
Windows 10 wird die Zukunft sein, muss auch sagen, zumindest aus meiner Erfahrung, das es richtig gut rund läuft. Jemand der Windows 8 ( also die urversion, nicht 8.1) hat, ist das schon fast ein muss umzustellen, alleine diese Kachelgeschichte..... bei 10 hat man die Wahl, und läuft wirklich flüssig.
Wer umstellen möchte, würde ich mir erstmal vom alten System eine richtig, funktionierende, Sicherung machen, nicht nur Eigene Dateien, sondern das ganze System. Auch sollte man sich startfähige DVD vom jetzigen System erstellen, sonst hat man eine Sicherung, aber nix zum einspielen. Leider funktioniert die Zurückstellung von 10 auf 8/7 nicht immer so, wie es beschrieben wird. Dann hat man ein Problem.
Genauso würde ich mir den Produktkey vom jetzigen System auslesen, oft hat man mitlerweile keinen Produktkeyaufkleber am Gerät mehr. Ist der weg, wirds teuer. Als letztes, eine iso-windows10 version von Microsoft runterladen ( nen bischen arg grosse datei, aber muss sein), die als startbare DVD einrichten, ausprobieren, ob die auch wirklich "bootet". Erst wenn das alles passt, dann loslegen. Mit der angefertigten startbaren sicherungs-dvd und der komplettsicherung auf z.b. ext. Festplatte, kann nichts mehr schief gehen, wenn man plötzlich mittendrin nicht mehr weiter kommt.
Hat man "unverzichtbare Programme" auf dem Rechner, und kann sie nicht nochmal neu installieren, muss das ganze als Update laufen, ich würde allerdings eine komplette Neuinstallation empfehlen, das System ist sauber, ohne Altlasten, und Probleme mit alten Programmen hat man auch nicht.
Beim upgrade hat man mit unter das Gefühl, es passiert lange Zeit nichts, oder das ganze hat sich wirklich aufgehängt. Dann war die Mühe umsonst.

Das zum Thema "ist doch easy peasy".
Und man kann sich wohl eher nicht alles mal eben fix anlesen, wie es hier so gern empfohlen wird. Wenn das so wäre, wären IT-Fritzen völlig überflüssig.

„Spremberg“ (Pseudonym)
Man kann sich schon alles ergoogeln. To be fair. Aber vielen ist das zu mühsam. Wie es ja auch manchen das Nähen, das Frisieren von Haaren, das Reparieren von Haushaltsgeräten ist. :) Von daher macht es schon Sinn, manchmal einfach den Experten zu fragen, dann gehts schneller und reibungsloser.
Ich repariere übrigens gerne jemandem den Computer, wenn er dafür meine Spülmaschine in Ordnung bringt. :P Die bringt mich gerade an meine Wissensgrenze. ;) (Alles frimelig eng verbaut....)

Für mich liegen zwischen Theorie und Praxis doch noch Welten.
Aber das merkst du ja gerade auch selber ;-)
Hat auch nicht immer unbedingt nur was mit mühsam zu tun. Vielmehr verleitet ergoogeln meiner Meinung nach auch in manchen Fällen dazu, seine Kompetenzen zu überschreiten und/oder fahrlässig zu werden, wenn es ganz schlecht läuft.

„Spremberg“ (Pseudonym)
Bei mir ist das nur ne Kosten-Nutzenrechnung. Die gut 100€ die der Reparaturservice wohl min. kosten würde, ist die blöde Spülmaschine einfach nicht mehr wert. :/ Ist eh zweifelhaft obs dafür Ersatzteile geben würde. Ich kann da wohl maximal die Schläuche, die rein und raus führen prüfen.
Außerdem gibts mehr "IT-Fritzen (und Fritzis bitte :))", die ne Platte formatieren können, als kompetente Handwerker, die auch mal so nen Käs wie ne Non-Markenspülmaschine wieder ordentlich hinkriegen. :)
Ich halte ja im Allgemeinen nicht so viel von dem Blatt... Aber für absolute Einsteiger war (früher) die ComputerBild gar nicht soooo schlecht, um sich mal ein paar Basics anzulesen.

@ Ben Berlin
Sorry aber mir war einfach nicht ganz klar, was dein Beitrag zum Thema helfen würde und da dachte ich mir einfach ich werde auch mal ein bissel OT. ;)
@ Apfel
Da muss ich Hanna leider recht geben. Vor allem wenn es sich wie in diesem Fall "nur" um Software dreht kann man nichts kaputt machen. Hat man im schlimmsten Fall eine Datensicherung von seinem Kram, dann ist Try&Error sogar erlaubt, weil es bildet und kein Schaden entstehen kann. Was die PC Ersatzteile der großen Hersteller angeht muss ich auch Hanna zustimmen, denn die sind meist günstig und selbst für leihen schnell zu wechseln.
Es gibt auch keine höheren Spannungen, wo ich jetzt sagen würde das könnte für Leihen wirklich gefährlich werden. Also alles eine Sache des Blickwinkels. ;)
Das Engagement kann einem keiner abnehmen und Illy kann ja mal posten, ob sie es geschafft hat. Ich würde aber sagen, dass es kein Hexenwerk ist. Der Vorteil ist eben, dass man hier selbst mit Googlen nichts kaputt machen "kann".

Einen Beitrag aufgrund einer Beschwerde entfernt.

Und noch einen Beitrag entfernt...

„Melle“ (Pseudonym)
@ShadowCop den kann ich mir nicht verkneifen (sorry OT)
vorsicht Klugschiss:
Der Laie, eine Person die sich mit etwas nicht auskennt oder ein nicht geweihter Geistlicher
Etwas leihen, etwas ausborgen um es später zurückzugeben.

ja shadow, alles ist wieder tip top. ich danke dir vielmals. irgendwas scheine ich gestern beim ersten mal falsch gemacht zu haben, da sich beim vergleichen auf dem Stick eigentlich die gleiche datei befunden hat (win10). Partitionen wurden nun alle formatiert und bis auf eine gelöscht (lies sich nicht löschen?)
Treiber nun alle aktualisiert und ich bin wieder vollkommen einsatzfähig :)
(download hat lange gedauert, standortgeschuldet. die installation ging ratz fatz)

„Spremberg“ (Pseudonym)
Yeah! Glückwunsch!

@ illy
Auch von mir meinen Glückwunsch und ich hoffe der Laptop ist jetzt wieder frisch und fit.
@ Heinrich_D
Ja bei deinem kleinen Seitenhieb ist mir mein Rechtschreibfehler auch aufgefallen. Asche über mein Haupt, aber ich danke dir für den Hinweis und nehm es mit Humor. :)

das klingt megakompliziert ... ich denke ich lass das mal

„Spremberg“ (Pseudonym)
Kurzanleitung:
1.) Mache ein Backup deiner Daten.
2.) Entscheide dich, ob du das Win10 Update über den Online-Assistenten machen willst z.B. empfehlenswert, wenn du mit der Geschwindigkeit deines Systems zufrieden bist und nicht alles neu installieren willst.
3a.) Falls du den Online-Assistenten nimmst, starte ihn über Systemsteuerung-Windows Update und folge den Anweisungen. Sollte dann soweit meistens klappen.
3b.) Falls du dich dafür entscheidest, dein System neu aufzusetzen, stelle sicher, dass du alle Software und Produktkeys verfügbar hast, die du neu installieren mußt. Wichtig ist vor allem auch der Windows-Key, der meistens auf einem Aufkleber auf der Unterseite des Notebooks bzw. der Rückseite des Desktops steht. Falls es dort nicht steht, brauchst du noch ein Programm um ihn auszulesen, danach einfach googeln und von einer seriösen Seite z.B. chip oder heise.de herunterladen.
4b.) Lade dir von der Microsoft Homepage Windows 10 herunter. Dort gibt es ein Tool (Shadow hat den Link gepostet) mit dem du dir entweder ein Windows 10 Image herunterladen kannst, dass du auf eine DVD brennen oder mit dem du einen bootfähigen USB-Stick erstellen kannst. Du brauchst also entweder einen DVD-Rohling oder einen leeren USB-Stick ausreichender Größe. Erstelle den Stick oder die DVD.
5b.) Stecke den Stick an oder lege die DVD in den Laufwerk deines Rechners. Mache dir bewußt, dass jetzt alle nicht gesicherten Daten verloren gehen und stelle sicher, dass du alles gesichert hast. Wechsle mit der im Startbildschirm (Bios, noch weit vor Windows) angezeigten Zeichenkombination z.B. F10 in das Bios des Rechners. Das sieht meist sehr simpel aus. Du mußt jetzt etwas suchen, dass nach "Boot Options", "Start Options" etc. klingt, dort ins Menü gehen und die Bootreihenfolge so umstellen, dass zuerst vom Stick oder vom CD-Rom-Laufwerk gestartet wird. Falls du das hast, speichere es und starte den Rechner neu. Ändere nichts anderes.
6b.) Der Rechner bootet neu und du siehst den Windows 10 Startbildschirm (das Laden kann eine Weile dauern). Klicke dich durch, wenn die Frage kommt, wohin Windows 10 installiert werden soll, nimm die größte der Partitionen und formatiere sie. (Hier sicherstellen, dass es die ist, von der man definitiv Backups hat!) Falls Systemwiederherstellungspartitionen (die sind meist wenige GB groß) da sind, würde ich sie eher da lassen für den Fall der Fälle, das was schief geht. Danach das große Laufwerk für die Windows-Installation auswählen. Dann einfach dem Installationsvorgang weiter folgen.
7b.) Wenn du Windows installiert hast, dir einen Account & Co angelegt hat, direkt einen Virenscanner installieren, auf den neuesten Stand updaten und über Systemsteuerung - Windows Update alle verfügbaren Updates herunterladen. Ggf. auf die Herstellerseite des Rechners gehen und die spezifischen Treiber für das Model herunterladen.
8b.) Am besten mal nach "Privatssphäre & Windows 10" googeln (meine Chip hat dazu ein Tutorial) und alle Funktionen, die automatisch Daten senden und die man nicht benötigt ausschalten (z.B. die Cortana-Einstellungen).
9b.) Ggf. die Boot-Optionen im Bios (siehe Schritt 5b) wieder auf das Original (Boot über HDD, Festplatte) zurückstellen.

@ Hanna
Hast du toll beschreiben!
Noch ein Zusatz zu Punkt 3a.
Mit dem Stick, den man mit dem Tool erstellen kann, ist auch ein Upgrade aus Windows heraus durchzuführen. Das ist immer dann zu empfehlen, wenn man eh schon einen hat, weil dann der PC nicht so viel Downloaden muss oder man schon mal Probleme mit dem Windows Update hatte.
Der Stick funktioniert daher meist schneller und sicherer als die Windows Update Variante und die Daten bleiben ebenfalls erhalten. :)