
„Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“ (Pseudonym)
Treue heißt nicht,immer dazubleiben,sondern immer wiederzukommen
Anne Magnani

„Donauwörth“ (Pseudonym)
@Why so ser...
/Signed

Wenn mich ein Partner so hintergeht, dann braucht er nicht wieder kommen, denn dann lass ich ihn nicht mehr rein.

„Wetter“ (Pseudonym)
Da kann ich Babe nur beipflichten.
Frendgehen geht garnicht,
zurück geht garnicht.
Das muß man sich vorher überlegen und dann
die Konsequwnzen eben tragen.
Für mich ein klares NO GO!!

„Senftenberg“ (Pseudonym)
Treue heißt nicht,immer dazubleiben,sondern immer wiederzukommen ... wow, welch ein Satz !
Aber unter der Voraussetzung von Ehrlichkeit und Absprache, wie zum Beispiel das Ausleben von Polyamorie oder wenn beide (leider ist es in den meisten Fällen nicht so) sich ihren Spass auf fremden Wegen suchen.

„Wildeshausen“ (Pseudonym)
wenn nicht die gefahr besteht, dass es rauskommt - ich würde es besser nicht WISSEN wollen - ich glaube, verzeihen oder vergessen würde mir sehr schwerfallen - zu wenig selbstbewußtsein?

„Unterfranken“ (Pseudonym)
Lieber nimmst du es in Kauf belogen und betrogen zu werden?
Könnte ich nicht...

„Wildeshausen“ (Pseudonym)
na, wenn ich´s doch nicht weiss...

„Wildeshausen“ (Pseudonym)
absolute ehrlichkeit in einer bezeihung ist, wenn man ehrlich ist, eine illusion - ich würde ja nicht mal für mich selber die hand ins feuer legen - ganz abgesehen davon, dass das wehtut... ;-)

„Unterfranken“ (Pseudonym)
Wir drehen uns im Kreis :o)
Der Tanzabend ist gerettet :P

„Odenwaldkreis“ (Pseudonym)
hm, also das "Frauentausch"-Prinzip?
"ich geh mal schauen und testen was es woanders gibt nur um zu merken, dass zuhause die Suppe im Menü besser schmeckt"
Dann möcht ich nur mal vorher überlegen: gehe ich eine Beziehung ein, weil der Beischlaf höchst akzeptabel ist oder gehe ich die Beziehung ein, weil der Mensch komplett einfach rrrrr ist?
... ersteres hätte den Geschmack einer Daueraffäre.

Der Mensch ist sehr fantasievoll Argumente zu finden die Untreue rechtfertigen.

„Strausberg“ (Pseudonym)
...auch für die Rechtfertigung von Treue fällt manchem wunderbares ein. Oder stopp...eigentlich sind die Argumente für Treue bislang eher wenig aufgezählt worden ;-)

Argument Nummer eins...ich mag keine Männer die über alles drüber rutschen und danach dann wieder mich anfassen.
Argument Nummer zwei...ich eigne mich nicht als Nebenfrau oder sonstiges.
Argument Nummer drei...wenn ich mich verliebe,dann hab ich kein Bedürfnis nach irgendwelchen Bettgeschichten,die möchte ich dann lieber mit dem Mann erleben,den ich liebe.
....und so weiter...und sofort :-)

„Strausberg“ (Pseudonym)
Nummer eins: drüber rutschen ist schon sehr despektierlich ausgedrückt, und gilt dann streng genommen auch für das, was "er" mit Dir macht.
Nummer zwei: akzeptiert, wobei das ist halt ein Totschlagargument...käme darauf an, wie sich das bemerkbar macht
Nummer drei: Liebe uns Sex gehören nicht für jeden untrennbar zusammen
:-)
Ich wüsste aber auch eines für Treue: manchmal ein sehr schönes Gefühl, wenn man sich in die Augen sieht...

„Neukirchen-Vluyn“ (Pseudonym)
ich verstehe paare nicht, die in einem tief stecken, sich nichts mehr zu sagen haben, sexuell frustriert sind, sich aber dennoch nicht aufgeben wollen, es lieber vorziehen, ihre partner zu betrügen und heimlich fremdgehen, anstatt einfach offen über ihre bedürfnisse sprechen und das zitat von why so serious ...? als chance betrachten.

„Schwansen“ (Pseudonym)
Füchsin, was gibts daran nicht zu verstehen?
Man hat sich vielleicht ein Heim zusammen aufgebaut, Kinder, die Bequemlichkeit....für mich ist sowas reine Zweckgemeinschaft, Angst davor, von vorn anfangen zu müssen, oftmals wirklich schlichte Faulheit, Bequemlichkeit, Resignation, Feigheit, Hinnehmen und Einfinden....denn ich persönlich bin mir sehr sicher, dass es jeder Partner irgendwann mitbekommt, wenn der Mann/Frau ständig oder jahrelang fremdgeht.

„Wildeshausen“ (Pseudonym)
susirella spricht aus eigener erfahrung???? ;-)

„Neukirchen-Vluyn“ (Pseudonym)
susirella ... eben! weil so viel auf dem spiel steht, weil man seinen partner nur verletzt, weil es das ganze nur noch schlimmer macht, sollten paare miteinander reden, ihre ganz intimen wünsche mitteilen, sich dafür öffnen, neue erfahrungen zu sammeln - als paar gemeinsam oder auch einzelnd, aber im guten wissen und mit gutem gewissen, dass der partner davon weiß und es akzeptiert.
stefan schrieb: Liebe uns Sex gehören nicht für jeden untrennbar zusammen
wie wahr!
die meisten menschen sind nur von unseren gesellschaftlichen zwängen und aufgedrückten moralvorstellungen, die uns vor jahrhunderten eingetrichtert wurden, so abhängig, dass sie ignorieren und ausschließen, dass es eventuell eine andere möglichkeit gibt, eine liebesbeziehung zu führen, dass der mensch möglicherweise gar nicht so gut ins monogame paarschema passt, dass naturinstinkte und triebe unterdrückt werden, um sich in dieses aufgesetzte gesellschaftliche system unterzuordnen, bloß nicht aufzufallen, möglichst "normal" zu sein ...
die meisten menschen zerbrechen sich lieber darüber den kopf, was wohl der nachbar denken könnte, anstatt seine empfindungen auszusprechen und mit seiner liebe neue wege zu ergründen ... wie gesagt: nicht das weggehen, das wiederkommen ist entscheidend!

„Ruhr“ (Pseudonym)
@füchsin Irgendwie drehst du jetzt die Evolution um. Du stellst es als besonders fortschrittlich dar, wenn man "polygame" glücklich wird und "monogam" ist für dich altmodisch. Dem ist nicht so. Grundsätzlich sollte evolutionsbedingt jeder Mann seinen Samen so weit streuen, wie er kann. Frauen sind eh länger mit der Brutpflege beschäftigt d.h. in polygamen Beziehungen hüpfen die Männer von Ast zu Ast und die Frauen sind minimum 18 Jahre mit der Brutaufzucht alleine beschäftigt: Viva la Fortschritt! *kotz*
Natürlich kannst du mit mehreren Menschen gleichzeitig Sex haben, aber wenn du mit jemandem etwas aufbauen willst (Familie, Werte), dann geht das nur mit einer Person. Schon eine Zweierbeziehung in der keiner über Gebühr zurückstecken muß, ist sehr kompliziert. Interessant ist doch die Frage: Warum ist der Sex mit der großen Liebe so schlecht, das man noch den externen Kick braucht?
Ich war auch schon so verliebt, dass ich schlechten und wenig Sex ohne zu Murren akzeptiert habe. Aber wenn ich merke, dass mir das so wichtig ist, warum akzeptiere ich dann, dass sie oder er mir nicht alles geben kann? Warum poche ich nicht darauf und hinterfrage, ob das Gefühl so groß sein kann.
Liebe ist doch irgendwie auch immer mit Loyalität verbunden und loyal kann man nicht mehr sein, wenn man den Geschlechtsakt parallel mit vielen vollzieht, ohne seiner "Geliebten" bzw. seinem "Geliebten" davon zu erzählen.

Wenn es denn "nur" am Sex liegt, warum dann nicht mit dem Partner darüber reden?
Vielleicht wird man überrascht was dabei so rauskommt.
http://www.ellviva.de/Liebe/Begierde-und-Lust-Heimliche-Wuensche.html

„Neukirchen-Vluyn“ (Pseudonym)
@mariposa ich drehe gar nichts um ...
ich sage auch nicht: DAS ist altmodisch, also schlecht und DAS ist modern, also gut.
ich sehe einfach nur mehr möglichkeiten, mehr chancen ...
wenns dich zum kotzen bringt, nur den gedanken zuzulassen, dass etwas mehr offenheit und "spiel"raum vielleicht eine chance sein kann, dann denk bloß nicht daran! muss ja auch nicht jedermanns sache sein.
ich will hier nur nicht für üble gerüche von erbrochenem schuld sein. ;)
ich finde nur, bevor man sich lügen, betrug und daraus folgendem herzschmerz, hass und rosenkriegen hingibt, sollte man anderen möglichkeiten eine chance geben oder die trennung vorziehen! dazu bedarf es allerdings etwas mut und starkes vertrauen.
mir geht es nicht um plumpes wild in der gegend fi ...., sondern um lebens- und liebesformen, die nach wie vor das paar im mittelpunkt stellen.
man(n) soll ja nicht gleich samen verstreuen und kinder zeugen wie verrückt!
und die zwei unzufriedenen seelen sollen auch nicht dauerhaft bis an ihr lebensende ihre partner und betten wechseln! das ist kein rezept für einen dauerzustand, sondern eine wohl zu dosierende alternative ... auch der gedanke, gemeinsam neue erfahrungen zu sammeln, wäre nicht auszuschließen.
wichtig ist, was sie - diese erfahrungen - bezwecken sollen und auch auschließen!
man könnte meine gedanken durchaus sensibler auffassen, etwas mehr fantasie zulassen und gefühl, wenn man denn möchte ... oder alles schwarz-weiß und extrem sehen ...
das überlasse ich jedem einzelnen.

„Ruhr“ (Pseudonym)
He, das Erbrochene resultierte dann daraus, dass "Frau" in der wirklich über-klassischen Rolle der Nesthüterin festhängt während Mann von Vogelhintern zu Vogelhintern wechselt. Das kanns ja auch net sein. Dummerweise hat diese Fickerei manchmal Folgen und da ist es schon schön, wenn beide Verantwortung übenehmen. Das ist halt beim reinen "Fremdgehen" nicht gegeben. Ich erlebe gerade sowas im Bekanntenkreis: Ein Baby, das in einer "nur Sex" Nacht gezeugt wurde, stellt das Leben von vier Menschen auf den Kopf. Weil es da ist, weil es das Fremdgehen visualisiert und deutlich macht, das es eben nicht nur ein Austausch von Körperflüssigkeiten ist. Die Peinlichkeit von "negativen" Vaterschaftstests kann man als Frau da noch ganz außer Acht lassen.
Aber insofern sind wir uns einig: Schwarz-weiß sehen und fehlende Fantasie sind Killer des persönlichen Glücks.

„Grafschaft Bentheim“ (Pseudonym)
Hold your horses! Leben und leben lassen.
Wer schaut schon dem anderen hinter die Stirn? Ich kann Männer wie Frauen gut verstehen, die zwar emotional mit dem Partner fest verbunden sind aber evtl. körperlich überhaupt nichts mehr in der Beziehung haben und dass daraus eine Situation entsteht, die eigentlich keiner will. Was macht Mann/Frau, wenn der Partner nicht kann oder will? Dass kann doch tausend verschiedene Gründe haben (körperlich, seelisch). Was wenn kein Gespräch möglich ist?
Bin wirklich die Letzte die Pro-Fremdgehen ist, aber ich kann n a c h v o l l z i e h e n, warum es dazu kommen könnte. Warum kann man nicht mal einfach eine Meinung akzeptieren ohne sie zu verstehen oder nachvollziehen zu können?