
„Waldshut-Tiengen“ (Pseudonym)
@Energieengel
Das war mein Thread, wenn du dazu etwas schreiben möchtest dann kannst du das auch per PN tun. :-)

„Lengerich“ (Pseudonym)
@seeangel Uff... da ist mir dann wohl derselbe Fehler wie RK unterlaufen.
Dann eine große Entschuldigung meinerseits. Wahrscheinlich habe ich das durcheinander geworfen, weil du damals auch schon hier angemeldet warst.

@Hanna Sicher, aber das war ja nicht meine Frage. :)

„Nürtingen“ (Pseudonym)
Leute...aufhören, bitte!!!

„Lengerich“ (Pseudonym)
@Seeangel Hmm...jeder macht mal Fehler. Die meisten wenigstens.

Fakt ist auf jeden Fall, dass sich die Stimmung im Forum permanent verändert und über die Jahre hinweg deshalb auch schon viel geschrieben wurde.
Den Vorschlag von Rudi, Beiträge zu bewerten finde ich gut, egal ob das jetzt mit rot, grün, oder Daumen-rauf und Daumen-runter geschieht, oder auch nur ein einfacher Dankeschön-Button, ich denke es würde helfen. So mancher (und ich schließe mich da nicht aus) würde bei vielen Negativ-Bewertungen vielleicht seine Postings nochmal überdenken.
Und die Forentrolle...sorry, aber die gehören immer mal wieder eine Zeit lang gesperrt...
Egal wie...es wäre schön, wenn es hier endlich mal wieder friedliche Diskussionen gäbe...

@Seaangel vielleicht benutzen wir den Ausspruch auch einfach mit verschiedenen Definitionen.

„Bingen am Rhein“ (Pseudonym)
ach mädels wir sollten uns liebhaben und unterschützen wenn wir uns brauchen nicht runterziehen wir sind doch was besonderes und kostbar

Ich bin seit über 11 Jahren hier. Früher aktiv im Forum, dann jahrelang mitgelesen, jetzt wieder ein bisschen aktiver dabei.
Ja die Stimmung im Forum hat sich verändert. Seit einiger Zeit ist es für mich persönlich anstrengender, hier mit zu lesen, Themen folgen zu können und wenn ich nach der Arbeit Zeit und Muse habe, etwas zu schreiben, ist das Threadthema oft längst nicht mehr aktuell.
Die Stimmung war mal besser, mal schlechter.
Mal kam ein neuer Schwung User, hat kurz mit geschrieben, mal war es nur Eine/r, die/der ordentlich auf den Putz gehauen hat und wieder weg war.
Auch damals gab es diverse An-Ab-An-Abmeldungen von den gleichen Personen, man hat sie aber immer schnell wieder erkannt :)
In den Anfangszeiten waren Viele von uns aktiv; wir waren aber insgesamt weniger als heute; wir haben heiß diskutiert, manchmal gestritten aber auch Spaß gehabt.
Unsere Diskussionen waren allerdings nicht so, in meinen Augen, verbissen und endlos; es wurde auch nicht ständig mit dem Wort Troll um sich geworfen.
Ich erinnere mich aber auch an eine kleine Gruppe Damen, die sich privat kannten und omnipräsent sowie oftmals doch herablassend und arrogant waren. Das hat man ihnen in schöner Regelmäßigkeit auch geschrieben, aber davon haben sie sich nicht beirren lassen.
Sie wurden von ein paar anderen Usern/Innen als „Kampf-und Platzhennen“ bezeichnet, auch das hat sie nicht davon abgehalten, hier auf den Putz zu hauen.
Aber egal, wie sich diese Damen benommen haben, irgendwie gehörten sie trotzdem dazu; es gab zwischendurch auch nette Gespräche :) Es wurde aber nicht stundenlang ausdiskutiert, ob man sie als Platzhennen bezeichnen darf und das erlaubt ist und von deren Seite ebenfalls nicht.
Einmal gab es einen Herrn, der wurde tatsächlich von vielen Seiten (Herren wie Damen) und einheitlich angegangen (auch von mir).
Es ging darum, dass der Herr befürwortete, Frauen zu schlagen. Ich meine mich zu erinnern, dass es sogar auch um Kinder ging (ein Klaps hat noch niemandem geschadet oder so); übrigens auch um seine Exfrau und Kinder.
Das war ein hochbrisantes Thema, der Mann selbst unbelehrbar, ziemlich ausfallend sowie aggressiv, aber der Gegenwind war meistens sachlich, in Anbetracht des Themas.
Es gab keine endlosen Diskussion darüber, ob der Herr recht hat und ob seine Meinung so stehen gelassen werden sollte.
Nein, sollte sie nicht und das haben wir ihn auch wissen lassen.
Wir waren eine große Gemeinschaft, die es irgendwie immer wieder geschafft hat, sich zusammen zu raufen auch wenns manchmal nicht leicht war. Wir kannten unsere Eigenarten und sind irgendwie damit umgegangen.
Ich will die damalige Zeit nicht verklären, nur um da nicht missverstanden zu werden und Andere mögen das anders erlebt haben. Für mich war es "leichtfüssiger" :)
Was ich heute schade finde ist, dass Einzelne so angegriffen werden.
Wenn z.B. Kaffee-Pause einen Vorschlag macht (und sie versucht tatsächlich immer wieder Lösungen anzubringen) bekommt sie oft heftigen Gegenwind.
Ich habe das Gefühl, wenn der gleiche Beitrag von jemandem geschrieben werden würde, würde er bei Weitem nicht so angegriffen.
Sie kann schreiben was sie will, immer passt etwas nicht; nicht aufgrund ihrer Beiträge (das kommt auch vor und gehört dazu, nicht jeder hat die gleiche Meinung), sondern weil sie es ist.
Trotzdem versucht sie immer wieder, sich einzubringen, aber die Stimmung kippt dann eben wieder und es fängt wieder von vorne an.
Generell: wenn ein Threadthema mal in eine andere Richtung abschweift, die trotzdem noch halbwegs dazu gehört,finde ich das ok. Wenn ich mich mit einer Freundin unterhalte, kommen wir manchmal auch vom Thema ab, versuchen aber wieder zurück zu finden.
Warum sollte das in einem Forum anders sein, und erst recht, wo so viele daran beteiligt sind, solange man doch wieder zum Threadthema findet, das dem/der Ersteller/In doch sicher wichtig ist.
Was ich unschön finde ist, wenn Jemand ein Thema eröffnet und auf seine eigene Weise damit umgeht und Fragen dazu stellt, die/derjenige dann manchmal so hart angegangen wird: „mach das doch so und so, wieso denkst Du überhaupt darüber nach, was ist denn das für eine Frage, sei doch froh, dass Du den los bist“ usw.
Wir sind alle unterschiedlich und mir tun manche User/Innen in dem Moment leid. Sie haben einfach einen anderen Weg, um mit unschönen Situationen umzugehen und ich kann mir gut vorstellen, wie sich fühlen, wenn man so harte, kühle Antworten bekommt, erst recht, wenn man deutlich erkennt, dass es ihnen momentan gar nicht gut geht.
Ja, wer einen Thread eröffnet muss mit jeder Art von Antworten rechnen, niemand ist verpflichtet eititei zu machen aber Manchen ist vielleicht gar nicht bewusst, auf was für Reaktionen sie hier stoßen könnten.
Manchen hilft so ein „Tritt“ sicher um aufzuwachen und weiter zu machen aber manche brauchen einfach etwas Anderes.
Da kippt dann die Stimmung im Forum wieder, es wird weiter gezankt.
Was es mir u.a. seit einiger Zeit auch anstrengend macht sind Anglomens Beiträge; ich will ihn nicht anprangern, will aber auch nicht von „jemandem, jemand Bestimmtem“ usw. schreiben und meine Meinung dazu, warum das Forum/die Stimmung momentan für mich anstrengend ist und sich mitunter verändert, äußern.
Ich verstehe seine Beiträge nur zur Hälfte, weil sie mir oft zusammenhanglos und sinnfrei erscheinen und verstehe den Bezug zum Threadthema nicht, egal, ob er es selbst oder jemand anders eröffnet hat.
Ich kann mir vorstellen, dass alles in seinem Kopf Sinn macht, denn er kennt ja die ganze Geschichte dahinter (egal, ob lange vorbei oder aktuell).
Wenn ich mich für ein Thema interessiere und nach Feierabend gerne weiterlesen möchte, muss ich mich stellenweise durch etliche seiner kurzen Beiträge scrollen.
Auch die Beiträge zu Posts, die in seinem Stil geschrieben werden (entweder um ihn vorzuführen, auf den Arm zu nehmen oder im verzweifelten Versuch, ihn auf seinen Schreibstil aufmerksam zu machen indem man ihn nachmacht) muss ich versuchen zu (über)lesen und das ist genau so zeitaufwendig, denn die User/Innen könnten auch etwas zum Thema geschrieben haben. Das merke ich aber erst, wenn ich sie gelesen habe.
Ich finde es schwierig, das auszublenden denn irgendwo dazwischen sind wieder themabezogene Beiträge, die ich gerne lesen möchte. Das ist anstrengend, manchmal nervig und nimmt Zeit weg, die ich eigentlich ins Lesen und vielleicht Schreiben investieren möchte.
Ich verstehe den Unmut und den Ruf nach Moderation schon, bin mir aber nicht sicher, ob das wirklich Sinn machen würde.
Ich war vor vielen Jahren selbst Moderatorin in einem Forum und trotzdem man versucht, sachlich und objektiv zu bleiben ist es nicht immer einfach, so zu bleiben und Grenzen zu ziehen.
Man will die User nicht entmündigen und eigentlich sollten Erwachsene alleine im Stande sein, ihre Zwists selbst zu regeln. Andererseits knallts dann aber oft so schnell so heftig, dass man dann doch tätig werden muss.
Da immer regulierend, fair und passend einzugreifen ist schwierig, ich möchte das nicht mehr machen und verstehe jeden, dem das genau so geht.
Man könnte nur, wie es Manche hier sachlich/freundlich versuchen, darauf aufmerksam machen, wenn jemand immer wieder übers Ziel hinaus schießt (und ja, auch das empfindet jeder anders) um denjenigen zum Nachdenken anzuregen.
Ich denke nicht, dass man Erwachsene noch grundlegend verändern kann; zu Kompromissen anregen hingegen schon, mit Zwang und Gezeter jedoch nicht. Was man macht, wenn Jemand so gar nicht reagiert, weiß ich leider auch nicht.
Die veränderte Stimmung in einem Forum gehört wohl dazu.
Es kommen immer wieder neue Charaktere und Persönlichkeiten mit andere Erfahrungen oder wie sie mit Situationen umgehen dazu. Nichts besteht dauerhaft, das Leben bedeutet Wandel.
Ob die Stimmung immer so wie jetzt bleiben wird, halte ich aber für ausgeschlossen. Es kommen auch wieder andere Zeiten. Ob die dann besser oder schlechter sein werden und was die aktiven User/innen daraus machen, werden wir sehen :)
Edith: ich hatte einen Buchstaben vergessen :)

„Lengerich“ (Pseudonym)
@avalonia Absolut lesenswerter, sinnvoller Beitrag! *Daumen hoch*

„Ostfildern“ (Pseudonym)
Hanna, Du warst schneller als ich. Den Beitrag von Avalonia empfinde ich vollst nach. Viele Aspekte sind angesprochen und werden auch ausgleichend dargestellt. Klasse Beitrag.