Eine fürs Bett, eine zum reden - Marianne Sägebrecht

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 105 Antworten

„Westerstede“ (Pseudonym)

@Patty Ich vermute, ihr Mann kuschelt halt einfach lieber mit seiner neuen Frau und sie hat sich eingeredet "dass das so sein muß".

„Quickborn“ (Pseudonym)

Vielleicht hat sie auch kein Bedürfnis danach.

Schlussendlich kann keiner von uns beurteilen, was sie zu ihren Erkenntnissen geführt hat. Für sie mag es passend sein, in ihrer Welt stimmig.

Ich bin auch der Meinung, dass ich durchaus mehr als einen Mann zu meinem Vergnügen (;und damit meine ich nicht explizit den erotischen Bereich) haben sollte - nur findet mein Partner das nicht so toll und im Zuge der Kompromissbereitschaft verzichte ich darauf :-)

Vielleicht spielt für sie der erotische Bereich nur noch eine derart ungeordnete Rolle, das sie gerne darauf verzichtet und sich aufs reden konzentriert. Ehrlich gesagt halte ich sie im Prinzip für ein sehr nettes, aber ein wenig schlichtes Gemüt, mit durchschnittlicher Intelligenz - ähnlich eines Ottfried Fischer. Auch er hat meines Erachtens nie mit geistigen Höhenflügen gepunktet und hat dies auch durch den einen oder anderen Skandal - sofern man das so nennen kann - bewiesen. Insofern - lasst dem Mariannchen doch ihre kommunikativen Stunden und dem jungen Gemüse den Sex - kann ja jeder machen wie er will.

@Venus, Ottfried Fischer als schlichtes Gemüt zu bezeichnen, wird ihm nicht gerecht. Ich nehme an, du kennst nicht seine frühe Karriere? Als Kabarettist war er nicht ohne...

Ansonsten stimme ich dir zu. Ob jemand asexuell wird oder nicht, das bestimmen so viele Faktoren, beurteilbar ist das aus unserer Warte sicher nicht.

„Nürnberg“ (Pseudonym)

...der "Sir" war früher sicher besser, aber auch gesünder :-)

„Bayerisches Alpenvorland“ (Pseudonym)

ich schließ mich da mal sternstunde an: ja, es geht und ja, es macht glücklich. mich jedenfalls.
ich weiß auch nicht, wieso in diesem zusammenhang immer gleich von einer "dreiecksbeziehung" ausgegangen wird, selbstverständlich in der konstellation ein mann mit zwei frauen. ich persönlich finde ein viereck (oder meinetwegen auch ein vieleck) erheblich ansprechender. und egal ob beziehung oder affäre - ich will mit niemandem NUR reden oder NUR sex. ein bißchen von allem macht die sache doch erst richtig rund.

zitat elli: "Ich habs lieber gelassen, weil ich das Gefühl hatte, wenn mir einer nicht reicht, wären beide irgendwie die falschen.
Sich wirklich mit "dem Menschen" auseinander zu setzen, stelle ich mir in so einer Konstellation auch schwierig vor und eigentlich wünsche ich mir das."

ich kann mich durchaus auf zwei männer gleichzeitig einlassen ohne das gefühl zu haben, daß einer allein "nicht reichen" würde. einen mann, der mir "nicht reicht", den will ich gar nicht. ich genieße einfach die gesellschaft zweier unterschiedlicher und mir sehr zusagender persönlichkeiten. daß eine genaue planung da durchaus wesentlich ist, ist wohl klar, aber wenn alle beteiligten voneinander wissen auch völlig problemlos.
ich setze mich auch gerne mit dem menschen auseinander. ob das nun einer ist oder zwei finde ich nicht so wesentlich. ich setze mich ja auch sonst nicht nur mit meinem partner auseinander, sondern auch noch mit einem ganzen schwung anderer leute - enge freunde und familie zum beispiel.