Eine Welt voller Klone von mir selbst: Wo führt das hin?

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 26 Antworten

„Ingelheim am Rhein“ (Pseudonym)

Wie würde eine Welt aussehen, die voller Klone von dir selbst bevölkert wäre?
Welche Herausforderungen gäbe es?
Was würde super laufen?

„Soltau“ (Pseudonym)

Ôo
1. Weltfrieden gesichert. 2. Erkenntnis: Das bringt alles nichts ohne weiblichen Gegenpart. 3. Es wird ein Forum zur Entscheidung einer etwaigen Exploration eines weiblichen Gegenparts einberufen, dessen Vor- und Nachteile debattiert und bei Unstimmigkeiten mit Stein, Papier, Schere, Echse, Spock für weitere Aspekte in der Entscheidungsfindung gesorgt.

„Ingelheim am Rhein“ (Pseudonym)

Die Welt wäre sehr pro Technik. Es würde alles mal ausprobiert, aber nicht hinter verschlossenen Türen, sondern öffentlich ABER alles müßte von einer Ethik- und Wissenschaftskommission überwacht werden, um die Auswirkungen zu untersuchen. Nahezu jede Technologie könnte aber auch eingesetzt werden, weil keiner damit böse Absichten verfolgen würde.

Man würde sich bei allem Mühe geben, die Dinge so einfach wie möglich zu gestalten. Emotional und analytisch zu sein, würde für völlig normal gehalten. Man würde halt erst zusammen was super Cooles erfinden, dann darüber diskutieren, dann heulen, weil man leider doch Mist erfunden hat und sich dann gegenseitig kuschelnd trösten. Der kulturelle Sektor wäre sehr vielfältig: Musik, Theater, Filme... es gäbe alles. Katzen wären ausgestorben (weil sie keiner mehr will), alle Kleidungstücke wären bügelfrei und jeder Supermarkt würde Sandkekse mit Schokoladenüberzug und Smarties führen.

Alle wären gleich. Arroganz wäre verpönnt, sich bei etwas Mühe geben extrem angesehen.

Paare würden sich in der späten Pubertät finden und ein Leben lang zusammen bleiben. Manchmal in getrennten Wohnungen, oder mit getrennten Schlafzimmern. Aber trotzdem glücklichen Liebesleben. Man würde sich mal zoffen und trotzdem lieb haben, ohne das es je langweilig werden würde.

An weltweiten Feiertagen würde man "besinnliches" Zeug machen: Irgendwas mit Kerzen, singen, zusammen sein. Land X würde Land Y gratulieren, dass es so ysolonig ist und Land Y würde Land X ein landestypisches Getränk schicken, damit Land X mit seinem Nachbarn Z darauf anstoßen kann, wie toll eigentlich die Welt ist und wie lieb sich doch alle haben. Alle wären ein bißchen anders und würden sich doch respektieren.

Von Männern hätte man entfernt gehört, sie sollen angeblich auf dem Mars leben. Man könnte versuchen etwas zu erfinden, um dorthin zu kommen, wobei durchs Teleskop manche Exemplare wirklich sehr spock-a-like "Fazinierend" wirken (nicht das positive faszinierend, das andere). Bisher ist man sich uneinig, ob man die erforderlichen Ressourcen investieren sollte, um sich das auf dem Mars mal näher anzusehen. ;)

„Eschborn“ (Pseudonym)

Das Leben wäre eine einzige Party.

Das Bruttosozialprodukt würde in bedenklichen Maße sinken.

Nur noch bequeme Sitzgelegenheiten

Ich hoffe, wenn das Klonen funktioniert, gibt es auch Essensreplikatoren...

„Hemer“ (Pseudonym)

Videotheken würden zur boomenden Branche und Chio Chips müsste dem Druck der Öffentlichkeit nachgeben und "Rondello" wieder produzieren.

Zudem würden die weißen Gummibärchen abgeschafft und durch blaue ersetzt.

„Rheinberg“ (Pseudonym)

Wenn alle so wären wie ich??? Großer Gott.
Wir würden uns gegenseitig die Köppe einschlagen. Endlosdiskussionen über Alles führen, ein Meer aus Krokodilstränen vergießen und darauf warten, dass uns Jemand rettet.😂😂

Ich hab schon einen Klon. Sieht aus wie ich, benimmt sich wie ich... und mann, ist das manchmal ein Arschlochkind.😂😎

Immerhin sehen wir süß aus.

„Deggendorf“ (Pseudonym)

in einen Alptraum.

„Rheinberg“ (Pseudonym)

Jaa. Ich finde den Gedanken auch unheimlich.
Traurig. Langweilig. Chaotisch, ohne Gleichgewicht.

Trotzdem ein gutes Thema!

„Ingelheim am Rhein“ (Pseudonym)

Die Frage stammt übrigens aus: "The Empathy Game" (einem Kartenspiel)

@Lingschmetter *grins* Deine Antwort ist Klasse

„Menden“ (Pseudonym)

@Lingschmetter....danke für den Lacher

„Rheinberg“ (Pseudonym)

Ich bin nur ehrlich😄.
Aber schön, wenn euch das erheitert!☺

„Delmenhorst“ (Pseudonym)

Ich habe von dieser Skala mal gelesen, ich dachte aber die geht von 1-10.
Angeblich bildet die Verteilung der Menschen auf dieser Skala eine Glockenkurve, dh. Wir sind alle mehr oder weniger bisexuell.

Ich bin zumindest mehr an Frauen interessiert und schaue diese lieber an. Wenn nur noch Typen wie ich rumlaufen würden, hätte ich nix mehr zu kucken, mich kenne ich ja schon.

„Ingelheim am Rhein“ (Pseudonym)

Ich weiß von der Skala aus einem Youtube-Video eines schwulen Youtube-Stars. Fand das Konzept interessant, hatte ich so noch nie vorher gehört. Es gibt ja in Gefängnissen auch Phänomene, dass Menschen, die sonst hetro sind, auf einmal "gay for the stay" werden. Das legt nahe, dass Sexualität nicht schwarz-weiß ist, sondern Graustufen umfasst.

„Delmenhorst“ (Pseudonym)

Nichts ist schwarz-weiß auf dieser Welt

„Delmenhorst“ (Pseudonym)

Ich habe mal gelesen dass die meisten promiskuitiven Menschen unterdrücke Bisexuelle sind, die eigentlich die Beziehung zu einem Geschlecht unterdrücken.

„Neubrandenburg“ (Pseudonym)

Doch, ein Zebra, ein Dalmatiner und so manche Kuh...
😂

@IsterMix, denke an Aristophanes‘ Wesen, das zwei Köpfe hatte und jeweils vier Arme und Beine - dieses ursprünglich „runde“ Wesen, das zwei Geschlechter hatte und dann zweigeteilt wurde. So gibt es Menschen, die mehr männlich oder mehr weiblich sind, unabhängig vom Phänotyp.
So gibt es Frauen, die zwar definitiv weiblich sind und sich auch so empfinden, aber in mancher Hinsicht ein „Kerl“ sind - und genauso umgekehrt. Wir haben alle alles in uns. Was wir davon realisieren, ist unserer Umgebung (sozial, biologisch und wirtschaftlich) und unseren Gefühlen geschuldet.