Haltbarkeit von Jeans

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 59 Antworten

„Waldbröl“ (Pseudonym)

Heute würde wohl kaum mehr einer eine Bettwäsche länger als 5 Jahre verwenden.

Also erstens: ich schon. Ich habe sogar noch Bettwäsche die ich schon als Jugendliche hatte und die noch tadellos ist.
Zweitens: das Kaufverhalten und die Qualität bedingen sich gegenseitig. Bettwäsche gibt es zum Teil schon für 10-20 Euro für das komplette Set. Dafür kann man keine Aussteuerqualität erwarten,.
Wer für so eine hohe Qualität zahlt, der bekommt sie auch heute noch, nur wollen die meisten heute doch eher häufiger neue Designs und Looks und entsprechen schnell wechselt auch der Bestand.
Da sind die Hersteller nur eine Seite der Medaillie - die bedienen zum Teil auch unsere Gier nach Schnäppchen und modischen Designs (sie fördern den Trend aber natürlich auch.)

Es ist nicht so, als bekäme man nicht für entsprechend Geld auch heute noch Wäsche die ein Leben lang halten würde. Die kostet dann das zehnfache muss aber nicht nachgekauft werden, das ist schon auch Entscheidung des Verbrauchers.

„Seelze“ (Pseudonym)

@Einzelstückerl
Danke für die Erklärung.
Das mit den qualitativ minderwertigen Fasern halte ich für eine schlüssige Erklärung.
Ich glaube auch, daß minderwertiger produziert wird. Mode ist ja ein schnelllebiges Produkt geworden.
Ich habe letztens irgendwo gelesen, daß z.B. H&M 27 !!!! Kollektionen im Jahr raus bringt :-o

Ich habe auch noch Bettwäsche von vor 50 Jahren. Sozusagen geerbten "Damast". Nicht "tot zu bekommen", obwohl schon eingefärbt.
Ich würde sie mir heute nicht leisten können ;-)
Jüngere Bettwäsche lebt bei mir bei weitem nicht so lange.

Weichspüler wäre für mich keine Option. Den mag ich generell nicht. Einmal aus ökologischen Gründen nicht und ich mag die Gerüche von Weichspüler nicht.

„Neuwied“ (Pseudonym)

Wobei man ja auch sagen muss, dass diese eher minderwertige Qualität (jedenfalls bestenfalls ) durch Recycling von Altkleidern entsteht.
Was etwas ist was wir ja auch begrüßen sollten 🙂

„Trier“ (Pseudonym)

@Emotion
Vielleicht sind Levis Jeans einen Versuch wert. Die Qualität ist super, Du kannst gleich die richtige Länge kaufen und der Sitz ist definitiv sehr schmeichelhaft.

Sie sind nicht ganz günstig, aber meiner Meinung nach jeden Cent wert 😊

„Waldbröl“ (Pseudonym)

Wobei Levi's im Plus-Bereich leider gerade mal bis Gr. 52 geht (immerhin etwas, aber dennoch für Plus-Size leider eher wenig).

„Salzgitter“ (Pseudonym)

@jadegrün.
Prinzipiell ne gute Idee, aber in Levi's Jeans passt mein Körper einfach nicht rein. Egal welches Model, die Passform ist mit meinem Körper leider nicht kompatibel 🤷🏻‍♀️
Ich habe wirklich die letzten Jahre die unterschiedlichsten Jeansmarken ausprobiert und habe dabei kaum Unterschiede in der Haltbarkeit erkennen können.
Und dadurch das ich wirklich kurz und sehr kurvig bin, geht ohne 2% Elastan gar nix und somit lande ich wieder bei der kurzen Haltbarkeit 🤨

@Emotion, kommst Du evtl. mit den K-Größen bei Popken klar? Die haben schon mal unterschiedliche Schnitte, auch am Bein. Und fast alle mit Elastan.

Im Outlet haben die dazu die Marke Simply U, die ist deutlich günstiger. Und es gibt manchmal auch B-Ware, an denen man oft nix/kaum was findet. Evtl. mal ein dicker gewebter Faden oder so was. So hab ich eine Mony für 19,- € ergattert.

So kann man sich ggf. mal durchprobieren.... nur so als Idee.

„Neuwied“ (Pseudonym)

Ja, das Problem mit der Passform kenne ich auch.
Ich habe z.B. ziemlich dicke und kurze Beine 🙄 dafür aber etwas was man Taille nennen könnte.
D.h. wenn mir die Hose an den Beinen passt, ist der Bund i.d.R vieeel zu weit. Oder umgekehrt...
Als ob alle Dicken nur Runde Bäuche und dünne Beine hätten.

Falls du, Emotion, ein ähnliches Problem hast, dann könntest du die Jeans von Ulla Popken "Marie" probieren.

„Marburg“ (Pseudonym)

Bei uns dicken Frauen ist es normal, dass Hosen zwischen den üppigen und ständig aneinander reibenden Schenkeln kaputt gehen.
Mit Kleidergröße 46/48 wohl weniger als bei 54/ 56.
Das ist ja auch logisch und nachvollziehbar.
Ich finde daher die Aussage "bring die Hose zurück, die hält nichts aus" ziemlich falsch.Die Hosen halten die ständige Reibung mit großen Gewicht aus.
Normale Jeans sind heute auch keine Arbeiterhosen mehr.
Man kann da den Herstellern keinen Vorwurf machen.
Lediglich dann,wenn es sich um Hosen handelt die extra verstärkt sind.
Als Lösung schlage ich daher vor immer brav beim Schlußverkauf gleich 3,4 Hosen zu kaufen.
Jeder hat irgendwo Problemzönchen die tatsächlich Probleme machen.Daher einfach akzeptieren und das Beste daraus machen))

„Blieskastel“ (Pseudonym)

Ich hatte mit den Jeans von Samoon (bis Gr. 54) sehr gute Erfahrungen gemacht (mit Elasthananteil).

Mir ist nur eine kaputt gegangen und da hatte sich das Elasthan an der Hüfte aufgeribbelt, weil sie zeitweise sehr eng war. Zwischen den Beinen, und auch meine Oberschenkel reiben im oberen Bereich, haben sie gehalten.

Eine von Frank Walder (bis 52) war ebenso stabil.

„Aschaffenburg“ (Pseudonym)

"Man kann da den Herstellern keinen Vorwurf machen.
Lediglich dann,wenn es sich um Hosen handelt die extra verstärkt sind. )"


Oder eben auch, dass sie nicht grundsätzlich verstärkt sind, weil:
"Bei uns dicken Frauen ist es normal, dass Hosen zwischen den üppigen und ständig aneinander reibenden Schenkeln kaputt gehen."

Es ist nicht normal das bei molligen Frauen die Hosen innen an den Oberschenkeln kaputt gehen. Daher werden die Hosen auch nicht automatisch dort verstärkt.
Es gibt das Problem, keine Frage, dennoch ist es nicht die Regel. Die Hose zu reklamieren finde ich unangebracht. Wenn der Händler die Hose zurück nimmt und ersetzt ist das reine Kulanz- wenn die Hose nicht extra verstärkt ist und damit beworben wird.

„Rottenburg am Neckar“ (Pseudonym)

Ich gehöre tatsächlich zu denen, die das Problem nicht haben.

„Seelze“ (Pseudonym)

Ich glaube, es ist eher eine Frage des "Figur-Typs".
"Birne" dürfte das Problem eher kennen als "Apfel"
;-)

„Waldbröl“ (Pseudonym)

Ja sicher gibt es auch Ausnahmen, die gibt es bei jedem Problem oder Thema aber dass das ein bekanntes Problem ist, ist schon so (siehe dieser Thread). Und ich kenne auch schlanke Frauen die dieses Problem haben.

Harmonie - Du sitzt doch im Rollstuhl, oder habe ich da was falsch verstanden - dass da das Aufreiben der Hosenbeine beim gehen nicht auftritt ist natürlich klar.

„Rottenburg am Neckar“ (Pseudonym)

Bei mir tritt das Problem nicht auf, weil ich keine üppigen Oberschenkel habe.

„Waldbröl“ (Pseudonym)

Klar, deshalb ist auch direkt eine Anleitung zur Reparatur dabei, weil alle das Problem nur von anderen kennen.

„Neuwied“ (Pseudonym)

Ich hatte das Problem früher mal als ich noch eher schlank war.
Mittlerweile nicht mehr 🤷🏼‍♀️ obwohl ich sehr dicke Beine habe.
Ich glaube es hängt damit zusammen wir stramm die Haut ist 🥴
Je schlabbriger sie wird umso weniger scheuert es.

„Waldbröl“ (Pseudonym)

Ich finde im Grunde nicht, dass die Hersteller die Hosen verstärken müssen. Das kann vermutlich Passform und Aussehen verändern und das will nicht jeder. Haltbarkeit alleine kann nicht der einzige wichtige Punkt bei einem (modischen) Kleidungsstück sein.
Das sind eben Stellen die besonders belastet werden. Nicht nur bei Dicken.
Kinderhosen gehen auch an den Knien zuerst kaputt, deshalb sind die Knie auch nicht bei allen Kinderhosen von Werk aus verstärkt.

ABER (und darum geht es ja): länger als ein paar Monate sollte ein Kleidungsstück schon halten. Je nach Preis finde ich eine Reklamation vollkommen in Ordnung, auch wenn man dickere Schenkel hat.



@B-Engel
Zum Thema genaues Lesen von Links:
Wir lieben unsere Jeans, aber leider plagt uns alle ein bestimmtes Problem: Jeans gehen an der Innenseite häufig kaputt.
Steht schon im ersten Satz. Ein Artikel besteht ja überraschenderweise aus mehr als der Überschrift. 😉