
„Gladbeck“ (Pseudonym)
Also das mit dem Nachnamen und der Verbundenheit ist mal ein Argument.
Würde das jemand in einer Partnerschaft wollen, frage ich mich.

„Syke“ (Pseudonym)
@Hmm Als ob das funktionieren würde.... :P Außerdem müssen die ja schon irgendwie verrückt sein. Also so verrückt, das sie einen selbst wollen würden. ;)
@Captain Ich vermute die Männer haben auch in diesem Sektor noch so 10-15 Jahre den Robotern skilltechnisch etwas voraus. Zumindest einige Männer. Nicht alle. ;)

@Eliza
Tja, das ist ja heute schon nicht anders. Und ob ich in einigen Jahren dann komplett aufs Abstellgleis gestellt werde, möchte ich eigentlich auch gar nicht so gerne herausfinden.

„Gladbeck“ (Pseudonym)
Captain_Democracy, hattest du nicht sowieso die Schnauze voll oder waren das nur deine Kumpels?

„Syke“ (Pseudonym)
Da hilft es nur ein eigenes, nicht automatisierbares, weil individuell wunderbares Profil kontinuierlich weiterzuentwickeln. ;)

Also wenn es um Hochzeit geht, habe ich jedenfalls unter meiner erst kürzlich gemachten Erfahrung die nächsten Jahre sicherlich keinen Bedarf, darüber auch nur nachzudenken. Aber ich habe da ja auch einen ganz anderen Background als meine Kumpels. Wobei deren Meinung jedenfalls auch alles andere als positiv war, was das Heiraten angeht.
Von Frauen habe ich jetzt nicht die Schnauze voll, weil ich mir das auch nicht kaputtmachen lassen möchte. Aber vielleicht haben ja auch die Frauen von mir die Schnauze voll, wer weiß das schon ^^
@Eliza
Bei der Geschwindigkeit, in der ständig neue Apps entwickelt werden, werden Männer es wohl irgendwann schwer haben, da überhaupt hinterher zu kommen :P Oder man entwickelt etwas vergleichbares wie in den Matrix-Filmen und man(n) kann sich auf die Schnelle in wenigen Sekunden das Kamasutra auf die kopfeigene Festplatte laden.

„Gladbeck“ (Pseudonym)
Warum sollten Frauen es leichter haben hinterher zu kommen??

Und etwas Glück, dass ausgerechnet DIE richtige Frau dein Profil anklickt 🐛😉

„Rheda-Wiedenbrück“ (Pseudonym)
Ich sehe Heirat als einen optionalen Bonus zu der ohnehin bereits wunderbaren Beziehung zwischen zweier Partner an. Im Sinne: Der Weg ist das Ziel. Nicht das Ziel ist der Weg.

Ich weiß nicht, ob Frauen es dann womöglich noch leichter hätten. Es kann genausogut sein, dass ab einem bestimmten Punkt der technischen Entwicklung Männer und Frauen vielleicht gar nicht mehr zusammenkommen. Und hier geht es überhaupt nicht um die sexuelle Komponente allein. Aber ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass es in dem Bereich den Anfang nehmen könnte, sowohl bei Frauen als auch bei Männern.
@liebes*Krallenkätzlein
Also bisher war es eher so, dass von allen Frauen, die mein Profil angeklickt haben, keine einzige dabei war, die auch nur den ersten Schritt gemacht hätte. Demnach ist aus der Sicht betrachtet sowieso tote Hose angesagt ^^

„Gladbeck“ (Pseudonym)
"Captain_Democracy Heute, 23:37
Ich weiß nicht, ob Frauen es dann womöglich noch leichter hätten."
Noch leichter? 😀

„Syke“ (Pseudonym)
Du redest allen ernstes in einem "Heiraten"-Thread davon, das es Frauen leicht hätten? *bricht in schallendes Gelächter aus* :P

Das "noch leichter" ist wohl falsch interpretiert worden. Ich wollte damit eigentlich meinem Zweifel Ausdruck verleihen, dass ich nicht glaube, dass Frauen es dann leichter hätten als Männer. Und all das war überhaupt nicht auf das Thema Hochzeit bezogen. Wir gingen ja von einer dystopischen Zukunft aus, in der die technische Entwicklung dafür sorgt, dass irgendwelche Gimmicks und Werkzeuge bis hin zu Robotern so weit sind, dass Frauen auf Männer und Männer auf Frauen komplett verzichten würden/könnten.
Im Moment ist es natürlich so, dass weder das eine noch das andere Geschlecht es irgendwie leichter hätte. Und in der jeweiligen Gruppe tragen die einen eine noch größere Last auf ihren Schultern als wiederum andere. Aber jeder hat sein Kreuz zu tragen.

„Rheda-Wiedenbrück“ (Pseudonym)
Dank etwaiger dystopischer Filme, Bücher/Medien, dystopischer Gedankengänge und dem damit Auseinandersetzen in einem Forum wie diesem hier, sollte es dann auch klar sein, dass dumme als KI geführte Sexspielzeuge keinen Ersatz zwischen dem Interagieren zweier sich liebenden Personen darstellt. Sexuelle Emanzipation? Möglicherweise (bedingt). Ich denke die meisten Menschen sind bereits emanzipiert genug auf die Welt gekommen und wissen damit schon früh genug dass Menschlichkeit nicht durch jedwede Künstlichkeit ersetzt werden kann. Klar ist KI faszinierend. Sie allerdings einem Menschen, einem Lebewesen vorzuziehen halte ich für äußerst bedenklich. Natürlich wird KI und Technik den Menschen was Ausdauer und Geschwindigkeit betrifft übertreffen. Tut Sie teilweise jetzt schon. Und sie wird auch besser werden. Und auch dort eingesetzt werden wo es sinnvoll erscheint (Im Sinne einer gesellschaftlich akzeptierten Ergänzung. Und ebenso in gegenteiligem!). Alles andere halte ich jedoch für Ersatzbefriedigung oder einem marktradikalen Wettbewerb bei dem nicht der Mensch sondern der Konsum und damit weitere Abhängigkeiten/Verdrängungen im Mittelpunkt stehen könnten.
Die Interaktion zwischen Menschen wird letztlich immer das wichtigste sein. Der Fortschritt in Wissenschaft und Technik, also die Errungenschaften in der menschlichen Interaktion, sieht es primär darauf ab Menschlichkeit und die Würde zu bewahren. Wettbewerb, also eine sportliche/olympische Disziplin, wirken ungezügelt destruktiv, ich würde sagen karzinogen.

„Gladbeck“ (Pseudonym)
Nun bitte wieder die Technik in die zwei aktuellen Technikthreads.

Ich will nicht heiraten, hat für mich die Heirat die - womöglich für einige zu meinenden pessimistische Denkweise - Sichtweise von mir, dass ich das damit verbinde, sich gegenseitig anzuketten und nur durch eine Heirat, diese Zweisamkeit dauerhaft binden zu wollen.
Wenn man sich wirklich liebt und füreinander da sein möchte und füreinander stehen möchte, dann braucht es erst Recht keine "Ehe", steuerlicher Vorteil ist für mich kein Entscheidungsgrund. Und zwecks "Auskünfte oder Anverwandte oder Entscheidungsrechte...gibt es auch eingetragene eheähnliche Beziehungen, die selbiges an Recht haben, letztlich kann man das auch notariell festlegen, wenn man das unbedingt möchte.
Ich habe die Erfahrungen mit den langjährigen Partnerschaften und die darauffolgende Ehe meiner Freunde und Bekannten, Onkels und selbst Arbeitskollegen gemacht, dass die Beziehung und Partnerschaft zig Jahre, gar mehr als ein Jahrzehnt toll bei denen war. Nachdem sie geheiratet haben, hat sich alles erschlafft, beide hatten im Hinterkopf diese "Sicherheit" nicht getrennt zu werden. Man achtet wohl dann nicht mehr so auf den Partner, das Engagement sinkt ins Bodenlose.
Und aus diesen Beziehungen, der eine Ehe folgte, dauerte es weniger oder länger kurz, bis sich die zwei dann wieder haben scheiden lassen.
Ich habe so viel Eheschließungen und Scheidungen selbiger Partner mitgemacht. Das muss nicht sein.
Ist man nämlich zusammen und nicht verheiratet, kann man sich - jeder von Beiden - von Heute auf Morgen einfach trennen, ohne kollateralschäden und ohne verbranntes Land.
In einer nicht ehelichen Beziehung achtet man einfach - wie ich mir das denke - mehr auf sein Gegenüber, macht kleine Geschenke, ehrt die Wertschätzung an seiner Person und es ist eben wichtig, diesen Menschen an sich kontinuierlich und ständig zu binden. Es bedeutet eben was, zusammen zu sein.
Eine Ehe ist - so meine Denkweise - so ne Art "wir ketten uns zusammen und werfen den Schlüssel weg" Theorie und Praxis.
Ich für meinen Teil werde nicht heiraten, sehe ich hierin absolut keinen nennenswerten Vorteil. Gesellschaftlich ist man als Single zwar nicht so anerkannt bei Krediten oder bei Jobkündigungen wie jetzt ein Ehepartner (womöglich mit 2-3 Kindern), aber da steck ich dann trotzdem lieber zurück, als mir sowas zu geben.
Letztlich: Wenn ich eine Beziehung haben sollte, kann ich meinen Partner auch ohne Ehe lieben.

„Freital“ (Pseudonym)
Oh wie wahr, wollen wir nur hoffen, dass du da die passende findest, ich fände es irgendwie nicht so prickelnd, wenn sich jemand nach einer langjährigen Beziehung von heute auf morgen trennt, oder wenn jemand schon in eine Partnerschaft geht, mit dieser Einstellung, getrennt ist sich schnell.....

„Castrop-Rauxel“ (Pseudonym)
@Unterfranke
sehe ich ganz genauso! Lass uns heiraten! :)))

„Syke“ (Pseudonym)
Im richtigen Moment mal nicht so genau hinzuhören, kann auch die Grundlage einer glücklichen Ehe sein. ;)
"Familie sein" ist halt einfach emotional nochmal etwas "mehr" als eine Beziehung.
Dem anderen bloß keine Sicherheit geben, finde ich übrigens auch egoistisch - spätestens wenn der eine z.B. sein Lebensmodell (z.B. durch Kindererziehung, Arbeit in der gemeinsamen Firma etc.) auf den anderen einstellt.
Aber andererseits will man auch niemanden, der einen selbst nicht mehr will....
Schwierige Kiste. Hoffentlich findet sich irgendwann jemand, mit dem es einfach ist.

„Waren“ (Pseudonym)
Heutzutage als Mann zu heiraten, ist meiner Meinung nach, nichts anderes als finanzieller Selbstmord. Hab das bei ein paar Männern im Freundeskreis erlebt, zu was Frauen, wenn sie die Möglichkeit haben, fähig sind.
Habe es selber erlebt, wie sich eine Frau ändern kann, ohne es vorher irgendwie zu merken. Damals war ich dankbar, das sie meinen Heiratsantrag, den ich ihr kurz vorher gemacht habe, abgelehnt hat.
Jetzt habe ich wieder eine Beziehung, mit der besten Frau, die ich mir vorstellen kann, aber das Thema heiraten und Kinder ist bei mir durch. Habe mich auch sicherheitshalber sterilisieren lassen.
Mein jetzige Partnerin weiß das und akzeptiert das auch, zudem habe ich die beiden besten Stieftöchter die man sich wünschen kann, ich wünsch mir auch, das das immer so bleibt.
Aber: gebranntes Kind scheut das Feuer!

„Rathenow“ (Pseudonym)
@Magnum.... Du weißt überhaupt nicht wozu Männer fähig sein können... und die haben die Möglichkeiten

„Gladbeck“ (Pseudonym)
Das war und ist z.B. einer der vielen Gründe, weshalb ich nicht heiraten wollen würde. Da biste schon gut um die Kinder und den Haushalt zu umsorgen, dem Mann "den Rücken frei zu halten", ihm die sehr günstige Steuerklasse zu überlassen, die Handwerker reinzulassen, für die man sonst Urlaub nehmen müsste, mit gerade zu stehen für Hypotheken und Bürgschaften und dann, wenn man sich trennt und man seinen Teil haben möchte, dafür, dass man es möglich, mit möglich gemacht hat, dass Kohle da ist, dann hat man für finanziellen Ruin gesorgt.

Für mich war Ehe nie ein Muss, da ich auch keine Kinder haben wollte. Als ich jung war, habe ich die Ehe eher wie eine Art "Gefägnis" gesehen, aus dem man nicht so einfach entfliehen kann, wenn man das möchte. Mittlerweile kann ich mir gut vorstellen, zu heiraten und mich damit auf Dauer festzulegen - es muss aber schon jemand besonderes (für mich !) sein.

„Meppen“ (Pseudonym)
Ich war verheiratet, weil es meinem Mann wichtig war. Ich sehe heute keinen Grund für mich, das erneut zu tun. Ich sorge für mich selbst, verantworte mein Leben selber, treffe alle Entscheidungen selbst, das mit dem Namen ist mir wurscht und für Notfälle gibt es Patientenverfügungen.- Wer mich liebt, bleibt. Wer das nicht tut, kann gehen. Mit oder ohne Trauschein. My two cents.-

Heiraten war für mich niemals eine Option; für meine jeweiligen Partner ebenfalls nicht, da sie alle aus Ehen kamen, die letztendlich nicht glücklich verliefen.
Um sich innere Sicherheiten zu bieten und sie auch zu leben - dazu braucht es nicht das Konstrukt Ehe.
In Freihieit miteinander verbunden zu sein, das kann eine Ehe für mich nicht garantieren.
Und bitte: Freiheit heißt für mich hier nicht ohne Verantwortung oder bindende Zugeständnisse zu lieben und zu leben!