Ist euch heiraten wichtig? Hat Ehe eine Bedeutung für euch?

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 307 Antworten

„Osterode am Harz“ (Pseudonym)

"grinst"

ich geh mal ofline^^ Gute Nacht!

„Gladbeck“ (Pseudonym)

Erhofft ihr euch in einer (monogamen) Ehe mehr Treue als in einer (monogamen) Beziehung?

„Siegburg“ (Pseudonym)

Ich fände es schön wenn es wenigstens noch einmal zur Diskussion stehen würde und ich aus Überzeugung zustimmen könnte. Wenn es aber nur eine eheähnliche Beziehug ist könnte ich auch gut damit leben. Es würde keinen Unterschied machen.

Feier eher im kleinen Kreis. Ich muss nicht representieren.
Auf besonders prunkvolle Kleidung würde ich keinen Wert legen. Chic und feminine Kleidung auch im Alltag wäre mir viel wichtiger.
Da ich 2x verheiratet war ist die Romantik zu dem Thema ein wenig verloren gegangen.

„Offenbach am Main“ (Pseudonym)

Heirat ... grundsätzlich ja, dann hätte ich gerne eine entspannte Feier in einem Garten, so ne Art Sommerfest. Die Hochzeit mit allen trallala hatte ich mit 26 - das reicht.

In meinem Fall allerdings werde ich nicht mehr heiraten.
Ich hab eine chronische Erkrankung, die äußerst unangenehm ausfallen kann und ich möchte keinen Partner aus Verpflichtung an mich binden. Mein Freund weiß das, akzeptiert es.

Thema Ehe kommt bei uns also nur bedingt auf, zudem er letztes Jahr erst geschieden wurde. Vielleicht irgendwann doch, um Rentenansprüche zu sichern, das wär aber vermutlich der einzige und äußerst pragmatische Grund.

„Freital“ (Pseudonym)

Ich finde es schade, dass zuerst jeder den anderen in den Hintern gekrochen ist und wenn es dann vorbei ist, die getrennten sich nicht mal mehr anschauen ... als ob es alles von heute auf morgen scheisse gelaufen wäre und jeder aus sen 7.ten Himmel fällt. Wenn's dann vorbei ist. Habt ihr euch denn derart vertan mit eueren Liebesbekenntnissen oder Heiratsanträgen? Oder nehmt ihr einfach gewisse Wörter zu leichtfertig in den Mund und posaunt sie nach gut düngen grundsätzlich heraus?

„Gummersbach“ (Pseudonym)

Heiraten ist wichtig, wenn der Zugewinn stimmt. :-)

Ansonsten kann ich Maximais Beitrag nur unterstreichen:
Manche Menschen lästern derart bösartig und hasserfüllt über ihre Ex-Gattinnen und Ex-Gatten ab, dass man meinen könnte, sie wären zwangsverheiratet worden.

„Köthen“ (Pseudonym)

Also ich empfinde das so.... emotional macht es für mich absolut keinen Unterschied ob verheiratet oder nicht. Wenn ich mit jemanden zusammen bin, dann ist das "mein Mann" ob mit oder ohne Trauschein, das ändert für mich nix. Diese Einstellung habe ich schon ewig.
Ich war schon einmal verheiratet und mein Partner schon zwei Mal. Darum ist heiraten eigentlich nicht wirklich ein Thema für uns... nun kommt aber doch so ein kleines ABER.... wenn ich ehrlich bin, würde ich mich schon darüber freuen, wenn ich einen Antrag von meinem Liebsten bekommen würde. Das wäre für mich, wie auch schon andere geschrieben haben, ein absoluter Liebesbeweis.
Also Resümee... muss nicht, wäre aber schön... irgendwannn mal, vielleicht ;-)
Wenn es denn doch nochmal dazu kommen würde, wäre mir eine kleine Festivität im Kreise meiner engsten Freunde und Familie am liebsten. Ein schickes Outfit dürfte dabei natürlich auch nicht fehlen.

„Gladbeck“ (Pseudonym)

Eine der für mich abschreckendsten Profilangaben ist: Schauspielerin: meine Exfrau. Obwohl ich natürlich seltener Frauenprofile lese, ist mir das noch nie bei Frauen aufgefallen. Haben Frauen das auch?

Maximai😝 & LuckyCGN,

da Liebe und Hass sehr nahe beieinander liegen und extreme Gefühlswelten loslösen können, kann sich so manch' einer/eine kaum in dieser Gesellschaft davon frei sprechen.

Lästern ist nie gut!
Aber da es meistens im Falle des ehemaligen Partners hinter dessen oder deren Rücken passiert, sollte es auch an der richtigen Kehrseite vorbei ziehen können. Schlimm wird es dann, wenn Kinder mit hineingezogen werden. Erwachsene sollten sich da doch schon ihr eigenes (Spiegel)bild machen.

„Gladbeck“ (Pseudonym)

Emotion, müsste es für das schicke Outfit ein "richtiges" Hochzeitskleid sein?

„Köthen“ (Pseudonym)

.. ja das ewige, über den Ex herziehen geht mir auch auf die Nerven.
Wobei ich mich da manchemal auch selber an die eigene Nase fassen muss.
Ich versuche mir dann immer in Erinnerung zu rufen, dass man sich ja irgendwann mal bewusst für diesen Partner entschieden hat und dann nicht plötzlich alles mies gewesen sein kann.

„Syke“ (Pseudonym)

Also wenn das Model "für immer und ewig (glücklich)" funktionieren würde, wäre eine Ehe schön.

Glaube, wenn man mal eine Beziehung mit jemandem hatte, der sich als Egoist oder Egoistin entpuppt hat, dann ist man von der Ehe irgendwie ein bißchen ernüchtert.

Die erzkatholische Oma meines langjährigen Exfreundes sagte mal: "Anständige Menschen bleiben auch so zusammen." und so ist es wohl auch. Wer das Herz am rechten Fleck hat, zu einer unberechnenden, auf Liebe, Treue und Zusammenhalt basierenden Beziehung fähig ist, der lebt das mit oder ohne Trauschein.

Heiraten ist vor allem eine sehr schöne romantische Geste und ein Versprechen,das alles so schön bleibt wie es ist.

Mir war heiraten immer wichtig.

Irgendwie brauchte mein kleines PummelEgo, dass ein Mann sagt: "Die Pummelfee ist DIE Frau für mich."
Bis ich 2014 den Mann kennengelernt habe, der heute DER Mann für mich ist.

Relativ schnell hatte ich das Gefühl, dass unsere Verbindung eh fest steht und ob dies nun auf irgendeinem Papier steht oder nicht, empfand ich plötzlich als zweitrangig.

Mein Mann wollte aber gern heiraten und so hatten wir 2017 ein schönes, großes Fest mit vielen Leuten in einem großen Garten mit Band und freier Trauung.

Ich bin froh, dass wir es gemacht haben.
Beim nächsten Mal wenn wir so ne große Party veranstalten, wäre ich lieber nicht schwanger 😉

„Heilbronn“ (Pseudonym)

Hallo,
ich habe den Wunsch zu heiraten. Frag mich auch gerade, warum mir das wichtig ist.
Ich habe solche Feiern, zu denen ich eingeladen war, immer als sehr schön empfunden. Dieses Ritual. Für mich ein Sinnbild, sich etwas zu versprechen. Ich weiß, dazu braucht man eigentlich keinen Trauschein, aber mir gefällt es.
Ich bin dankbar dafür, dass ich gerade einen Mann kennenlerne, der auch noch den Wunsch hat. Das hat mich sehr gefreut.
Hätte ich aber jemanden kennen und lieben gelernt, der den Wunsch nicht hat, hätte ich aber auch damit leben können.
Ich würde im kleinen Rahmen feiern. Nur nahestehende Verwandte und enge Freunde.
Viele Grüße Nina

„Köthen“ (Pseudonym)

@93: nein nicht unbedingt, hatte ich ja schon beim ersten Mal. Könnte mir für den zweiten Versuch ein schickes Dirndl oder ein elegantes Kleid in einer knalligen Farbe gut vorstellen.....
Aber ich denke, zu diesem Thema heiraten und auch was anziehen hat jeder so seine eigenen Vorstellungen. Und am besten, jeder hört diesbezüglich auf seinen Bauch und macht das was er für richtig hält und lässt sich nicht von vielen anderen Menschen von Außen reinquatschen.

Hätte mein Mann von Anfang an eine Heirat ausgeschlossen, wären wir heute nicht zusammen.
Mir ging es also rückblickend um die Bereitschaft zur Ehe 😃

„Syke“ (Pseudonym)

Glaube,ich würde das auch als Zeichen von Egoismus werten, wenn mir ein Mann von Anfang an sagen würde: "Neee, auf keinen Fall, ich habe SO schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht, auf keinen Fall".

Weil: Es geht ja um die Zukunft, nicht um die Vergangenheit.

„Gladbeck“ (Pseudonym)

"Zeichen von Egoismus werten, wenn mir ein Mann von Anfang an sagen würde: "Neee, auf keinen Fall, ich habe SO schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht, auf keinen Fall". "

Nur, wenn er das sagen würde oder auch wenn er die Ehe aus guten Gründen ablehnen würde?

„Syke“ (Pseudonym)

Was sind denn für dich "gute Gründe"?

Hier haben ja jetzt noch einmal viele Mitglieder bekundet, welche schönen Gedanken hinter Hochzeit und Ehe stecken, und das ist auch tatsächlich sehr erfreulich. Denn immerhin scheint trotz hoher Scheidungsraten die Idee einer glücklichen Ehe nicht wirklich gestorben zu sein. Seelig seien die, bei denen es auch wirklich hält. Bedauerlicherweise bleibe ich aber dabei, dasss mein Glaube an die Institution Ehe begraben wurde und es mir im Moment kaum machbar erscheint, für mich persönlich wieder eine positive Sichtweise darauf zu entwickeln. Wer mit mir zusammen sein will, der kann das auch ganz ohne Trauschein, Ring, großem Fest und Prinzessinnenkleid.

„Syke“ (Pseudonym)

Nein, ist doch legitim, Captain.

Aber ebenso legitim wäre es, wenn z.B. jemand wie Pummelfee gesagt hätte, wenn sie dich jetzt kennengelernt hätte, das sie ihre Herzenswünsche nicht wegen deines Glaubens aufgeben möchte.