Gendern - Bevormundung?

in „Rundum Leben“

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Oder man wird mal wieder mit "Querdenker" in Verbindung gebracht.

Chatgpt,

Du bedient gerade genau mein Einwand, wenn keine Argumente passen, kommt die, in Deinem Fall, "Querdenker" Keule.

Genau das ist es, was ich meinte.

Bin da aus früheren Zeiten besseren Diskussionsstil von Dir gewohnt, da konnte man glatt die Nacht durch plaudern, ohne solch Aussetzer.

Schade.

„Ludwigsburg“ (Pseudonym)

@Rudi Das war ganz sachlich meine Meinung zu deinem Posting und sie war weit sachlicher geäußert als du das mit deiner Meinung um 23:23 getan hast.

Ich möchte nochmal auf die "Studierenden" zurückkommen. Für mich ist das eine herablassende Ansprache, wenn schon, dann müsste man doch mindestens sagen oder schreiben "studierende Damen und Herren", "studierende Frauen und Männer", oder zumindest "studierende Menschen". Wohingegen "Studentinnen und Studenten" beide Geschlechter auf respektvolle Weise anspricht. Warum bleiben wir nicht einfach dabei?

Was bitte soll denn an "Studierenden" besser sein? Das liese sich fortsetzen, z. B. mit "Laufenden", "Fahrenden" usw.

„Grimma“ (Pseudonym)

ind Frauen wohl mitunter eben gerade angesichts dieser Emotionen die schlechteren Führungskräfte.


Dieses Argument ist ziemlich mutig und man muss entweder dreist oder sehr ignorant sein, um es in den Ring zu werfen.

Wir haben durch die #MeToo Bewegung gerade zahllose, enorm einflussreiche Männer vorgeführt bekommen, deren nicht gezügelte "Emotionen" zu Missbrauch, Diskriminierung, sexueller Belästigung bis hin zu Nötigung und Vergewaltigung der Untergebenen führte.

Selbst wenn man die global mächtigsten Menschen anschaut: da regiert ein Herr Trump ein Land und zeitgleich eine Frau Merkel ein anderes.
Lösen wir uns bitte kurz von den politischen Inhalten und blicken nur auf den Faktor „Emotionen“ - denn um mehr ging es in dem Argument ja auch nicht.

Auf der einen Seite haben wir Trump, der impulsiv Frauen an der "Pussy" packt und das lustig findet und der sich so emotional mit seinem Amt verbunden fühlte, dass nicht viel gefehlt hätte und man hätte ihn wie Riesenbaby aus dem weißen Haus tragen müssen.
Auf der anderen Seite haben wir Merkel, die ein Paradebeispiel eines Menschen ist, der seine Emotionen im Griff hat. Immer.

Ziehen wir jetzt den Schluss daraus, dass deshalb der Mann an sich nicht in der Lage ist seine Hormone und Emotionen zu kontrollieren und sich deshalb für eine Führungspositionen (oder auch nur für sachliche Diskussionen) disqualifiziert? Oder den Schluss, dass die Frau an sich introvertiert, sachlich und kühl ist und sämtliche Führungspositionen bekommen sollte?

Nein, das wäre sexistisch, ignorant und ungerecht.

Ich kann es kurz machen: ich gendere nicht und werd es mir auch nicht aufzwingen lassen.

Besonders dieses :innen empfinde ich als höchst störend im Sprechfluss und teilweise, wenn es in Texten inflationär vorkommt, regelrecht lächerlich.

Im Normalfall höre ich dann auf weiterzulesen, weil es mich unfassbar nervt.

„Grimma“ (Pseudonym)

Was bitte soll denn an "Studierenden" besser sein? Das liese sich fortsetzen, z. B. mit "Laufenden", "Fahrenden" usw.


Erst einmal ist es deutlich kürzer. "Liebe Studierende" vs. "Liebe Studenten und Studentinnen". Das mag beim einmaligen Schreiben im Forum noch nicht stören, wenn man es ständig sagen und schreiben muss, spart es schon sehr viel Zeit.
Alternativ kann man sicher auch Student*innen schreiben, das ist ja auch kaum anders als mit dem "und" dazwischen, nur kürzer.

"Studierende Damen und Herrenausweis" stelle ich mir etwas schwierig vor, die sind heute im Kreditkartenformat und nicht mehr diese großen Lappen. 😅

Es schließt zudem auch Menschen ein, die nicht in das System von männlich und weiblich passen z.b.Transsexuelle, deren biologisches Geschlecht sich von ihrem sozialen Geschlecht unterscheidet, ohne ein großes Problem daraus zu machen. Oder auch Menschen, die sich beiden Geschlechtern zugehörig fühlen, oder es sind (Intersexuelle zum Beispiel). Das mögen Konzepte sein, die Dir fremd sind, sie sind aber Realität - und gerade unter jungen Studierenden findet man doch ziemlich viele, die das betrifft. Es schließt auf unkomplizierte Weise alle ein. Was an Inklusion herablassend sein sollte, erschließt sich mir nicht - im Gegenteil. Kannst Du erklären, was genau Du daran herablassend findest?
Studenten und Studentinnen unterscheidet sich durch ein paar, wenige Buchstaben von Studierenden. Mehr nicht.


Warum bleiben wir nicht einfach dabei?

Genaugenommen müssten wir dann dahin zurückkehren und nicht dabei bleiben, denn der Begriff „Studierende“ ist seit gut 10 Jahren schon im Gebrauch und die übliche und normale Anrede. Also auch auf öffentlichen Dokumenten, Anschreiben, Ausweisen, den Lernplattformen und und und
Warum Zeit, Geld, Nerven, Gewohnheiten über Bord werfen und zu einer schlechteren Alternative zurückzukehren?

„Ludwigsburg“ (Pseudonym)

Ich finds krass wie unglaublich feindselig und z.T. so gar bösartig Menschen um sich schlagen, wenn an sie ein Veränderungsbedarf herangetragen wird. Aber ich finds ja auch seltsam, weshalb einige glauben, aufgrund einer fleischumwickelten Harnröhrenverlängerung in irgendetwas mental besser zu sein. 😁