kleines Wort - GROSSE Wirkung

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 68 Antworten

„Unstrut-Hainich-Kreis“ (Pseudonym)

@Amazing Danke :)

„Würzburg“ (Pseudonym)

Keine Ursache Disi, immer gerne... ich sag nur wie's ist ;-)

Ich für meinen Teil sage es oft,Bitte sowie auch Danke!!
Ich finde wie Amazing schon sagt hat es was mit Anstand zu tun:-)
Meine Tochter ist 3 geworden und auch sie nutzt die Wörter und sagt egal von wem sie etwas bekommt Danke und wenn sie etwas möchte Bitte und wenn ich etwas von ihr möchte sage ich auch Danke und bitte!

Wir hatten die gleich Diskussion letztens im Freundeskreis und ich für meinen Teil sage vielleicht schon zu oft Danke gerade weil es für mich nicht selbstverständlich ist!

„Germering“ (Pseudonym)

Ich bin auch so erzogen, daß man Danke sagt, sich revanchiert und keineswegs Dinge als selbstverständlich nimmt. (Okay, mit dem "um Hilfe bitten" habe ich auch ein Problem)...

Ich habe eine Kollegin, die hat auch ein Problem damit, sich bei jemanden zu bedanken, aber wenigstens sträubt sie sich dann auch, um Hilfe zu bitten, um das nicht sagen zu müssen... ;) Das ist dann wieder konsequent.. ;) Aber die Leute ausnutzen und das alles dann als Selbstverständlichkeit zu sehen... Näääh, geht ja mal gar nicht.

Ich befürchte aber, daß sich die "Nicht-Danke-Sager" hier nicht blicken lassen werden und nichts dazu sagen werden, warum sie es nicht tun oder so eine Sicht auf die Welt haben... statt dessen werden sich hier vermutlich nur die User tummeln, die das auch nicht verstehen können und sich drüber aufregen...

Nichtsdestotrotz - schön, Amazing, daß Du es mal wieder in Erinnerung rufst und vielleicht animiert es ja den ein oder anderen das kleine Wort mit der großen Wirkung beim nächsten mal zu sagen (wobei mir so ein halbherziges dahingesagtes genuscheltes ;) Danke auch nix bringt, wenn es nicht wirklich von Herzen kommt.....)

„Buchholz in der Nordheide“ (Pseudonym)

es kommt für mich auf dne klang der stimme dabei an. sonst ist es auch nur ein wort das sehr großen spielraum in der retorik läßt. ich kann danke sagen, so das mein gegen über denkt ja ja du mich auch. oder ich sag danke weil ich es von herzen meine.
es sind große worte wenn die stimme und mimik dazu passt und das sieht man beim schreiben oft nicht.

„Hürth“ (Pseudonym)

@fnoamdh..Ich gebe Dir Recht..mein 8 jähriger Sohn sagte neulich: Mama,warum soll ich Danke sagen,wenn ich nichts dabei fühle...manchmal sagen Kinder die Wahrheit

„Tönisvorst“ (Pseudonym)

...wie lieb von dir, vielen dank, doppel-danke, riesen-danke, merci, gracias, obrigado, grazie...
Ich habe gerade einen Selbstversuch gemacht. Hat nicht wehgetan. Im Gegenteil.

„Würzburg“ (Pseudonym)

Eines habe ich in den letzten Jahren auf jeden Fall gelernt:

Man sollte nix erwarten, bzw. man sollte nicht von sich auf andere schliessen.

Menschen die nicht mal Danke sagen können und alles und jeden als selbstverständlich hinnehmen, haben in meinem Leben keinen Platz mehr!


Edit: Fehlerteufel.

„Neustadt an der Aisch-Bad Windsh“ (Pseudonym)

Ich hab zwar manchmal ein leicht "rotziges" Verhalten, aber grundsätzlich bin ich höflich. Bitte, Danke, Türe aufhalten, Platz machen wenn es nötig ist, einen schönen Tag wünschen..
Ich fahre viel Bus, viel Bahn, wohne Mitten in der Stadt und auf der Arbeit habe ich mit einer Masse von Kunden zu tun. Die oben genannten Worte und Gesten sind die, die ich am Tag am wenigsten höre/sehe/erlebe und am meisten vermisse.
Da steht jemand im Weg? Der wird schon weg gehen wenn ich dagegen rempel...
Tür im Bahnhof aufhalten wo eine Menschenschlange durch muss, ach, wozu?
Den Mitarbeiter bitten, das er eine Kopie meiner Unterlagen machen soll? Wozu? Reicht doch "Kopie!"
Sich bedanken? Um Himmels Willen! Warum auch?

Menschen in meiner Altersklasse haben das ganze besonders gut drauf, wobei ich da auch schon diverse Erfahrungen mit alten Menschen gemacht habe..
Umso mehr freue ich mich, wenn es dann doch mal jemand schafft die oben genannten Worte und Gesten zu nutzen und einzusetzen. Wenn es dann auch noch ehrlich gemeint ist freue ich mich umso mehr.

Tja, Rempelgesellschaft in der ein Danke scheinbar nicht mehr lohnenswert ist.. traurig..

„Ruhr“ (Pseudonym)

Ich bin eine, die sich meistens bedankt, ich finde das höflich und bin auch so erzogen worden. Mein Sohn hat das ebenfalls schon verinnerlicht. Bei seinen gleichaltrigen Kumpels fällt mir auf, dass sie das oft nicht so draufhaben, auch wenn sie es eigentlich wissen.
Ich verurteile jemanden nicht vorschnell, wenn er das nicht drauf hat, aber ich weiß es sehr zu schätzen wenn doch.

„Villingen-Schwenningen“ (Pseudonym)

Die schlimmste Beleidigung, die mir je einer entgegen gebracht hat, war meine ehemals beste Freundin. Sie hat behauptet, ich hätte mich nicht einmal für mein Geburtstagsgeschenk bedankt.
Da ich ein Mensch bin, der sich auch wirklich noch für die kleinste Kleinigkeit bedankt (und das ist auch das, was alle anderen Freunde sofort dazu gesagt haben), hat mich das schon getroffen, so etwas gerade von ihr zu hören. Es stimmte überhaupt nicht.. naja, sie hat auch noch ein paar andere Lügen dazu gedichtet und das hat mich letztlich dazu gebracht, diese Freundschaft sofort zu kündigen :-(

„Saarland“ (Pseudonym)

Zum "Danke"-Sagen muss man entweder über Kinderstube oder über eine empfundene Dankbarkeit verfügen (oder beides).

Naja, mit der Kinderstube, das mag oftmals noch geklappt haben, aber in Zeiten, in denen nur noch auf hohem Niveau gejammert wird, weil allen ja soooooo schlecht geht, wird Dankbarkeit kaum noch empfunden.

-Moralapostelmodus an - ...Oder ist hier noch jemand dankbar, dass er im Winter nicht zuhause frieren muss?? Meine Patenkinder in der Mongolei sind darüber sogar sehr dankbar, wenn sie sich mit meinen Spendengeldern Brennholz und Kohle kaufen können. Oder ist hier jemand dankbar, dass er sein Kind am Abend gesättigt ins warme Bettchen legen kann. Ist doch normal. Vieles ist für uns zu selbstverständlich geworden, wobei wir vergessen, dass wir nur Glück haben, dass wir nicht in einem anderen Teil der Welt geboren wurden.
So,...Moralapostelmodus wieder aus :-)!

„Niederrhein“ (Pseudonym)

Ich bin diesbezüglich auch "streng" erzogen worden, "Bitte" und "Danke" gehören für mich ganz selbstverständlich dazu.
Habe aber auch schon bemerkt, dass das wohl nicht bei jedem so ist.
Ich kenne es zum Beispiel aus meinem Elternhaus, dass man am Tisch "Danke" sagt, wenn einem etwas gereicht wird.
Nun hatte ich Besuch von einem Freund, der sich nach dem Essen darüber aufgeregt hat, dass wir uns für sowas bedanken würden. Das wäre doch total überzogen.
Na, er nennt es überzogen, ich nenne es respektvollen Umgang.
Verkehrte Welt, oder?
Nun muss man sich für Höflichkeit schon entschuldigen1

„Villingen-Schwenningen“ (Pseudonym)

Ja, finde es auch Quatsch, wenn man sich für Höflichkeit und gutes Benehmen auch noch rechtfertigen muss.

„Würzburg“ (Pseudonym)

Als Krönung des ganzen kommt es dann noch soweit, daß es heißt man "schleimt rum" nur weil man Bitte und Danke sagt... das ist dann das "i-Tüpfelchen" ... ^^

„Herzogenaurach“ (Pseudonym)

Ich kenne viele Menschen persönlich aus der ehemaligen DDR, die -seit ich sie kenne- noch nie ein Bitte oder Danke über die Lippen gebracht haben.

Was jetzt nicht heißt daß ich alle Menschen aus der ehemaligen in einen Topf werfe, aber es fällt mir eben auf daß ein hoher Prozentsatz dieser Menschen kein Bitte und keine Danke kennen...
Weder in Wort noch in Schrift!

Ich bin erzogen worden immer die beiden Wörter zu benutzen.
Für mich ist es normal und gehört zum Alltag!

Es ist doch eine normale Höflichkeit, daß man sich für Gefälligkeiten und nette Gesten, ob nun bei Tisch oder anderen Gelegenheiten, bedankt. Das gehört einfach zu den menschlichen Umgangsformen. Außerdem erfreut ein Danke, ob nun gesprochen oder zugenickt ( etwa bei Tisch mit vollem Mund ) den Gebenden. In Finnland etwa bedanken sich sogar die Kinder bei den Eltern für das Essen nach Beendigung der Mahlzeit oder wenn sie die Erlaubnis bekommen haben, schon vorher die Tafel verlassen zu dürfen. Somit gehört also das DANKE auch zur Kultur.

„Unstrut-Hainich-Kreis“ (Pseudonym)

@Kater Aus welcher Ecke der ehemaligen DDR kommen denn diese Leute? Mir wurde das so beigebracht und auch in meinem Umfeld ist das normal. Das wundert mich jetzt gerade ein wenig.

„Germering“ (Pseudonym)

Ich kenne auch einige Bürger aus der ehemaligen DDR und da ist mir noch nicht aufgefallen, daß sich das dort häuft.

Dafür kenn ich einige Wessis... z.B. die Frau von meinem Zimmerkollegen, egal wann ich die am Telefon habe und was ich ihrem Mann ausrichten soll oder ihr "wünsche"... ich hab noch nie ein Danke am Ende unseres Gespräches von ihr gehört. Ich glaub, das Wort kommt in ihrem Wortschatz nicht vor...

„Würzburg“ (Pseudonym)

Ich denke auch, daß Unhöflichkeit überall auf Erden vorkommt... ganz egal wo... ^^

„Arnsberg“ (Pseudonym)

Ich bin auch ein DDR-Kind und kann Katers Erfahrungen nicht bestätigen. Die meisten haben - wie ich auch - sicher eine Erziehung genossen, in der durchaus Höflichkeit, Manieren und angemessene Umgangsformen eine große Rolle gespielt haben... ;-)

„Northeim“ (Pseudonym)

Danke Kater, das ist doch wirklich mal ein konstruktiver Beitrag.

Bitte mehr davon, dann klappt's auch mit dem Nachbarn.

„Hohenlohe“ (Pseudonym)

wahrscheinlich sprechen die Damen und Herren aus der ehemaligen DDR das Wort eben einfach ostdeutsch aus, sodass Kater die Worte einfach nicht versteht? Biddescheen und dangäscheen (sächsische Variante) klingen ja auch echt anders als bitte und danke. *ironie off*

Mir fällt nicht nur auf, dass viele die Worte nicht mehr selbst sagen, sondern dass sie auch verwundert sind, wenn man sich für scheinbare Kleinigkeiten bedankt. Sie gucken dann immer ganz verwundert und, was schön ist, lächeln auch mal. :)

„Herzogenaurach“ (Pseudonym)

Das sind eben meine Erfahrungen...
Jeder hat andere und das ist auch okay.
Kann nur von dem berichten was ich bis jetzt erlebt habe.
Ich bin bis ca. 2009 ca. 80.000-100.000Km pro Jahr gefahren und das ganze meist im Osten der Republik wodurch ich auch viele Menschen kennen gelernt habe.
Der überweigende Teil kannte kein Bitte und Danke.