Feste Beziehung als einziges Lebensmodell?

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 67 Antworten

„Butzbach“ (Pseudonym)

Ich freu' mich, dass sich so viele Menschen hier so tiefe Gedanken machen. Das was ihr hier schreibt, sagt viel mehr von euch und läßt auch die Narben durchklingen. Ich “verzweifle“ fast, wenn ich in Profilen die immer gleichen Wendungen lese. Und hier kommen so unterschiedliche Sichten zutage, die alle ihre Berechtigung haben. Ja die Klick-Möglichkeiten könnten etwas feiner abgestuft sein... Danke schon mal bis hier für die Einlassungen!

„Bremen“ (Pseudonym)

Entgegen anderer Meinungen kann man hier auch sehr vernünftig schreiben/diskutieren/Gedanken austauschen ;-)

Aber es kristallisiert sich mE schon heraus, dass die Erwartungen an eine "Feste Partnerschaft" nicht so hoch sind, wie sie scheinen und viele es auf sich zukommen lassen, was sich so entwickelt.

„Kaltenkirchen“ (Pseudonym)

Freunde habe ich genug. Und an einen Partner habe ich z,B ganz andere Anforderungen. Habe ich z,B bereits viele Freunde und suche also "nur" eine Beziehung leg ich da ganz andere ansprüche an !

„Bremen“ (Pseudonym)

Genau darum gehts hier ja. ;-)

Jeder hat andere/gewisse Vorstellungen ....

@TE
Ich kann dir leider keine Antwort darauf geben, denn ich verstehe dieses ganze Getue um die feste Partnerschaft sowieso nicht. Gerade online finde ich, dass alles zum Thema Liebe schnell verkrampft wirkt.

Wenn mich z. B. jemand fragt 'was suchst du?', dann reicht's mir schon. Die Frage wird aber immer wieder gerne gestellt. Fast keiner ist mehr in der Lage, das andere Geschlecht erstmal einfach so zu treffen. Nein, viele brauchen schon vorab die Garantie, dass ich die Absicht habe mit ihm in die Kiste zu steigen oder die nächsten 20 Jahre gemeinsam und exclusiv zu verbringen. Die wenigsten verstehen, dass ich das anhand eines oder mehrerer Bilder nicht entscheiden kann, denn für mich gehört z. B Mimik, Gestik und generell das auftreten in der Öffentlichkeit zum Gesamtbild.

Da ich ein Mensch bin, der gut ohne festen Partner auskommt, strebe ich ein Zusammenleben in einer Wohnung nicht an. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen mehrere Tage am Stück bei ihm bzw. bei mir zu verbringen. Dann brauche ich aber wieder Freiraum, damit ich mich aufs nächste Mal freuen kann.

Wie man die Beziehungsform nennt, die ich mir als Idealbild vorstelle kann ich nicht sagen. Hier im Profil anklicken kann man sie jedenfalls nicht.

„Eberswalde“ (Pseudonym)

@Sunrisa
Daumen hoch! Das trifft auch auf mich 100% zu.

„Würzburg“ (Pseudonym)

@Sonrisa....:o warum denn? Für mich ist es das wichtigste ...zu wissen was jemand will.
Was soll jemand, der zB ONS oder FReundschaft+ sucht mit mir?
Es verkürzt die Sache und ist doch okay...warum soll ich mit einem Mann Zeit verbringen, wenn unsere Wünsche unterschiedlich sind?


Und warum wird das Modell "Feste Beziehung" so klein geredet? Wegen den Erfahrungen, die man in der Vergangenheit gemacht hat? Jeder Mensch ist anders und ich werden den Teufel tun und meine bisherigen Erfahrungen auf den neuen Menschen aufstempeln.

@M
Siehste, so unterschiedlich sind die Menschen.
Es kommt doch immer auf das Gegenüber an und das kann ich erst sagen, wenn ich ihn gesehen habe. Den einen finde ich sexy, aber fürs Leben könnte ich ihn nicht gebrauchen, der andere passt in mein Leben wie mein Bruder, aber er kickt mich sexuell gar nicht. Manchmal passt beides und dann muss man sich nur noch einigen, welche Beziehungsform sich beide vorstellen können. Dazu muss ich den anderen aber persönlich kennen.

Ich verstehe zwar, dass du dir ONS oder Affäre nicht vorstellen kannst, daher werden die wenigsten Männer hier angeben, dass sie nur manchmal Abwechslung suchen, weil die meisten Frauen eine feste Partnerschaft suchen. Also wird der gewiefte Mann erstmal Interesse an einer Partnerschaft zeigen und dann nach dem ONS verschwinden. Gut, das ist etwas krass ausgedrückt, aber im Prinzip beginnt doch jede Art von Beziehung mit einem ONS. Ob man sich ein weiteres Mal trifft, das hängt doch von ganz vielen Faktoren ab und es ist nicht sicher, dass BEIDE dasselbe wollen. Es gibt ja eine Reihe von Threads darüber, wie tief die Enttäuschung und Verletzung war, wenn nicht beide die gleiche Vorstellung von 'Partnerschaft' haben. Partnerschaft habe ich absichtlich in Gänsefüßchen geschrieben, weil wir hier sehen, wie unterschiedlich die Vorstellungen sein können.

Ich glaube Apfel hat es geschrieben, dass der Drops für sie gelutscht ist, wenn er während der Kennenlernphase noch mit anderen datet. Das sehe ich z. B. ganz anders. Ich akzeptiere aber selbstverständlich, dass das nicht alle so locker hinnehmen.

Das Modell 'feste Beziehung' wird in meinen Augen nicht klein geredet, sondern es ist meiner Meinung nach nicht mehr ganz zeitgemäß. Die Welt verändert sich immer schneller, da passen meiner Ansicht nach so starre Regeln nicht mehr ganz dazu. Womit ich nicht sagen will, dass zwei Partner wild durch die Gegend vö....., nein, nein, es soll schon jeder wissen, wo er zu Hause ist.

„Osterode am Harz“ (Pseudonym)

@Sonrisa
sehr lockere und praktische Einstellung...ich denke, dass es nicht viele Frauen gibt, die das so sehen :)

„Offenburg“ (Pseudonym)

Hm...ich sehe nicht, dass das Konzept "feste Beziehung" kleingeredet wird. Ich denke, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, "Partnerschaft" zu leben und die haben alle ihre Daseinsberechtigung. Nebeneinander. Die jeweiligen Beteiligten müssen sich nur einig sein. Ich würde nie so weit gehen und sagen, dass wir evolutionsbiologisch nicht für Monogamie gemacht sind...oder sowas. Ich denke, dass Menschen verschieden sind und dass sie das und so leben sollen, was sie glücklich macht.

Ich lerne auch lieber Menschen kennen und schaue dann, ob und was sich da entwickelt. Ich mag mich da nicht einschränken. Obschon ich sagen würde, dass ONS oder Affairen nichts für mich sind. Weil ich mich dafür nicht genügend abgrenzen kann. Das heißt aber nicht, dass es nicht doch schon passiert ist.

„Wilhelmshaven“ (Pseudonym)

Ich bin fast ein wenig beschämt zu lesen, wie viele tiefgründige Gedanken sich viele machen über die Auswahl "feste Beziehung". Für mich war das immer ganz oberflächlich nur ein Filter, um ONS und Affären auszuschließen.

„Bruchsal“ (Pseudonym)

Klar, dass ein Bild nur ein kleiner Teil des Ganzen ist. Mit jedem Stück das man sich nähert entscheidet sich immer etwas mehr wie lange und in welcher Form derjenige in meinem Leben bleibt.
Die meisten Blättern jedoch durch die Profile und suchen nach ausschlusskriterien. Oft wird nicht mal das Profil gelesen und sollte sich jemand mal trauen den flirtbutton zu drücken, erfährt man von wieder vieles mehr über den anderen.

„Butzbach“ (Pseudonym)

@sunrise: ja, das ist Dein und Mein Dilemma - wir haben nicht die Spur im Kopf schon festgezurrt. Das Aufeinander-Zugehen ohne vorher schon vorgegebenes Ziel schreckt viele ab. Es ist letztlich ja auch die Chemie, ob es dann funkt; und das muß man auf sich zu kommen lassen, meine ich.

„Butzbach“ (Pseudonym)

Und ja @Rebblepebble, Die Ausschlußkriterien, die manche im Kopf oder Herzen tragen - warum auch immer - erschweren das unvoreingenommene Kennenlernen.
Aber jede/r hat seine Gründe für sein “so-sein“. Deshalb hab ich versucht, nicht den Zeigefinger hochzuhalten, als ich diesen Thread eröffnete. Und ich finde bisher jede ausgedrückte Haltung für sich berechtigt.Wir sind ja nicht grundlos so, wie wir jeweils sind...

Wenn die Angabe Suche: Feste Beziehung in Profilen auftaucht sehe ich das eher als Primäroption. Muss ja nicht heißen, daß man ständig mit einer Checkliste wie ein Brett vorm Kopf rumläuft oder sich in den Schlaf heult weil man alleine ist.

Alternative Lebensmodelle schön und gut aber wenn dann Butter bei de Fische.
Irgendwelche Vorstellungen wird es da wohl auch geben. Nur Sprüche wie "schauen was sich entwickelt" klingt extrem unverbindlich und instransparent. Nun keine Angabe ist auch eine Angabe.
Irgendwie verbinde ich das mit:
1. Derjenige weiß nicht was er will und möchte sich verzweifelt alles offenhalten
2. Die Absichten und der Hintergrund sollen verschleiert werden weil sonst viele Kontakte abspringen wenn man Eier hat und dazu steht, Klassiker; gebunden und sucht eine Affäre

Wow, was für unterschiedliche Gedankensätze.

Für mich war der ausschlaggebende Punkt dass ich keine "Dauerhafte Affaire", "ONS" oder ähnliches gezielt suche. Daher hab ich den Punkt "feste Beziehung" gewählt.
Dass man sich vorher erstmal kennen lernen muss und feststellen ob die Chemie passt oder nicht, das sollte eigentlich klar sein. Ich treffe ja nicht jemanden und bin ab diesem Zeitpunkt fest mit ihm zusammen... Das muss sich ja alles erstmal entwickeln und das braucht Zeit.

Dennoch war es für mich der passenste der angebotenen Varianten.

Falls aus einem Kennenlernen doch mal "nur" ein ONS oder was kurzfristiges wird, dann ist das eben so. Auch das gehört zum kennen lernen und rausfinden ob es passen könnte oder nicht eben auch dazu.

Sicher gibt es (für jeden persönlich) Ausschlusskriterien.
Und ja, manchmal stutze ich wenn ich lese dass der Gegenüber "nur" eine Affaire sucht. Wenn es im Text dann jedoch (für mich) ansprechend "erklärt" wird (erklärt klingt blöd, mir fällt nur grad nix besseres ein), dann ist es jedoch kein Ausschluss sondern evtl. der Auftakt zu einem netten Gespräch.
Und beginnt nicht alles erstmal mit einem netten Gespräch?

„Herne“ (Pseudonym)

Ich habe aus dem Grund keine Angabe gewählt, weil ich draufgekommen bin, dass viele unter fester Beziehung verstehen, dass man zusammenziehen will.......was nicht mein Wunsch ist.
Aber zu jemandem gehören und ihm verbunden sein, egal welche Distanz dazwischen ist, das wünsch ich mir.....

Das "zusammen Wohnen" definiert für mich auch keine feste Partnerschaft, ich selber möchte auch mit keinem Mann zusammen ziehen. Zumindest mal die nächsten etwa 8 Jahre nicht, bis das jüngste Kind erwachsen ist.
Das hat eher was mit der inneren Einstellung zu tun. Mich ödet es allgemein an, dass so viele Menschen so immens darauf bedacht sind, bloß keine Verbindlichkeiten aufkommen zu lassen.
Die ganzen Um- und Beschreibungen sind für mich der reinste Eiertanz, lol.

Ich passe mein Profil möglichst rasch immer meiner momentanen Gefühls- bzw. allgemeinen Lage an, d.h. ich habe durchaus schon verschiedene Möglichkeiten im Laufe der Jahre hier angeklickt. Darunter auch tatsächlich desöfteren "keine Angabe" und da konnte es auch sein, dass ich wirklich nicht wusste, was ich eigentlich will, was ich persönlich aber nicht schlimm finde. Spätestens beim schreiben mit dem ein oder anderen hat sich dann rauskristallisiert, was ich mit ihm dann eher doch nicht will :-D
Meist erkläre ich es auch in meinem Profil, warum ich das und das angeklickt habe oder was genau ich "suche"....mag das Wort nicht, denn ich suche nicht, sondern lasse mich inspirieren und/oder überraschen. Erst das macht das Leben doch spannend und interessant und nicht eine festgefahrene verbissene und sicherlich teilweise schon verbitterte Suche. Ich denke keiner kann sich davon freisprechen schonmal an einem Punkt gewesen zu sein, wo er sich dachte: Scheisse, ich hasse diese Einsamkeit, warum finden immer nur die anderen ihr Glück und ich nicht? Aber irgendwann ist es auch wieder gut, man krempelt die Ärmel hoch, überdenkt seine bisherige Sichtweise und öffnet sich für Neues....
Eines weiß ich allerdings zum jetzigen Zeitpunkt genau: Auch ich möchte nicht mehr mit einem Mann zusammenziehen, aus vielerlei Gründen und auch das hatte ich mal in meinem Profil erwähnt, als ich "feste Partnerschaft" gewählt hatte. Wir haben es doch alle selbst in der Hand, unser Profil aussagekräftig zu gestalten, da bedarf es MEINES Erachtens nicht zwingend mehrere Anklickmöglichkeiten.

„Bocholt“ (Pseudonym)

Das ist ja endlich mal ein Thread in dem niemand auf den anderen einhackt obwohl die Ansichten unterschiedlicher nicht sein könnten - richtig erfrischend.

So wünscht man sich ein Forum - Austausch um seinen Horizont zu erweitern.

So genug gelobt ;-)

Einen Aspekt, der selten bis nie betrachtet wird ist, warum sucht jemand nur eine Affaire, einen ONS oder einen unverbindlichen Flirt.

Vielleicht kann man sich ja in dem Moment nichts anderes vorstellen, weil man gewisse Erfahrungen gemacht hat, gewisse Narben (wie es der TE so treffend genannt hat) hat oder sonst einen nachvollziehbaren Grund hat Dinge erst mal vorsichtig anzugehen.

Ich weiß nicht ob ich mich verständlich ausdrücke, ich glaube aber, dass Mitglieder, die (erst mal) nichts verbindliches suchen, vielleicht oft zu früh abgelehnt und/oder aussortiert werden. Hinter jedem Profil steht ja schließlich (hoffentlich) ein Mensch mit Gefühlen, Beweggründen und Erfahrungen, die gewiss ihre Berechtigung haben.

Nur mal so in den Raum geworfen ...

„Wandlitz“ (Pseudonym)

Ich finds völlig okay eine feste Beziehung zu suchen, auch um "nicht alleine zu sein". Das mag vielleicht in den Ohren von vielen, die sich nicht fest binden wollen, "verzweifelt" klingen, aber ist es überhaupt nicht.

Es gibt einfach Menschen, für die ist es eine der schönsten Sachen der Welt, einen Komplizen für alle Dinge des Lebens zu haben, einen Geliebten, neben dem man aufwacht und den man wirklich gut kennt und der einen selbst wirklich gut kennt.

Was soll daran falsch sein? Flüchtige Begegnungen, Bekanntschaften, Freunde hat man viele. Aber was ist, wenn man wirklich eben diesen einen, den besonderen Komplizen möchte?

Dann sucht man eben nach einer festen Beziehung, auch um dem anderen, den man vielleicht finden möchte zu zeigen: "He, du könntest etwas ganz Besonderes für mich werden. Ich suche etwas, das Bestand hat." Es drückt doch auch aus, dass man überhaupt Platz in seinem Leben für so jemanden hat, das haben heute ja auch viele nicht mehr, sondern sind mit weniger verbindlichen Dingen ganz glücklich.

Ich war immer am erfolgreichsten darin das zu finden, wenn ich völlig offen war, was ich suchte und einen sch... darauf gegeben habe, was andere darüber denken. :) -Dann bin ich eben piefig. ;) Auch okay. Wenn ich eines in meinem "Erwachsenenleben" inzwischen gelernt habe, ist das man Menschen und Einstellungen nicht ändern kann und auch nicht sollte. Man wird keinen bindungsunwilligen Chaoten dazu bringen zum romantischen Monogamisten zu werden, wenn er das selbst nicht möchte.Genausowenig kann man aber eine Frau, die nach einer festen Beziehung sucht, auf lange Sicht nicht zu 100% mit gutem Sex und gelegentlichen Treffen glücklich machen.
Für mich kann ich sagen, dass ich in einer mongamen Zweierbeziehung mit einem tollen, interessanten Mann, bei dem mir schon das Herz aufgeht, wenn er zur Tür hinein kommt und in dessen Arm ich mich einkuscheln kann, um mich sicher und beschützt zu fühlen, viel viel glücklicher bin als Single, der jedes Wochenende theoretisch jemand anderen haben könnte.

Auch Menschen, die eine feste Beziehung anstreben, ist i.d.R. bewusst, dass die ersten paar Monate eine Art "Beziehung auf Probe" sind, in der man schaut, ob man zueinander passt. Nur lässt man sich in dieser Zeit halt schon wirklich auf den anderen Menschen ein, statt parallel dazu weiter zu daten.

.......

Ansonsten: Ist das eine Art Werbeposting des Threaderöffners? Ich erinnere mich dunkel an einen älteren Thread, in dem er sinnierte, dass er viel mehr Frauen kennenlernen würde, wenn er eine Beziehung nicht explizit ausschließen würde, obwohl er keine wolle. Ist dieser Thread, in dem er sich als "Eigentlich doch heimlich auf der Suche nach dem Glück fürs Leben, er wolle es nur nicht so nennen" (ja, überspitzt dargestellt) jetzt als "Lessons learned" zu verstehen bzw. als die Masche, die einfach bei Frauen am allerbesten ankommt?

„Wandlitz“ (Pseudonym)

@magmoll Wenn du eine Tochter hättest: Ein schönes, aber sensibles Mädchen, das Nähe mag und zulassen kann und sie würde einen jungen Mann kennenlernen, der so ist wie du. Würdest du es gerne sehen, dass sie ihn datet? Wenn du das über ihn wüßtest, was du schon im Forum gesagt hast?

@AngieDu Wenn Menschen ihre Standpunkte ändern oder sich Aussagen widersprechen, frage ich nach.


Und bezogen auf die Hauptfrage: Natürlich geht es um eine Mischung aus eigenen Bedürfnissen und Interesse an der "besonderen Person" Partner. Wenn man jemanden nicht wirklich toll findet, hält man so viel Nähe, wie eine Beziehung mit sich bringt, gar nicht aus bzw. auch in einer Beziehung sind individuelle Freiräume wichtig. Aber wenn man gemeinsame Interessen hat, etwas unternimmt, gemeinsam lachen und Pläne schmieden kann: Das schweißt einfach zusammen. Es ist doch toll, wenn man jemanden hat, der sich auch für die Alltäglichkeiten des eigenen Lebens interessiert und dessen Alltäglichkeiten man ihm leichter machen kann.

„Lohne“ (Pseudonym)

Es gibt aber tatsächlich Menschen, die sind mit jemanden in einer festen Beziehung, den sie gar nicht wollen, nur um nicht alleine sein zu müssen. Da kannte ich sogar persönlich welche. Ob das fair für den anderen ist, sei mal groß dahingestellt. Für mich wäre das eine Qual, da bin ich lieber alleine.