Gewichtsdiskrimierung

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 163 Antworten

„Wunstorf“ (Pseudonym)

Es werden ja aber auch hier nicht die Transgender oder Behinderten angesprochen, sondern die Mobber: Vielleicht kennst du jemanden in der Schule, der von Inklusion betroffen ist, im Sportverein oder auch in der Familie. Hab keine Angst davor, mit der Person zu sprechen, auch wenn sie womöglich anders aussieht"

„Cloppenburg“ (Pseudonym)

Äh, doch werden sie:


Selbstakzeptanz - ein How To



Selbstbewusst? Na sicher!


Transgender: Wer bin ich eigentlich?



Wer sind niceones?

Das sind alle, die etwas Gutes bewegen wollen ...Aber auch du! Wenn du das Haten, Shamen und Dissen im Netz und im echten Leben satt hast. Lass uns gemeinsam das Nettsein pushen! Indem wir nice zueinander sind und darüber reden.



Das richtet sich nicht an Mobber.

„Buchholz in der Nordheide“ (Pseudonym)

Vermutlich sind nur Diejenigen qualifiziert "Niceones" zu sein, die bisher nie gemobbt wurden..?
Warum sollte ich als Fette mich zb auch gegen das Mobben von Trans-Menschen einsetzen...?^^
Jeder bitte schön auf seiner Seite/in seinerSchublade bleiben..

Aber selbst wenn es die Shirts in 8XL gäbe:
Ich wollte/will auch nie "NETT" sein.
Tolerant, respektvoll, höflich unter bestimmten Umständen schon.
Aber nicht "nett".

„Wesel“ (Pseudonym)

@Frau Mahlzahn
"Warum sollte ich als Fette mich z.B. auch gegen das Mobben von Trans Menschen einsetzen ...?"
Weil es eben die Akzeptanz der Diversity, die Vielfalt ist, die gegen Ausgrenzung und Diskriminierung schützt. Als Fette sitzt man mit Z. B. Transgender, Homosexuellen etc. im gleichen Boot.

„Buchholz in der Nordheide“ (Pseudonym)

@Optimistin

Hast Du die ^^ gesehen..?
Sie bedeuten Ironie.

Wenn die DAK ihre Kampagne ernst meinte, würde sie Menschen mit einer Shirtgröße ÜXL besser nicht außen vor lassen, oder?

Edit sacht:
Den Vorschlag mit dem MundNasenSchutz von Sabine finde ich gut!!

„Wesel“ (Pseudonym)

lach, tatsächlich nicht gesehen. Kommt davon, wenn man zu schnell liest. Hatte mich schon gewundert, warum du so denkst, schätzte dich dann doch richtig ein. Jetzt ist alles klar :)

„Wesel“ (Pseudonym)

Hab schnell mal die Kampagne angesehen; finde ich jetzt nicht sooo schlecht. Wir sind vom Alter her definitiv nicht die Zielgruppe, vielleicht spricht es ja die Jungen noch mehr an.
Gut, dass es eine Kampagne gegen Bodyshaming gibt, auch wenn ich die Aufmachung und auch die T-Shirts eher altbacken finde, aber vielleicht ist das jetzt trendy, keine Ahnung.

„Wesel“ (Pseudonym)

@stierfrau
da musste ich auch zweimal lesen ...

„Cloppenburg“ (Pseudonym)

Weil es eben die Akzeptanz der Diversity, die Vielfalt ist, die gegen Ausgrenzung und Diskriminierung schützt. Als Fette sitzt man mit Z. B. Transgender, Homosexuellen etc. im gleichen Boot.

Ja, und genau DA ist der Denkfehler, finde ich.

Man sollte sich gegen Diskriminierung einsetzen weil sie falsch ist, gleichgültig ob man davon betroffen ist oder nicht.
Einen anderen und besseren Grund gibt es meiner Ansicht nach nicht.

Diese Vorstellung, dass Dicke oder Schwule oder Transgender irgendwie mehr Verständnis aufbringen müssen und die besseren Menschen sind, ist nicht nur an der Realität vorbei sondern im Grunde auch wieder eine Art Vorurteil.
UND es wälzt den Kampf auf Gruppen ab die sowieso schon um Akzeptanz kämpfen und es schwerer haben als andere.
Sie sollen aber bitte Vorbilder sein und stärker, besser, lieber als "Normalos".
Das zu erwarten ist nicht richtig.


Ja es wäre wünschenswert, dass man wenn man Diskriminierung erlebt das übertragen kann und andere nicht mies behandle - wir sind aber alle fehlerbehaftet und Menschen und die Erfahrung zeigt, dass Menschen die selbst z.B. missbraucht wurden sehr leicht auch zu Menschen werden die andere missbrauchen.

Diese Aschenputtel-Märchen-Vorstellung, dass Menschen durch Missbrauch, herumgeschubst werden, miese Behandlung und Co. zwangsläufig zu demütigen, netten, grundguten und sozialen Menschen werden ist vollkommen schräg - eigentlich man sollte alleine deswegen andere nicht diskriminieren, weil man damit ihre seelische Gesundheit kaputt und sie damit eher nicht zu besseren Menschen macht.
Von der Vorstellung sollte man sich echt lösen und auch von der Forderung danach, denn sie verschiebt das Problem.

„Wesel“ (Pseudonym)

So gesehen hast du Recht @Miss Jenny

Ich finde, alle sollten gegen Diskriminierung jeglicher Art sein, weil eine pluralistische Gesellschaft, die jeden so akzeptiert, wie er ist und alle darin unterstützt ein möglichst gutes Leben zu haben, für mich das Ideal wäre.

Wieder mal bin ich gut darin - Stating the f...ing obvious.

„Heinsberg“ (Pseudonym)

"Ich werde auch so gut wie nie gefragt ob ich einen Freund habe, man geht einfach davon aus, dass ich natürlich keinen Freund habe - das unabhängig davon ob ich zu der Zeit nun gebunden war oder nicht."

Darüber habe ich übrigens nochmals nachgedacht und mir fiel auf, dass mindestens vier, nennen wir sie mal Berater im weitesten Sinne, alle Psychologen oder aber Sozialpädagogen von der Ausbildung her, schlicht davon ausgingen, dass ich keinen Partner habe. Also, mir ist das natürlich zufällig recht, weil es mir Diskussionen um das warum ist keine Partnerschaft gewünscht und blabla erspart, aber gerade in einem Bereich der Beratung und dann auch noch mit einem psychologischen/pädagogischem Hintergrund, ist das eigentlich nicht so der Brüller schlicht von mir als partnerlos auszugehen.

Als jemand, der auch in diesem Bereich arbeitet, kann ich nur sagen, dass ich diese Frage auch meistens weglasse. Vorausgesetzt, sie ist nicht essentiell ausschlaggebend für meine Sachverhaltsermittlungen.
Du glaubst nicht, wie häufig man bei einer so einfachen und eigentlich harmlosen Frage ins Fettnäpfchen treten kann 😉

„Cloppenburg“ (Pseudonym)

dass ich diese Frage auch meistens weglasse


Ne Frage bewußt weglassen, weil die Antwort darauf nicht wichtig ist, ist aber etwas komplett anderes als selbstverständlich und ohne nachzufragen von einer bestimmten Antwort auszugehen, wie hier beschrieben.

alle Psychologen oder aber Sozialpädagogen von der Ausbildung her, schlicht davon ausgingen, dass ich keinen Partner habe.

So allgemein noch zu dem Thema:
Vor vielen Jahren hatte ich eine recht dicke Kommilitonin die einen gutaussehenden und auch noch obendrauf schlanken Freund hatte. Da wurde oft so hinter vorgehaltener Hand spekuliert ob das überhaupt eine"richtige" Beziehung sei - wo ich bis heute noch nicht wirklich weiß warum und was für eine Beziehung dahinter eigentlich vermutet wurde. Offenbar überforderte es aber die allgemeine Phantasie dass die beiden ganz normal zusammen und ein Paar sein könnten. Ich meine die beiden lebten ja nur seit Jahren zusammen und waren verliebt - das regte mich damals schon auf und ich werde schon wieder sauer wenn ich nur dran denke.

„Heinsberg“ (Pseudonym)

" Bonzzai
Heute, 15:49
Als jemand, der auch in diesem Bereich arbeitet, kann ich nur sagen, dass ich diese Frage auch meistens weglasse."


Mhm. Also, ich weiß natürlich nicht in welchem Bereich du arbeitest, aber mal abgesehen von dem was Miss Jenny ausgeführt hat,

"Du glaubst nicht, wie häufig man bei einer so einfachen und eigentlich harmlosen Frage ins Fettnäpfchen treten kann 😉"

glaub mir, sie haben sonst auch kein Fettnäpfchen oder Unsensibilitäten gescheut, daran kann es sicher nicht liegen. Abgesehen davon muss ich sagen, dass ich tatsächlich zumindest bei einem Teil dieser Beratungen diese Frage schon für wichtig erachtet hätte. Dass jetzt so eine klassische Beziehung nicht meins ist und die Art des "Partners" in meinem Fall wohl etwas abweicht, ist eine Sache, aber dennoch halte ich für essentielle Lebensfragen, für Richtungsfragen, für Fragen der seelischen Gesundheit u.ä. es durchaus für essentiell ob jemand eine Heimat für liebevolle zugewandte Gefühle, Zärtlichkeit, Sexualität und mehr hat.



"Offenbar überforderte es aber die allgemeine Phantasie dass die beiden ganz normal zusammen und ein Paar sein könnten."

Eine ehemalige Freundin sprach mich einmal an, ob ich mir nicht doch mal einen Partner suchen möchte, einen Mann, der halt auch so dick wäre wie ich, das gäbe es ja auch.
Manchmal bin ich so fassungslos, dass ich gar nicht sauer sein kann. Abgesehen davon, dass ich zu ihr auch nicht sagen würde, dass sie sich doch mal einen Partner suchen solle, halt auch einen der so deutlich untergewichtig wie sie sei, sowas gäbs ja auch, wer sagt sagt ihr denn, dass nur Dicke potentiell überhaupt mich nehmen würden und noch viel mehr, wer sagt ihr denn, dass ein Mann, der auch so dick ist wie ich, mich wollen würde? Oder muss der halt, weil er muss sich ja ebenso eine Partnerin suchen, die so dick ist wie er auch, das gibts ja auch. Gibt es einen anderen Bereich innerhalb vom Dating, bei dem so selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass eine "Gruppierung" doch bitte unter sich bleiben möge wie bei Dicken? Vielleicht noch im Bereich der Arbeitslosigkeit, aber sonst wird es da schon dünner.

„Buchholz in der Nordheide“ (Pseudonym)

" Vielleicht noch im Bereich der Arbeitslosigkeit, aber sonst wird es da schon dünner."
😑😑😑...*röchel

Ich hatte eher die Idee, dass eine dicke Frau mit einem schlanken attraktiven Mann das Klischee der gegenseitigen Alibifunktion hervorzaubern...also "SIE hat endlich auch einen und er muss sich nicht outen.."🤦‍♀️

„Heinsberg“ (Pseudonym)

" dünner."
😑😑😑...*röchel"


Du vermutest einen gewissen Wortwitz hierbei? 😀
Purer Zufall.


"also "SIE hat endlich auch einen und er muss sich nicht outen.."🤦‍♀️"

Ja, der Gedanke kam mir auch bei "keine richtige" Beziehung.

„Buchholz in der Nordheide“ (Pseudonym)

Jepp..ich vermutete einen seeeehr dünnen...ähm flaaaachen Wortwitz....
😑😑😑...*röchel

„Cloppenburg“ (Pseudonym)

"also "SIE hat endlich auch einen und er muss sich nicht outen.."🤦‍♀️"

Ja, der Gedanke kam mir auch bei "keine richtige" Beziehung.


Du liebe Güte - das wird gemeint gewesen sein 🤦‍♀️ - keine 25 Jahre später löst sich für mich das Rätsel. Meine Naivität und lange Leitung ist legendär, aber das schlägt nochmal alles bisher da gewesene.

„Buchholz in der Nordheide“ (Pseudonym)

Dann hamwa für heute doch ein schönes Ergebnis:
- den flaaachsten Wortwitz
- die lääängste Leitung
- und den laaahmsten Kommentar ;-))
Guute Nacht!🥱

„Heinsberg“ (Pseudonym)

"- und den laaahmsten Kommentar ;-)) "

Also, die längste Leitung hab ja ich, in diesem Sinne muss ich auch nachfragen: welcher denn?

„Buchholz in der Nordheide“ (Pseudonym)

Damit meinte ich mich 😑

„Hohen Neuendorf“ (Pseudonym)

@Donna plus
Darüber habe ich übrigens nochmals nachgedacht und mir fiel auf, dass mindestens vier, nennen wir sie mal Berater im weitesten Sinne, alle Psychologen oder aber Sozialpädagogen von der Ausbildung her, schlicht davon ausgingen, dass ich keinen Partner habe.

Hat sich denn zu irgendeinem Zeitpunkt herausgestellt, dass die jeweiligen Berater/innen wegen deines Gewichtes davon ausgingen, du seist partnerlos oder ist das deine Spekulation ?

„Heinsberg“ (Pseudonym)

"Hat sich denn zu irgendeinem Zeitpunkt herausgestellt, dass die jeweiligen Berater/innen wegen deines Gewichtes davon ausgingen, du seist partnerlos oder ist das deine Spekulation ?"

Genauer gesagt spekulierst du im Moment, dass ich das spekuliere, ich schreibe das nämlich nirgends, oder doch?

„Hohen Neuendorf“ (Pseudonym)

@Donna plus
Ich frage dich, da du diese Annahme der Berater/innen hier im Thread Gewichtsdiskriminierung erwähnst und dich dabei auf ein Zitat von Miss Jenny (02.09.2020, 00:09 h) beziehst ... aus einem Diskussionsteil, in dem es um das Thema "Wahrnehmung von Dicken als sexuelles Neutrum / undatebar etc." ging. Was wolltest du denn dann an dieser Stelle damit sagen, wenn es dir NICHT um einen vermuteten möglichen Zusammenhang zwischen der Annahme über deinen Beziehungsstatus und deinem Gewicht ging ?