EU-Kommission fordert Rente mit 70

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 106 Antworten

„Homburg“ (Pseudonym)

@Seaangel

habe das auch nicht als Kritik verstanden

„Calw“ (Pseudonym)

Ich kann mir schon jetzt nicht vorstellen, bis zum derzeitigen Renteneinstiegsalter in meinem Beruf (Erzieherin) zu arbeiten, obwohl ich ihn sehr gerne und seit 25 Jahren in Vollzeit mache.......aber bis 70? Wie soll das denn gehen? Viele Menschen in Sozialberufen (...in anderen auch, ich weiss!) machen ihre Arbeit mit hohem Einsatz und sind ständig bedroht von Burnout und diversen körperlichen Gebrechen.
Wenn Menschen bis zum Alter von 70 Jahren arbeiten sollen, dann müssen auch alternative Arbeitsplätze her!

„Homburg“ (Pseudonym)

Nun Seangel bei mir in der Firma wird gerade ein Gesundheitsprogramm aufgelegt das uns in die Lage versetzten soll unsere alten Knochen bis ins hohe Alter an unseren Arbeitsplatz zu schleppen auch keine schöne Aussicht und ich hab auch noch mit 14 angefangen lol

„Homburg“ (Pseudonym)

@ Traudi HB

Und das ist das Problem.Jahrelang wurden Arbeitsplätze wegrationalisiert, Ältere in den Vorruhestand geschickt und dann sollen wir bis 70 arbeiten??Nun den Arbeitsplatz sollen die hohen Herrschaften uns mal zeigen

„Viersen“ (Pseudonym)

In 78 Beiträgen habt Ihr zum Ausdruck macht, daß es mit 70 unmöglich ist einer Arbeit nachzugehen.
Was habt Ihr denn für Vorschläge parat, daß man mit 60/63 oder erst mit 65 in Rente gehen kann?
Das Geld muß ja irgendwo eingespart werden.

bernd, in erster Linie keine Fremdleistungen, wenn schon Pflichtversicherung, dann für alle, auch die Besserverdiener aus der Manageretage - und Rente nur für die, die auch tatsächlich in diese Kasse einbezahlt haben.

Das wird nicht reichen, aber vielleicht gibts ja auch noch andere Vorschläge. Wobei die Verantwortlichen sich sowieso nicht dafür interessieren, was wir denken und vorschlagen.

„Homburg“ (Pseudonym)

@Bernd

Nun ich denke das hier einige sind die für den Rentenfall auch privat vorgesorgt haben.Wenn sich der bzw die zukünftigen Finanzminister darauf besinnen würden das die privaten Vorsogeleistungen schon aus einem versteuerten Einkommen
stammen mögen sie doch bitte die 25%ige Steuerlast auf Zinserträge verzichten dann wären so denke ich doch einige in der Lage mit 60 oder auch später in Rente zu gehen ohne auf sonstige Einkünfte(hier gemeint Arge oder Zuverdienst)angewiesen sein zu müssen

@walter2711, dann sei doch froh, daß Dein Arbeitgeber das macht. Von einer besseren Gesundheit profitierst Du doch am meisten...
@traudi hb: ich möchte meinen Job(Banker) auch nicht bis 70 machen, bin mir aber sicher, daß in den nächsten Jahren alternative Jobs entstehen werden. Die Frage ist wie diese bezahlt werden, und ob der einzelne dann mit dem "reduzierten Einkommen" zu Recht kommt.

„Homburg“ (Pseudonym)

@Seaangel

und wie wenn ich fragen darf willst du diejenigen die nie einen cent in die Kasse eingezahlt haben in den genuß von rente oder pension kommen lassen?

„Homburg“ (Pseudonym)

@Bernstein

Das kann man immer von zwei Seiten betrachten Arbeitsmediziner sind angestellte Ärzte bei einem Konzern und darauf bedacht die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen bzw zu erhalten.Fakt ist aber auch das solche Ärzte auch dem Arbeitgeber verpflichtet sind

tjaa @walter2711, ich würde die eben nicht in den Genuss von Rente oder Pension kommen lassen...vielleicht irgend einen kleinen sozialen Mindestbetrag...aber frag mich jetzt nicht, wo der her kommen soll...auf jeden Fall nicht von den Beitragszahlern.

Jetzt werde ich bestimmt gleich wieder gesteinigt.

„Homburg“ (Pseudonym)

@Seaangel

oh oh oh sehe schon die Diskusion "und was machen die Hartz-IV-Empfänger" grins viel Spass fg

„Calw“ (Pseudonym)

Soviel ich weiss, ist es doch so, dass wer nicht eingezahlt hat, auch nichts rausbekommt.
Viele bekommen doch jetzt schon weniger als das Existenzminimum, obwohl sie viel und lange gearbeitet haben.

„Homburg“ (Pseudonym)

Schon traurig aber wahr Traudi wer nie eingezahlt hat wird weiter aus dem Steuersäckel finanziert und manche die eingezahlt haben bei denen reichts manchmal nicht mal zum Leben leider

„Calw“ (Pseudonym)

Gerecht ist das Rentensystem schon lange nicht mehr. Die vielen künftigen Rentner, die aus den geburtenstarken Jahrgängen resultieren, sind mit dem Generationenvertrag eben nicht zu finanzieren.
Der demographische Wandel wird schon solange ignoriert wie er prognostiziert wird. Und wenn der Staat nicht endlich eine vernünftige Bildungs- und Ausbildungspolitik betreibt, die zukünftigen Generationen und Rentenzahlern eine Zukunft bietet, wird es nur noch schlimmer, als wir es uns jetzt ausmalen können.

„Homburg“ (Pseudonym)

Tja willkommen in der realen Politik Traudi

„Korbach“ (Pseudonym)

@ walter die AlGII-Bezieher (Hartz IV) erhalten vom Staat zusätzlich zu Hartz IV auch Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung geschenkt. Also bekommen sie, obschon nie selbst eingezahlt, später auch Rente.

Wieso lagert man nicht aus Kranken- und Rentenkasse die Fremdleistungen und Leistungen an diejenigen aus, die selbst nicht Sozialabgaben eingezahlt haben, und finanziert das statt dessen aus Steuermitteln? Wenn der Staat es für förderungswürdig hält, Kinder und Ehegatten gratis zu versichern und Menschen, die nicht arbeiten gingen, eine Rente zukommen zu lassen, warum soll das nur der normale Arbeitnehmer zahlen? Warum nicht auch die Politiker, Beamten, Soldaten, Richter, Selbständigen, Unternehmer, ...?

Langfristig ist das Generationensystem todgeweiht, aber das schrieb ich ja bereits. Wenn man sein Geld nicht 40-50 Jahre arbeiten und Zinsen erwirtschaften lassen kann, sondern es aktuell rausgehauen wird für die jetzigen Rentner, dann KANN das nicht gutgehen, wenn nicht jede Frau in Deutschland sechs Kinder bekommt und die alle eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung annehmen.

„Homburg“ (Pseudonym)

@KnusperCrunchy

Schön das alle bezahlen sollen nur ist das m.E. wunschdenken genauso wie eine Steuerreform auf dem Bierdeckel.
Es gab mal Zeiten in der Republik wo es Müttern bzw Ehegattinnen und Müttern erlaubt war zuhause sich um die Erziehung der Kinder kümmern zu können weil der Pappi genug verdient hatte um eine Familie allein ernähren zu können daher rührt auch die Familienversicherung.
Desweiteren das der Generationenvertrag auf eine Alterspyramide wo die Plattform sehr breit und die spitze sehr dünn ist basiert noch aus den Nachkriegstagen bzw aus der Gründungszeit der BRD .Dieser Vertrag funktionierte meiner Meinung nach bis in die 70igerJjahre hinein wo sozusagen Vollbeschäftigung herrschte.Desweiteren hätten sich alle Regierungen der alten BRD den Griff in die prallgefüllten Sozial-und Arbeitslosenkassen verkniffen bräuchten wir uns heute keine Gedanken über Rente ab 70 zu machen.


ps: werde jetzt wohl für Mütterzuhause gesteinigt aber es war damals so sorry

„Viersen“ (Pseudonym)

Wir Ihr seht ist es einfacher, die Bevölkerung bis 70 oder möglichst noch länger arbeiten zu lassen als die Finanzierung einer Rente ab 65.
Und an Steuersenkungen für Zinserträge ist nie nicht zu denken.

@Traudi HB
Selbst wenn ab sofort eine vernünftige Bildungs- und Ausbildungspolitik betrieben wird, käme sie für Dich wahrscheinlich zu spät.

„Calw“ (Pseudonym)

@ bernd

Ach ja?
Ich denke da nicht an mich persönlich, sondern an alle, die kaum Chance auf eine vernünftige Bildung haben, weil sie es sich nicht leisten können.

„Viersen“ (Pseudonym)

oh Gott, Traudi, da hast Du mich komplett mißverstanden bzw. habe ich mich völlig mißverständlich ausgedrückt.
Entschuldigung - ist mir ehrlich gesagt etwas sehr peinlich.
- - -
Ich hatte Dich so verstanden, daß die jungen Menschen durch eine bessere Bildungs- und Ausbildungspolitik bessere Chancen auf dem Arbeitmarkt haben werden und damit auch nicht in die Arbeitlosigkeit geraten. Somit könnten sie dann auch ihre Beiträge zur Rentenversicherung erbringen. Und ich wollte sagen, daß - wenn deren Beiträge fliessen - Du bereits im Rentenalter sein wirst und somit für Dich (zu) spät kommen.
Aber mal abgesehen davon: ich denke mal, daß es dann eh keine Rentenversicherung mehr geben wird.

„Germering“ (Pseudonym)

Ich würde auch schon gerne etwas früher in Rente gehen und nicht erst mit 70. Wer weiß ob ich so alt werde. .-)))

„Cloppenburg“ (Pseudonym)

Zum Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen" möchte ich euch gerne folgenden kurzen und leicht lesbaren Artikel ans Herz legen:
http://www.prisma-hsg.ch/heft/details/1649/Was-wuerden-Sie-arbeiten-wenn-fuer-Ihr-Einkommen-gesorgt-waere

Weiterführende Infos findet ihr hier:
http://www.grundeinkommen.de/die-idee/fragen-und-antworten

Wenn wir uns den Arbeitsmarkt (und damit auch die Renten) ansehen, wie er heute ist, stellen wir fest, dass es erstens gar nicht genug Arbeit für alle gibt und zweitens die Löhne und Arbeitsbedingungen immer schlechter werden und wir, die wir auf Arbeit angewiesen sind (obwohl diese ja ein Grundrecht sein sollte!), müssen diese Bedingungen akzeptieren, um nicht durch die Maschen des sozialen Netzes zu fallen.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen hat mit Sozialismus oder gar Kommunismus rein gar nichts zu tun.

„Radebeul“ (Pseudonym)

.......... wenn ich körperlich und geistig so fit bleibe, dass ich arbeiten kann .....

mache ich da gerne mit bis ich 100 Jahre alt bin.....