerfilmen an, in denen respektlose Penetranz zum happy ending führt. Ich verstehe jede, die vorsichtig ist.

Auch wenn ich finde, das muss man anders regeln können als durch kommentarloses Versetzen.