
Ich hatte mit 4 Personen 600 € Haushaltsgeld im Monat, inkl. Geschenke, Feiern etc. Meistens waren noch zwischen 50 und 100 €/Monat davon übrig, das wurde gespart und in den Urlaub (1 Woche im Jahr) gesteckt. Es fehlte an nichts...
Vor der Euro-Einführung waren es 1200 DM/Monat, nachher habe ich eher mehr gespart - vielleicht habe ich da auch genauer gerechnet, ich brauchte jedenfalls nicht mehr Geld. Und das ging bis 2012 so.( jetzt ist mein Leben eh anders)

„Recklinghausen“ (Pseudonym)
also wir haushalten zu zweit mit 400 € im Monat und damit kommen wir sehr gut über die Runden....da sind auch unsere täglichen grünen Smoothies mitgerechnet, sowie Brotzeiten für die Arbeit......sowie Hygieneartikel........wobei ich auch immer ein wenig auf Angebote achte.
und trotzdem gehen wir jedes Wochenende Auswärts essen.....
unser persönlicher Luxus, wir fahren nicht großartig in teure Urlaube, ich bin kein Weibchen welches mit Goldschmuck behangen werden möchte und beide gehen wir arbeiten........, meine Wenigkeit zwar nur noch Teilzeit, aber es reicht.......
Für unsere Essensausflüge am Wochenende geben wir im Schnitt immer so zwischen 70-80 € aus.......
Kochen hat mir nie sonderlich Spaß gemacht und auch deshalb ist das mein persönliches Gönnen. Unter der Woche bin ich artiges Hausweibchen und der Gatte hat Abends etwas warmes auf dem Tisch........aber am Wochenende fahren wir eben gerne spazieren, bummeln und kehren halt dann immer ein.......
Ich spare eine gewisse Summe im Monat und zu Eigentum werden wir es im Bayernlande wohl nicht bringen, außer wir gewinnen noch im Lotto......

Kaufkraft und Lohnminute sind die Stichworte... dann relativiert sich das wieder mit dem ach so teuer.
Beispiel:
http://www.welt.de/wirtschaft/article133552242/Die-ganze-Wahrheit-ueber-die-Lebensmittelpreise.html
Früher waren Thermoskannen und Butterbrotdosen noch sehr viel geläufiger. Mit so einer Tagesaufstellung wie im Eingangsposting hätte man vor 20 Jahren wohl als halber Snob gegolten.
Ich kenne auch persönlich keinen der so seinen Tag verbringt. Entweder es läuft sehr viel günstiger ab; mitgebrachte Lebensmittel und Getränke ergänzt durch billge Zukäufe aus der Bäckerei oder dem Supermarkt. Oder halt teurer Essen im Restaurant, Kaffee bei Starbucks usw..

„Saarbrücken“ (Pseudonym)
Kilo Mehl, etwas Hefe, passierte Tomaten, und die Reste, die das Gemüsefach hergibt = 2 Bleche Pizza, eines macht vier hungrige Mäuler satt, eins portionsweise eingefroren für später zb zum Mitnehmen ins Büro = 8 Portionen Essen zu ca. 3-4 Euro insgesamt. 10 Kilo Kohl, saisonal zu 1 Euro, ergibt Suppe, Sauerkraut und Krautsalat ca je 10 Portionen mit etwas Salz, Essig Öl dazu. Teil einwecken, geht auch mit gebrauchten twist off Glaesern, teil einfrieren, Teil direkt verzehren. Paar Cent pro Mahlzeit. 10 Kilo Kartoffeln, 1 Euro, oder gleich 50 Kilo zu 4 Euro einkellern direkt vom Erzeuger oder auf dem Markt. Mit etwas Olivenoel, Rosmarin, Salz vom Blech eine schmackhafte Mahlzeit, oder selbst Pommes gemacht, Auflauf usw. Zucchini gibt es zu 1 Euro/Kilo oder man kennt Kleingaertner, die im Herbst mit Kürbis und Zucchini erschlagen werden, usw. Wen bis zu 3 Euro für verduetschtes Suppengrün stört, der kauft für 99 Cent eine Sellerie, für 49 Cent Porree, für 1 Euro Petersilie und für 1 Euro Möhren, portioniert das frisch geschnitten in der Tiefkühltruhe. Gibt etwa 15 x Suppe/Sauce für je 4 Personen. Aus roten Linsen zu 79 Cent lässt sich indisches dal für 20 Portionen machen; Curry, Cocosmilch, Kurkuma, Salz, ggf Ingwer, und ggf noch Huhn dazu. Man braucht vom Trödelmarkt ein Dr Oetker Einmachbuch, aus den 50 er Jahren (ca 1 Euro) , und eine gute Kochschule, da man ein Grundwissen über Haltbarmachen braucht und was man wie behandelt. Wenn man unter der Woche sparsam lebt (beim Biobaecker gibt's jede Woche ein demeter Brot ca 1-1,5 Kilo Aktion zu 1-2 Euro. Der Natursauerteig schmeckt eine Woche lang gut; man kann es auch geschnitten einfrieren und täglich zwei Scheiben auftauen. Geschmierte Stulle mitnehmen statt Billigstware, kontaminiert mit Bakterien, vom Bahnkiosk, spart Geld und ist lecker). Und täglich eine 1,5 Liter Wasserflasche mitnehmen zu 19 Cent. Dann kann man sich am Wochenende auch mal etwas Steak zu 20-40 Euro leisten. Bio. Oder ein Huhn für 18. Das stammt dann auch nicht von den Wiesenhof-Hobbyfussballern.

„Laupheim“ (Pseudonym)
Man könnte auch anfangen auf Verkehrsinseln Gemüse anzubauen und zur Jagd und Fischerei zurückzukehren,bloss um auf Remy einzugehen es ist nicht von der Hand zu weisen das seit der Teuroeinführung vieles unverschämt verteuert worden ist.

„Neuburg an der Donau“ (Pseudonym)
Puuuhh was ist das Leben teuer geworden..
Morgens aufstehen... Weckdienst 6,50 €
Kaviar- Frühstück ins Zimmer: 49,50 €
Fitness mit Personaltrainer 1 Stunde workout 179,80 €
Rückemassage und Yoga 99,70€
Fahrt zur Arbeit mit Chauffeur 77,80 €
Mittagsdinner im nur 3 Sterne Restaurant 36,80 €
Trinkgeld 10,00 €
Schuhe putzen lassen 5,00 €
Taxifahrt zurück zum Hotel 46,48 €
Hundeservice für Hundebetreuung 10 Stunden 129,90 €
Abendessen im Hotel im Separee 329,70 € ( 3 Gänge)
Edelhostessen aufs Zimmer 1500,00€ 3 Stunden
Tagesausgaben: 2471,18 €
Monatslohn als Leiharbeiter: 918,46 €
Puhh... Deutschland ist echt sehr teuer geworden..

„Mössingen“ (Pseudonym)
könnte langfristig ein Fall für ne Schuldner-und Insolvenzberatung werden....

„Plettenberg“ (Pseudonym)
@``<< Hauptstadtfrau >>``
In der Theorie alles prima.
Nur braucht man eine Menge Zeit, um diese Dinge günstig zu beschaffen und zuzubereiten.
Die Wege kosten auch Geld (Bahnticket, Sprit usw.) und die Strom- und Wasserkosten sollte man auch nicht vernachlässigen. Also nicht 1:1 vergleichbar.

„Saarbrücken“ (Pseudonym)
Bloss dass man entweder keine Zeit hat, weil man 60 bis 80 Wochenstunden arbeitet - dann geht man aber auch nicht mit 900 netto nach Hause-, oder man hat max 40 Stunden Woche oder weniger, dann gleicht man den Geldmangel mit Zeit aus. Und letztlich dauert es nicht länger, ne Stulle zu schmieren, als am Bahnhof in der Schlange zu stehen. Im Zweifel lass halt die Blöd Zeitung weg und die Kippen.

„Mössingen“ (Pseudonym)
@Zaubersub:
Zitiere Dich:
also wir haushalten zu zweit mit 400 € im Monat und damit kommen wir sehr gut über die Runden....da sind auch unsere täglichen grünen Smoothies mitgerechnet, sowie Brotzeiten für die Arbeit......sowie Hygieneartikel........wobei ich auch immer ein wenig auf Angebote achte.
und trotzdem gehen wir jedes Wochenende Auswärts essen.....
unser persönlicher Luxus, wir fahren nicht großartig in teure Urlaube, ich bin kein Weibchen welches mit Goldschmuck behangen werden möchte und beide gehen wir arbeiten........, meine Wenigkeit zwar nur noch Teilzeit, aber es reicht.......
Für unsere Essensausflüge am Wochenende geben wir im Schnitt immer so zwischen 70-80 € aus.......
Rein mathematisch:
4,3 Wochen im Monat x 75€/durchschnittlch = 322,50€/monatlich für "Essensausflüge", verbleiben 77,50€ f ür Lebensmittel im Restmonat,
77,50€ / 4,3 Wochen egibt = 18,03 € pro 5 Tage/Woche für 2 Personen, dh.
abzüglich WE 1,80 €/tgl für Lebensmittel pro Tag/ 2 Personen, 0,90€/pro Person und Tag für warmes Essens abends und Brotzeit für die Arbeit.
WIE BITTE GEHT DAS!!!!!

Noch überflüssiger als die Blöd ist Bio. Hohe Preise und trotzdem immer wieder Skandale.

@Rubensmann
Das Auswärts-Essen war in den 400€ nicht mit drin. Das ist extra.
Aber das kann ich noch toppen, für Lebensmittel brauche ich auch nicht viel, da ich oft in der Betriebskantine essen. Das meiste im Monat verfrisst wohl mein Auto. Da wird das meiste Geld in fossile Brennstoffe umgesetzt. Den Ö-Nahverkehr kann ich leider nicht nutzen, da zu meinen Zeiten keine Öffis fahren. Wenn man Schicht hat, dann erledigt sich das schnell mit Bus und Bahn. Wohlbemerkt bei uns is Sichtbeginn um 5:30!
Ich denke aber, dass nicht alles viel teurer geworden ist. Die Kaufkraft von einer DM entspricht heute ungefähr einem Euro. Auch die Gehälter sind mitgestiegen. Es gibt jedoch Tarifgruppen und Berufe, da ist das eben nicht so. Daher kann man nicht generell sagen, dass diese Teuerungsquote auch für alle gilt. Aber was die Kaufkraft angeht stimmt es nicht, dass der Euro daran schuld sei. Schuld sind höchstens die Aktionäre der Konzerne oder Banken...
Der Gewinn musste schließlich seid der DM auch immer weiter wachsen. Daher sind die Zinsen ja auch so im Keller. Das hilft uns in die nächste Runde und dann macht die Seifenblase wieder "plopp".
Wenn ich einen immer größeren Geldberg anhäufe, der immer die gleiche Rendite erzeugen soll, dann bedeutet das im Umkehrschluss, dass ich immer produktiver werden müsste oder in gleicher Quote meinen Umsatz steigere. Das ist aber leider unrealistisch, da die Fläche der Erde begrenzt ist. Also ist auch das Wachstum begrenzt. Das haben einige wenige bereits begriffen.
Vielleicht müsste man so manchen Investment Banker erst aufknüpfen, damit er es auch begreift...

Die Beispiele von hauptstadtfrau sind ja ganz nett, aber zumindest ich sprach von ausgewogener Ernährung. Und zehn Kilo Kartoffeln oder Kraut zu kaufen und dann zeitnah zu konsumieren... naja.
Oder die pure Gemüsesuppe aus dem Sellerie, 5 porrestangen und dem Beutel Möhren... :(
Aus einer Tüte Linsen und kokosmilch zwanzig Mahlzeiten zu bekommen halte ich für Utopie.
Die Ansätze sind gut, aber in dr Praxis gibt es bessere, abwechslungsreichere Möglichkeiten sich zu versorgen.

„Ratingen“ (Pseudonym)
Übrigens kann man anstelle von täglich 2 Einzelfahrkarten was im Monat auf 112,50 € kommt, ein Jahresabo für monatlich 53,50 € machen.

„Saarbrücken“ (Pseudonym)
Crazyshine, lies doch. Einkellern, haltbar machen, einwecken, einfrieren... ist geringfügig anders als zeitnah konsumieren. Und dass es sich um den Ersatz von Suppengrün zu 3 Euro pro Suppe/Sauce handelte, welches noch dazu meist angetrocknet und halb vergammelt verkauft wird, auch. Dass man natürlich noch weitere Zutaten benötigt, ist klar. Bloss hat man so bessere Qualität und gute 2 Euro und mehr pro Kochvorgang gespart.
Aber ich habe den Eindruck, du willst eh nur stänkern und lediglich für dich die beruhigende Gewissheit, man könne sich von 65 Euro in der Woche nicht ausgewogen und gesund ernähren. ...
Bezüglich der Ergiebigkeit von 2 Kilo roten Linsen, Google doch einfach mal "dal". Trocken 2 Kilo ist eingeweicht locker 4 Kilo. Und das sollen mit Huhn usw keine 20 Portionen werden können? Was für Mengen isst du?
Dazu, 1,5 Liter Wasser für 19 Cent mitgenommen, spart 3 halbe Liter am Kiosk zu je 2 Euro
Ansonsten, du glaubst doch nicht, ich würde hier für die Stänkertrullas auf dem Smartphone einen vollständigen Wochenplan tippen. Es sollte klar geworden sein, worum es ging: Saisonaler, regionaler Kauf, kluge Planung und Vorratswirtschaft, dazu selbst gemachte Stullen statt Kioskbroetchen, und es geht.
Und du willst mir nicht erzählen, das Ernährungsverhalten des TE (Kioskzeugs morgens mittags Kneipenzeugs abends) wäre irgendwie ausgewogener.
Edit autokorrekt. ..

„Schortens“ (Pseudonym)
Ich koche zwar nicht so viel ein( mir schmeckt das einfach nicht und ich finde, da gehen zu viele Nährstoffe flöten, aber geschickt kann es schon sein) aber ich glaube crazyshine meinte auch nicht, dass man mit 65 Euro nicht auskommen könnte....mit 20- 30 fände ich es auch schwierig....auf der anderen seite....wir sind zu dritt....und auch wenn man denken könnte, meine Kiddies sind noch klein und essen nicht so viel *schmunzel...das Gegenteil ist der Fall;)....aber es klappt dennoch... und mit bio meinte ich jetzt bei uns speziell nicht Discounterbio sondern eben Hofladen...Alnatura...bei den Lebensmittel, bei denen ich es als sinnvoll erachte...und ich mache relativ viel selber...mehl, aufstriche, brot ,immer zeitnah, wenn es auch gebraucht wird....eingekauft wird jeden tag frisch und dann schaut man eben , was im Angebot ist ( bei uns im hofladen gibts ne kiste mit deformiertem gemüse dass nur ein drittel vom üblichen kostet, da kostet dann auch schon mal ein Kilo Paprika 2 euro statt 6)...es gibt viele Möglichkeiten, Geld zu sparen....es liegt an den eigenen Prioritäten...keine Zeit ist für mich kein Argument...für das was wichtig ist, nimmt man sich sie...und ich denke als alleinerziehende Mama, Studentin und nebenher geldverdienend weiß ich wovon ich spreche....und nein, plant man logistisch klug, dann bleibt auch noch genug Freizeit für anderes ( meine Jungs würden mir anderenfalls auf den Kopf steigen ;) )...und zuletzt...mit 65- 70 Euro meinte ich rein die Lebenshaltungskosten, was die Ernährung betrifft...Extras wie Benzin und Hygiene sind da noch nicht dabei...aber dann machen wir eben 100 Euro pro Woche...dann passt das auch ;)....und ehrlich...ich finde nicht, dass wir Grund haben, uns zu beschweren...aber gut....man macht sich ja meist nicht die Dinge bewusst, die man hat....das merkt man erst, wenn sie fehlen...ich für meinen Teil bin dankbar, in einem Land zu leben, bei dem ich mir keine Gedanken machen muss, falls ich oder eines meiner Kinder ernsthaft erkranken sollten, wie wir wieder gesund werden, da wir uns den Arzt nicht leisten können...wir nicht jeden einen halben Tagesmarsch zu schulen....Wasserstellen oder Arbeitsstellen hinlegen müssen...wir nicht in zugigen zelten im winter hausen müssen mit kaputten schuhen und lumpen am körper, traumatisiert vom krieg....ich bin dankbar, dass ich jeden tag satt und ohne überlebenssorgen ins bett gehen darf...nicht frieren muss oder um mein leben fürchten...das klingt überzogen?....nun...für die hälfte der Menschheit ist es das nicht...aber wahrscheinlich lacht sich der TE schon ins Fäustchen, mehr als einen Funken, der wieder nen Streitthread auslöst, wollte er wahrscheinlich gar nicht setzen, denn ein Tag , wie von ihm geschrieben ist bestimmt auch bei ihm kein Standard, klingt einfach nur nach Provokation ...und falls doch...nun...dann spricht dieser Lebensstil für sich.......

„Recklinghausen“ (Pseudonym)
Moin moin,
ich bin erst jetzt zum lesen gekommen....
@rubensmann
da habe ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt.....
unsere "Essensausflüge" werden nicht aus der Haushaltskasse finanziert.........
diese bezahlen wir abwechslend aus dem eigenen Budget.......welches nach Abzug aller laufendenen Kosten und Verpflichtungen für einen selbst übrig bleibt..........
ansonsten müssten wir wohl vier Wochen lang immer Nudeln mit Tomatensauce essen, anders wäre das nicht zu schaffen ;-)

„Recklinghausen“ (Pseudonym)
aber ich gebe hauptstadtfrau recht, man kann schon viel einlagern und einfrieren......
im augenblick sind äpfel sehr billig, oder kraut........
suppen eignen sich hervorragend zum einfrieren......kann ebenso in großer menge hergestellt werden....
ich habe diese woche eine chilitomatensauce gemacht.....hat knapp über 2 Liter ergeben.....
einmal mit Gnocchi und einmal mit Nudeln gegessen.......frischen Parmesan drübergehobelt...
ein leckeres, billiges Essen und ich konnte sogar noch eine Tupper Schüssel Sauce einfrieren...für zusammengerechnet keine 10 €...........ergab drei hauptmahlzeiten für zwei erwachsene.......
Karotten-Orangen Suppe, mein Rezept ergibt über 2 L, daran essen wir zwei Tage als Abendessen....schmeckt köstlich.....der ganze Topf kommt auf nicht mehr wie 4-5 €....
und mit den stullen/brotzeiten ist es doch wesentlich praktischer sich zu hause seine sachen zu schmieren.....da bleibt das lästige anstehen in der früh aus......und ich kann mir selbst aussuchen, was auf meinem pausenbrot ist............
seit einem guten halben Jahr habe ich mit Abnehmen angefangen, bzw. WW und auch deshalb mache ich mittlerweile alle Suppen und Saucen selbst und ich war selbst überrascht, wie kostengünstig man diese selbst herstellen kann........
ebenso hat ein hochleistungsmixer bei uns einzug gehalten.......für grüne smoothies.....
und auch diese sind wirklich kostengünstig herzustellen...........
mein fazit:
gesunde und auch bewußte ernährung muss nicht teuer sein.......
insofern ist es ein luxusproblem, welches der TE da pflegt und hegt.........

@Zaubersub, ich halte das weniger für ein "Luxusproblem" als für ein "Schon-länger-allein-leb-Problem"...wobei ich das jetzt bewusst nicht auf Männer beziehe. Ich kenne sowas zugegebenermaßen auch aus meinen eigenen Single-Zeiten, da habe ich nicht wirklich auf mich geachtet. Die Kneipe fiel zwar weg - aber ich war permanent auch beruflich auf Achse, und der Kühlschrank blieb ziemlich leer.

„Mössingen“ (Pseudonym)
@Zaubersub
danke für die Klarstelung hier, somit ist mein (mathematischer) Beitrag hier hinfällig, sorry nochmal.

@hauptstadtfrau: du solltest nicht immer von dir auf andere schließen, denn mir lag es nicht nahe zu stänkern.
Ganz unrecht hast du mit deinen tipps auch gar nicht! Und ich weiß auch worauf du hinaus wolltest.
Nur sind deine tipps nur bedingt für jeden praktikabel. Klar kann man zehn Kilo Kraut einwecken, -kochen, -frieren. Aber zehn Kilo Kartoffeln? Nicht jeder hat eine Möglichkeit die so zu lagern, dass die nicht nach kurzer Zeit keimen. Und in Berlin mag das anders sein, aber in unseren discountern bekomme ich nur 500g linsen für unter einen euro, darum zweifelte ich 20 Portionen an.
Und wieso sollte ich mit zweifeln nur beruhigende Gewissheit haben wollen, dass man sich für unter 65 € wöchentlich nicht ausgewogen ernähren kann?
Da komme ich nicht mehr mit.
1. Wiederhole ich gerne: es ging nicht um 65 sondern 20-30 (aber das wurde nun zum zweiten mal verstanden)
2. Ich gehe für mein Geld hart arbeiten und muss beim einkaufen nicht auf den Euro achten. Ja. Dafür schäme ich mich nicht und muss mich auch nicht rechtfertigen. Und wenn du auch hier richtig sorgfältig gelesen hättest, wüsstest du, dass ich auch in finanziell mageren Zeiten gut haushalten kann.

Ich bin froh, nicht jeden Cent umdrehen zu müssen und doch schaff ich es wohl seltenst so viel Geld wie der Threaderöffner an einem Tag für so viel "wertloses" raus zu hauen.
Da gönn ich mir doch lieber mal ne leckere Mango oder ein gutes Buch oder geh mal zu einem Konzert. Davon hab ich mehr ;)
Die die, die so tolle Ideen haben, wie man sehr günstig kocht, könnten doch einen Rezeptthread eröffnen. Aber bitte möglichst realistisch auch an Stadtbewohner denken. Ich schlaf zum Beispiel ungern neben dem großen Kartoffelsack ;)

„Speyer“ (Pseudonym)
Bist Du so ein guter Esser oder hat Deine U-Bahn so viel Verspätung,
dass Du an der Zielhaltestelle schon wieder was brauchst.
Obwohl, das kann hinkommen, mit der Verspätung...
Ich hab gehört, bei der Bahn sind schon Selbstmörder
auf den Gleisen verhungert...
Ich krieg die Aufrechnung übrigens locker für die Hälfte hin
Brötchen 1,30 € Monatskarte usw...


Schöne Sammlung, Seaangel! Danke! *freu*