
„Neufahrn bei Freising“ (Pseudonym)
hans-wurstbrot...und wer hat diese Frau aufgehalten? Wahrscheinlich auch niemand. Sowas geht natürlich mal gar nicht, aber ich denke das ist doch eher die Ausnahme. Und diese Kinder sind die Erwachsenen von morgen...wenn man ein wenig aufpasst, entdeckt man sie auch hier, lach*
Schlechte Manieren, aber ich schmunzle darüber nur, denn hier wie real ignoriere ich dumme und ungehobelte Menschen.
feuerwerk...alle Achtung, dass Du diese Frau noch als Kundin hast, finde ich klasse :-)

„Tuttlingen“ (Pseudonym)
Natürlich hat keiner die Frau aufgehalten. Man steht ja nicht direkt daneben die ganze Zeit, sondern bekommt sowas halt mehr oder weniger beim einkaufen mit, wo man selbst Sorge hat, noch alles zu finden ehe der Laden zu macht. Ca. halbe Stunde war ja noch... und die typischen Kunden halt die um die Uhrzeit noch Kleinkrams brauchen, waren schon einige Jugendliche mit der Zwiebacksäge da, die Alk und Zigarettennachschub brauchten. Die Kassiererin hat nix mitbekommen, ich war auch nicht derjenige der das gemeldet hat, sondern ich bekam nur mit das eine andere Kundin hat gemeint hat das grad eine Frau mit zwei Kindern den Laden verlassen hat ( durch die Kasse geschlängelt) und einfach gegangen ist, nachdem das passiert war. Bin ja auch nicht Feldwebel vorm Herrn und pass genau auf. Den Wortlaut " hat ja keiner gesehen, schnell weg" hab ich auch nur noch von jemand anderen gehört, der auch den Vorgang beobachtet hat und näher dran war.
Naja drei Kunden die dann halt mehr dazu sagen konnten.. die " Schichtleitung" die dann von draußen reinkam, vom Mülleimer entleeren, hat noch nicht mal die Polizei geholt.. Bei solchen großen Märkten macht man sowas wohl nicht... der Kundenfreundlichkeit zuliebe... Da wird dann die Ware wieder aufgestellt, verkauft und einfach geschaut ob der Käufer die Ware als defekt zurück bringt.. Kann man dann ja zum Hersteller schicken und bekommt Ersatz..

Ich kenn das was feuerwerk erzählt hat auch.
Mutti kommt mit Kleinkind in meinen Laden.
Mutti setzt sich hin und lässt es sich gut gehen.
Kleinkind entdeckt inzwischen das alte Schaukelpferd (Antiquität) im Schaufenster.
Ich sag der Mutti das das Pferdchen kein Spielzeug ist und kein Gewicht aushält.
Mutti ist das aber anscheinend egal.
Kurze Zeit später ein riesen Knall,die Schaufensterscheiben wackeln und das Kind liegt auf dem Boden.
Das Schaukelpferd ist beschädigt und die Bodenplatten auch.
Und jetzt kommt das Größte...eine Mutti,die mich anschreit,warum ich denn nichts gesagt hätte.
Ääääääh hallo? Gehts noch?
Warum bin ich denn für ihre Kindererziehung zuständig?
Und was hatte ich ihr denn kurz vorher gesagt?
Die Krönung war das sie sich dann in einem Moment,indem der Laden voller Leute war,einfach klammheimlich aus dem Staub gemacht hat und ich somit auf den Kosten sitzen blieb.

„Neufahrn bei Freising“ (Pseudonym)
Denke, die können sich das leisten, haben sicher ne Spanne. Wohl aber nicht überall so, habe auch schon erlebt, dass ein Kunde aus Versehen eine Sahne , welche ziemlich hoch gestapelt war, heruntergeschmissen hat und die dann bezahlen musste. Das fand ich auch nicht ok.
Je nach Laden gibt es auch ziemlich zickige Verkäufer, ich meide sie, kaufe nur dort wo ich mich wohl fühle.

„Tuttlingen“ (Pseudonym)
Das fatale an der Geschichte ist, ja, das Eltern nicht wie im Volksmund der Irrglaube ist, für seine Rinder.. ääähh Kinder haften müssen..
Also mit anderen Worten war die Dame sogar im Recht, die Knirpse sind ja nicht volljährig gewesen.
Im Grunde, sofern keiner ne Haftpflicht für sowas hat, steht doof da.. Traurig ist, wenn durch so einen Schaden quasi ein großer Bruchteil des monatlichen Gewinns draufgehen.

„Neufahrn bei Freising“ (Pseudonym)
Ich glaube unter 7 Jahren haften Kinder nicht. Wenn es um so hohe Summen wie bei feuerwerk geht ist das fatal. Was bin ich froh, dass mir sowas mit meinen Kindern erspart blieb...puh*
Schokoschnute...bei antiken Sachen ist das hart, da ist Geld auch nicht wirklich ne Entschädigung :-(

„Tuttlingen“ (Pseudonym)
Meines Wissens gibt es auch ne Verpflichtung das Ladenbesitzer sowas selbst auf die eigene Kappe nehmen müssen, irgendwas im Verbraucherschutzgesetzt verankert. Man ist für sowas eigentlich selbst versichert. Betriebsinhaltsversicherung. Kleinsachen schreibt man halt ab über die Inventur.
Daher dürfte man gar nicht etwas in Rechung stellen, außer es wäre Vorsatz.
Aber was machen wenn der Kunde sich weigert?
Polizei holen? Festhalten weil er einfach abhaut?
Macht kein Unternehmen.. vielleicht ein Kleinhändler der dann um sein eigenes Geld fürchten muss.
Aber den Angestellten ist doch sowas scheißegal. Die bekommen am Monatsende ihr Geld und fertig.
Nett lächeln " kann ja mal passieren.. nicht weiter schlimm, möchten Sie noch was kaputt machen?" Schönen Tag noch.. Ach warten Sie grad noch bitte, sie haben Dreck am Schuh, machen wir grad weg und unser Azubi kommt gleich und bläst Ihnen noch gratis Zucker in den Arsch.

„Neufahrn bei Freising“ (Pseudonym)
...aber bitte noch Lachsschnittchen und einen guten Champus, das muss drin sein. Man gönnt sich ja sonst nichts :-)

„Backnang“ (Pseudonym)
@moodys meets , diese kundin war selbst als kind schon kundin bei mir . ich war auch total nett , freundlich und verständnisvoll.
obwohl sie inzwischen 1,5 autostunden von mir entfernt wohnt kommt sie regelmäßig und ihre beiden söhne gehen zu keinem anderen friseur, papa hat alles versucht aber die jungs wollen nicht...*lach*... ich hab aber immer bammel , dass die kleinen wieder mist machen,mama hat sie wirklich nicht im griff

Eventuell wären die Eltern wegen Verletzung der Aufsichtspflicht haftbar. Ich kenne ähnliche Fälle, wo die Eltern nicht beaufsichtigen wollen. Ich weise dann auf die Gefahren hin, die unsere Haftpflichtversicherung dann nicht trägt, weil ich darauf hingewiesen habe. Das hilft meistens und wenn nicht, tschüß. Dann gehen die Eltern eben mit.

„Neufahrn bei Freising“ (Pseudonym)
feuerwerk, Du lebst sicher auch von Mundpropaganda ( bei mir ist das so ) und somit hast Du prima reagiert. Selbständige werden immer freundlicher sein, denn ohne Arbeit keine Kohle. Man wird nach Leistung bezahlt , Service und Freundlichkeit. Ich sage immer, jeder Arbeitnehmer sollte mal ein halbes Jahr selbständig arbeiten und nach seiner Leistung bezahlt werden. Lach, das wäre ein Spass. Aber das Thema hier ist ja der unhöfliche Verbraucher...Nur kann man das nicht unbedingt trennen.

„Würselen“ (Pseudonym)
Na, und ganz nebenbei sollten wir noch flugs einen Hut durchreichen, um etwas für die armen Gewerbetreibenden zu sammeln, die von Kunden und Mitarbeitern so elend ausgenutzt und -nommen werden!

„Neufahrn bei Freising“ (Pseudonym)
Wer ist arm? Ich lese davon nichts...Aber ich bin eh raus, habe kein Gewerbe :-)

Wer denkt, daß alle Selbständigen ein Leben in Saus und Braus führen und die Taschen voller Geld haben irrt (leider). Es gibt genügend darunter, die würden auf die Stunde gerechnet mehr verdienen, wenn sie putzen gehen würden. Hier gibts einen hervoragenen Blog zu diesem Thema http://www.shopblogger.de/blog/

„Würselen“ (Pseudonym)
Ach so, Du wolltest zum Ausdruck bringen, dass die Arbeitnehmer, würden sie nach Leistung bezahlt, mehr Geld erhalten müssten und sich im Moment der Chef an ihnen bereichert? Dann ziehe ich natürlich zurück!

„Neufahrn bei Freising“ (Pseudonym)
Glückssucher und wenn sie das tun, dann arbeiten sie auch viel mehr als jeder andere, bis sie erfolgreich sind. Denn wer will schon täglich arbeiten? Das darf auch belohnt werden.

Nö, ich rede von den Leuten, welche "privat" putzen, im allgemeinen gibts dafür 10 € cash. Ich kenne genug Selbstständige, welche bei gerne mal 250 Arbeitstunden sich keine 2500 € aufs Privatkonto überweisen können. Aber das sind natürlich alles böse Kapitalisten und Blutsauger.....

„Neufahrn bei Freising“ (Pseudonym)
Ich habe keine Skrupel, wenn ich Tag und Nacht arbeite...und ich bin gut zu meinen Mitarbeitern.Aber hier labern eh nur die Frusties*

„Würselen“ (Pseudonym)
Also wenn nicht genug übrig bleibt, liegt das womöglich an schlechter Führung. In meiner Zeit der Selbstständigkeit und Freiberuflichkeit ist mehr hängen geblieben.
Die mit den weniger als 10 Euro pro Stunde sind dann oft die, die im gleichen Atemzug den hohen Spitzensteuersatz beklagen ohne dabei rot zu werden.

Als Selbstständiger bewegt man sich in den meißten Fällen in einer relativ großen Bandbreite des Einkommens und ein geringes Einkommen ist nicht gleichbedeutend mit schlechter Führung. Zum einen ist es normal, daß in den ersten Jahren kein oder ein nur sehr geringer Gewinn übrig bleibt, aufgrund der Tatsachen, daß man sich erst am Markt etablieren muß und natürlich auch die Anfangsinvestitionen negativ zu buche schlagen. Häufig sind es auch strukturelle Veränderungen, wogegen man als kleiner Unternehmer oft nicht ohne weiteres angehen kann. Wenn beispielsweise auf der grünen Wiese ein großes Einkaufscenter aufmacht, wird ein Einzelhändler, der z.B. Fernseher und Waschmaschinen verkauft natürlich Einbußen haben, wenn sich dort ein Mediamarkt oder ähnliches befindet.

„Tuttlingen“ (Pseudonym)
Genauso schauts aus und wenn noch zusätzlich vom Staat neue Auflagen kommen, überarbeitete Gesetze, wenn Miete, Strom und andere Kosten teurer werden, man aber auf den Markt reagieren muss und auf die Preise von billigerer Konkurrenz einsteigen muss.. da steht an vielen Monaten manchmal nur ein fettes Minus da und man buttert wieder Eigenkapital ins Unternehmen, weil man auch ggf. einige Jahre am Objekt sich eingemietet hat..
Wenn dann noch zusätzlich die Kundschaft immer dreister wird wie zb. heute ein Anruf ich solle doch meinen Laden aufmachen, man wolle ausgerechnet heute was kaufen weil man sonst keine Zeit hätte, man dann hinfährt und dann gar keiner kommt, man dann hinterher telefoniert und einem gesagt wird " ja... also nee wir haben schon woanders gekauft.. ( Privat)
Macht herrlich Spaß sowas... Würd gern wieder mit nem Angestellten tauschen.. bezahlten Urlaub haben, krank feiern, nur wenige Überstunden, einen Lohn bekommen, sich nicht am Wochenende, nach Feierabend noch mit Kundschaft rumärgern, Buchhaltung machen etc..

„Overath“ (Pseudonym)
Ob Selbst...oder Angestellter...alles hat eine Sonnen aber auch Schattenseite:) und wer im Pflegebereich arbeitet weiß wovon ich rede..in Bezug auf freie WE /Feiertag und Urlaube die gestrichen werden weil...und Grossverdiener werden wir auch nie sein...aber Beruf kann auch Berufung sein und deshalb übt man ihn gern aus:)

„Würselen“ (Pseudonym)
Das sind ja legendäre Weisheiten hier, wie die mit dem Einkaufscenter! Ja, dahinter steckt ja nun auch ein (oder mehrere) Unternehmer. Und dann setze ich dem eine nicht minder legendäre Weisheit entgegen: Dem Risiko steht eine Chance gegenüber, ein Vielfaches von dem eines Angestellten zu bekommen - selbst wenn der Eigentümer eher wenig Ahnung von der Sache hat, aber seine Leute die Kastanien aus dem Feuer holen. Und allgemein wird niemand mit vorgehaltener Waffe zur Selbstständigkeit gezwungen.
Und für Hänschen kreist hoffentlich noch der Hut von vorhin...

„Neufahrn bei Freising“ (Pseudonym)
hans arbeitet wenigstens für sein Geld...

„Würselen“ (Pseudonym)
So groß ist diese Leistung nun auch wieder nicht - das machen hierzulande Millionen Menschen nicht anders. Und dann gibt es sogar noch Leute, die arbeiten freiwillig ohne dafür Geld zu bekommen!