Einsamkeit

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 85 Antworten

„Hohen Neuendorf“ (Pseudonym)

Warum diskutiert ihr nur mit ihm...

@ Hanna, so definiere ich Einsamkeit auch und wundere mich wie du es als nicht negativ empfinden kannst.
Aber Menschen sind eben unterschiedlich.

„Amberg“ (Pseudonym)

In einigen Fachkreisen ist die Erkenntnis ja schon angekommen, dass man die Natur eines Menschen nicht verändern kann.

Jein. Meines Wissens ist der Stand der Forschung, dass es sowohl geborene als auch erlernte Soziopathen und Psychopathen gibt. Ein Kind kann von frühster Kindheit an empfindungslos sein oder den Wunsch haben andere zu quälen, oder aber es kann sich selbst aufgrund von schlimmen Erlebnissen bewußt-unbewußt emotional von seiner Umgebung distanzieren und gefühlskalt und/oder grausam werden.

Das Problem ist, dass wir den Menschen das Gefühl geben wollen immer und überall sicher und behütet zu sein. Das mag nett sein und ist sicher ein schönes Gefühl sich angenommen und integriert zu fühlen. Leider können wir dafür aber keine Garantie geben und daher ist man auch selbst in der Pflicht für seine Rechte einzustehen.
Das stimmt, die meisten Menschen haben das Bedürfnis einem sicheren Rudel anzugehören. Aber was passiert, wenn man - lapidar ausgedrückt - in ein Rudel von Arschlöchern hineingeboren wird? Kinder, die das erleben, gehen in einem Alter, in dem ein freundlicher Vater ihnen vielleicht das erste Mal erklärt, was eine Behörde ist, nicht zum Jugendamt. Sie werden selbst zu Arschlöchern, um sich ihrem Rudel anzupassen. Heinrichs Beispiel hat das ja ganz gut verdeutlicht. In der Kindheit sind wir alle unfertige, prägbare Menschen, die ihren Charakter danach formen, was wir erleben. Manche können so auch zu Soziopathen "erzogen" werden. Wenn man in einem so jungen Alter Missbrauch erlebt, ist es möglich, dass man diesen Schmerz und andere Emotionen entweder "wegblockt" (soziopathische Züge entwickelt) oder in Agressionen gegen andere umleitet oder versucht andere zu manipulieren (psychopathische Züge entwickelt).

Ich habe eben auch eine eigene Meinung zu diesem Thema und mein ganz eigenes Fass, aber kann so wie ihr nicht verhindern, dass Menschen anderer Meinung sind. In meinen Augen eben auch nur zum Selbstschutz, denn eine Lösung können diese empathievollen und reflektierten Menschen nicht präsentieren.
Ich denke, was hier die meisten glauben (und du nicht), ist das Respekt und Empathie gegenüber anderen Menschen zu ihrem Leben dazu gehört und Teil ihrer Natur ist. Eine Lösung für diese Missbrauchfälle an Kindern ist z.B. das es mehr Sozialarbeiter und Betreuung in Schulen braucht, die erkennen, wenn etwas bei einem Kind nicht emotional gesund verläuft. Die Lösung ist nicht perfekt, aber in diesem Alter ist es - meines Erachtens - zu früh Eigenverantwortung zu verlangen. Da braucht es Hilfe zur Selbsthilfe. Sonst hilft sich das Kind (siehe Zitat 2) vielleicht in einer Art und Weise, die weder für das Kind noch die Gesellschaft gesund sind und wundert sich darüber, warum alle anderen Menschen so "komisch" irrational-uneffektiv-emotional sind. ;)

„Amberg“ (Pseudonym)

@Paul Versteh mich nicht falsch, Einsamkeit ist nichts Schönes. Aber es gibt Situationen im Leben, die schlimmer als Einsamkeit sind, die z.B. entstehen wenn du z.B. mit Menschen zu tun hast oder an Menschen emotional gebunden bist, die dir nicht gut tun. Da kann es besser sein, emotional an niemanden gebunden zu sein und die Einsamkeit in Kauf zu nehmen.

„Hohen Neuendorf“ (Pseudonym)

Achso, als kleineres Übel.
Ok, so isses nachvollziehbar.

„Rottenburg am Neckar“ (Pseudonym)

Seit mir nicht böse aber einsam war Ich noch niee es gibt sogar Tage da bin Ich mal froh wenn Ich mal keinen sehe und Ich für mich sein kann Ich mach das Läpi auf so geht schon an auf FB Guten Morgen Steffi was machsten Heute meine Freunde.....finds ja süß und da geht immer was zusammen ....haben schon geplant auf welche Weihnachtsmärke wir gehen ....wann Wir alle wir zusammen schwimmen gehen und amSamstag hat Claudia Tag der Öffenen Tür in ihrem Studio Sie macht so Wohlfühlsachen wie Meditationen und Andi und Ich sind eingeladen und weil wir beide sie sehr gern haben fahren Wir hin

„Rottenburg am Neckar“ (Pseudonym)

Seit mir nicht böse aber einsam war Ich noch niee es gibt sogar Tage da bin Ich mal froh wenn Ich mal keinen sehe und Ich für mich sein kann Ich mach das Läpi auf so geht schon an auf FB Guten Morgen Steffi was machsten Heute meine Freunde.....finds ja süß und da geht immer was zusammen ....haben schon geplant auf welche Weihnachtsmärke wir gehen ....wann Wir alle wir zusammen schwimmen gehen und amSamstag hat Claudia Tag der Öffenen Tür in ihrem Studio Sie macht so Wohlfühlsachen wie Meditationen und Andi und Ich sind eingeladen und weil wir beide sie sehr gern haben fahren Wir hin

@ Hanna
Ein Kind kann von frühster Kindheit an empfindungslos sein oder den Wunsch haben andere zu quälen, oder aber es kann sich selbst aufgrund von schlimmen Erlebnissen bewußt-unbewußt emotional von seiner Umgebung distanzieren und gefühlskalt und/oder grausam werden.
Das ist schön gesagt. Ändert aber leider nichts an der Tatsache, dass genau die von mir angesprochene Erkenntnis aber besagt, dass man diese abgeschlossene Entwicklungen nicht mehr rückgängig machen kann. In den meisten Fällen gelingen wirkliche Wesensänderungen nur durch Traumata.
Das kann unterschiedlichste Ursachen haben, wie man z.B. an Vergewaltigungen oder auch schweren Gesundheitsbeschwerden mit wahrscheinlicher Todesfolge sieht. Nur durch "Überlegung" schaffen es die meisten nicht mehr ihr Verhalten zu verändern.
Vielmehr hätten sie meist vorher schon zu ganz anderen Entscheidungen kommen müssen.


In der Kindheit sind wir alle unfertige, prägbare Menschen, die ihren Charakter danach formen, was wir erleben.
Genau dem stimme ich zu und daher ist es umso wichtiger, dass die Umgebung einen anderen Anspruch an diese Personen stellt und eben diese Neigung des "Stillhaltens" nicht gegeben ist. Dadurch verfestigen sich nämlich dann diese Wesenszüge, die nachher nicht mehr korrigierbar sind.
Wenn man also etwas verändern möchte, dann sollte man rechtzeitig anfangen darüber aufzuklären und auch zu fordern. Wäre doch toll, wenn es in der Schule dazu mal Informationen gäbe. Die Frage ist viel mehr, ob das den Lehrern oder Eltern selbst so recht wäre?


Ich denke, was hier die meisten glauben (und du nicht), ist das Respekt und Empathie gegenüber anderen Menschen zu ihrem Leben dazu gehört und Teil ihrer Natur ist.
Das ist eben bei mir wie gesagt kein Automatismus sondern den müssen sich Menschen eben schon verdienen. Auch ich sehe diese Werte als Grundvoraussetzung für ein gelungenes Miteinader an. Trotzdem muss ich sie nicht jedem wildfremdem zuteil werden lassen. Da müsste ich schon von seinen guten Absichten überzeugt sein. :)


Eine Lösung für diese Missbrauchfälle an Kindern ist z.B. das es mehr Sozialarbeiter und Betreuung in Schulen braucht, die erkennen, wenn etwas bei einem Kind nicht emotional gesund verläuft.
Ich denke das Problem noch mehr Psychologen und Soziologen in das System zu pumpen wird eben nicht helfen, weil dann eher suggeriert wird, dass sich ja "andere" um meine Belange kümmern oder bewerten wie es mir geht. Ich denke eben, dass genau DIESER Denkansatz falsch ist. Aber da unterscheiden wir uns eben. Es ist nie zu früh Eigenverantwortung zu verlangen und zu den meisten Rechten eines Menschen oder Bürgers sollten eben auch entsprechende Pflichten gegenüber stehen.

Da braucht es Hilfe zur Selbsthilfe.
Und das wäre eben in meinen Augen genau diese Eigenverantwortung und Entscheidungskompetenz zu stärken und nicht diesen Menschen hinterher zu laufen. Einem verhungernden muss man ja auch nicht zeigen wie man Fisch brät sondern wie man fängt!

Ich denke auch es gibt eine Menge unreflektierte Menschen, die bei der Masse an Fehlschlägen nicht einmal anerkennen wollen, dass in unserem System etwas schief läuft. Aber das ist ja auch vielfach so in den Menschen drin, dass ein Problem erst dann als solches erkannt wird, wenn es so groß ist, dass man es nicht mal mehr unter den größten Teppich kehren kann. ;)

„Amberg“ (Pseudonym)

Aber wer soll denn das hier bei einem Kind tun:

Da braucht es Hilfe zur Selbsthilfe.
Und das wäre eben in meinen Augen genau diese Eigenverantwortung und Entscheidungskompetenz zu stärken und nicht diesen Menschen hinterher zu laufen


wenn du selbst erkennst, das eKinder noch prägbar und unfertig sind, die Eltern möglicherweise selbst das Problem und es Psychologen nicht braucht? Wer liefert denn einem "einsamen" Kind deiner Meinung nach Hilfe zur Selbsthilfe?

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Ändert aber leider nichts an der Tatsache, dass genau die von mir angesprochene Erkenntnis aber besagt, dass man diese abgeschlossene Entwicklungen nicht mehr rückgängig machen kann.

Hast du Belege für diese "unumstößliche" Erkenntnis? Meine, damit sagst du ja, dass Therapien überhaupt keinen Sinn machen. Ich erinnere mich z.B. an einen Bericht über einen Autisten, der keinen Zugang zu seinen Gefühlen hatte (also auch soziopathisch war), der über eine Art Kuscheltherapie wieder begann Gefühle wahrzunehmen. Außerdem erscheint es mir grundsätzlich unwahrscheinlich, das "Erlerntes" nicht mit besseren Erfahrungen überschrieben werden kann. Vielleicht gibts ja hier "Experten" zu dem Thema.

„Nordhausen“ (Pseudonym)

Hannah: Barbara Pirch (NDR) das ist doch was für DICH. Taff wie du.

„Nordhausen“ (Pseudonym)

Hannah: Bist politisch super drauf. Was ich als Karikatur beschrieben
habe ist eigentlich eine Tragödie.
"Kannst du mir einen Rechtsanwalt empfehlen?"
Es ging um Heirat, pardon.
Für Ivana: HAUSVERBOT
sch... Bruder

„Nordhausen“ (Pseudonym)

Der Typ ist wie mein Bruder. Der hat sich NICHT EINMAL bei mir
entschuldigt, das hat die Schwägerin getan.