Eltern Kind Entfremdung

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 91 Antworten

@*Teufelchen*
Finde ich gut, aber wenn es auch nur einer Seite an dem gewissen Maß an Selbstreflexion fehlt, man nicht bereit ist zu gemeinsamen Gesprächen in einer Beratung, weil man den Vater nicht sehen möchte und man keinen Sinn an Gesprächen sieht, da man eh andere Meinung ist (?!?!), dann klappt das nicht. Dann nimmt man seinem Kind jegliche Chance auf ein vernünftiges Leben mit beiden Eltern. Und das in einer Situation auch ohne Trennung!

In so einer Situation darf man sich als Vater nicht zurückziehen, denn sonst lässt man sein eigenes Kind alleine ohne Hilfe in dieser Situation zurück. Was für ein Vater wäre man dann?

Lasst ihr die Geisel alleine, weil sie ein Stockholm-Syndrom zeigt und sich dem Geiselnehmer gegenüber loyal verhält? Die Eltern-Kind-Beziehung folgt in entfremdenden, symbiotischen Beziehungen ähnlichen, bis gleichen Mustern...

„Vechta“ (Pseudonym)

@unergründlich
Sorry, aber deine Theorien zum Thema Stockholmsymdrom und Kind sind echt grenzwertig.
Zumindest liest es sich so raus, als ob die Mutter deiner Kinder der Geiselnehmer ist...uff.

Hier geht es nicht um "Recht haben" und die Verantwortung für den Kontakt der Mutter zuschieben ..... das ist schon Machtspielchen. Kinder sind nicht doof, die spüren das...auch ohne Worte.
Hier geht es um deine innere Haltung. Sprich deine "Ausstrahlung" gegenüber deinen Kindern..
Du bist für sie da, freust dich, sie zu sehen. Und hast gepflegt die Klappe zu halten betr der Zickereien deiner Ex in Anwesenheit deiner Kinder....."ja, so sind Eltern, auch mal unterschiedlicher Meinung..."
Und dann kommen sie gerne zu dir...und gehen in den Konflikt mit der Mutter, weil sie Kontakt zu dir haben wollen. ( spätestens in der Pupertät, grins)
Auch mal ein Brief /Päckchen /Videobotschaft u.ä haben einen wichtigen Stellenwert. Nicht nur der persönliche Besuch. Sich persönlich sehen und sich geborgen fühlen sind zwei paar Schuhe.
Und nochmal ein sehr deutliches Wort:
Kinder müssen !!!! nicht automatisch ihre Eltern lieben. Das ist kein unumstößliches Gesetz. Die dürfen auch ein Elternteil doof finden.
(Weil das Elternteil vllt sie in eine Rolle zwängen will, die sie nicht sind....nur mal so als Beispiel. )
Früher wurde Respekt vor Eltern eingefordert.....aber "Liebe" kann man nicht einfordern.
Was Kinder sich wünschen ist emotionaler Rückhalt. Das läßt sie zu starken erwachsenen Menschen werden.
Und das zu diesem Thema sehr viel schief läuft, sehe ich tgl im beruflichen Leben, wenn Erwachsene in ihren Lebenskrisen berichten....
Selbstreflektion ist ein beständiger und fortschreitender Prozess, der erst mit dem Ableben aufhören sollte ;-)

Das wohl des kindes geht über alles.richtig.
Das kind mag aber nicht mehr zum anderen elternteil gehen. Es möchte nicht mehr länger dort verweilen oder am besten gar nicht mehr.
Mal davon ausgegangen das die mutter kein einnehmendes wesen ist. Sondern immer wieder das treffen unterstützt, mags kind trotzdem nicht.

Hier beizugehen mit nachdruck das weiter zu focusieren indem man permanent redet redet redet besticht und psycholgen....hinzu zieht, bleibt das kind immer mehr auf abstand.
Ich als kind wäre genervt davon, das ich wohin muss! Wo ich nicht mehr hin will.
Mir würde was einfallen, papa schlägt mich oder hat mich angefasst.
Und dann?
Ergebnis wird sein, mutter behält kind zurück bis die lage geklärt ist.
Kind hat ziel erreicht. Und kinder sind nicht dumm, je nach alter kommen die auf sowas vielleicht.

„Landsberg am Lech“ (Pseudonym)

"Mir würde was einfallen, papa schlägt mich oder hat mich angefasst."

Was hast Du für kranke Gedanken... Unglaublich

„Vechta“ (Pseudonym)

@Amadahy
Ich habe Ende der 80igern Jahre in der Kinder - und Jugend Psychiatrie gearbeitet....
Du kannst dir nicht vorstellen, was du alles aus "Kinder -Mündern" zu hören bekommst....
und es ist nicht alles immer nur die Wahrheit...absolut nicht.
Heutzutage sind die Guten ;-)) mehr über Internet usw informiert. Und sehr kreativ , schmunzel.
Wie man Lehrer "erpreßt", Mitschüler abzocken usw....genau solche Argumente sind überhaupt nicht abwegig....
Wie gesagt...Kinder sind nicht doof.
Es gibt immer brave Kinder und es gibt auch sehr "clevere", die sich sehr gut "durchzusetzen" wissen..... ggf halt auch einfach nur von den Eltern "gelernt/ abgeschaut" haben.
Ich habe eines in über 30 Jahren in meinem Job gelernt.
Hinter den "normalen" Fassaden tun sich manchmal Abgründe auf, die würden dir im Traum nicht einfallen, geschweige den Leuten vor deiner Nase zutrauen.

„Landsberg am Lech“ (Pseudonym)

Und dann frage ich mich, wo haben Kinder so etwas her? In welchem Umfeld sind sie so geworden, wo aufgewachsen? Erwachsene machen Kinder so...

„Eppingen“ (Pseudonym)

rudi
Du hast keine Kinder...oder??
Ich habe das mal in Gedanken eben durch gespielt....
Wenn mein Sohn so etwas an mich heran getragen hätte...oder meine Tochter
hätte das einen Blick von mir genügt und sie hätten mir gestanden das es eine Lüge gewesen war!
Alleine schon dieser Gedankengang....!!
Kinder unterscheiden ob klein oder gross was böse ist ...und bevor ein Kind überhaupt so eine Behauptung aufstellt.....spielt sich ganz ganz viel ab!
Jeder Vater Jede Mutter kennt das eigene Kind wie ein offenes Buch....noch heute weiss Mama nur mit dem Blick wie es mir geht!
Von daher mit so erfundenen aufgestellten Behauptungen stehen sie sehr alleine da....
gerade im Zusammenhang einer Trennung!

Ich wäre mit solchen Äußerungen immer sehr sehr vorsichtig!
rudi
lässt tief blicken...da könnte man meinen da machen sich Abgründe auf!

„Neuburg an der Donau“ (Pseudonym)

Hallole @ "unergründlich" ,

bei mir gestaltet sich das Ganze genau entgegengesetzt. Ich habe mich 2 Jahre redlich bemüht den Vater in alles einzubeziehen und habe in Gegenwart meines Kindes zumindest wissentlich nie schlecht geredet. Kinder bekommen alles mit. Sie spiegeln einen und achten auf alles, Körpersprache und Reaktionen. Mein Kind tut dies zumindest. Einladungen zu Entwicklungsgesprächen wurden vom Vater nicht wahrgenommen und Gespräche waren nur möglich mit vorheriger Jugendamtseinbeziehung. Die mir dann natürlich wieder negativ ausgelegt wurde. Ich habe gekämpft, dass er sich nicht entfremdet. Habe gebettelt. Unterstellt hat er mir andauernd ich würde das Kind beeinflussen. Das ich aber fast täglich mit meinem Kind zu Hause rede und ihm bestätige, dass sein Papa ihn lieb hat, dass glaubt er nicht. Tue ich aber!!! Es ist doch das schlimmste für ein Kind sich abgelehnt zu fühlen. Er holt ihn seit gut 2 Monaten nicht mehr ab, weil er angeblich kein Geld mehr für die Fahrt hat. (30km) Hat einen neuen Job und bezahlt seit dem auch keinen Unterhalt mehr für sein Kind. Was bitte soll ich meinem Kind sagen???? Ich kann nicht mehr. Jede Bemühung wird mir anders ausgelegt und abgelehnt.

@SonneMondSterne, es tut mir leid, dass sich der Papa deines Kindes so verhält. Du verstehst mich also, wenn ich sage, dass man machtlos ist, wenn einer nicht bereit ist zu kooperieren. Entfremdung kann auch durch den Vater ausgelöst werden.

@dagmar leider ist der Vergleich treffend. Er entspricht nicht meiner Feder, sondern Psychologen, die sich mit PAS auseinander gesetzt haben. Du Urteiltst über mich ohne die Situation zu kennen, du nimmst eine Mutter reflexhaft in Schutz. Dies ist ein klassisches Verhalten, was es uns Vätern, die sich für ihre Kinder einsetzten so schwer macht. Du spiegelst den unwissenden Durchschnitt dieser Gesellschaft wieder.

@rudi du hast einfach keine Ahnung

Heute hatte meine Tochter Geburtstag. Ich konnte beim zweiten Versuch mit ihr telefonieren. Meine Eltern trauen sich aufgrund ihrer Erlebnisse nicht einmal ein Video mit einer Geburtstagswunsch zu schicken...

Viele von euch haben keine Ahnung und schieben es auf mich als den Vater. Das eine Mutter die heilige Kuh sich fehlverhät ist keine valide Option in euren kleinkarierten Gedanken. Das ist schlimm... hört auf die, die Entfremdung als Kind erlebt haben. Achtet darauf, was sie sagen, dass man ihnen ein Teil ihres Lebens geraubt hat.

„Niederkassel“ (Pseudonym)

@unergründlich
Keiner hier kennt die gesamten Details (sie gehören hier imho auch nicht hin) und kann daher auch nur annähernd objektiv sein. Auch sind wir alle nicht spezialisiert auf Beratung dieser Art. Ich denke daher nicht, dass du hier die Hilfe und Antworten bekommst, die du suchst.

Das Einzige, was ich eigener Erfahrung und Erfahrung als Freundin bzw. Partnerin sicher weiss ist, dass Entfremdung von Kindern für Elternteile (egal ob Mann oder Frau) extrem belastend ist. Vor allem, wenn man dieser hilflos gegenüber steht. Das frisst einen liebenden Menschen auf und man macht im emotionalen Stress ggf. Dinge, die das Ganze noch verschlimmern.
Daher mein Rat zu möglichst professioneller Hilfe.
Wir waren damals sowohl beim Jugendamt, als auch bei einer Familienberatungsstelle und beim Psychologen. Aus den dort gewonnenen Erkenntnissen hat sich dann das weitere Vorgehen entwickelt.
Vor allem muss man bei dem Ganzen auch auf sich selbst aufpassen, auch wenn das vielleicht erst mal komisch klingt.

Was viele auch nicht bedenken ist, dass Kinder oft viel mehr mitbekommen, als man denkt und sich daraus in Kombination mit den Aussagen der Erwachsenen ein Konstrukt bauen, was für sie irgendwie Sinn ergibt.
Wenn man dann viel später begreift, was wirklich war, ist das u.U. ein traumatisches Erwachen, das war es zumindest bei mir.
Auch deswegen ist weniger und möglichst systematisches Handeln manchmal mehr.

@Amadahy und klickedingends,

Was wollt ihr beide mir hier denn unterschieben? lest ihr auch alles korrekt durch, oder wie kommt ihr auf diese merkwürdigenunterstellungen? Das ist ja furchtbar mit euch. Lasst einfach mal eure persönlichen feldzüge weg, wenn ihr texte nicht versteht, fragt bitte einfach nach, bevor ihr da umherphantasiert!!

@unergründlich

wenn DU so ein Thema aufmachst, und eine Frage stellst, wirst DU mit rechnen müssen, Antworten, Reaktionen zu bekommen, die DIR nicht passen, ansonsten lass es einfach sein solch brisanten Themen zu eröffnen.

„Vechta“ (Pseudonym)

@unergründlich
Zufällig bist du der Vater.....mein "Statement " würde ich auch einer Mutter in so einer Situation sagen. (Meist leben Kinder wohl immer noch bei den Mütter, warum auch immer)
Ich verurteile genau so Mütter, die ihre Kinder als Machtinstrument mißbraucht. ...

Ich bin übrigens als Kind beim Vater aufgewachsen..... ..mein Bruder bei meiner Mutter. Für die 70iger Jahre ein sehr ungewöhnliches Arrangement. Wirklich "gefragt" wurden wir Geschwister nicht, was wir wollen.
Mit 16 Jahren habe ich eine Änderung des Erziehungsrechtes beim Familiengericht bewirkt.... und bin zur Großmutter gezogen. Mit 18 in eine WG....

„Grimma“ (Pseudonym)

Der Vater meiner Tochter und ich haben uns getrennt, da war meine Tochter 17 Jahre alt und sie wollte beim Vater leben, da sie auch mitten im Abitur stand und ich 70 KM weiter entfernt verzogen bin. Ihren Führerschein habe ich ihr versprochen zu bezahlen und habe sie gebeten, auch direkt den Motorradführerschein zu machen.Als ich dann die Rechnung für den PKW Führerschein bekam, habe ich die Reißleine gezogen, da ich max. 2000€ dafür eingeplant hatte, meine tolle Tochter mit Abitur ( ich habe nur eine blöde Mittlere Reife ) 48 Fahrstunden für ihren Führerschein brauchte :-( . und mich dieser Führerschein für den PKW alleine schon 2600€ gekostet hat, wurde ich von ihr nur beschimpft ...,..Schwiegereltern sprangen dann ein und bezahlten dem "armen" Kind dann den Motorradführerschein und 30.000€ für die erste Wohnungsausstattung inklusive Neuwagen und Motorrad. Ich habe ein Kind auf die Welt gebracht, Tag und Nacht geschuftet, damit dieses "Blag" sorry für den Ausdruck, alles haben konnte, eigenes Pferd, eigene 3 Katzen, eigener Hund.....Fakt war nach der Trennung durfte ich für all diese Tiere aufkommen und mitnehmen, als sie dann von Unterhaltsansprüchen sprach habe ich ihr nur gesagt: Kein Problem, hole all deine Tiere bei mir ab und ich bezahle sofort Unterhalt nie wieder von ihr oder ihrem Vater etwas gehört.........

Im nachhinein bereue ich dieses Kind auf die Welt gebracht zu haben......aber Geld regiert die Welt und verdirbt den Charakter.

„Eppingen“ (Pseudonym)

Es gibt Kommentare die hätte ich besser nicht gelesen.
da dreht sich mir das Herz um...und ich frage mich...ist das jetzt gerecht!

„Rüsselsheim am Main“ (Pseudonym)

Das war echt heftig !

„Iserlohn“ (Pseudonym)

Sind ihre heftigen Worte nicht vielleicht eine Art Schutzschild um den Schmerz
und die Enttäuschung auszuhalten?
Das war so das Erste was mir dazu in den Sinn kam....

„Grimma“ (Pseudonym)

Enttäuschung und Schmerz gab es sicherlich, aber ich bin daran nicht zerbrochen , sondern Lebe mein Leben weiter ohne Kind. Wenn Schwiegereltern mehr als wohlhabend sind und der Vater noch am manipulieren ist, hat man als Mutter keine Chance. So ist es halt und ich kann sehr gut damit Leben. Meine ganze Kraft widme ich weiterhin dem Tierschutz und den Tierren meines Gnadenhofes Kreß . Ich blicke ohne Groll in die Vergangenheit und genieße mein Leben ohne einem Partner die Pantoffeln nachzutragen ,noch einer Tochter jeden Wunsch zu erfüllen. Den jetzt Lebe ich MEIN Leben :-) In den letzten 12 Monaten durfte ich viele Menschen Kennenlernen, die mich ohne wenn und aber auf meinem Gnadenhof unterstützt haben und als ich unverschuldet am 10.10. einen Verkehrsunfall hatte, es Menschen gab die mich und meine Hunde an der Unfallstelle abgeholt haben, mich zum Anwalt und Arzt gefahren haben, die mir einen Pkw geschenkt haben, damit ich weiter meinen Gnadenhof betreiben kann, das ist meine Familie und meine wahren Freunde. Denen schulde ich meinen Dank.

„Iserlohn“ (Pseudonym)

....und trotzdem ist die Liebe und die Sehnsucht nach dem eigenen Kind doch nicht weg...
Auch wenn die Umstände schwierig sind.. Ich wünsche Dir dass Dein *Schutzschild* Dir im Moment gut tut und Deine Arbeit ebenso....aber ich wünsche Dir auch dass ihr wieder irgendwann einen Weg miteinander findet..und lass Deine Türen offen für Dein Kind....Blut ist dicker als Wasser...

„Hürth“ (Pseudonym)

Also bei allem Verständnis und Mitgefühl bin ich bei Apfel. Es ist sicherlich nie gut seinem Kind immer alles zu ermöglichen.

Pferd, Hund und drei Katzen kosten meines Wissens richtig Geld, wenn man sie vernünftig versorgen will. Ich hatte drei Hunde (nacheinander) und kann daher die Kosten hochrechnen. Wenn Du das als Krankenschwester geschafft hast, dies Deiner Tochter zu ermöglichen - Respekt! Aber vielleicht hättest Du auch mal sagen sollen, es reicht jetzt. Damit, dass Du immer für alle Wünsche Deiner Tochter aufgekommen bist, hast Du ihr natürlich eine gewisse Anspruchshaltung anerzogen. Wenn dann der Goldesel plötzlich nicht mehr sch... ist der Frust vorprogrammiert.

Du hast nicht geschrieben, wie lange die Trennung und jetzige Entfremdung her ist, das würde mich jetzt aber interessieren um abzuschätzen wie tief der Graben ist.

„Filderstadt“ (Pseudonym)

Man sollte einfach realisieren, das auch Kinder/ Geschwister/ Eltern einfach A.... sein können.
In einigen Fällen ist es besser es gut sein zu lassen und einen Schlußstrich zu ziehen.

Selbstverständlich können aussenstehende es nicht oder zumindest äusserst selten beurteilen. Die betroffene Person aufgrund emotional eingeschränkter Klarsicht ebensowenig, aber am eigenen Beispiel war ich mit 10 froh meinen Vater nicht mehr sehen zu müssen und die 3 Begegnungen in den letzten 34 Jahren bestätigten das.
Er starb vor 2 Jahren und meine Befürchtungen das nach seinem Tod Reue einsetzt, waren völlig unberechtigt.
Das Kapitel ist abgeschlossen.

An einigen meiner Nichten (1) und Neffen (2) erleb(t)e ich die psychische Katastrophe welche instrumentalisierung der Kinder als Waffe gegen die Expartner ist.

Mein ältester Bruder hat aufgrund eigener Erfahrung den Kontakt zu seinen Kindern nach der Scheidung aufgegeben und seinen finanziellen Teil beigetragen.
So wuchsen die Kinder bei einer schlechten (meine Meinung) Mutter auf, aber ohne den Terror, der nach der Trennung kurz (bis mein Bruder nachgab) aufflammte.

Es ist die Wahl zwischen Rieseneinlauf und Kotstulle, Aber was ist die Alternative?

„Gotha“ (Pseudonym)

Ich kenne leider die genauen Umstände nicht, die zur Entfremdung geführt haben. Ich würde gerne helfen...zumal es für das Kind wichtig ist, keine offenen Baustellen im Leben vor sich her zu schieben. Und Abstand zwischen Kind und Elternteil bedeutet immer, dass etwas offen/verletzt ist. In Eltern-Kind-Beziehungen ist selbst "gleichgültig" bedenklich. Kinder lieben naturgegeben ihre Eltern. Selbst, falls es sich bei Mama oder Papa um ein egozentrisches Arschloch handeln sollte.
Andersrum...sollte es so sein, ist es aber leider oft nicht genug.
Selbst falls- wie oben oft genug angeführt- dem Elternteil die Hand, das Wort oder was auch immer "ausruschtschen" sollte...sich gegen die Verbindung zwischen Elternteil und Kind zu stellen ist ein echtes Brett. Auch und gerade für das Kind.
Wie alt ist das Kind? Wie steht die Mutter dazu? Mädchen oder Junge und nach welchen Rollenbild erzogen? Wann hat sich der Abstand entwickelt? Gibt es irgendetwas in der Umgebung des Kindes, was nicht den gesellschaftlich als "normal" betrachtenten Lebensumständen entspricht? Also...bis auf die Trennung und die Mutter. Dein letzter Eintrag deutete da nicht auf eine ...nun...altruistische Person hin.

In der Summe ergibt sich für mich eine weit entfernte Vermutung...aber ohne genauere Daten zum Kind...könnte ich nur raten, dass Mama Probleme damit hat, dass Kind bedingungslos zu lieben. Das dass Kind dies merkt und Mamas " Anforderungen" entsprechen will (bewusst oder unbewusst) um Mama mehr zu "haben", mehr Liebe zu erhalten. Mamas "Vorbild" nacheifern. Und dazu würde dann auch gehören, mit Papa keinen Kontakt mehr pflegen zu wollen. Leider könnte sich die Situation tatsächlich- wie das Syndrom bei Geiselnahmen- verstärken, wenn Mama "hauptverantwortlich" für das alltägliche Leben des Kindes ist. Dort dann korrekt steuernd einzugreifen... kommt auf den Erfahrungshorizont des Kindes an.

„Köln“ (Pseudonym)

@unergründlich

Dem Kind, keinen Druck machen, ...

Einfach weiterhin liebevoll mit dem Kind umgehen und den Wunsch erst einmal akzeptieren.

Einfach dasein und das Kind wissen lassen, dass es immer willkommen ist.