
„Pforzheim“ (Pseudonym)
also ich bin eine frau die werden nicht alt die werden besser
klar hab ich meine eigen heiten brauch viel schlaf und mittagesssen gibts auch nicht
bei mir gibts keine normale milch trink nur wasser
ich schlafe die ganze nacht mit sanfter musik
warum das ganze weil es mir gut tut
und das lass ich mir auch nicht nehmen

Sunshine16, der Beitrag könnte von mir sein. ;-)
Ich sehe auch viele Vorteile in getrennten Wohnungen.
Die wären im Idealfall sehr nah zusammen, so dass man sich spontan sehen kann, aber jeder hätte auch Rückzugsmöglichkeiten. Ich arbeite viel und genieße es manchmal sehr, einen Abend nur für mich zu haben. Umso schöner ist es dann, auch wieder mit dem Partner Zeit zu verbringen.
Wenn ich solche Gedanken im Freundeskreis äußere, höre ich öfter, ich würde mir wohl nur die Rosinen rauspicken wollen, eine Beziehung würde eben auch Kompromisse bedeuten...
Aber wer gibt das vor, wer definiert Beziehung? Warum ist das für viele immer noch die auf Dauer einzig akzeptierte Art eine Beziehung zu führen: Fast jede freie Minute zumindest in einer Wohnung zusammen zu sein?
Natürlich gehören zu einer Beziehung Kompromisse, ganz klar. Aber zu viel Alltag kann eine an sich sehr schöne Beziehung manchmal auch kaputt machen.
Und getrennte Wohnungen heisst ja nicht, dass man nicht für den anderen da sein will, wenn es ihm schlecht geht, dass man Konflikten ausweichen will oder ähnliches.
Es ist einfach eine andere Art, Beziehung zu leben und für mich durchaus gut denkbar. :-)

„Uelzen“ (Pseudonym)
Für mich wäre der Idealfall, eine Wohnung oder Haus, wo genug Platz ist, das jeder einen Rückzugsort hat, aber eben auch gemeinsame Bereiche. Warum getrennte Wohnungen? Wenn ich eine Partnerin habe, möchte ich über kurz oder lang auch mit ihr unter einem Dach leben.

„Andernach“ (Pseudonym)
Ich kenne einige Paare, die sind durch ihre ewig lange, total eingefahrene Beziehung sehr komisch geworden. Haben sich gegenseitig in ihren Macken so bestärkt, dass sie in einer krankhaften Symbiose leben. Sowas braucht kein Mensch...
Man kann also, wenn Talent dafür vorhanden, immer komisch werden, allein oder zu zweit :)

Vor meiner 2 Ehe habe ich nie gedacht das ich wieder mit einem Mann zusammen leben kann. Was soll ich sagen ? Liebe macht viel möglich. Wir geben uns den Raum den wir brauchen und ja dazu gehören auch 2 Schlafzimmer. Also wenn es sein muss dann schlafen wir auch getrennt. Für mich ließt sich das alles eher sperrig. Habt doch ein wenig Vertrauen in den Partner und in euch selbst.

„Mössingen“ (Pseudonym)
Ich finde jedes wohnmodell klasse...hauptsache es passt für die jeweiligen menschen.ich ziehe nach 24 jahren wohnen mit partner das modell getrennte wohnungen mit neuem partner vor.

„Wachtberg“ (Pseudonym)
Genau, das hängt immer alles davon ab wie die Bedürfnisse von 2 Personen sind und wie gut sie harmonieren. Dafür gibt es nicht den ultimativen Plan nachdem dann für immer alle miteinander glücklich sind.

„Glauchau“ (Pseudonym)
das Wohnmodell, getrennte Wohnungen ,ist doch nur eine Rückversicherung, wenn es nicht klapp, hat man wenigstens noch ein Dach über dem Kopf und eigentlich nur eine Freundschaft+, Für eine Partnerschaft gehört für mich auch räumliche Nähe.

„Bad Mergentheim“ (Pseudonym)
Guten Morgen, ich glaube, dass es schon schwieriger wird mit Zusammenleben, je länger man alleine war. Jeder entwickelt im Laufe der Zeit gewisse Gewohnheiten und Tagesabläufe, die durcheinander geraten, wenn man zu zweit ist. Ich lebe seit 3 Jahren in einer WG und es ist manchmal nicht einfach. Seit neuestem schläft mein Freund auch noch hier, aber in einem eigenen Zimmer. Ich finde es schön den Abend mit ihm zu verbringen, bin aber doch auch froh, wenn ich mir nachts nicht das Geschnarche anhören muss , lach

„Korntal-Münchingen“ (Pseudonym)
Ich kann all die Einwände, die für getrenntes Wohnen und/oder Schlafen nachvollziehen. Aber mit dem Herzen verstehen kann ich sie nicht. Mein Lebens- und Liebesentwurf träume ich mir anders.
Aber ich habe es vielleicht auch gut. Wenn ich müde, dann schlafe ich. Wenn ich nicht schlafe, bin ich wach. Und das ist überhaupt nicht ironisch gemeint. Es ist einfach immer so wie es ist. Aber ich kenne eben auch Menschen für die das ein echtes Problem darstellt.
Raum für mich war in meinem Leben oft das Auto, da ich immer schon viel unterwegs war. Das hört sich vielleicht komisch an, aber es fühlte sich oft wie die Brücke zwischen Lebensbereichen an. Besonders, als die Kinder noch klein waren konnte ich während der Fahrt zur Arbeit von Mama auf Mitarbeiterin umswitchen und auf dem Nachhauseweg natürlich umgekehrt.
Dabei kann ich während der Autofahrt herrlich entspannen, auch wenn sich das für Beifahrer manchmal anders anhört. ;-)
Aber richtig Lieben bedeutet für mich: "Mein Zuhause ist dein Zuhause!"

Es gibt so viele Partnerschaften, bei denen die Partner zwar in einer gemeinsamen Wohnung leben, aber im Schnitt gerade mal zehn Minuten miteinander sprechen. Vieles ist Gewohnheit, er mäht den Rasen und kümmert sich um das Auto, sie macht im Haushalt mehr....alles schön eingefahren.
Eine gemeinsame Wohnung ist nicht das Synonym für Nähe.
In getrennten Wohnungen entscheidet man sich bewusst dafür, Zeit miteinander zu verbringen. Und so eine Partnerschaft kann genauso verbindlich oder auch unverbindlich sein, wie in einer gemeinsamen Wohnung.
Dieses Modell grundsätzlich als "Freundschaft plus" zu bezeichnen, finde ich daher nicht angebracht.
Für ein erwachsener Kind empfindet man ja auch tiefe Liebe und Verantwortung, auch wenn man nicht die Wohnung teilt.
Jeder so wie er es mag, beides hat Vor-und Nachteile.

Ich persönlich finde es irgendwie merkwürdig, dass manche Leute eine Partnerschaft daran festmachen, dass man zusammen wohnen muss.
Sind Kinder eigentlich keine richtigen, eigenen Kinder mehr, wenn die mal ausziehen? ;o)

„Uelzen“ (Pseudonym)
"Ich persönlich finde es irgendwie merkwürdig, dass manche Leute eine Partnerschaft daran festmachen, dass man zusammen wohnen muss.
Sind Kinder eigentlich keine richtigen, eigenen Kinder mehr, wenn die mal ausziehen? ;o)"
Kann mir kaum vorstellen, das wenn man schon zusammen Kinder hat, nicht zusammenlebt. Oder zumindest versucht zusammenzuziehen. Besonders, wenn die Kinder noch klein sind.

Ich glaub, das hat "ich bin ein Apfel" anders gemeint.
Die Liebe zum Kind hängt nicht davon ab, ob es noch zuhause wohnt.
Warum also sollte man einen Partner nicht auch innig lieben können und dennoch getrennte Wohnungen bevorzugen?
Der Bedarf an individueller Freiheit ist halt bei jedem Paar verschieden. Den einen kann's nicht eng genug sein, andere wollen getrennte Schlafzimmer, und manche eben die eigene Wohnung behalten.

Fantaghiro, genau so war es gemeint :o)

„Quedlinburg“ (Pseudonym)
Jürgen von der Lippe ist soweit ich weiß seit 35 Jahren verheiratet. Er und seine Frau haben jeder eine eigene Wohnung. Sie freuen sich jedesmal wenn der eine den anderen besuchen kommt. Ich kann daran nichts falsches sehen. Wenn beide damit glücklich sind, ist das doch in Ordnung, oder?

„Quedlinburg“ (Pseudonym)
Ich selbst wohne jetzt seit ca. 17 Jahren mit meiner Partnerin zusammen. Wir haben ein gemeinsames Schlafzimmer. Am Anfang unsere Beziehung hatten wir drei Jahre getrennte Wohnungen. Ohne diese Phase wären wir heute wohl nicht mehr zusammen. Sie war vor mir viele Jahre Single und hatte schon die eine oder andere Marotte. Noch heute rutscht ihr ab und zu der Satz raus "In meiner Wohnung/Küche will ich das so und so". Wenn ich dann sage, "das ist auch meine Wohnung/Küche" reagiert sie immer noch manchmal komisch.

Ich glaube auch, "komisch" wird man eher durch andere Menschen als durchs Alleinleben. :-)
Wir haben erst mit Ü50 und nach jeweils langen Ehen mit Kindern zusammengefunden. (Erst getrennt, dann kennengelernt!) Beide wollten am Anfang eigentlich keine neue Partnerschaft - das kam dann aber anders... Jedenfalls haben wir zunächst ein paar Monate in meiner Wohnung zusammen gelebt, bis mein Mann beruflich eine Wohnung in einer anderen Stadt brauchte. Erst dachten wir, dass das nicht auszuhalten sei, so oft getrennt - aber es war im Gegenteil sehr schön so. Wir konnten uns sowohl auf unsere beruflichen und familiären Verpflichtungen (meine Eltern sind beide pflegebedürftig) konzentrieren, hatten an unseren gemeinsamen Tagen in seiner oder meiner Wohnung dann wieder schöne gemeinsame Zeiten.
Wir waren beide immer für Familien dagewesen und haben unsere nach den Trennungen ersten "eigenen" Wohnungen sehr genossen. Mit Eintritt seiner Verrentung steht jetzt die Aufgabe der kleineren Wohnung im Raum - aber momentan verbringen wir meinen Urlaub dort und tendieren doch wieder dahin, sie behalten zu wollen. Dafür würden wir erhebliche Abstriche finanziell machen und z. B. Urlaub ganz anders und wahrscheinlich wesentlich seltener gestalten.
Ich möchte meinem Mann aber auch gönnen, seine so noch nie gehabte Freizeit völlig autark und so unabhängig wie möglich zu genießen. Meine Tage sind oft so ausgefüllt, dass ich zuhause einfach nur absolute Ruhe suche. Außerdem bin ich ausgeprägter Nachtarbeiter, das mag ich ihm auch nicht zumuten. Wir sind glücklich verheiratet - vielleicht auch, weil wir uns unsere "Macken" zugestehen und das Drumherum miteinander, mit Zeiten nur ganz für uns, genießen können.

„Mössingen“ (Pseudonym)
Peppermint patty...eure geschichte liest sich sehr schön. Obwohl jenseits des mainstreams sehr liebevoll u innig.wuensche euch auch weiterhin eine wunderschoene zeit mit getrennten wohnungen, auch wenn dann dein mann berentet ist :)

„Augsburg“ (Pseudonym)
Peppermint Patty - ich find das wundervoll zu lesen, dass Menschen auch auf den anderen schauen und was ihm bzw. ihr guttut.......ein bißerl Altruismus schadet in Beziehungen überhaupt nicht!
Ich wünsch euch auch einfach weiter gutes Gelingen - so oder so, egal in welcher Wohnform.

Hallo..
Ich war auch sehr lange Zeit alleine aber bin nie ein Routinemensch gewesen dementsprechend hatte ich irgendwann keine Probleme mit dem zusammenzug meines Partners ..Komisch war ich vorher auch schon immer ein wenig..bin halt nicht festgefahren aber bekomme mein Leben trotzdem wunderbar hin..auch gerade als Mutter. Aber ich denke das ist grundsätzlich Typabhängig..Ich habe eher oft den Eindruck das Menschen umso länger sie alleine leben desto unauffälliger werden sie..schätze das hängt damit zusammen wie gut und gerne man auch mal alleine ist oder auch nicht...aber Schrullige Pärchen kenne ich auch zu Hauf :D Liebe Grüße

„Rüsselsheim am Main“ (Pseudonym)
Also... ich habe mal mit jemandem zusammengewohnt. Wir hatten vorher eine Fernbeziehung. Leider musste ich dann feststellen, daß er dem Bier sehr zugetan war (6-8 Flaschen am Abend), vorher an den Wochenenden war das weniger.
Das man neben so jemandem nicht die Nacht verbringen möchte (schon rein "dufttechnisch"), kann man evtl. verstehen. Also schlief ich zu 98% auf dem Sofa im WZ. Eher hinderlich für Nähe. :-S
Es kamen noch diverse andere unterschiedliche Vorstellungen dazu und irgendwann war das Ende nicht mehr aufzuhalten.
Seitdem bin ich noch viel vorsichtiger geworden, als ich eh schon war.
Bei den Beziehungen danach waren wir mal bei ihm, mal bei mir. Ohne jedweden Druck und wie hier schon geschrieben, man hat sich aufeinander gefreut.
Es gibt Menschen, die haben den Partner am liebsten 24 Stunden um sich rum und andere sind da anders. Wenn man meint, nach gewisser Zeit das jeweilige Modell ändern zu wollen, ist das den Beteiligen selbst überlassen. Hauptsache, beide sind mit dem Modell glücklich. Mir wäre der Rest der Welt da egal.

Schön, dass so viele unterschiedliche Vorstellungen und Lebensentwürfe hier nebeneinander stehen bleiben können und der Austausch friedlich abläuft. Danke!
Für mich kommt zunächst auch nur ein getrenntes Wohnen in Frage. Ich würde eine gute Beziehung doch nicht wegen der Zahnpasta-Tuben-Diskussion aufs Spiel setzen :-)

„Glauchau“ (Pseudonym)
@ vonne...wenn es schon an der Zahnpastatupe scheitert würde ich die Partnerwahl überdenken.