Cholriker/in

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 87 Antworten

„Lippstadt“ (Pseudonym)

Also ich weiß ja nicht - ich gehe doch nicht zur Arbeit um mich jeden Tag anbrüllen zu lassen. Mir ist es auch klar, dass das leider Realität ist, doch deswegen muss ich es weder gut finden noch als gottgegeben für mich erachten. Die Zeit der Entrechteten sind doch längst vorbei. Und würde es wirklich niemanden auffallen, wenn plötzlich ganze Teams wg. psychischer Belastung ausfielen oder ähnliches?

Und erstaunlich finde ich, dass diejenigen, die bei anderen Themen gerne auf "ihre" Rechte pochen und diese gut kennen und auch selbstverständlich in Anspruch nehmen wollen, sowas dann hinnehmen. Sorry, für mich wäre da selbst Arbeitslosigkeit oder Hartz4 eine Option, bevor ich mich nochmal jeden Tag ins Büro schleppe und warte mit welcher Laune heute mein(e) Chef(in) reinkommt und wer dieses mal angeschrien wird. (Und damit meine ich nicht den mal berechtigten Ärger wenn wirklich was schief geht, wobei da Schreien nicht wirklich weiterhilft, könnte ich aber ggf. hinnehmen)

Und @wili es ist nicht der Chef sondern eine Kollegin - wenn es Dich wirklich nervt, gibt es ja wohl Mittel und Wege sie in die Schranken zu verweisen.

„Stadtlohn“ (Pseudonym)

Jeden Tag brüllt sie ja nicht . Eben in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen . Da sie ja "nur" eine Arbeitskollegin und kein Chef ist , versuche ich das weitgehend zu ignorieren und lasse sie sich einfach austoben . Es hat für mich keine Folgen , wenn ich sie einfach dumm stehen lasse .
In die Schranken weisen ist schwierig , da sie die Anfälle gar nicht selber steuern kann .
Wegen meiner Kollegin werde ich mir keine andere Arbeitsstelle suchen .
Das Risiko gehe ich mit 51. nicht mehr ein .
Der Weg zur Arbeit dauert mit dem Rad 4 min. , Freitags um 12 Uhr Wochenende , kein Schichtdienst , kaum Überstunden sind natürlich Gründe sich einen Arbeitsplatzwechsel zweimal zu überlegen .
Woher soll ich wissen , was mich anderswo erwartet ?

„Nordhausen“ (Pseudonym)

Da kann ich Willi gut verstehen. Ich hab damals auch aus persönlichen Gründen den Job nicht gewechselt, obwohl mir oft genug danach war.

Es geht eben nicht immer alles - und Hartz wäre nie eine Option für mich - das vereinbart sich nicht mit meinem Stolz.

„Lippstadt“ (Pseudonym)

Och... Meine Erziehung und mein persönliches Empfinden von Recht und Unrecht verbietet mir hingegen mich von irgendjemanden willkürlich anbrüllen zu lassen. Hätte ich das nötig, wäre ich in Uniform. Geschmäcker sind eben verschieden.

„Zeitz“ (Pseudonym)

Habe auch grosse Mühe mit respektlosem Verhalten, denn cholerische Anfälle von Mitarbeitern und Vorgesetzten sind für mich nichts anderes.
Ich würde das bei anderen nie machen und erwarte dass man sich bei mir auch zusammen reisst.
Anschreien einfach aus der Laune heraus finde ich respektlos und kindisch.
@herrenlose Katze- genau aus dem Grunde finde ich Uniform nicht sexy ;-)

„Stadtlohn“ (Pseudonym)

Hat ein Choleriker/in ein erhöhtes Herzinfarktrisiko ? Nach ganz heftigen Wutanfällen , bekommt sie schon mal Kreislaufprobleme .

„Stadtlohn“ (Pseudonym)

Das sollte kein Scherz sein . Sie hat Type 1 Diabetes und raucht stark .
Mit ihrem Zucker hat sie schon mal Probleme .
Sie war einige Mal wegen einer Stoffwechselentgleisung im Krankenhaus .

„Stadtlohn“ (Pseudonym)

Heute musste mein Kollege dran glauben . Sie konnte sich mit einer unnötigen , unberechtigten und böse gemeinten Bemerkung über ihn nicht zurückhalten .
Ich habe mich mit ihm kurz über eine Veranstaltung am 14.9. in Münster unterhalten , sie hat davon irgendwas aufgeschnappt und bemerkt : Halt die Fresse , du kannst wieso nicht mitreden .
Er hat es registriert und nicht darauf reagiert , um es zu keiner Eskalation kommen zu lassen .
Man denkt sich seinen Teil und das ist nichts gutes . ( hoffentlich übernimmt mal ein Mensch die Arbeit , die gemacht werden muss . Das wäre eine geballte Faust mit Schwung sauber in ihr Gesicht zu führen .)

Obwohl sie krank ist und nichts dafür kann , kommen mir so Gedanken .

„Schloß Holte-Stukenbrock“ (Pseudonym)

Habe einen Film gesehen mit einem Choleriker in der Hauptrolle.
Jedesmal wenn er sich aufregte, rief ihm jemand "Ozean!" zu. Daraufhin stellte er sich zur Beruhigung immer an die Wand, Hände oben und atmete tief durch.
Ob das der Dame auch helfen würde? :-)

„Trier“ (Pseudonym)

Aaaaalso, ich bin ja nu Speditionskaufmann.

Da wird allgemein viel umgecholerikt :-)

Ich seh mich nicht als cholerisch, aber etwas impulsiv,
das kann passieren.

ich habe ganz früh gelernt, in der Lehre,
entweder man keift zurück oder man macht nen geilen Spruch.

Dafür 2 häääärliche Beispiele:

Wir hatten damals einen absoluten Oberbrüllaffen,
bei dem sass ich im Büro (war sozusagen mein vorbrüller :-) )
Der hat immer gleich das Telefon kaputt gehauen,
wenn der gut drauf war, also da gings echt richtig ab.

Wir hatten aber im Nahverkehr so einen netten älteren Herrn,
so Typ "gutmütiger Grossvater" immer lachend und locker,
mit so nem grauen Prinz Eisenherz Haarschnitt,
dem ist irgendwie alles lachend am Arsch vorbei gegangen
(der war mal so richtig cool)

Der Choleriker brüllt los:" Jetzt mach ich den Oppa im Nahverkehr
erst mal richtig wach!!!!! *BOXT die Nummer in´s Telefon*
und ruft:"HERR RIEEEEEEEEEHL!!! WOOOOO BLEIBT DER DÜSSELDORF WAGEN!!!!"

Und der nett ältere Herr (Herr Riehl): "Ja *HAHA* Herr Borm *HAHA*
ich kuck ja schon angestrengt aus dem Fenster...!" *lächel*

Das war echt sooo geil den Tag, OK, ich hab gedacht der andere reisst jetzt das Haus ein, aber war einfach genial.

Viele laute Menschen haben ja die Angewohnheit,
je lauter die werden, desto mehr Dünnschiss reden die.

Das wäre dann das 2. Beispiel:

Der Direktor in der selben Firma brüllte mich mal
in seinem Wahn an:"SIE BLEIBEN HIER SOOOO LANGE SITZEN
BIS SIE DIE AKTE GEHOLT HABEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!"

Ich hab nur ruhig gefragt:" Ja, öhhhm was jetzt?
Sitzen bleiben oder Akte holen...?

Direktor:" Raaaaaaaus!!!!!!!!!!!2

Ich hatte eine Woche Ruhe vor dem Typen.

Das ist einfach geil, jemand brüllt und man steigert das noch,
durch blöde Antworten, da hat man mehr vom Leben.