
„Ahaus“ (Pseudonym)
@un_erhört keine Sorge, ich hab den Treat gestartet und bin nicht so empfindlich was kurz am Thema vorbei schliddern angeht. Zu dem Gerät...da magst du recht haben aber ich denke das hängt auch sehr stark vom Partner ab. Mich selbst betrifft das nicht, ich habe aber ne Freundin mit so einem Gerät ( eines das noch ziemlich laut ist) . Ich vermute aber das sie einfach mit dem Gerät gut klar kommt und es deshalb nicht wechseln möchte.
Es ging einfach darum das es eine ganze Reihe von Gründen geben kann weshalb man nicht ein Schlafzimmer haben möchte ( auch bezogen auf eben die angesprochenen Ansprüche in einer Partnerschaft) - und dennoch aber den Partner liebt.

Ich finde es immer wieder interessant zu lesen, dass es offenbar Menschen gibt, die der Ansicht sind, dass wenn andere Menschen deren bevorzugtes Beziehungs-(Schlaf)-Modell nicht teilen, diesen dann verwerfen zu zu müssen keine echte/wahre Liebe empfi(u)nden zu können, zu wollen, zu haben.
Nur weil mir etwas nicht gefällt und ich es in meiner Beziehung so nicht leben würde, kann ich den anders lebenden Menschen doch nicht die Fähigkeit und den Willen absprechen, dass sie keiner wahren Gefühle für ihren Partner fähig wären.
Wo steht eigentlich geschrieben, dass es nur ein einziges Modell gibt, welches wahre Liebe widerspiegelt?
Jemand der diese Ansicht vertritt, ist meiner Meinung nach ein eindimensionaler, engstirniger und sehr herablassender Mensch. Jemand dem offenbar nicht bewusst ist, dass es gerade in Beziehungsfragen kein Richtig oder Falsch gibt, sondern immer das was den jeweils Beteiligten gefällt und worauf diese sich geeignet haben.

„Bad Rappenau“ (Pseudonym)
Das schöne an zwei Schlafzimmern ist, dass man sich ja trotzdem über Nacht besuchen kann ;)...ich finde es sogar für die Liebe sehr dienlich, wenn jeder einen Rückzugort hat und man sich quasi jede nacht neu entscheiden kann...wie heißt es so schön klischeemäßig: wahre Liebe lässt los und hält nicht fest( das hab ich jetzt nur angeführt, weil es vorher ja so formuliert worden wurde, je enger man aneinander klammert, desto tiefer die Liebe)

„Fröndenberg/Ruhr“ (Pseudonym)
Ich mag auch Rückzugsorte... wenn man sie dann wieder Erwarten nicht braucht und freiwillig aufgibt, sind es immer noch gute Hobbyräume. ;)

„Suhl“ (Pseudonym)
Jeder ein eigenes Zimmer ist super. Mit jeweils einem Bett drin, um auch mal zusammen zu schlafen.
Mein Lebensgefährte steht immer in der Woche sehr früh auf und ich bin eher ne Nachteule.
Wenn sein Wecker mich jeden Tag aus dem Tiefschlaf holt, bin ich bald ziemlich übellaunig.
Und ich schnarchen, lach. Muß ich ihm auch nicht jede Nacht zumuten.
Außerdem. Nähe in einer Beziehung entsteht nicht nur durch "räumliche" Nähe, sondern durch emotionale. Wenn es daran hapert, nutzt auch ein gemeinsames Schlafzimmer nichts ;-))

„Weingarten“ (Pseudonym)
Ich rauche nicht ,und werde auch nicht mehr in Kompromissen baden wenn es um Gelegenheitsraucher geht.
Die gibt es in meinen Augen nicht!
Das fängt schon bei einem Date an.Wie war das von der anderen Seite?
Ich rauche nur mal auf einer Feier eine mit oder mit Freunden.
Tja und dann trifft man sich um sich zu beschnuppern und er steht da schon mit Fluppe.
Bin aufgeregt...( Genau).Im Date wird dann noch 6 mal vor die Tür gegangen...und die Reserve Schachtel liegt schon auf den Tisch!"
So was dann bei mir in der Stube...Nein danke.

„Schwabach“ (Pseudonym)
Beziehung bedeutet immer auch einen Kompromis einzugehen. Es kommt einfach auf das Gesamtpaket an.
Etwas vorne weg auszuschließen wäre dumm, es finden sich für die meisten Probleme auch Lösungen, man muss sie nur finden wollen. Der Schatten über den man manchmal springen muss, macht Angst, aber er bietet eine Chance auf Neues.
Ich nehme das Schnarchen als Beispiel - ja, das ist nervig - ein zweites Schlafzimmer eine denkbare Lösung.
Jeder ist seines Glückes Schmied, manchen hier fehlt aber leider der Hammer.
Meine Erfahrungen aus den Chats mit den werten Damen sind - weltfremde Vorstellungen und gepflegte Vorurteile, aber kein Plan :-)))
Ich musste immer erst Mauern sprengen um klar zu machen - andere Menschen haben auch Pläne und manchmal sind sie die sogar besser.
Solange die Partnerschaft ausgewogen ist, gebe ich nach meinen Möglichkeiten alles um das gemeinsame Schiff auf Kurs zu halten. Vorbehalte oder sich für etwas zu gut zu sein, ist in keinem Team ratsam. Das gilt gleichermaßen auch für die Wirtschaft.

„Wegberg“ (Pseudonym)
@El Diablo... sehr schön geschrieben

Sehr gut geschrieben, El Diablo. Wie recht Du hast... Gute Einstellung.

„Ahaus“ (Pseudonym)
@El Diablo .... das hört sich auf den ersten Blick toll an - ABER was hieße das dann? Wenn ich also nicht mich damit beschäftige was für mich geht und was nicht, was ich brauche in einer Beziehung , was mir wichtig ist weil ich ja offen bleiben will und vermeiden will "etwas" (irgendwenn) von vornerein auszuschließen ...also dieser Gedanke ist für mein Empfinden total gruselig. Ich spreche jetzt nur von mir - ich habe 49 Jahre Lebenserfahrung und finde es persönlich sehr sehr wichtig eben nicht mehr ( habe ich natürlich im Leben auch gemacht) Kompromisse einzugehen die meine Grenzen überschreiten. Es gibt Kompromisse die sich innerhalb meiner Grenzen befinden und Kompromisse die sich außerhalb meiner Grenzen befinden. Und da liegt der Unterschied. Zu erkennen was meine Grenzen sind und was außerhalb und was innerhalb und machbar ist - das ist ein Reifeprozess im Leben. Der nächste Schritt ist diese Grenzen zu schützen. Denn wer soll das tun wenn nicht ich selbst. Deshalb gibt es für mich tatsächlich Kompromisse die ich nicht mehr eingehen werde in einer Partnerschaft. Übrigens sind alle Punkte die das bei mir betrifft irgendwann mal Teil einer Beziehung in meinem Leben gewesen.
@Karla Lagerfeld .... diesen Punkt teile ich ebenfalls. Eine Beziehung zu einem Raucher schließe ich für mich 100% aus.

„Schwabach“ (Pseudonym)
@Herbstlicht
Grenzen sind etwas sehr negatives, weil sie dich einschränken. Du suchst Schutz, aber das wird dich nicht schützen, denn die Probleme sind mit jedem Partner andere und viele tauchen erst im Laufe der Zeit auf.
Und manchmal tausche ich Dinge einfach ab, weil ich dafür etwas viel besseres bekomme - es ist ein geben und nehmen. In Summe muss das Gesamtpaket stimmen, die Details wirst du nie hinbekommen.
Raucher sind doof, wenn sie jedoch diszipliniert sind und vor der Tür rauchen, warum soll so jemand nicht in Frage kommen?
Du weist deinem Traumpartner die Tür, weil er Raucher ist ? - nicht schlecht, nur meine Liebe, so oft kommt kein Traumpartner vorbei und im Alter wird es nicht besser.
Man kann natürlich Anforderungsprofile nach belieben erstellen, nur wann kommt dann das Match ?
Worauf willst du warten - das Leben findet jetzt statt und es zieht vorbei.
Man kann Partner auch optimieren, das soll schon erfolgreich geglückt sein :-)
Das funktioniert in weiten Bereichen recht gut. Menschen können wirklich etwas dazu lernen :-)))

„Ahaus“ (Pseudonym)
@El Diablo "Grenzen sind etwas sehr negatives, weil sie dich einschränken."
Nein , sie schränken mich nicht ein - denn die Punkte die ich mit meinen Grenzen aussschließe sind für mich negativ, schaden mir, gehen konträr zu meiner Lebensweise usw - aufjedenfall erlebe ich dadurch keine Einschränkung. Im Gegenteil. Kompromisse in Bereiche die mir nicht gut tun - die schränken mich ein.
"Du suchst Schutz, aber das wird dich nicht schützen, denn die Probleme sind mit jedem Partner andere und viele tauchen erst im Laufe der Zeit auf. "
Ich suche nicht Schutz sondern ich schütze meine Grenzen aktiv. Ich weiß was ich will und was nicht. Und das funktioniert definitiv. Wir reden nicht über Probleme die sich irgendwann in einer Beziehung einstellen, sondern über grundsätzliche Unterschiede die so konträr sind das sie nicht zueinander passen.
"Und manchmal tausche ich Dinge einfach ab, weil ich dafür etwas viel besseres bekomme - es ist ein geben und nehmen. In Summe muss das Gesamtpaket stimmen, die Details wirst du nie hinbekommen. "
Nur weil ich in bestimmten Punkten keinen Kompromiss eingehe bedeutet das nicht das ich überhaupt keine Kompromisse eingehe. Natürlich ist es ein nehmen und geben. Aber nicht alles kann man so kompensieren. Es hat definitiv Grenzen.
"Raucher sind doof, wenn sie jedoch diszipliniert sind und vor der Tür rauchen, warum soll so jemand nicht in Frage kommen? Du weist deinem Traumpartner die Tür, weil er Raucher ist ? - nicht schlecht, nur meine Liebe, so oft kommt kein Traumpartner vorbei und im Alter wird es nicht besser. "
Lach, also darauf hab ich ja nur gewartet. Es ist ganz einfach. Mein Traumpartner ist Nichtraucher. Es wird also nicht passieren das er mir in Form eines Rauchers über den Weg läuft. Im Ernst - ich vermute mal das du rauchst... Nein es reicht nicht das ein Raucher vor die Tür geht oder zB. das Fenster aufmacht oder dergleichen. Ich erwarte auch nicht das das ein Raucher versteht. Alles gut - es reicht wenn ich es verstehe. Es funktioniert nicht. Nicht bei mir. UND das ist überhaupt nicht schlimm. Ich kann gut damit leben wenn mein "rauchender Traumpartner" an meinem Leben vorbei schliddert. Ich bin nicht verzweifelt und wenn es so sein sollte das ich keinen Partner mehr finde dann ist es gut so. Mein Leben zieht nicht vorbei an mir sondern ich lebe jetzt. Es wäre traurig wenn meine Lebensfreude abhängig wäre von dem einen kleinen Punkt ob ich nu nen Partner hab oder nicht. Hilfe nein :-D
"Man kann Partner auch optimieren, das soll schon erfolgreich geglückt sein "
Lach :-D tatsächlich? Was stellst du dann mit dem an? Der oder die arme :-D

„Schwabach“ (Pseudonym)
@ Herbstlicht Ich bin Nichtraucher - muss ich mich jetzt schämen ?
Was ich mit Partnerinnen anstelle, die noch nicht ganz passen?
Och du, ich habe da recht schnell einen Plan ... .
Ich motiviere positiv und natürlich mit Bestechung :-)))

„Ahaus“ (Pseudonym)
@El Diablo ... Schämen? Ich hätte schlicht eher einen Raucher vermutet weil es selten Nichtraucher gibt die sich in meine Denkweise diesbezüglich nicht reindenken können. Das scheint bei Dir anders zu sein. Völlig ok - aber nicht mein Weg.
Kann es sein das du deshalb so offen an die Partnersuche ran gehst, weil Du letztlich vor hast deine Partnerin "passend zu machen" ? Zu optimieren wie du sagst?
Nun ja :-D ich hatte auch schon Menschen in meinem Leben die das versuchten bei mir. Sie sind nicht mehr Teil meines Lebens.

„Schwabach“ (Pseudonym)
Alles eine Frage von guten Argumenten :-)))

„Wegberg“ (Pseudonym)
Ich habe hier auch einen Raucher kennengelernt. Ich kann rauchen nicht leiden. Ich gebe es zu. Aber wegen Zigaretten einen Mann sausen zu lassen, der ansonsten ein wundervoller Mensch war, wäre mir im Traum nicht eingefallen. Letztendlich hat er dann sogar für mich das Rauchen soweit reduziert, dass ich es fast nicht mehr mitbekommen habe. Wichtig ist doch, ob mich jemand als Mann/ Mensch anspricht. Irgendwelche Marotten sind doch erst einmal zweitrangig. Wenn ich im Vorwege schon Menschen hier aussortiere, weil sie in ein Schema passen müssen, dann ziehen die wundervollsten Menschen an mir ungeachtet vorbei.

„Schwabach“ (Pseudonym)
Endlich eine Frau, die statt einer Checkliste, eine Vision hatte. Es hat sich offenbar gelohnt :-)))

Gleich zuerst sei gesagt, daß ich die Erfahrung gemacht habe, daß ab einem gewissen Alter (ca. Ende 20, evtl. Anfang 30) man niemanden mehr wesentlich ändert. Wenn eine Änderung eintritt, dann weil sich jemand selber ändern will. Da muß man ziemlich genau hinschauen, was da zur Disposition steht und was eben nicht.
Deswegen halte ich das mit dem "Optimierungsprozeß" für eine strittige These, meine Lebenserfahrung spricht dagegen.
Was ganz gut funktioniert, das sind Verhaltensänderungen die demjenigen egal sind und derjenige kein Problem hat, eingefahrene Sachen zu ändern. Beispiel: Wenn das Brot auch bei einem anderen Bäcker schmeckt, warum dann nicht dort kaufen, bloß weil man seit 10 Jahren zu einem bestimmten Bäcker geht. Also wenn das dem Partner wichtig ist und es an sich keine Mühe macht, na dann kann ich da doch flexibel reagieren. Habe ganz bewußt ein weniger heikles Beispiel genommen. Klar, wenn ihm Bäcker A extrem wichtig ist und ihr Bäcker B dann wird es mit dem Kompromiß nicht so einfach; Will aber jetzt das Gegenbeispiel nicht auswalzen.
Es gibt aber extrem wichtige Lebenserfahrungen, da gibt es dann keine Verhandlungsmasse, ganz einfach. Deswegen kann ich das Beispiel Rauchen hundertprozentig nachvollziehen. Eine Raucherin hat bei mir nicht die geringste Chance, ich knutsche keinen Aschenbecher. Punkt! Wenn mir dadurch die Traumfrau durch die Lappen geht, dann ist es nicht schlimm, weil sie eben nicht meine Traumfrau ist. Da bin ich ganz bei Herbstlicht und bei Karla.
Ich will das bewußt in extreme Positionen erweitern: Grenzen sind nichts Negatives! Es gibt Sachen, die definitiv nicht zu tolerieren sind. Wer das abstreitet muß sich fragen lassen, ob er ein soziales Wesen ist. Klingt hart. Ist auch hart. Aber so ist die Realität. Ich muß keinem Extremisten (welcher politischen Schattierung auch immer) und keinem Psychopathen eine Chance zur Beziehung mit mir geben. Die Ausschlußkriterien lassen sich erweitern und jeder für sich definiert diesen Kreis für sich; dies ist einfach zu respektieren, weil da die jeweilige Lebenserfahrung die Grundlage für Entscheidungen ist. Ich habe keine Kraft eine Drogensüchtige (egal ob illegale oder legale Drogen) von ihrer Sucht zu befreien, das kann ich nicht leisten, also ist es die richtige Entscheidung, wenn ich so jemanden aussortiere und für ungeeignet halte, mit mir in einer Beziehung zu landen.
Das war der grundsätzliche Teil.
Jetzt der etwas konkretere Teil, also zum eigentlichen Thema "Ansprüche in einer Partnerschaft, die ich nicht mehr eingehen möchte".
Nicht in Frage kommen:
-Raucherinnen, Alkoholikerinnen etc.
-Frauen, die nicht kinderlieb sind
-Frauen, die beim Sex nur die Missionarsstellung praktizieren (der Seitenhieb mußte sein, weil es in dem anderen Thread eine Rolle spielte)
-Frauen, die extreme politische Positionen vertreten
Bevor Mißverständnisse aufkommen: Das ist mein Standpunkt, basierend auf meiner Lebenserfahrung; ich habe keinerlei Problem damit, wenn das andere anders sehen; ich will niemandem diesbezüglich etwas vorschreiben.

Da es irgendwie einiges nicht übertragen hat und in der WWW-Wüste gestrandet ist.
Es gehören in meine oben stehende Ausschlußkriteriumsliste noch einige Dinge:
-Frauen, die nicht damit klarkommen, daß bei mir deutlich mehr als 10 Bücher rumstehen
-Frauen, die nicht damit klarkommen, daß ich lieber im (Hoch-)Gebirge als am Strand unterwegs bin
-Frauen, die einen FIAT Multipla für das einzig akzeptable Auto halten
-Frauen, die nicht damit klarkommen, daß ich klassische Musik mag
-Frauen, die einen Wohnortwechsel von mir verlangen
Gibt mit Sicherheit noch den einen oder anderen Punkt...

„Schwabach“ (Pseudonym)
@ Rajiv Missionarstellung? Also wenn es daran scheitert, dann musst du dich als Mann hinterfragen.
Ich dachte immer nur Frauen denken klein kariert, jetzt muss ich mich korrigieren.
Wenn mir jemand wichtig ist, frage ich nicht - wo kommst du her, sondern wo willst du hin?
Menschen haben immer Potential sich zu verbessern.
Wie ich hier so lese, müssen viele perfekte Menschen im Forum sein :-)))
Ich lese das aus deren eigenen Ansprüchen. Bei solchen Ansprüchen muss man jedoch selbst was darstellen.

„Ahaus“ (Pseudonym)
@Rajiv also wenn ich hier liken könnte...dann hättest du ein dickes Like von mir :-D
@Black Orchid ... das ist völlig ok und basiert auf deine Lebenserfahrungen. Du wirst vermutlich andere Punkte haben die für Dich ein Ausschlusskriterium wären. Das gilt auch für @El Diablo .. denn jeder Mensch hat Grenzen und Punkte über die er nicht oder nicht mehr hinaus geht. Besonders in unserem Alter.

„Schwabach“ (Pseudonym)
@Herbstlicht
Bitte fang jetzt nicht noch mit dem Alter an - dieses Kriterium ist quasi der heilige Gral vieler Damen hier.
Wer nicht über den Tellerrand blicken will, wird es auch nicht schaffen.

@el Diablo:
Das war der rosa Elefant mit der Missionarsstellung und dafür ein ganz großes Dankeschön, daß du das als ersten Punkt ansprichst, mein Plan hat also funktioniert und ich amüsiere mich köstlich. Damit man das einsortieren kann, habe ich doch eine Erklärung drangehängt, aber das mit dem Seitenhieb versteht eben nicht jeder, ist auch nicht schlimm. (Ist eine völlig unwichtige Detailschilderung, aber da dich das Thema ja brennend interessiert: Ich habe eine gute innige Beziehung sehr deutlich über 10 Jahre gehabt und wir hatten wirklich erfüllenden Sex, aber die Missionarsstellung kam nicht vor. Warum sollte ich mich also diesbezüglich als Mann hinterfragen...)
Ansonsten finde ich es sehr gewagt, wenn du mir Kleinkariertheit vorwirfst, aber ich kann mit dem Vorwurf perfekt leben. Lieber Pepita als mit einer Nazibraut im Bett. Entschuldigung für diesn plumpen Satz, aber bei deiner rigorosen Meinungsäußerung muß da auch entsprechend gekontert werden.
Was du ganz offensichtlich nicht ansatzweise begriffen hast, ist folgendes: Du mußt deine Äußerung "Menschen haben immer Potential sich zu verbessern." weiter denken, am besten zu Ende denken. Da kommst du zu dem Punkt, wo eine realistische Selbsteinschätzung notwendig wird. Wenn ich mich selber so einschätze, daß ich einer Drogensüchtigen nicht als "Ehepartner" zur Seite stehen kann, dann ist das vielleicht nicht sonderlich schmeichelhaft für mich persönlich, aber eben eine realistische Selbsteinschätzung und daraus ergeben sich zwangsläufig Konsequenzen, wie eben, daß eine Beziehung zu einer Drogensüchtigen für mich nichts ist. Ich ziehe meinen Hut vor denjenigen, die sich das zutrauen. Ich kann es nicht, tut mir leid, ich bin zu schwach. Das übrigens auch als Erwiderung zu deinem "Wie ich hier so lese, müssen viele perfekte Menschen im Forum sein :-)))
Ich lese das aus deren eigenen Ansprüchen. Bei solchen Ansprüchen muss man jedoch selbst was darstellen." Denk mal drüber nach, vielleicht kannst du verstehen, wie ich das meine.

„Sprockhövel“ (Pseudonym)
Nachtrag zum Thema Missionarsstellung:
Der größte Schock dabei war eigentlich, das der Mann gerne eine seehr dicke Frau möchte, aber beweglich soll sie sein.
Das Ganze wurde mir erzählt, als das Gespräch sich eigentlich gerade um Pflegeberufe im Allgemeinen und Sterbebegleitung im Besonderen drehte!

„Mechernich“ (Pseudonym)
Die Wundertüte des Lebens
Jaja, die Wundertüte des Lebens
Ist bei manchen randvoll
Bei andern ist kaum was drin
Höchstens zwei, drei Puffreis
-Helge Schneider-