
„Stuhr“ (Pseudonym)
Skycrusher, in den meisten Dingen stimme ich dir durch meine eigenen Erfahrungen zu.
Das wichtigste ist wirklich, das jeder seinen eigenen Weg gehen muß, um zu (seiner eigenen) Weisheit zu gelangen.
Das hier zu erklären, ist wirklich kaum möglich und auch nicht sinnvoll. Sonst werden wir hier noch für Möchtegern-Gurus gehalten. :-)

„Rendsburg-Eckernförde“ (Pseudonym)
@maybe
Also das mit den halluzinogenen pilzen...scheint sinnvoll :-)

„Paderborn“ (Pseudonym)
So einfach, sich über alles lustig zu machen, oder? Von was zeugt das nur?

„Wunstorf“ (Pseudonym)
Wahrscheinlich demonstriert er einfach nur eine seiner negativen Eigenschaften: "zu ehrlich".
Kommt häufig vor, dass Ehrlichkeit mit Taktlosigkeit verwechselt wird.

„Zweibrücken“ (Pseudonym)
syscrusher hat 100% Recht. Ich schließe mich seinen beiden Beiträgen an. Auch ich habe solche Erfahrungen....du NEIN, dafür brauch ich nichts zu rauchen. Ich bin dankbar für diese Gabe.

„Werder“ (Pseudonym)
Ich habe Angst vor einer schweren qualvollen Krankheit . Der Tod selbst lässt ja keine Gedanken oder Angst zu .
Einem Toten ist ja nicht bewusst , das er tot ist .
Ich selber lebe 51 Jahre , davor war ich Jahrtausende tot . War gar nicht so wild .

„Bad Honnef“ (Pseudonym)
Wer Recht und Unrecht hat in dieser Diskussion ist meines erachtens nicht festzustellen.
Die Wahrheit oder den richtigen Weg muß jeder mit sich selber ausmachen.
Wir müssen nicht alle einer Meinung sein.
Die Vielfalt der Menschen beschreibt auch bei diesem Thema die Vielfalt der Ansichten zum Tode.
Zurückgekehrt ist noch keiner, der berichten könnte wies es denn so ist, so ganz wirklich tot zu sein.
Meine persönliche Auffassung geht dahin, das ich für mich an den Gott aus der Bibel glaube, mit all den Dingen die damit verbunden sind. Das ist die Freiheit die ich habe, mir damit Hoffnung zu schaffen und Angst zu nehmen, trotz das ich eine Patientenverfügung habe, die meine letzten Stunden regeln soll.
Das ist die Wahl ich ich für mich ganz persönlich getroffen habe.
Hoffnung ist eines der Dinge , die wie ich finde, elementar für die Menschen ist. Egal an was sie ihre Hoffnung knüpfen und wie sie ihre ganz persönliche Seeligkeit finden.
Der Tod gehört zum leben dazu, deswegen ist es auch wichtig, daß man darüber diskutiert.
edit// Tippfehler (zuumindest die ich gefunden hab) ;)

„Hof“ (Pseudonym)
@Einherjer
schöner Beitrag!
Hoffnung und Glaube sind auch mM nach elementar- selbst der Glaube an NIX zu glauben!

seitdem ich bei rubensfan bin habe ich keine angst mehr vor dem tod
eher das gegenteil

„Wesermarsch“ (Pseudonym)
nein, ich habe keine angst vor dem tod
ich bin überzeugt von wiedergeburt und der unsterblichkeit der seele
an götter, welcher art auch immer, glaube ich logischer weise nicht
die einzige "institution" mit >allmacht< ist die natur -> das universum...
-.-

„Rendsburg-Eckernförde“ (Pseudonym)
@SchachMatt
ist manchmal nachzuvollziehen

„Dachau“ (Pseudonym)
Schachmatt ... Das würde ja bedeuten, dass Du Dich auf den Tod freust, auf die Beendigung Deines derzeitigen Lebens - und das nur, weil oder seit Du bei rubensfan bist? Dann würde ich mich schnellstmöglicher abmelden! Wäre ja schlimm, wenn Du den Rest Deines Lebens versäumen würdest, weil Dich RD frühzeitig in die Grube zerrt....

„Hameln-Pyrmont“ (Pseudonym)
Ich habe nicht alles gelesen, sorry.
Ich bin allein durch meine Geschichte oft mit dem Thema konfrontiert gewesen.
Aber es macht mir keine Angst mehr.
Allerdings habe ich sehr wohl vor dem Sterben Angst, dabei evtl. Schmerzen zu haben, mich nicht von Menschen verabschieden zu können, die mir wichtig sind.
Ich glaube auch nicht an das Paradies.
Was ich glaube, ist, dass in unserem Universum nichts verloren geht.
So auch keine Seele.
Aber ob ich dann glücklich sein werde, kann ich nicht sagen.
Im Moment seh ich das eher wie einen neutralen Gemütszustand, fern von gut und böse :)
Was mir allerdings mehr Angst einjagt als mein eigenes Ende, ist, dass Menschen,die ich liebe, im schlimmsten Fall meinen Kindern, etwas zustoßen könnte.
So habe ich z.B. letzte Nacht geträumt,. mein Sohn käme bei einem Unfall ums Leben...das war wirklich ganz schrecklich....
die Katze war die einzige, die da war...sie konnte mir nicht sagen, ob ich wohl geschrien habe

„Wetteraukreis“ (Pseudonym)
Als ich klein war, wurde ich zunächst als Atheist erzogen. Meine Eltern sagten mir, es gäbe keinen Gott - nur die Materie und die Ilusion des Bewußtseins . Meine Mutter glaubt noch heute, das mit dem Tod alles zuende ist.
Ich hab meinen eigenen Weg zum Glauben gefunden. Der Weg dorthin fand ich über die philosophische Betrachtung unseres Universums. Wie kann etwas existieren was unendlich ist ? Existiert das Universum, weil wir es uns vorstellen können ? Existiert Materie in Form anderer Sonnen, Kometen und Asteroiden nur, damit uns dabei nicht langweilig wird ? Wie kann Materie in einem schwarzen Loch verschwinden und dabei faktisch keinen Platz verbrauchen ? Ist es möglich, dass es unendlich weit von der Erde entfernt z.B. eine zweite Erde gibt, wo die Menschheit auf überlicht schnellen Raumschiffen durchs All reisen und schon längst exotische Welten besucht. Selbst wenn es in unserem Universum keine solche Welt gibt - vielleicht ist ja der Urknall nur die Supernova eines gigantischen Schwarzen Lochs gewesen ? Vielleicht gibt es weit weit weg noch viele andere Urknalluniversen, und auf in einer dieser Universen eine derartige Welt ? Vielleicht betrachten andere Lebewesen aufgrund Ihrer eigenen multigalaktischen Körpergröße unser Sonnensystem wie wir das Element Sauerstoff - Ein Proton in der Mitte (Sonne) und 8 Elektronen, die dieses Proton umkreisen (Merkur & Venus in Schale 1, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun in der 2. Elektronenschale).
Wer weiß - vielleicht blickt irgend ein höheres Wesen auf der Suche nach Quarks und noch kleineren Teilchen durch ein gigantisches Mikroskop einmal in mein Gesicht, wenn ich nachts träumend zu den Sternen blicke.
Wer weiß, vielleicht blickt irgendwann mal ein irdischer (vermutlich total wahnsinniger) Atomphysiker in das Gesicht eines meiner kleineren Doubles, welches gerade auf dem dritten Elektron eines x-beliebigen Sauerstoffatoms ebenfalls fasziniert in den Himmel schaut und Ihm fröhlich zuwinkt.
Es gibt soviel Möglichkeiten. Und gerade weil es so viele Möglichkeiten gibt, glaube ich umso mehr - Ich denke - also bin ich. Ich frag mich nicht was nach dem Tod kommt. Irgendwie wird meine Geschichte schon weitergehen - weil einfach das Buch meiner Existenz zu klappen ist doch langweilig. Nein. Nach meinen Tod bekomm ich all dies, was mir im jetzigen Leben versagt blieb.
(*Platz für besonders erotische Männerträume*)
Dies ist ein schöner Traum und er lässt mich lächeln - und ich finde dies ist etwas, wofür es sich zu leben lohnt. Vielleicht kann ich ja den einen oder anderen Traum auch hier in dieser Welt erleben.
Liebe Grüße sendet Euch Euer
Eisbär40

„Rendsburg-Eckernförde“ (Pseudonym)
Ich will die Pilze......

banlieue13, deine Kommentare solltest du runter schlucken...aber aufpassen, dass keine Blähungen folgen bei so viel verschluckter Luft...

„Dachau“ (Pseudonym)
Ban ... Hattest du doch schon oft - oder hat der Eindruck getäuscht?
Glaube / Religion ist ein sehr subjektives und persönliches Thema - es steht niemanden zu, hier andere zu werten.

„Ennepe-Ruhr-Kreis“ (Pseudonym)
Der Tod ist das einzige wirkliche Mysterium in der gesamten Menschwerdung. Gerade in unseren christlich abendländischen Kulturkreis, wird aber die Entmystifizierung durch die Kirche, nach den Gesetzen und Geboten der Bibel verhindert. Das macht den Tod für uns weniger fassbar. Während wir über den Tod mit Trauer reagieren, wird in anderen Kulturkreisen das religiöse Ritual mit Freude Ausdruck gegeben. Im Christentum trägt man dazu schwarze Kleidung, während beispielsweise Hindus ihre Freude über den Tod in weisser Kleidung zum Ausdruck bringen. Der Tod gehört zum Leben dazu, denn ohne Leben auch kein Tod. Beide ergänzen sich und bilden damit eine feste Einheit. Der Tod ist die Tür in die nächste Welt und das Leben bringt jeden genau dort hin. Das ist etwas so wundervolles, daß niemand davor Angst haben muss.

„Gauting“ (Pseudonym)
Der Tod ist nur deshalb so mystifiziert, weil der Mensch nicht einsehen will dass, wenn er tot ist er nicht mehr existiert.
Unbedigt will das kleine Menschlein etwas größeres & wichtigeres sein.
Ist es aber nicht.
Ich wünschte allen die an mehr glauben, dass sie sterben ohne ihren Irrtum wahrzunehmen.
Schliesslich schadet es niemandem sich in dem Punkt etwas vorzumachen.

„Ennepe-Ruhr-Kreis“ (Pseudonym)
Die Tür zum Leben geht nach vorne (drücken) auf. Die Tür zum Tod geht nach innen (ziehen) auf. Davor (oder auch dazwischen) liegen Geburt und Sterben. Die Geburt findet "vorwärts" statt und das Sterben "rückwärts", weil das Sterben die spiegelbildliche und damit rückwärtige Form von Geburt ist und den Übergang zum Tod bildet.

„Straubing“ (Pseudonym)
@Eisbär40 - endlich mal ein sinnvoller Beitrag - jeder glaubt, was ihm gefällt.
So isses.

„Hohenlohekreis“ (Pseudonym)
Ich habe einige Beiträge angelesen nur EISBÄR 40 Beitrag habe ich durchgelesen und stimme saharaqueen zu. Er war lesenswert und jeder soll seinen eigenen Glauben von Leben und Tod haben, denn keiner weiß -ob und wie- es weitergeht.

„Meschede“ (Pseudonym)
Ich schließe mich Paul Neumann an. Der Mensch will und kann sich nicht damit abfinden, dass sein Ableben nichts Spektakuläres ist. Meines Erachtens ist Glaube/ Spiritualität nur ein "Krückstock", um das zu verkraften, was man mangels höherem Wissen nicht erklären und mit allem Geld und verfügbarem Wissen der Welt nicht beeinflussen kann.
In einigen Bereichen offenbaren sich also zwangsläufig "Wissenslücken". Niemand weiß, was "Todsein" eigentlich bedeutet, weil - wie hier schon jemand treffend gesagt hat - zurückgekehrt ist noch keiner, der sagen könnte, was es eigentlich heißt, tot zu sein. Diese Wissenslücke wird mit Glaube gefüllt, damit der Mensch der Endlichkeit seines Lebens nicht komplett fassungslos und ohnmächtig gegenüber stehen muss - und darüber hinaus wahrt und pflegt der Mensch sein Image, etwas ganz Besonderes unter all den Lebenwesen unseres Planeten zu sein.
Und zur Ausgangsfrage "Angst vor dem Tod":
Ich habe mit meiner nüchternen Sichtweise sicherlich nicht mehr oder weniger Angst vor dem Tod, als jemand, der das Paradies erwartet.

„Dachau“ (Pseudonym)
Das hängt auch mit der Erziehung und Ideologie zusammen - wenn Eltern an bestimmte Dinge glauben, geben sie dieses auch an ihre Kinder weiter und sehr oft wird das dann auch ins Leben als Erwachsener übernommen. Einige meiner Kollegen kommen aus dem Osten - meist glauben sie gar nichts. Es ist Zufall, dass man geboren wird und irgendwann stirbt. Mag sein, dass sie recht haben, aber m. E. ist auch irgendwie arm. Dieser glaube an das Leben danach existiert seit Jahrtausenden - und ja, man kann es mit der eigenem eingeschränkten Sichtweise ablehnen, allerdings wissen kann es keiner. Weshalb andere verurteilen und werten, wenn man die Wahrheit nicht kennt?