"An sich arbeiten"

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 79 Antworten

@Shadow, man merkt schon sehr, dass du keine Erfahrung bzw. Ahnung weder von psychischen Problemen noch deren Therapie oder der Tätigkeit von Therapeuten hast.
Zitat @Shadow: "Der Problem ist eben, dass ich nicht erkennen kann warum man es einem selbst nicht gelingt. Für mich ist Therapie hin oder her die Frage nach der "Ursache" bei diesem Verhalten immer noch nicht geklärt.
Wenn Menschen zu rationalem Denken in der Lage sind, dann müssten sie doch selbst ihre Situation verstehen und Auslöser bzw. Auswege für sich definieren können? "

Lieber @Shadow, die Sache ist, dass jemand, der ein Problem mit sich hat oder etwas, was er niemand anderem anvertrauen kann, bei einem Lösungsversuch nur aus eigenen Erfahrungswerten schöpfen kann. Oft erkennt er/sie das Problem überhaupt nicht. Also bleibt er sozusagen in sich und seiner Welt gefangen, er dreht sich ständig nur um sich selbst. Dazu braucht man Therapie, mit Intellekt oder "rationalem Denken", wie du meinst, ist da niemandem geholfen.

Ich bitte dich übrigens, mal auf deine Satzzeichen zu achten. Auch wenn du Aussagen als Fragen formulierst bzw. mit einem unpassenden Fragezeichen beendest - was du in letzter Zeit sehr häufig tust - sind sie bei näherem Hinsehen trotzdem wohl verletzend für manche User, Weil diese Aussagen eben nicht als Fragen gemeint sein können.

„Herzogenaurach“ (Pseudonym)

Shadow,ganz und gar nicht! Wenn du mit dir im Reinen bist finde ich das sogar gut.Ich wünschte ich könnte das über mich sagen oder das es bei jedem so ist.
Wie heißt es so schön: Siege aber triumphiere nicht..wenn bei dir alles toll ist..Super! Aber dann lass doch Leute die offen sagen das sie im Leben eine Zeit hatten in denen ihnen nichts half ausser einer Therapie in Ruhe.Und darauf war mein "Internetheld" bezogen,darauf das hier jemand schreibt das er durch dunkle Zeiten gegangen ist.Kein Schönwetter schreiber: ich bin der geilste,tollste etc..Den Mut zu haben zu schreiben das man Hilfe in Anspruch genommen hat (und das mit Profilbild-also komplett raus aus der Anonymität) Sorry aber weiter kann man die Hosen nicht runterlassen als es @Klickediklack getan hat. Dann gleich damit zu kommen warum man überhaupt Therapien braucht..find ich halt schade.

@ PeppermintPatty♡Andrashins' girl
Dann müsstest du mir mal die Arbeit eines Therapeuten erklären, denn meist tut der nichts anderes als die Situation dieser Person zu analysieren und ihr dann zu erklären, wie sie die Situation am besten angehen sollte. Meist ist das gepaart mit gutem Zureden und ein wenig Mitgefühl, um den Patienten für die eigenen Vorschläge zu öffnen.
Ich habe leider für meinen Geschmack mehr Eindrücke von so etwas als mir lieb sein kann.
Diese Eindrücke betreffen zum Glück nicht mich selbst, aber mein Umfeld und das reicht mir schon.

Was die Fragezeichen angeht sind die schon so richtig gesetzt, wie ich sie geschrieben habe.
Das deine persönliche Wahrnehmung da eine andere ist, mag sein, aber dafür gibt es diese Satzzeichen ja.

ѼIch bin ein ApfelѼ Heute, 22:03
Ohne jetzt irgendwem zustimmen zu wollen. Wer ständig immer wieder betonen muss, dass es ihm gut mit irgendwas geht, erweckt in mir genau den gegenteiligen Eindruck...nämlich, dass es ihm eben nicht gut damit geht...
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Das ist so ein Phänomen, dass ich tatsächlich schlecht nachvollziehen kann.
Also bitte nicht falsch verstehen @ichbineinapfel, ich spreche niemandem die Empfindungen ab!
Aber ich persönlich habe keine Veranlassung, anzuzweifel, wenn jemand positives berichtet. Auch nicht bei Wiederholung.
Ich selbst bin eher Optimist. Versuche mich eher auf die positiven Dinge im Leben zu konzentrieren und zu erwähnen. Dann rücken die negativen Dinge in dem Hintergrund und ich bausche sie nicht künstlich auf. Natürlich lasse ich auch mal Dampf ab. Im großen versuche ich mich aber halt auf das positive zu konzentrieren.
Und wenn man ehrlich ist, egal wie sehr man mit sich im reinen ist, schlechte Tage hat jeder mal. Da darf man sich selbst auch gerne mit einem positiven Mantra motivieren :)

@ Benny1982
Aber wenn du mal aufmerksam gelesen hast ging es doch darum gar nicht?
Meine Fragestellung, wieso manche Menschen so etwas brauchen und andere scheinbar ohne auskommen war ja nicht darauf abgezielt hier Grundsätzlich Therapien zu verbieten. Wie kommen alle darauf? Nur weil ich das in Frage stelle und nicht nachvollziehen kann?
Da geben viele User hier meinem Wort aber viel Gewicht?
Auch zum Thema Internetheld hast du mich glaube ich nicht verstanden. Es geht nicht darum hier auch mal über seine Schwächen oder Fehler zu sprechen. Aber ich kann es halt nicht verstehen, wenn man immer und immer wieder wie ein Leierkasten tituliert wie stark und toll man doch geworden ist, aber dem beim kleinsten Kommentar nicht so zu sein scheint?
Was nützt mir dann so eine Äußerung? Das hat rein gar nichts damit zu tun, dass man nicht über so etwas reden sollte und ich finde es erfordert sogar Mut das zu tun, aber man muss doch im Gegenzug dann nicht immer über das Ziel hinaus schießen, oder?
Das sind ja auch nur meine Eindrücke und wenn Menschen da andere Empfindungen haben, dann kann ich denen die doch auch nicht nehmen? Wenn man aber in der Öffentlichkeit über so etwas spricht und über seinen vermeintlichen Zustand, dann sollte man auch damit rechnen, dass darauf Bezug genommen wird, oder? Ich muss ja auch damit rechnen, dass sich jemand zu meinen Beiträgen äußert auch wenn mir das nicht immer passt?

@Shadow, du steckst nie in den Schuhen eines anderen. Also ziehe aus deinen eigenen Empfindungen keine Schlüsse, wie es anderen ergehen müsste.

Und ein Zitat zu deinen Fragezeichen:
"Das sind ja auch nur meine Eindrücke und wenn Menschen da andere Empfindungen haben, dann kann ich denen die doch auch nicht nehmen? Wenn man aber in der Öffentlichkeit über so etwas spricht und über seinen vermeintlichen Zustand, dann sollte man auch damit rechnen, dass darauf Bezug genommen wird, oder? Ich muss ja auch damit rechnen, dass sich jemand zu meinen Beiträgen äußert auch wenn mir das nicht immer passt?"

Sind der erste und der letzte Satz nun Feststellungen oder Fragen? Wenn das echte Fragen sind, dann bist du aber deiner eigenen Meinung nicht besonders sicher.
Also schreib deine Meinung auch als Meinung, aber nicht als Frage! Himmelkreizsakra....

@ PeppermintPatty♡Andrashins' girl
@Shadow, du steckst nie in den Schuhen eines anderen. Also ziehe aus deinen eigenen Empfindungen keine Schlüsse, wie es anderen ergehen müsste.
Eine andere Möglichkeit hat man als Mensch nicht, auch ein Therapeut nicht im übrigen, denn auch der kann dir nur effektiv helfen, wenn du mit ihm redest.
Ich bin es aber gewohnt, dass auf Rückfragen oder andere Sichtweisen meist nur ablehnendes oder ignorierendes Verhalten kommt. Auch das ist eine Erfahrung, die man so im Leben machen musste. Wenn es im Leben mal eng wird, selbst wenn es nur verbal ist, dann passiert das immer wieder.

@ PeppermintPatty♡Andrashins' girl
Und ein Zitat zu deinen Fragezeichen:
"Das sind ja auch nur meine Eindrücke und wenn Menschen da andere Empfindungen haben, dann kann ich denen die doch auch nicht nehmen? Wenn man aber in der Öffentlichkeit über so etwas spricht und über seinen vermeintlichen Zustand, dann sollte man auch damit rechnen, dass darauf Bezug genommen wird, oder? Ich muss ja auch damit rechnen, dass sich jemand zu meinen Beiträgen äußert auch wenn mir das nicht immer passt?"

Sind der erste und der letzte Satz nun Feststellungen oder Fragen? Wenn das echte Fragen sind, dann bist du aber deiner eigenen Meinung nicht besonders sicher.
Also schreib deine Meinung auch als Meinung, aber nicht als Frage! Himmelkreizsakra....


Hmm liegt das nun an dir das zu beurteilen? So würde ich ja nicht mal anderen meine Meinung aufzwingen wollen. :-D Aber ist schon immer komisch, wie sich das entwickelt. Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob Menschen der Meinung sind eine andere Meinung könnte sie ihres Standpunktes berauben. Wie man hier sehen kann ist das ja sehr einfach? Oder haben die nur angst, weil man sehr energisch die eigene Meinung vertritt?
Was den letzten Satz angeht ist auch hier die Frage, ob mein Gegenüber dem zustimmen möchte oder nicht? Man könnte es auch als rhetorische Frage sehen, aber in dem Sinne ist es halt eine Frage, auch wenn es dir nicht passt. :)

„Wesel“ (Pseudonym)

Also...@cop. An der Stelle von @ klicke.. wäre ich auch sehr entrüstet!
Ich bin ja jetzt auch schon eine ganze Weile hier dabei. Aber, dass es dir und noch ein paar vereinzelt anderen Forum-Teilnehmern hier an respektvollem Verhalten mangelt, ist ja nicht zu übersehen!!! Du schreibst von respektivem Verhalten dir gegenüber, aber bist in keinster Weise selber dazu in der Lage.
Du nutzt jede Gelegenheit, Beiträge anderer zu bewerten; dich in einen verbalen Schlagabtausch mit anderen zu verwickeln...Und dies immer wieder ..Immer wieder! Ein ganz klarer " Fall" von mangelnder sozialer Kompetenz!
Sehr auffällig ist es, dass es immer die gleichen Personen sind, die da so miteinander agieren. Ich schreibe dies jetzt hier, weil ich jetzt gerade hier deinen Beitrag gelesen habe und hier darauf hinweisen möchte. Du gibst dir Mühe in deinen Beiträgen...möchtest in deiner " Genauigkeit" perfekt sein, ob damit dein Gegenüber bewusst oder unbewusst von dir angegriffen wird?!?? Das ist die grosse Frage. Ein ganz klarer " Fall" von mangelnder Empathie!
Sorry @ hanna...Ich höre damit jetzt auf. Es passt nicht in dein Thema, musste aber gerade von mir erwähnt werden!
Ich kann solch ein narzistisches Fehlverhalten nicht gut heißen und damit dürften sich noch ein paar andere sehr bekannte Personen ruhig angesprochen fühlen...
Gut, daß ich mittlerweile nicht die Einzige bin, die für so einen Forumsaustausch nicht mehr bezahlen möchte! Es sind hier sehr interessante Themen vorhanden, aber leider immer die gleichen Personen, die das Forum zu einem persönlichen verbalen Schlagabtausch ausarten lassen!!!
Abschließend möchte ich noch anmerken, dass dies meine Meinung ist; auch wenn ich jetzt damit das Risiko eingehe, damit einen " Shitstorm" auszulösen.

@ gänseblümchen67
Ich denke hier wirst du aktuell genug Fans haben, also keine Sorge. :)
Man kann natürlich immer alles auf mangelnde Empathie schieben, aber wenn das bedeutet alles und jeden ständig in Watte packen zu müssen, dann habe ich diesen Begriff vielleicht auch falsch verstanden. An der Stelle würde ich mich dann schon frage, ob eine offene Diskussion nicht auch dazu gedacht ist mal Kritik zu äußern. Dass es sich immer um die gleichen Personen dreht liegt zum Teil ja auch daran, dass diese eben besonders empfindlich sind. Wenn man sich selbst hier im Forum beteiligt und dann aber lieber einen Blog führen möchte, ohne dass andere darauf eingehen oder wenn NATÜRLICH nur positiv, dann weiß ich nicht, wie die Themen dann hier aussehen sollen?

„Heilbronn“ (Pseudonym)

@Cop, soso, Du kannst nicht verstehen, dass auf Deine Sichtweisen oft 'ablehnendes oder ignorierendes Verhalten' kommt. Da muss ich Dir zustimmen, versteh ich auch nicht, so emphatisch, verständnisvoll und sanft, wie Du auf Menschen eingehst.

„Landsberg am Lech“ (Pseudonym)

"An sich arbeiten" ist ein sehr persönliches Thema und mit sehr persönlichen Themen gehe ich sorgsam um. Wenn Leute sich öffnen und sehr persönlichen Erfahrungen mitteilen, finde ich es erschreckend, wie zum Teil darauf reagiert wird. Wenn ich Erfahrungen nicht nachvollziehen kann, lass ich dies entweder so stehen oder ich teile meine Empfindungen und Gedanken mit, aber nicht bewertend, abwertend.
Aber so ist das im Internet, ist ja oft genug hier verhandelt worden.

Na supi. Und morgen können wir dann wieder in den "Worüber ich mich heute aufregen musste" und "Was mich heute nervt"- Threads lesen, wie (natürlich anonym und ohne Nennung eines Nicks) über all die bösen und respektlosen User abgeledert wird...und das ist dann natürlich erlaubt, respektvoller und richtig so^^

Crazyshine, ich schätze, ich bin dann wohl eher keine gnadenlose Optimistin *g
Wahrscheinlich bewege ich mich so in der Mitte, ich mag mich mal auskotzen, nutze durchaus auch positive Mantras um mich mal aus einem Tief zu fischen und teile gerne meine Freude und gute Laune.
Und ich zweifle natürlich nicht permanent an, wenn jemand sagt, es gehe ihm gut. Warum auch?
Bei manchen Menschen beschleicht mich aber zuweilen so ein fader Beigeschmack, wenn die Diskrepanz zwischen Sagen und Tun ziemlich groß ist.

„Gersthofen“ (Pseudonym)

1.)"@Shadow, du steckst nie in den Schuhen eines anderen. Also ziehe aus deinen eigenen Empfindungen keine Schlüsse, wie es anderen ergehen müsste.

Shadow: Eine andere Möglichkeit hat man als Mensch nicht, auch ein Therapeut nicht im übrigen, denn auch der kann dir nur effektiv helfen, wenn du mit ihm redest. "

--> Doch, manche Menschen, eigentlich die meisten können das in gewissem Umfang, das "Sich hinein versetzen in andere". Du kannst das nicht und wenn du diese Beschränkung begreifen würdest, wäre manche Diskussion obsolet.

2.) Genau so geht es mit der Fähigkeit sich selbst zu hinterfragen: Die meisten Menschen können das. Viele Menschen, die depressiv sind, tun das vielleicht sogar zu sehr. Sie glauben oft eher, das andere Menschen mehr recht haben, als sie selbst. Wenn sie also Menschen begegnen, die sie eher schlecht behandeln, dann nehmen sie das als Wahrheit an. Da kann eine Therapie helfen, Dinge wieder gerade zu rücken. Viele Menschen hinterfragen sich und ihre Wahrnehmnung ständig, weil sie wissen, dass jeder Mensch Dinge anders wahrnimmt. Du tust das nicht, du hinterfragst dich nicht selbst. Wenn du verstehen würdest, dass du da anders tickst als andere, wären noch mehr Diskussionen unnötig.

Fazit: Wenn du dir der beiden Punkte bewußt wärst und entsprechend handeln würdest, würde sich das ablehnende Verhalten deiner Umwelt ändern. Wenn es dir egal ist, was es vermutlich aufgrund von Punkt 2. ist, dann versteh einfach, dass für manche Menschen die soziale Interaktion mit dir schwierig ist und das man sie manchmal - weil du dich quasi wie ein Elefant im sozialen Porzellanladen verhälst . vor dir schützen muß.

Danke fürs Kapern des Beitrags. *gar nicht genervt guckt*

„Landsberg am Lech“ (Pseudonym)

Ach, so kleiner Nachtrag: Wer sich angesprochen fühlt, fühlt sich angesprochen......so einfach ist das.

„Oer-Erkenschwick“ (Pseudonym)

@ShadowCop:

Ich möchte Dir mal ein, zwei - wie ich finde - eindrückliche Beispiele schildern zur Frage, ob Therapien ein bisschen Hokuspokus sind, oder doch eher ganz, ganz schwierige Herausforderungen für Therapeuten darstellen, die in sehr ernsten Situationen Wege für verzweifelte Menschen finden und begehbar machen wollen.

Eine Kollegin hat vor ein paar Wochen ihre erst Anfang zwanzig-jährige Tochter aus einem gesunden, erfüllten Leben aus völlig heiterem Himmel durch einen brutalst ausgeführten Suizid verloren.

Wie kann man mit solch einem Ereignis umgehen, wie soll man damit weiterleben?

Die Angehörigen der Opfer der German-Wings-Maschine, die der Co-Pilot in Frankreich zum Absturz gebracht hat, stehen vor einem ähnlichen Desaster.

Sicher verstehst Du bei diesen Beispielen, wie verletzbar Menschen tatsächlich sind und kannst mindestens nachvollziehen, wie hilflos wir uns plötzlich im Leben wiederfinden können.

Neben diesen erschütternden Beispielen gibt es zahllose andere Ereignisse, die vielleicht objektiv nicht so gravierend erscheinen mögen, für die Betroffenen aber ähnliche Herausforderungen bedeuten können.

Man mag sagen, dass man selbst bei solchen Ereignissen eine externe Unterstützung nicht benötigen würde, sollte aber genug Einfühlungsvermögen aufbringen können, es anderen Menschen - ohne Vorhaltungen - zuzugestehen.

Und alle anderen, die sich jetzt so massiv auf den Cop stürzen, möchte ich doch bitten, auch auf dem Teppich zu bleiben.

„Lauf an der Pegnitz“ (Pseudonym)

Justme ein sehr schöner Beitrag, vorallem auch der letzte Satz.

„Gummersbach“ (Pseudonym)

Ach cöpchen. ....jetzt verrennt du dich wieder in Zitaten.. .....verstehst den Wink mit dem Zaunfahl mal wieder nicht und selbst das Scheuentor blendest du im Korinthenkacken aus, stöhn.
Also Klartext: Deine Rechthaberei und bis aufs Blut ist es. Und dein mangelndes Einfühlungsvermögen in Emotionen ohne diese mit der Ration bekämpfen zu können...... genau die sind aufs äußerste auffällig und behandlungsbedürftig.....Ich könnte dir sogar die Diagnosen nennen, die dir ein Psychotherapeut verpassen würde, schmunzel.
Also mache mal halblang.....und Vorsicht. Auch dich kann es noch packen, auch so heftig, daß du freiwillig zum Therapeuten rennst. Denn davor ist niemand "sicher", Never ever. Dafür sehe ich im Job zuviel " Pferde vor die Apotheke kotzen".


Und an alle....ignorieren hilft ...gut sogar , grins. Wie immer bei den Trollen und chronischen Maulern.


Ich persönlich habe immer wieder in meinem Leben Phasen gehabt, in denen ich dann nach langer Zeit der Stagnation und Unzufriedenheit es geschafft habe, etwas anzupacken und oft auch gravierend zu verändern.
Meist mußte es mir aber emotional immer erst heftig ans Eingemachte gehen, bevor ich mich gegen den inneren Schweinehund und die gewohnte Bequemlichkeit aufraffen konnte.
Sei es räumliche, berufliche, gesundheitliche , beziehungsmäßige oder sonst wie gelagerte Veränderungen gewesen. So im Schnitt alle 8 bis 10 Jahre gab es bisher bei mir immer einen "inneren Ruck" und ich konnte mein Haltung zu bestimmten Themen verändern.

Oder die äußeren Begebenheiten haben meine Sichtweise schmerzhaft und nachhaltig verändert.
Ich hatte es schon mal verwähnt. Aber es gab bei mir in den letzten 6 Jahren viel zu viele (7) Todesfälle und noch zahlreiche sehr schwerwiegende Erkrankungen von mir lieben Menschen..
Daher hat sich mein Blickwinkel sehr krass verändert. Ich plane nicht mehr für die ferne Zukunft und will nichts mehr auf die lange Bank schieben. ..Ich will "jetzt" und in der nahen Zukunft gut leben....vor allem Gutes "erleben". Wer weiß schon, wieviel "später mal" er noch hat.
Aber ich weiß auch sehr gut, daß es zwischen den guten Vorsätzen und dem Alltagstrott / Gewohnheiten immer wieder große Diskrepanzen gibt, seufz.
Also....Schauen wir doch mal ;-))

@ Hanna
Jetzt müsste ich deinen Beitrag ja auch unter fehlender Empathie verbuchen, weil es dir einfach nicht gelingt dich in mich hinein zu versetzen. Genau, wie du mir vorwirfst urteilst du aber aus diesem Unvermögen heraus. Das macht die Sache irgendwie unschön und lässt dann auch Einsicht bei mir fehlen, wenn sich mein Gegenüber genauso oder noch schlimmer verhält. Welchen Sinn sollte es haben mich dafür dann zu kritisieren?

zu 1.
--> Doch, manche Menschen, eigentlich die meisten können das in gewissem Umfang, das "Sich hinein versetzen in andere". Du kannst das nicht und wenn du diese Beschränkung begreifen würdest, wäre manche Diskussion obsolet.
Sich in die Gefühlswelt eines anderen hinein versetzen zu können heißt ja noch nicht die Gründe dafür zu kennen. Genau daran sollte aber ein Therapeut arbeiten meiner Meinung nach. Du kannst mir das ja anderes darlegen, aber ich vermute mal an dieser Stelle wird die altbekannte Ignoranz folgen, oder?

zu 2.
Du tust das nicht, du hinterfragst dich nicht selbst. Wenn du verstehen würdest, dass du da anders tickst als andere, wären noch mehr Diskussionen unnötig.
Die Menschen, die du vorher angesprochen hast hinterfragen sich nicht sondern suchen einen Schuldigen! Es ist ein große Unterschied, ob man das wirklich hinterfragt, denn dann muss man auch nach den Ursachen schauen. Da würden sie auch erkennen, dass sie nicht dafür verantwortlich sind. Aus dem gleichen Fehler heraus denkst du auch, dass ich mich nicht hinterfrage, nur weil ich nicht so bin, wie du oder andere es gerne hätten. Ich bin ein im Gegenteil sehr reflektierter Mensch und deswegen auch mit mir im Reinen, WEIL ich mich hinterfrage. Wenn mir aber meine Umwelt keinen Anlass und vor allen Dingen keinen GRUND nennen kann, wieso ich mich ändern sollte, dann werde ich das nicht automatisch tun.
Dann wäre mein Charakter auch nicht besonders gefestigt, oder?
Wenn das einzige Argument immer und immer wieder zu sein scheint, dass meine Art nur "unbequem" ist, dann muss ich leider antworten, dass dies wohl so ist. Ich kann mich gerne auf sachliche Diskussion einlassen, aber wenn man mir nur fehlende Empathie um die Ohren haut, um seine "Ruhe" zu haben, dann ist es nicht meine Aufgabe dem nachzukommen.


Was also dein Fazit angeht wird dies immer so bleiben so lange man Kritik an Menschen übt und diese sich nicht dazu äußern wollen. Da kann man einfühlsam sein wie man will, aber man darf eben seine Fragen nicht stellen und das ist doch der Knackpunkt. Es geht nicht um die Art sondern darum, das gewisse Fragen einfach unbequem sind und daher werden diese ja auch ignoriert bzw. nicht beantwortet. Sonst hätte man ja die Möglichkeit darüber zu reden und würde DANN im Anschluss auch darauf sein Verhalten ausrichten können.
Ich suche die Schuld nicht bei mir solange man sie mir nicht beweisen kann und schon gar nicht, wenn sich Menschen, die mich angreifen scheinbar genauso daneben benehmen wie ich...
Dann mag ich zwar der Elefant sein, aber einige andere hier sind auch ganz schöne Diven...

@ Justme
Danke für deine Worte.
Es liegt mir fern hier sinnlos Stress zu machen, aber ich merke halt immer, wenn man so etwas hinterfragt, dann ist schnell Ende der Fahnenstange, wie man so schön sagt.

Natürlich sind so plötzliche Todesfälle immer ein Auslöser, der einen aus der Bahn werfen kann. Da wäre der plötzliche Suizid meiner Tochter noch ein größerer Anlass als der Flugzeugabsturz. Beide ist sicherlich tragisch, aber im 1. Fall passiert es schnell, dass man sich als Eltern selbst Vorwürfe macht, wie es dazu kommen konnte. Das Schlimme an der Situation ist eben, dass man den Menschen nicht mehr fragen kann oder es vielleicht zu spät erkannt hat. Diese Reue, Schuldgefühle und der große Verlust sind für mich schon nachvollziehbar.
Ich würde trotzdem nicht zu eine Therapie gehen bzw. fände es sehr sehr schade, wenn ich sonst niemanden hätte mit dem ich darüber sprechen könnte. Einen Freund, der mich aufbaut und der mir in dieser Situation kraft gibt und mir vielleicht auch vermittelt, dass es nicht meine Schuld war.
Egal wie die Sache gelaufen ist. Ich denke "viel" anderes wird ein Therapeut auch nicht machen. Für mich ist das ein "Freund" den man kaufen kann und es erstaunt mich persönlich immer, wie wenig Menschen dann im privaten Umfeld sind denen man sich so anvertrauen kann.

Das hängt vielleicht auch wieder mit meiner persönlichen Lebenseinstellung zusammen und wenn in dem Punkt eine Therapie noch mehr oder anderes Dinge leisten kann, dann wäre es doch schön, wenn man sachlich in dem Kontext darauf aufmerksam macht. Genau darum geht es doch in einer Diskussion. Jedoch führt die Schilderung meiner Eindrücke und Fragen immer gleich dazu, dass sich viele andere hier in ihrer Person angegriffen fühlen? Wenn ich doch ein so schlimmer und schlechter Mensch zu sein scheine, wieso haben dann meine Worte so viel Gewicht? Ich glaube selbst darüber könnte man eine eigene Therapie-Stunde führen... :(

„Cloppenburg“ (Pseudonym)

Ich bin momentan nicht im richtigen Zustand die ganzen Antworten zu lesen.
Deshalb morgen mehr.
Zum Thema, ja für mich ist das ganze Leben ein arbeiten an sich selbst!

„Gersthofen“ (Pseudonym)

@dagmar Mir liegt die Diagnose auch auf der Zunge... Tippe auf: A...A...?

Shadow: Jetzt müsste ich deinen Beitrag ja auch unter fehlender Empathie verbuchen, weil es dir einfach nicht gelingt dich in mich hinein zu versetzen.

--> Kannste machen, nützt nur nichts. Manchmal kann man jemanden auch verstehen und hat trotzdem ein inneres "Facepalm" vor Augen, weil es sich so anfühlt, als würde jemand unbedingt darauf Wert legen mit einem Kamel durch ein Nadelör zu wollen. Aber du hast im Grund Recht, jedes Feedback ist subjektiv. Aber man kann mal drüber nachdenken...

Es ging ja eigentlich nicht um Schuld, nur darum, dass man durch etwas mehr Reflektion es vermeiden könnte, andere zu verletzen. Das müßte doch eigentlich für einen reflektierten Menschen erstrebenswert sein, oder?