Eine der aktuelleren Studien sagt folgendes aus:
Nahezu alle Befragten haben in ihrem Leben sexuelle Belästigung erlebt. 9 von 10 Frauen haben bereits mehrfach Hinterherpfeifen, aufdringliche Blicke, als unangemessen empfundene Sprüche und Ähnliches erlebt.
Sexualisierte Gewalt in Form von Zwang zu sexuellen Handlungen erlebten 30% der Studienteilnehmerinnen, den Versuch, sie zu sexuellen Handlungen zu zwingen, 51%.
Der aktuelle Leidensdruck ist unter den Betroffenen von Vergewaltigungen und/ oder häuslicher Gewalt besonders hoch. 45% der Befragten erfuhren häusliche Gewalt auf psychischer Ebene und 35% auf körperlicher Ebene.
40% der Studienteilnehmerinnen haben Erfahrung mit Stalking.
Die 30% bezieht sich auf vollzogene Vergewaltigungen, wenn du nur dieses Extrem als sexuelle Belästigung akzeptierst ... auch das ist eine problematische Ansicht.
(VisSa-Bericht, 2025)
Dieser Thread hier ist eben nicht repräsentativ und wenn man das glaubt ist das eben gefährlich. Man kann weiterhin versuchen das Problem mit Pauschalisierung zu lösen, wird dabei in meinen Augen jedoch nur die Männer verprellen die eigentlich auf der Seite der Frauen sind.
In meiner Kritik ging es nicht darum, ob die Erlebnisse nun statistisch genau das Erleben aller Frauen abbilden, sondern um die Reaktion der anwesenden Männer auf ihren Bericht.
Sie hat das erlebt, und statt, dass man(n) erst einmal das Offensichtliche anmerkt, nämlich, dass das ein ziemlich erschütterndes Fazit ist und es erschreckend ist, wie es inzwischen beim Online-Dating zugeht, geht direkt die Relativierung los.
Hat sie nicht vielleicht zu viele Leute kontaktiert? War sie nicht eventuell leichtfertig und hat deswegen diese Dinge erlebt? Hat sie die Täter denn hoffentlich auch angezeigt? Hat sie in den Situationen "richtig" reagiert, also konform mit den offiziellen Ratschlägen der Polizei, die man(n) gerade gegoogelt hat?
Man(n) mag ihr kein "Ei, ei, ei" geben (darum hatte übrigens keine hier gebeten) sondern muss an die Selbstverantwortung appellieren.
Weiß sie denn überhaupt, dass Gewalt nicht nur eine Domäne der Männer ist? Dass diese auch unter Psychospielchen leiden? (Was tut das zur Sache?)
Wie schaut ihr Beuteschema wohl insgesamt aus?
Mir ging es um den Automatismus und die Fülle dieser Reaktionen, die direkt und fast ausschließlich so folgten. Du selbst hast wortwörtlich geschrieben, dass die Opfer das größte Problem dabei seien, die Taten nicht anzeigen.
Das stimmt halt einfach nicht. Da würde ich mir etwas mehr Selbstreflektion wünschen.
Soll das eine Art Drohung sein, dass wir hier die Männer "verprellen" die "eigentlich" auf der Seite der Frauen sind. (und "uneigentlich" seid ihr es doch nicht, oder was?)
Das ist doch keine Frage des Gutdünkens und Wohlwollens. Eigentlich versteht es sich doch von selbst, dass man moralisch so gefestigt ist, dass man Ungerechtigkeit und Gewalt gegen andere ablehnt? Es versteht sich von selbst, dass das eine Grundsatzfrage ist, die für alle gilt, unabhängig ob einen deren Meinung und Nase einem passt oder nicht? Das Recht auf Unversehrtheit ist ein Grundrecht, ein Menschenrecht.
Aber wenn ich Kritik äußere, drohst du mir, dein Wohlwollen entziehen?
Merkst du nicht, wie du aus einer Position der selbstempfundenen Macht, wie zu einem Kind sprichst?
Merkst du wirklich nicht, wie herablassend solche Sätze rüberkommen?
Dieser Thread hier ist eben nicht repräsentativ und wenn man das glaubt ist das eben gefährlich.
Welche Gefahr entsteht denn daraus, die Erfahrungen der Frauen hier ernst zu nehmen?
@ Carla-1
Interessant wo habe ich von Zufall gesprochen?
Hier:
Ich habe gefragt:
Ist sie jetzt zufällig auf fünf unterschiedlichen Plattformen überall an die Ausnahmen und die Minderheit geraten?
Und du hast geantwortet:
Ja ist sie
Heute, 09:57 (letzter Absatz)
Also manche schreiben hier im Forum so ausführlich, toll. Und im Profil steht nicht ein einziger Satz und keine Angabe.
Profil erstellt, um hier zu stänkern?
Fundierte Beiträge werden jetzt als "stänkern" bezeichnet?
By the way schreibt Carla-1 (ja, du kannst ihren Nick ausschreiben, wir alle wissen, wen du meinst) in ihrem 1. Beitrag selbst:
"Ich bin hier seit ca. einer Stunde mit komplett leerem Profil und ohne Bild angemeldet und habe bereits SECHS Anfragen im Posteingang, ob ich Interesse an einer Affäre habe."
@Calypso...leider hast du meine Frage von vor zwei Tagen nicht beantwortet, deshalb stelle ich sie heute nochmal:
mich würde interessieren, wie viele der 300 Scammer von rubensfan waren, ob du sie bei Björn gemeldet hast und was daraufhin passiert ist.
Und...hast du deine Erlebnisse auch auf den anderen Plattfomen zur Diskussion gestellt, oder nur hier?
Außerdem wäre es ganz gut zu wissen, welche Art von Plattformen die anderen vier waren...ich finde, nur so kann man sich ein Bild von deinen Ausführungen machen.
Danke...
@ Carla-1
Ja sie ist an Minderheiten geraten. Mit Zufall hat das wenig zu tun.
„Regensburg“ (Pseudonym)
Je länger ich diesen Thread lese, desto mehr habe ich das Gefühl, dass wir uns immer weiter von dem entfernen, worum es ursprünglich einmal ging.
Eine Frau berichtet von Erfahrungen, die sie erschüttert haben. Andere Frauen sagen, dass sie Ähnliches erlebt haben. Das sollte man ernst nehmen. Punkt.
Gleichzeitig frage ich mich aber auch, warum es inzwischen fast unmöglich geworden ist, über solche Themen differenziert zu sprechen, ohne sofort in eines von zwei Lagern einsortiert zu werden.
Auf der einen Seite stehen diejenigen, die jede Nachfrage nach Eigenverantwortung, Selbstschutz oder Risikominimierung sofort als Täter-Opfer-Umkehr verstehen. Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die bei jeder Schilderung erst einmal nach möglichen Fehlern der Betroffenen suchen.
Beides führt doch nicht weiter.
Natürlich tragen Täter die Verantwortung für ihre Taten. Eine Frau ist nicht schuld an einer Belästigung, einem Übergriff oder Stalking. Genauso wenig ist ein Mann automatisch verdächtig, nur weil er ein Mann ist.
Was mich zunehmend stört, ist diese Schwarz-Weiß-Malerei. Entweder gilt man als unsensibel und frauenfeindlich, sobald man über Eigenverantwortung spricht. Oder man gilt als naiv, wenn man Betroffenen zunächst einmal zuhört und Mitgefühl zeigt.
Warum darf beides nicht gleichzeitig existieren?
Warum darf man nicht sagen:
"Das, was dir passiert ist, tut mir leid."
Und gleichzeitig:
"Vielleicht können wir darüber sprechen, wie man Risiken künftig besser erkennt oder reduziert."
Für mich ist das kein Widerspruch.
Genauso wenig halte ich es für zielführend, aus dem Fehlverhalten einzelner Männer eine Anklage gegen Männer insgesamt zu machen. Die allermeisten Männer sind keine Täter. Gleichzeitig gibt es leider genug Frauen, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, sodass man diese Berichte ebenfalls nicht einfach als Einzelfälle vom Tisch wischen kann.
Die Wahrheit liegt vermutlich genau dort, wo es unbequem wird: zwischen den Extremen.
Es gibt gewalttätige Männer.
Es gibt manipulative Frauen.
Es gibt echte Opfer.
Es gibt Menschen, die eine Opferrolle für sich nutzen.
Es gibt leichtsinnige Entscheidungen.
Es gibt Täter, die jede Grenze überschreiten.
Und es gibt Menschen, die trotz aller Vorsicht an die Falschen geraten.
Die Welt ist komplizierter als die Vorstellung, dass immer nur die eine oder die andere Seite schuld sein muss.
Natürlich spielt dabei auch das eigene Empfinden eine Rolle. Was die eine Frau noch als plumpe Anmache wegsteckt, empfindet eine andere bereits als bedrängend. Das sollte man ernst nehmen. Aber gerade deshalb braucht es auch Augenmaß und Differenzierung.
Ich wünsche mir deshalb etwas mehr Gerechtigkeit für alle Beteiligten.
Dass wir Opfern zuhören, ohne sie zu bevormunden.
Dass wir Männer nicht pauschal unter Verdacht stellen.
Dass wir Frauen nicht pauschal für unfehlbar halten.
Und dass wir wieder lernen, über schwierige Themen zu sprechen, ohne sofort die moralische Keule auszupacken.
Denn wenn am Ende nur noch zwei Lager übrig bleiben, die sich gegenseitig erklären, warum jeweils die andere Seite das eigentliche Problem ist, dann verlieren wir genau das, was eine Diskussion eigentlich ausmachen sollte: Verständnis füreinander.
Profil erstellt, um hier zu stänkern?
Nein.
Ich bin nicht mehr auf der Suche, deshalb ist das Profil leer, ohne Bild und ohne Informationen. Ich suche keinen Freund oder Partner hier (nein auch keine Affäre oder Sextalk) und möchte nicht dass andere ihre Zeit verschwenden müssen und das auf einen Blick erkennen.
Das hat übrigens seit gestern 22 Männer trotzdem nicht davon abgehalten mich anzuschreiben, ein Großteil mit der Aussage, dass mein Profil ihr Interesse geweckt habe und ich ihnen schreiben soll. Zusätzlich zu einigen Anstupsern.
Vielleicht auch ein interessanter Einblick in dem Zusammenhang dieser Diskussion. Nur zwei Chats bezogen sich dabei aufs Forum oder waren allgemeiner Natur. Der Rest fand die Info, dass ich weiblich bin wohl schon interessant genug, um in Kontakt zu treten.
Alle offenen Fragen geklärt?
„Coburg“ (Pseudonym)
@Helene: 100% Zustimmung!
Ja sie ist an Minderheiten geraten. Mit Zufall hat das wenig zu tun.
Sondern?
„Glauchau“ (Pseudonym)
@BirneHelene
Danke schön. Für mein Empfinden sehr gut zusammen gefasst. 👍
@Kurvenfan
Mein Vorschlag an Dich wäre, wenn Du den Eingangspost der TE nochmal liest. Da möchte Calypso69 ihre negativen Dating- Erfahrungen mit uns teilen und sich austauschen.
Es kann und darf nicht sein, dass es jetzt mittlerweile verharmlost wird und ins lächerliche gezogen wird.
Sowas sollte man schon ernst nehmen und nicht die Frauen zum Täter machen, in dem man Verhaltensweisen vorschlägt.
Wahrscheinlich habe ich nicht die richtigen Worte gefunden aber es darf einfach nicht sein, dass solche schlimmen Vorfälle verharmlost werden. Von niemanden. Ich hoffe auch nach den Fällen Giselé Pericot und Collien Fernandez, dass sich mehr Frauen trauen jegliche Gewalt, Übergriffe, o.ä. anzuzeigen. Denn jeder Übergriff ist einer zuviel. Egal welcher Herkunft.
Danke Calypso69 fürs teilen.
Warum darf man nicht sagen:
"Das, was dir passiert ist, tut mir leid."
Und gleichzeitig:
"Vielleicht können wir darüber sprechen, wie man Risiken künftig besser erkennt oder reduziert."
Inwiefern tue ich das nicht BH?
Ich spreche Männer an, die die Erfahrungen einer Frau relativiert und kleingeredet haben.
Das ist ein sichtbar machen von grundsätzlichen Mechanismen, das durchaus zur Reduktion von Risiken beiträgt.
Wenn man hier der TE ungebeten Ratschläge zur Reduzierung des Risikos gibt, unterstellt man ein gewisses Fehlverhalten ihrerseits. Das kann ich aber nicht erkennen.
Die TE hat sich in der Öffentlichkeit getroffen, hat 300 Scammer entlarvt und ausgesiebt und hat alle Regeln der Vorsicht beachtet. Und ist halt trotzdem auf übergriffiges Verhalten gestoßen.
Dass wir Opfern zuhören, ohne sie zu bevormunden.
Genau das ist hier nicht geschehen, das ist doch der springende Punkt.
Dann ist es doch logisch mal die Rolle und das Verhalten der Gegenseite unter die Lupe zu nehmen und nicht von ihr noch perfektere Planung zu fordern.
Off-Topic
@BH
Deine Beiträge mit deinen lehrbuchartigen Gegenüberstellungen, den immer wiederkehrenden gleichen Mustern, Aufzählungen in Bulletpoints, dem sich ständig wiederholenden gleichen Aufbau von: Einleitung → Problemdefinition → Abwägung → Synthese → versöhnlicher Schluss, die in so viele Worte verpackt sind, dass es unwahrscheinlich wirkt, dass jemand mehrmals täglich diesen Zeitaufwand für ein Forum auf sich nimmt, weckt einen Verdacht.
Kurz: Deine Beiträge haben sehr starke KI-Vibes. Die Verwendung von KI ist natürlich nicht verboten (und ich kann es auch nicht beweisen), so wahnsinnig sinnvoll, hilfreich und fair finde ich aber die Bombardierung des Themas mit deinen Texttapeten nicht. Die meisten User lesen es vermutlich nicht mal in Gänze und so wirklich gehst du auch gar nicht auf andere ein. Oft haben die Texte nur am Rande mit der aktuellen Diskussion zu tun und sind nur lange, allgemeine, ausgeglichene Aufsätze grob zum Thema.
Das finde ich schade und gelinde gesagt: anstrengend und die Verschwendung der kostbaren Zeit anderer.
Wenn ich mich mit KI austauschen will brauche ich keine Mittelsfrau. Ich gehe in Foren, um mich mit anderen Menschen auseinanderzusetzen, nicht mit Sprachmodellen.
Auch wenn es weniger glatt und perfekt daherkäme bin ich sicher, dass du mit deinen eigenen Worten mehr erreichen würdest.
@ BirneHelene
Wir sind uns nicht immer einig, aber da kann ich dir nur beipflichten. 😊
@ Carla-1
"Ja sie ist an Minderheiten geraten. Mit Zufall hat das wenig zu tun.
Sondern?"
Das "Geschäftsmodell" eines Scammers besteht darin möglichst viele Frauen aktiv zu kontaktieren. Also werden Frauen zu erst und auch in der Anfangszeit überwiegend von solchen Männern angeschrieben. Verglichen mit den Mitgliederzahlen auf solchen Plattformen ist es aber ein eher geringer Prozentsatz. Das darf man nur nicht vergessen bei einer subjektiven Betrachtungsweise.
"Nein.
Ich bin nicht mehr auf der Suche, deshalb ist das Profil leer, ohne Bild und ohne Informationen."
Das kann man übrigens auch mit einfachen Mitteln im Profil deutlich machen, dass man nicht sucht. Ein leere Profil ist nur Bequemlichkeit, sonst wähl doch einfach aus "Nicht auf der Suche". Dafür ist der Eintrag im Profil übrigens. 😉
"Ich spreche Männer an, die die Erfahrungen einer Frau relativiert und kleingeredet haben. "
Ja? Wer soll das denn gewesen sein, oder liegt das vielleicht an deiner Wahrnehmung, dass du das so sehen willst? Was ich getan habe ist mich gegen deine Verallgemeinerungen gewehrt und das bedeutet eben nicht, dass ich Angriffe auf Frauen relativieren würde. Wer da einen Zusammenhang herstellen möchte, der müsste mir diese Kausalität erst mal zeigen.
"Dann ist es doch logisch mal die Rolle und das Verhalten der Gegenseite unter die Lupe zu nehmen und nicht von ihr noch perfektere Planung zu fordern."
Coole Idee und wie soll das konkret aussehen und wie soll die Wirksamkeit von so etwas sein? Was ich lese, insbesondere von dir, ist andauerndes Gejammere wie schlimm alle Männer sind. Von grundlegenden Analysen oder Methoden wie man damit umgehen sollte habe ich eher weniger gelesen. Daher wäre ich ja froh, wenn man das ganze mal konstruktiv betrachten würde. 👍
"Das finde ich schade und gelinde gesagt: anstrengend und die Verschwendung der kostbaren Zeit anderer. "
Naja sich ohne Ergebnis hier in Jammerei über Männer zu ergierßen ist jetzt auch gelinde gesagt anstrengend und bringt auch kein Ergebnis, oder? Ich finde es nett zu sehen, wie gern mit zweierlei Maß gemessen wird, aber das kommt ja vielleicht alles noch. Ich lasse mich überraschen. 👌
Also ich kann dir jedenfalls versichern, dass meine Beiträge frei von KI sind und hier der Meister Himself noch an den Tasten sitzt. 🤣
@Kurvenfan Nur ein paar Beispiele für deinen Schreibstil:
- "Jammerei über Männer" Carla jammert nicht. Sie argumentiert. Man muss ihren Argumenten nicht folgen, aber sie als "Jammerei" abzuwerten ist eine bewußte rhetorische Taktik "aus einer gefühlten Stellung der Macht heraus". Schöne Formulierung, übernehm ich mal so.
- "Ich lass mich überraschen" - Ja, du tust jetzt so, als wäre es komplett unwahrscheinlich, dass Argumente vorgebracht werden könnten, die deine Sichtweise widerlegen. Dabei ist das in den letzten Postings kontininuierlich passiert. Du hast dann einfach diesen Faden des Gesprächs fallen lassen und einen anderen aufgegriffen. Überrasch uns doch mal, in dem du wirklich was verstehst und eine Erkenntnis aus Zuhören gewinnst.
- "Verglichen mit den Mitgliederzahlen auf solchen Plattformen ist es aber ein eher geringer Prozentsatz" Bitte hierfür bitte gemäß deinem eigenen Anspruch an andere ganz klare Zahlen und Belege liefern, ansonsten würde ich dies als für mich nicht relevante Meinungsäußerung deinerseits einstufen, der nicht zu trauen ist. Wenn du das nicht ebenso siehst, misst du mit zweierlei Maß.
- "Das kann man übrigens auch mit einfachen Mitteln im Profil deutlich machen, dass man nicht sucht." Sie hat es hier ins Forum geschrieben. Wurde das gelesen? Lesen Männer in der Regel Profiltexte? Deuten ihre 72 Zuschriften an einem Tag nicht auf etwas anderes hin? Du schreibst hier auch ständig, die Suche eigentlich aufgegeben zu haben, hast aber ein "suchendes" Profil. Das jetzt von ihr "zu verlangen", wirkt als würdest du sie erstmal durch einen brennenden Reifen - den du hälst - springen lassen wollen. Auch eine Form der Machtdemonstration.
- "Wer da einen Zusammenhang herstellen möchte, der müsste mir diese Kausalität erst mal zeigen." Das künstliche Relativieren von persönlichen Erfahrungen von Frauen, relativiert die Angriffe selbst. Was denkst du denn, machen Opfer, denen jemand wie du mit so einer Arroganz entgegentritt, der erstmal sagt "Es machen ja nicht alle Frauen diese Erfahrung", "Du hättest dich ja wehren/anzeigen können (OBWOHL aus Anzeigen ganz selten etwas wird und Opfer i.d.R. traumatisiert sind)", "Nicht jede Aussage ist glaubwürdig": Sie schweigen, sie ertragen, sie halten das "Ist" für normal und sich selbst für den Fehler". Fast jeder, der online datet, hat immer mal wieder die Phasen, in denn einem die mentale Belastung zuviel wird: Die Enttäuschungen, die schrägen Typen, etc.. Auch Männer. Menschen mit Emotionen und ohne gott- und testosteronüberschuss-gegebene Arroganz suchen aber auch mal den Fehler bei sich. (Anmerkung meinerseits: Nicht alle Männer haben diese Form von Testosteronüberschuss, der sie für sich selbst zu gottgleichen Wesen werden lässt. Die, die es gibt, sind für Frauen anstrengend genug.)
@Selfcare
"Das künstliche Relativieren von persönlichen Erfahrungen von Frauen, relativiert die Angriffe selbst." Tatsächlich?
"Sie schweigen, sie ertragen, sie halten das "Ist" für normal und sich selbst für den Fehler"
Seltsam, weil ich dem ja genau widerspreche und ihnen sage das genau das nicht richtig ist. Vielleicht sollten sich die Frauen auch mal überlegen was sie eigentlich wollen.
@Kurvenfan Stimmt, wenn du ihnen das mal gesagt hast, gleicht das bestimmt jahrzehnte gesellschaftlicher Prägung aus. 😄😄😄😄😄
Frauen wollen einen respektvollen Umgang der Geschlechter miteinander, auf Augenhöhe. Männer, die echt sind. Männer, die offen und kommunizieren was sie suchen. Männer, die Rückgrat haben ohne Gottkomplex. Männer, die zuverlässig sind, zu ihren Emotionen stehen und sich schwierigen Gesprächen stellen - auch in der Kennenlernphase z.B. auch dem "Es passt für mich leider nicht.". Die das Wesen und den Charakter und nicht nur den Nutzen in Frauen wahrnehmen. Die die Frau wirklich "sehen" und für sie da sind. Die aller-allermeisten Frauen suchen so einen Mann.
Frauen brauchen keine Männer, die sie kleiner machen und ihnen einreden wollen, dass sie sich irrational verhalten oder sie nicht wissen würden was sich wollen, wenn sich fast alle Probleme durch ein wenig männliche Selbstrelektion lösen lassen könnten.
@ Selfcare
"Stimmt, wenn du ihnen das mal gesagt hast, gleicht das bestimmt jahrzehnte gesellschaftlicher Prägung aus."
Natürlich nicht, aber was ist das für ein Argument? Soll das heißen es ist nichts mehr zu verändern? Oder wäre es nicht besser, wenn so viele wie möglich Menschen ihnen das Gegenteil zeigen würden. Denn dann würde vielleicht auch die Erkenntnis reifen, dass es anders besser geht. Veränderung ist immer ein mühsamer Prozess.
"Frauen wollen einen respektvollen Umgang der Geschlechter miteinander, auf Augenhöhe."
Auch das würde ich nicht verallgemeinern.
Denn da gibt es meiner Meinung nach, genauso wie bei uns Männern auch Ausnahmen.
"Frauen brauchen keine Männer, die sie kleiner machen und ihnen einreden wollen, dass sie sich irrational verhalten..."
Aber was wenn Frauen sich durch irrationales Verhalten selbst klein machen? Das ist kein pauschales Geschlechterproblem. Und wenn man nicht in der Lage ist einen begründeten Ratschlag anzunehmen klappt es auch nicht mit der Kommunikation auf Augenhöhe. So dreht man sich nur im Kreis.
@Kurvenfan Du änderst nichts, durch dein Auftreten hälst du die Negativspirale durch Devalidierung in Gang. Das versuche ich dir doch die ganze Zeit zu erklären. Es nützt nichts, wenn du die ganze Zeit verbal draufhaust und dann am Ende ein "Ich bin gegen Gewalt" hinterherschiebst. Das ist von deiner Seite aus extrem undurchdacht und wirkt eigentlich nur überheblich manipulativ.
Kurvenfan: "Frauen wollen einen respektvollen Umgang der Geschlechter miteinander, auf Augenhöhe." Auch das würde ich nicht verallgemeinern. Denn da gibt es meiner Meinung nach, genauso wie bei uns Männern auch Ausnahmen"
Wenn du wirklich glaubst, dass ein relevanter Anteil von Frauen das nicht möchte, erklärt das deinen Argumentationsstil. MEINER Erfahrung nach, wollen auch Frauen, die ein traditionelleres Lebensmodell für sich wählen, in jedem Fall Respekt. Aber dann brauchen wir auch nicht weiterreden. Respekt ist die Grundlage von allem.
Kurvenfan: "Aber was wenn Frauen sich durch irrationales Verhalten selbst klein machen?" Menschen "machen sich nicht klein", weil sie nicht auf dich hören. Hier kommt wieder deine "gefühlte Stellung der Macht" durch. Ich hab dir hier gerade mehrfach aufgezeigt, wie irrational du dich teilweise verhälst, weil du absolut die Möglichkeit für dich ausschließt, Fehler zu machen und deine eigene Sicht der Dinge erweitern zu müssen.
@ SelfCare
"Das ist von deiner Seite aus extrem undurchdacht und wirkt eigentlich nur überheblich manipulativ."
Ist es aber nicht. Und deine von anderen geforderte Selbstreflexion könnte man ja auch benutzen, um Texte und Inhalte so zu lesen wie sie geschrieben stehen. Ganz ohne Deutungen, persönliche Interpretationen und vermutete hintergründige Beweggründe. Manchmal sind Aussagen einfach nur das was geschrieben steht. Und auch wenn ich für viele arrogant wirke, ist es eigentlich nur meine innere Ruhe und Gelassenheit, die mir im Vergleich zu früher hilft das alles auszuhalten. Und ich muss dabei nicht ständig verbale Entgleisungen nutzen oder mich sinnlos über andere Leute aufregen. Nichtsdestotrotz bin auch ich nur ein Mensch und kann trotzdem das Verhalten anderer Personen kritisieren. Ich versuche dies jedoch soweit wie möglich begründet zu tun. Ob das gegenüber meine Einschätzung teilt ist dabei für mich unerheblich. Genauso wie es für alle anderen ja auch unerheblich ist, wie ich die Dinge sehe. 🤷🏻♂️
"Respekt ist die Grundlage von allem."
Das Problem an diesem Wort ist, dass die Deutung für verschiedene Menschen immer unterschiedlich ist. Es fehlt einfach an einer klaren Definition wie denn Respekt aussieht.
Und ich glaube die wenigsten Menschen sind in der Lage ihn in jeder Situation aufrecht zu erhalten. Ich nicht und du sicher auch nicht.
"Menschen "machen sich nicht klein", weil sie nicht auf dich hören."
seufz siehst du das habe ich auch nicht geschrieben, aber das hast du da hinein interpretiert. Menschen können sich aber aufgrund irrationalen Fehlverhaltens selbst klein machen. Unabhängig davon was ich tue oder nicht. Menschen haben leider die Veranlagung Dinge zu tun die ihnen eigentlich selbst schaden. Das ist nicht besonders clever aber menschlich. Und es würde helfen anderen zuzuhören, die einem aus einer neutralen Perspektive einen Rat geben.
@Kurvenfan
Du hast im Nachhinein die Erfahrungen auf die Erfahrungen mit Scammern reduziert. Um diese ging es in der ursprünglichen Diskussion nicht. Auch bei dir nicht.
Der Anteil der Scammer war zwar bei Calypso sehr groß, aber dass man online auf Scammer trifft ist uns allen klar, das betrifft Frauen genau wie Männer und ist wohl auch eher ein Problem der Plattformen die dem Phänomen nicht Herr werden (oder werden wollen).
Worum es hier in der Diskussion ging und worauf sich meine Kritik bezog waren die Reaktionen auf Berichte über verbale und sogar körperliche Übergriffe bei realen Treffen und Onlinestalking.
Und diese Erfahrungen waren erschreckend.
Wenn sich solche Erfahrungen häufen und auch andere Frauen ähnliches berichten, ist es kein Zufall mehr.
Wenn man(n) dann davon spricht, dass die Frau Pech hatte, denn nur eine Minderheit der Männer benimmt sich übergriffig oder das größte Problem dabei sieht, dass die Opfer die Täter nach der Tat nicht streng genug zur Veränderung ihres Verhaltens zwingen, oder sich während des Übergriffs nicht zu 100% 'korrekt' und konform der Vorschläge der Polizei verhalten haben, der relativiert die Erkenntnisse, redet sie klein und kehrt die Rollen von Opfern und Tätern um.
Ich glaube, dass dir das in dieser Diskussion durchaus bewusst geworden ist, denn dein Verhalten ist das eines Menschen, dem die Argumente ausgingen und der sich nun schwer tut einzugestehen, dass er falsch lag.
Mein Profil habe ich gestern am späten Abend auf 'Nicht auf der Suche' umgestellt.
Nur zu deiner Information: Die Anschreiben gingen weiter, seit ich es umstellte sind weitere dazu gekommen.
Ich kann sie ignorieren, nicht beantworten, notfalls blockieren. Also nicht so schlimm ... es zeigt aber doch schon, dass viele Männer gesetzte Grenzen mit großer Selbstverständlichkeit eben nicht achten. Ein leeres Profil spricht m.E. schon für sich eine klare Sprache und ich selbst käme nie im Leben darauf jemanden (zum Teil mehrfach) anzuschreiben, über den ich nichts weiß und der keinerlei Hinweise auf Interesse auf eine Kontaktaufnahme gibt. Diese Profile dienen umgekehrt aber offenbar als Projektionsfläche und werden als Wunsch nach einer diskreten Affäre interpretiert.
Selbst nach Umstellung gingen die Anschreiben weiter. Ich habe wortwörtlich NICHTS getan, das dazu ermuntert mich zu kontaktieren. Wer daran nicht erkennt wie unterschiedlich die Erfahrungen von Männern und Frauen beim Dating sind und dass das nichts ist, was Frauen auch mit noch so viel Vorsichtsmaßnahmen grundlegend ändern können, der will es nicht erkennen.
Das ist etwas, was Männer ändern müssen und dazu ist es wichtig, dass sie lernen diese Verhaltensweisen und Mechanismen zu sehen und sie auch zu benennen und bei anderen Männern zu kritisieren. Wer sie kleinredet oder als unänderbar abtut ist Teil des Problems.
Und um abschließend auf einen Satz von BH zurückzukommen: Nein, es reicht nicht mehr aus Frauen nicht zu belästigen. Das war noch nie genug. Menschen nicht zu belästigen ist eine Selbstverständlichkeit und das absolute Mindestmaß an Anstand im Zusammenleben.
Was nötig ist, ist Frauen zu glauben, sie nicht kleinzureden und ihnen die Schuld zuzuschieben und ihnen stattdessen zuzuhören und beizustehen. Und durchaus auch die eigenen Ansichten und das eigene Verhalten zu hinterfragen.
@Kurvenfan Ich gebs auf, ich habs versucht. Aber ich glaube, aus Feedback zu lernen ist für dich einfach keine Option.