Sind Übergriffe Normalität?
Na ja, wenn 60 % der Frauen in Statistiken von Belästigung beim Onlinedating berichten und 9 von 10 Frauen sexuelle Belästigung in ihrem Leben erleben, würde ich nicht von Ausnahmen sprechen.
Tja Silvesternacht 2015/2016 Köln z.B., da gab es massenweise Übergriffe.
„Kitzingen“ (Pseudonym)
Mal zurück zum Thema...
@Yournextlover
Bei Deiner Begegnung im Café, wärst Du da eingeschritten, wenn der Mann die Frau heftiger attackiert hätte?
Hättest Du Zivilcourage gezeigt?
Das wäre interessant zu erfahren.
@YNL "der maskuline Mann" Langsam erinnerst du mich an Aleks Petrovic Aleks Petrovic – Der peinlichste „Reality Star“ Deutschlands
(AlphaKevin)
Wenn die "woke, urbane, akademische, Links-grüne Bubble" es nicht schafft, nen Wandel einzuleiten oder "umzuerziehen", dann schafft es vielleicht der Rest?
Es sollte doch allen Menschen einer Gesellschaft daran gelegen sein, dass ca. 50% dieser Gesellschaft sich sicher und respektiert fühlt und eben nicht in Daueralarmbereitschaft sein muss...
Da haben doch letzten Endes alle was davon.
Es sollte nicht heißen:
"Protect your daughters."
Sondern
"Educate your sons".
Wenn man es ganz runterbrechen möchte.
Damit möchte ich nicht sagen, dass alle Männer Täter und alle Frauen Opfer sind.
Tja Carla aber die woke, urbane, akademische, linksgrüne Bubble ist für die Gesellschaft nicht repräsentativ
Der sich junggeblieben wähnende, dabei ewig gestrige, freizeitorientierte pälzer Bu aber auch nicht.
@Pfundiges Herz
Ja im Café wäre ich einhedchritten, ich habe Zivilcourage.
Im frühen Erwachsenenalter hab ich einen schwarzen Mann, halt heute muss man ja farbig sagen, verteidigt, der von zwei Idioten belästigt wurde.
@SelfCare
Mit dem gezeigten Aleks Petrovic identifiziere ich mich nicht. Maskulin zu sein hat nichts mit Proletenhaftigkeit und aufgesetztem Verhalten zu tun.
@Luna
Richtig aber in dem die Vertreterinnen und Vertreter der woken Bubble in ihrem missionarische Eifer normale Maskulinität wie noch in den 90ern verteufeln, Män er zu Sofhies umerziehen willen, bekommen als Gegenreaktion dann Leute wie Andrew Tate oder Aleks Petrovic mehr Reichweite.
@Carla
Deutlich mehr jedenfalls als deine Bubble, die Zukunft wirds zeigen.
Ich wohne in Baden, Blick auf die Landkarte genügt. 🤣
@Luna
Mütter erziehen Jungen zu dem Mann, den sie selbst nicht daten würden. 😁
Und unterstell mir nicht ich würde Weblichkeit verachten, wieder so ein Bullshit.
Frauen sexuell zu begehren, schließt nicht aus Weiblichkeit als etwas grundsätzlich minderwertiges anzusehen.
Wenn du Männer mit 'femininen' Seiten (was auch immer das sein soll) hier verächtlich beschreibst, dann ist das ein Ausdruck dessen, dass du glaubst Femininität ist weniger wertvoll und achtenswert als Maskulinität und dass sich 'feminine' Männer verstellen oder auf eine Ebene herablassen, die ihrer unwürdig ist.
Ich halte von diesen Kategorien ohnehin nichts, aber klar ist das im Kern frauenverachtend.
Frauen geil zu finden schließt nicht aus sie zu verachten und sie verächtlich zu behandeln.
Die 90er sind gute 30 Jahre her. Zeiten ändern sich, so wie ehem. klassische Rollenbilder, Verständnis von Geschlecht und Polarität der Geschlechter, Lebensentwürfe, etc.
Wenn wir noch mal 30 Jahre zurück gehen würden, wären wir in den 60ern. Wenn du also die 60er mit den 90ern vergleichst, siehst du, es hat immer Weiterentwicklung und Prozess gegeben. Und das lässt sich nicht aufhalten.
Das hat aber nichts mit missionarischem Eifer zu tun. Es trauen sich vielleicht einfach nur mehr Menschen, die sich früher eben nicht trauten, laut zu werden.
Und wie definierst du denn Softie? Das würde mich interessieren
"Im frühen Erwachsenenalter hab ich einen schwarzen Mann, halt heute muss man ja farbig sagen, verteidigt, der von zwei Idioten belästigt wurde."
Nein. Das ist falsch. Man spricht von Schwarzen Menschen oder PoC (Person/people of colour). Das würdest du wissen, wenn du nicht aus Bequemlichkeit nach den 90er Jahren auf Bildung und Weiterentwicklung (insbesondere was Hirn und Herz betrifft) verzichtet hättest.
Your next Lover, wo sind dann die Väter in dieser Gleichung? Wie beteiligen sie sich an der Erziehung ihrer Söhne? Sie könnten doch gute Vorbilder sein. Das alleine auf die Mütter zu verlagern, ist zu einfach und zu kurz gedacht. Und auch wieder recht typisch. Erziehung ist Frauensache, klar....
Mütter erziehen Jungen zu dem Mann, den sie selbst nicht daten würden. 😁
Sich über Männer der Gen Z lustig machen, die manche Dinge anders machen und die sich (auch durch andere Erziehung) nicht mehr wie viele Männer aufführen, die in den Neunzigern aufgewachsen sind, Fortschritt als Rückschritt begreifen und zugleich tun als wäre Erziehung nur Frauensache.
Wirklich gar nicht misogyn 😂. Kein bisschen.
Kinder lernen zwischenmenschliches Verhalten nicht nur aus dem, was ihnen gesagt wird, sondern auch aus dem, was sie täglich erleben. Wenn sie über Jahre einen emotional abwesenden Vater erleben, der wenig Interesse zeigt oder die Mutter respektlos behandelt, kann das ihr Verständnis von Beziehungen, Konflikten und Geschlechterrollen beeinflussen. Sie übernehmen solche Muster nicht zwangsläufig, aber das Risiko steigt, dass sie bestimmte Verhaltensweisen als normal wahrnehmen. Selbst wenn sie selbst als Kind in dieser Situation auch unglücklich waren, können sie so ein Verhalten später imitieren, gerade wenn keine anderen männlichen Bezugspersonen da waren.
@Carla
Deine Ansicht, ich kann selbstbewusste dicke Frauen toll finden ohne die schon wieder an den Haaren herbeigezogen Unterstellung der Verächtlichung.
Viele Frauen bevorzugen den maskulinen, mental wie körperlich starken, unerschrockenen Mann.
Mit dir und anderen auf einen Konsens zu kommen gleicht der Quadratur des Kreises.
Genieß den Tag, geh an den See. 😄
"Mütter erziehen Jungen zu dem Mann, den sie selbst nicht daten würden."
Wie einige Frauen eindrücklich in diesem Thread bewiesen haben, sind auch Frauen in patriarchalen Strukturen sozialisiert worden. Sind wir alle. Deswegen arbeiten manche an sich, lernen, hinterfragen sich, machen sich Denkmuster bewusst. Du gehörst zu den anderen. Auch ich habe frauenfeindliche Denkmuster in mir und muss mich immer wieder hinterfragen. Und das mache ich eben auch. Das ist anstrengend, aber es ist wichtig.
Im übrigen unterliegen wir alle auch rassistischen und fettfeindlichen Denkmustern. Weil wir mit diesen Denkmustern aufgewachsen sind. Das aufzubrechen, ist harte Arbeit, die leider viele Menschen scheuen.
Und noch etwas zu diesem Satz: Wäre halt schön, wenn Väter sich endlich drum kümmern, ihre 50% zur Care-Arbeit beizutragen.
@Luna
Gerade weil viele Jungen ohne zusätzliche Erziehung des Vaters aufwachsen, ist es nachteilig, weil die GenZ, also Generation Schneeglöckchen nicht lernt, dass nicht immer alles nach ihrem Willen läuft, ebenso lernen sie auch häufig keine Frustrationstoleranz.
Den Rudi hat man bisher fast 'vermisst' in der Diskussion, der doch sonst immer aufruft etwas 'geschmeidiger' zu sein und sich einfach mal locker zu machen und auf Sachen einzulassen.
Woher kommt der Sinneswandel?
nimm Begleitung mit die aus der Ferne auf Dich achtet
Die gute alte Anstandsdame zu empfehlen ist nochmal ganz anders wild. 60 Jahre nach der sexuellen Revolution und der Befreiung der Frau.
Wir bewegen uns in riesigen Schritten zurück.
@Carla-1
Warum wohl? Weil Dinge die der natürlichen Biologie entsprechen, von der Übersensibilisierungsgesellschaft als unerwünscht werden.
Actio = Reactio
Glaubt nur die Welt verändern zu können, wie ihr es gern hättet, was nicht funktionieren wird. Die Aktivistinnen in ihrem Eifer mit Volldampf gegen die Wand. 😄
Hier geht ja mal wieder die "Post ab". Übrigens, es gibt Abwehralternativen ohne etwas in der Hand haben zu müssen im Hier und jetzt.
Viele Frauen bevorzugen den maskulinen, mental wie körperlich starken, unerschrockenen Mann.
Ja? Ist das so?
Eine Frau wie Miriam Radcliffe, die doch für dich der Ausdruck absoluter Weiblichkeit ist hat einen kugelrunden, sehr deutlich kleineren Mann geheiratet, der ihr regelmässig liebevoll den Regenbogen 🌈 in ihr schönes Haar färbt. Sie verwendet alle Pronomen für sich selbst, weil sie nicht an traditionelle Geschlechterrollen glaubt.
Wie passt das denn in dein Weltbild? Wo du doch die ganze Frau toll findest und nicht nur ihren Körper, wie du betonst?
Sie scheint mir nicht nur wunderschön, sondern auch ganz schön woke und queer zu sein?
Hm. 🤔
@Carla
Ich sagte ja viele, nicht alle. Erfreulich ist auf jeden Fall, dass Miriam Radcliffe sich selbst liebt, anders als manche Unsichtbaren möglicherweise.
Das eine schließt das andere nicht aus, übrigens gibt es viele queere Menschen, die nicht zwingend politisch links sein müssen, von der Regenbogen-Ideologie nicht viel halten und die Realität, negative Begleiterscheinungen von ungesteuerter Zuwanderung z.B. sehen und nicht verschweigen.
"Im frühen Erwachsenenalter hab ich einen schwarzen Mann, halt heute muss man ja farbig sagen, verteidigt, der von zwei Idioten belästigt wurde."
Nein. Das ist falsch. Man spricht von Schwarzen Menschen oder PoC (Person/people of colour). Das würdest du wissen, wenn du nicht aus Bequemlichkeit nach den 90er Jahren auf Bildung und Weiterentwicklung (insbesondere was Hirn und Herz betrifft) verzichtet hättest."
Oder übrigens weiterhin "schwarz" (hast du auch geschrieben, wollte es nochmals hervorheben). Das macht die black Community selbst und durchaus mit Stolz. Nur farbig ist komplett veraltet. Wenn es mal bunte Menschen geben wird, kommt das vielleicht dran.