Freunde /Bekannte in einer "Krise". Was würdet ihr euch an "Hilfen" wünschen ?

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 28 Antworten

„Augsburg“ (Pseudonym)

@XXLady

Nein, so waren die Anführungszeichen nicht gemeint. Mehr so im übertragenen Sinn.

Wie in meinem Eingangskommentar können sowohl Krisen , als auch Hilfen ja sehr unterschiedlich gelagert sein und eben auch unterschiedlich bewertet/wahrgenommen.
Was für den einen noch keine Krise ist, ist für den anderen schon sehr schwer erträglich.
Und bei den Hilfen gibt es ja auch ein großes Spektrum an Wünschen.
Von *laß mich einfach in Ruhe und nervt mich nicht mit Fragerei*
bis hin zur Erleichterung,wenn jemand einem eine Aufgabe abnimmt, ist ja alles vertreten.



Ich glaube, daß es generell vielen sehr schwer fällt um Hilfe und Unterstützung zu bitten. Zumindest den erste Schritt zu machen mit dem Anliegen um Unterstützung.
Denn Scham, Schuldgefühle und das Gefühl des Versagens spielen auch häufig eine Rolle bei Krisen.

Ich finde, in unserer Gesellschaft zählt viel der äußere Schein, daß Gefühl alle Optionen im Leben zu haben, wenn man es nur wirklich will usw.
(Was letztlich Quatsch ist. Nicht jeder kann Tiefseetauchen oder die höchsten Berge besteigen, warum auch. Wobei wir fast alle meist mehr "können", als wir uns zutrauen im ersten Augenblick.)

Hinterlassen Krisen dann nicht auch schnell ein Gefühl des Scheiterns.....weil man "nicht gut funktioniert" ???
Daher stellen sich mir hier halt die Fragen. Was würdet ihr euch wünschen, was nicht.
Bisher bin ich sehr erstaunt über die Unterschiede, aber auch über die Übereinstimmungen.

@XXLADY
Wie du siehst, ist schon die Wahrnehmung von Anführungszeichen sehr unterschiedlich in der Bewertung.
Und auch diese Aussage möchte ich nun nicht "bewertet" sehen. Nur festgestellt.

„Pirna“ (Pseudonym)

Also Ich habe kein Problem damit nach Hilfe zu fragen, es gibt Dinge die kann Ich selber nicht und wenn Ich schon immer für alle da bin sind die gern mal für mich da so geht richtige Freundschaft wir sind immer jeder Zeit für einander da

„Pirna“ (Pseudonym)

Also Ich habe kein Problem damit nach Hilfe zu fragen, es gibt Dinge die kann Ich selber nicht und wenn Ich schon immer für alle da bin sind die gern mal für mich da so geht richtige Freundschaft wir sind immer jeder Zeit für einander da

„Warstein“ (Pseudonym)

Habe noch nicht alles durchgelesen- falls das schon mal jemand geschrieben hat.
Ich glaube es ist noch erwähnenswert, dass es auch Leute gibt die zwar über ihre Situation klagen, und sehr unglücklich darüber sind, aber gleichzeitig möchten oder können sie nichts daran ändern. Aus unterschiedlichen Gründen wie etwa fehlender Mut, keine Hoffnung, Angst, alte Muster die destruktiv eingreifen, bleiben sie im vertrauten Unglück anstatt sich hinaus zu bewegen.
Und der Vorteil als Opfer in einer unguten Situation zu bleiben erscheint ihnen wenigstens eine Art Aufmerksamkeit zu schenken.
Ist sicher eher ungut aber gibt es wohl auch nicht so selten.

Das kam mir gerade in den Sinn, als ich deinen Eingangspost gelesen habe Dagmar.

Ansonsten sehe ich das wie die vorhergehenden Antwortgeber, da sein, nicht mit Ratschlägen erschlagen, und signalisieren ich bin da wenn Du mich brauchst, aber auch abgrenzen, und die Grenzen des Anderen respektieren.