Alleinerziehende Singles auf Partnersuche....

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 28 Antworten

„Unterfranken“ (Pseudonym)

Hi zusammen,

inspiriert von einem Beitrag aus einem anderen Thread hab ich mir mal dazu Gedanken gemacht...

Ich selbst geh auf die 34 zu und bin alleinerziehende Mama von zwei Jungs. Einer der Gründe ,weshalb ich überhaupt online unterwegs bin,ist eben die Tatsache, dass ich, durch meinen Alltag bedingt (Kinder, Beruf) kaum wegkomme und neue Leute kennenlerne...

Ich selbst empfinde meine Kinder als die größte Bereicherung in meinem Leben, aber ich finde, es erschwert doch ein wenig die Partnersuche....

...ich meine damit gar nicht die Erwartungen der Männer...denn lehnt ein Mann ein Kennenlernen kategorisch ab, da er eine kinderlose Partnerin haben möchte, es als Ballast sieht und nicht auf die freie Zeiteinteilung und Spontanität verzichten möchte, die ich durch meine Kinder eben nicht bieten kann, dann passt es sowieso nicht...ebenso kann ich mit denjenigen nix anfangen, die Angst haben, einen Versorger spielen zu müssen, oder eine "Ersatzpapaphobie" haben....kann mal sein, dass das so war und immer wieder so ist, aber ich denke heutzutage gibt es genug Beweise dafür, dass man sich auch als Singlemama oder -papa selbstversorgend und autonom durch den Alltag bewegen kann und ich habe keine Lust, meinem Gegenüber solche Vorurteile erstmal auszuräumen... dann kann ich auf diesen Mann auch gut und gerne verzichten, egal, wie nett ich ihn fand oder anziehend, denn ohne meine Kinder gibt's mich nun mal nicht....

...was ich meine ist vielmehr die Tatsache...wie vereine ich das, das Mamasein und das Partnersein....wie viel Rücksicht darf ich, möchte ich vom neuen Partner einfordern....wann bezieht man die Kinder mit ein? Das sind für mich wirklich innere Hemmfaktoren....ich habe nicht vor, meinen Kindern x-Partner zuzumuten und habe bisher noch keinen Mann, seit der Trennung von ihrem Vater, ins Leben der beiden gelassen....und genau daran scheiterten dann auch schon zwei Beziehungsversuche...die Männer hatten nicht verstanden und wurden ärgerlich, ungeduldig...eben weil ich nicht schon nach zwei Monaten einen gemeinsamen Familienausflug planen wollte oder mich schon mit dem Thema weiter Kinder auseinandersetzen wollte...ich mache ihnen daraus auch keinen Vorwurf, überhaupt nicht, ich kann es verstehen...es ist viel verlangt, denn man kann mich nur jedes 2. WE sehen und hin und wieder abends....das kann und will nicht jeder mitmachen....

Ich würde nun gerne wissen, wie da eure Erfahrungen sind...gerne aus beiden Perspektiven...der der Singleeltern und der, die sich schon darauf eingelassen haben...ich hoffe auf regen und nach Möglichkeit friedlichen Austausch:-)

„Rhein-Erft-Kreis“ (Pseudonym)

Hallo Katharina,

als mein Mann vor Jahren mit meiner damals "besten" Freundin weg gegangen ist, saß ich auch da mit meinen 3 Kindern. Zwei Jahre musste ich mich erstmal von diesem Schock erholen, dann war ich auch wieder bereit, einen neuen Mann kennen zu lernen.

Das hat sich als gar nicht soooo leicht herausgestellt, weil meine Eltern ca. 1200 km weit weg wohnen, mein Ex-Gatte die Kinder nicht geholt hat und ich meine Kinder so Tag für Tag um mich hatte, also einfach mal so weggehen war schwierig. Ich hab dann mal einen Mann kennen gelernt, der damals echt noch das 4. Kind war. Ich kam von der Arbeit nach Hause, meine Kinder mussten ver- und umsorgt werden, er wollte, dass ich Zeit mit ihm verbringe - das war suuper anstrengend. Und ich kam zu dem Entschluss, dass alles seine Zeit hat - und das war die Zeit für meine Kinder. Wir vier waren 14 Jahre alleine - die schönste Zeit in meinem Leben, ich war ganz nah bei meinem Kindern, jedes Hobby, Tanzschule, Kino, erste Liebe... alles haben wir zusammen durchgemacht, ich empfand das nie als Opfer, ganz im Gegenteil!!

Für eine Frau ist das wirklich anstrengend, Arbeit, Haus, Kinder und dann noch der neue Mann - wenn du nicht das Glück hast, wirklich einen zu finden, der sich da integriert und nicht auch noch von dir bemuttert werden möchte, dann kann frau das fast gar nicht aushalten, das glaube ich.

Aber... ich wünsche dir ganz ganz viel Glück bei deiner Suche und hoffe, du findest den einen, der nicht noch zur Mehrbelastung für dich wird!!

*daumendrück

„Glauchau“ (Pseudonym)

Ich denke auch, es ist auf jeden Fall sinnvoll, Deinen Söhnen nicht jedes Date vorzustellen. Allerdings - nach zwei oder drei Monaten - wenn feststehen sollte, daß es was Festeres und keine Eintagsfliege ist, würde ich meinen Sohn langsam mit einbeziehen. Anfangs nicht allzu oft, da es ja noch eine junge Beziehung ist, aber ein Kennenlernen wäre schon drin. Vor allem den Kindern erklären, daß Du diesen Mann gerne magst, und daß Du ab und zu mit ihm was unternimmst. Langsam ranführen, beschnuppern lassen.
Im Umkehrfall, solltest Du Männer wirklich zu lange Zeit aus Deinem Familienleben raushalten, gewöhnen sich die Kinder sehr daran, ihre Mama allein für sich zu haben. Ein potentieller Partner hat es dann verdammt schwer, da durchzukommen.

Ernsthafte Geschichten langsam ranführen, mit viel Zeit und Gesprächen für die Kinder, alles weitere würde ich von meinem Sohn erstmal fernhalten.

„Winnenden“ (Pseudonym)

@19Katharina80

das könnte mein Beitrag sein ;-)

bin auch schon gespannt auf Antworten und Erfahrungsberichte.....
ich denke einfacher ist es auf keinen Fall mit Kindern einen passenden Partner zu finden,..... aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben :-)

@Maybellene

ich finde auch, dass man es den Kindern erklären kann und unterschätzen darf man die "Fühler" der Kinder auf keinen Fall, die merken doch gleich wenn da was im Busch ist ;-)
also lieber offen und ehrlich sagen, den mag ich, aber ich muss ihn auch erst noch richtig kennenlernen....

„Mansfeld-Südharz“ (Pseudonym)

Mit dem, was Maybellene schreibt, gehe ich absolut mit. Wenn man der Meinung ist, dass der Mann ein potentieller Partner ist, dann kann man ihn und die Kinder langsam Schritt für Schritt näher bringen. Nichts überstürzen und vor allem sollte man selbst ein gutes Gefühl dabei haben. sprich, wenn man nicht ganz von dem Mann überzeugt ist, dann besser noch einmal in sich hinein hörchen und überlegen, was man will und ob dieser Mann die Wünsche/Erwartungen erfüllen kann.

„Unterfranken“ (Pseudonym)

hm....Recht habt ihr ja schon...das stimmt....aber ich weiß nicht, ich bin da zögerlich....nach drei Monaten bin ich mir meist noch nicht sicher...ich hätte kein gutes Bauchgefühl...aber vielleicht bin ich auch noch nicht dem Richtigen begegnet, das kann durchaus sein...und nun, ich leb jetzt schon drei Jahre mit meinen Süßen alleine....sie werden schon lernen müssen, mich wieder zu teilen...aber wenn ich ehrlich bin, sie sind ja noch so klein und die Trennung hat ihnen wirklich weh getan, der Große, er wird sechst, leidet heute noch hin und wieder...ich denke, ein neuer Mann würde das ganze noch verkomplizieren....vielleicht lässt mich das auch zögern?

Es ist nicht so, dass ich mich nicht verlieben kann oder möchte , aber wie gesagt, es betrifft meine kleinen auch...

Was loiry schrieb finde ich sehr beeidruckend...ich meine, ich sehe es nicht so, dass mich meine Kinder glücklich machen sollen oder irgendein Mann...dementsprechend empfinde ich meinen Alltag auch überhaupt nicht als Opfer und bin eigentlich sehr glücklich...ich habe mich bewusst für diese Kinder entschieden und es erfüllt mich, alles dafür zu tun, dass sie zu glücklichen Menschen heranwachsen...aber so nach ein paar Tagen, an denen es sehr anstrengend war und ich merke, ich habe die letzten Tage kaum ein Wort mit jemandem über Schulterhöhe getauscht( bin Tagesmutter), mir abends alles wehtut, weil ich keine fünf Minuten gesessen habe oder bei Familienfesten, bei denen lauter "intakte"(rein von aussen betrachtet) Familien tummeln, da vermisse ich es schon sehr, jemanden für mich zu haben....klar...ich habe Freunde, sehr gute sogar, aber die haben entweder mit ihren eigenen Familien zu tun oder sind eben Single und kinderlos, da fehlt dann oft das Verständnis, dass ich abends lieber was ruhiges machen möchte, da ich kaputt bin oder eben nicht spontan in den Zug mit nach Paris fahren kann;-)...und Familie hab ich keine....ich kann es mir also nicht vorstellen, die nächsten 15 Jahre allein bleiben zu wollen, es würde mir schon was fehlen, aber wenn es so kommt, nun gut, dann ist s so:-)... denn ich hab aber jetzt auch nicht das Gefühl, mich jetzt zu binden, nur um nicht allein zu sein und glücklich zu werden...wie gesagt...ich hoffe einfach drauf, dass er da draußen schon auf der Suche nach mir ist;-)

„Rhein-Erft-Kreis“ (Pseudonym)

Katharina, ich lese hier ja immer fleißig mit, auch was du schreibst. Du bist in meinen Augen eine taffe Frau mit den Gefühlen auf dem richtigen Fleck. Natürlich isses dir mal nach "an die Schulter lehnen und Akkus wieder aufladen" - ich verstehe das nur zu gut! Aber ich lese auch ganz viel Zweifel in dem, was du schreibst und ich glaube, das Wichtigste ist es, ganz dicht bei dir zu bleiben, zu hören, was dein Bauch zu all dem sagt. Keiner kann deine Kinder so einschätzen wie du und ich bin mir absolut sicher, du machst genau das Richtige!

Vielleicht kannst du dich mal bei einer Freundin anlehnen oder aber jemand könnte dir mal für zwei Stunden deine beiden Racker abnehmen und du kümmerst dich mal nur um dich und schöpfst von alleine wieder Kraft....

Und ich bin mir sicher, dass ER da draußen auf der Suche nach dir ist!!!

„Mühlacker“ (Pseudonym)

Mir gehts da auch nicht anders. Wohne seit einigen Monaten 600 km von den Großeltern meiner Kleinen entfernt und damit fehlt mir jeglicher verlässlicher Babysitter. Damit wird allein ein Date schon schwer planbar. Vom Gedanken an "Wie stelle ich meinem Kind meinen neuen Partner vor?" bin ich meilenweit entfernt.
Viele Männer sagen, es sei kein Problem wenn ich die Kleine beim ersten Treffen mitbringe. Das nehme ich zwar wohlwollend zur Kenntnis, würde es allerdings schon aus dem Grund nicht machen, weil ich mir erst selbst sicher sein möchte, bevor ich meine Tochter involviere.

So bleibt mir nichts anderes übrig, als Date´s dann über die Bühne zu bringen, wenn meine Tochter in der Kita ist oder bei einer Freundin zum Spielen eingeladen wurde. Das schränkt enorm ein und kostet mich jedes Mal einen Tag Urlaub/Überstunden. Naja...vielleicht kommt ja doch irgendwann das passende Gegenstück :)

„Unterfranken“ (Pseudonym)

hm....und wenn du dir einen bezahlten Babysitter besorgst? So mache ich das zumindest, wenn ich mal an nem Abend unter der Woche weg möchte....

„Mühlacker“ (Pseudonym)

Dazu habe ich irgendwie zu wenig Vertrauen. Damit ich jemandem mein Kind anvertraue und dann auch beruhigt ausgehen kann, muss ich die Person schon gut kennen. Bringt mir ja auch nichts, wenn ich dann unterwegs bin und alle 5 Minuten darüber nachdenke, ob zu Hause auch alles gut geht.

„Unterfranken“ (Pseudonym)

das ist schon klar...aber es gibt ja gerade dafür auch Kinderfrauen und Tagesmüttervereine, die vermitteln qualifizierte Babysitter und du kannst dir ja alle Zeit nehmen, sie kennenzulernen...ich hatte auch bestimmt vier-fünf Termine zusammen mit unserer Babysitterin...und gut, meine Kinder sind schon so groß ,sie könnten sagen, wenn sie was stören würde...aber sie sind immer total begeistert....

„Geilenkirchen“ (Pseudonym)

Hallo zusammen, erstmal bin ich froh, dass dieses Thema angesprochen wurde... denn ich denke jemand der nicht selbst davon betroffen ist, kann es gar nicht nachvollziehen, wie sich die "Partnersuche" als Alleinerziehende gestaltet...
Man sitzt zwischen den Stühlen... Mutter und Frau...
Ich glaube aber auch, wenn man nach 2 Monaten den neuen Mann seinen Kindern noch nicht vorstellen möchte, dass einem evtl schon klar ist, dass es eben nicht "der Richtige" ist... vielleicht war es bei Dir dein Instinkt, der dich hat vorsichtig sein lassen und wenn ein Mann dafür kein Verständnis aufbringt, dann war es definitiv nicht... auch wenn es eine weitere Enttäuschung für einen ist.

„Steinfurt“ (Pseudonym)

Eine Tagesmutter hat Sozialkontakte zum Beispiel zu den Eltern der Kiddies und zur Vermittlungsstelle, die immer ein kleines Auge auf Frau Tagesmami werfen, damit die Anvertrauten auch gut versorgt sind. Hieraus könnte sich ein Herr Unbekannt ergeben, der mit diesen Leuten befreundet ist und dir mal als Single benannt wird...

Als Erstes muss er mit deinem Job klar kommen, da es bei dir ja untertags ein volles Programm gibt. Kinder toben rum, haben Gaudi und streiten sich auch mal miteinander. Hier kommt nur ein kinderlieber Mann in Betracht, der stressresistent ist und sich auch mal alleine beschäftigen kann.

Kein aufbrausender Typ mit Temperament, vor dem die Kinder Angst haben.
Er übernimmt den einen oder anderen Einkauf (für die Kleinen) und lebt mit dir und deinen beiden Kindern zusammen. Darin unterscheidest du dich von anderen Frauen mit Kind(ern), weil du während der Kinderbetreuungszeiten keine Kennenlerndates vereinbaren kannst. Ansonsten sind zwei Kinder mit an Bord, die zu dir Mama sagen :-)

Du bist unflexibel, da es bei dir erst mal nur jedes zweite Wochenende geht, wenn ich hier ein Umgangsrecht der Kinder zum Kindsvater einbeziehe. Das kennen wiederum alleinerziehende Frauen, die ihren Macker von Einst nicht wirklich loswerden. Hat aber auch was praktisches:"Sturmfreies Weekend"...

Also ist das Vorbeschnuppern nur via Emails möglich. Und du eignest dich für einen ausführlichen Briefverkehr, da du sehr viel schreiben kannst. Das haben die Wenigsten drauf. Und soweit ich sehe, siehst du nett aus.

Ich bin davon überzeugt, dass du gute Chancen beim anderen Geschlecht hast. Da der Mann eventuell nicht nur dich sehen will, kannst du ihm ja bei einem Treffen mal deine zwei Schätze auf dem Bild zeigen. Und zufällig bist du mit deinen beiden Kids im selben Spielzeugladen, wo er dich kurz grüßt.
Denn dann kannst du den Beiden sagen, dass dies ein Bekannter war. Und Kinder informieren dich, was sie von einem halten.

Ich war mal bei Bekannten beim Kaffee trinken und spielte mit dem Bub von einer jungen Frau. Als ich kurz was holte, fragte er in die Runde:"Mama, wo ist denn mein Papa hin"?! So schnell wird man heutzutage Papa :-) Und ich kenne Menschen, die Kinder auf Anhieb mögen. Bei anderen fremdeln sie !

Ich sehe also das Problem in der Funktion als Tagesmutter. Mit Männern im Schwabaländle bin ich etwas überfragt, wo man die am besten kennen lernt.
Wünsche dir aber viel Glück bei der Suche nach deinem Mr. Right.

„Unterfranken“ (Pseudonym)

Dank dir für deinen langen Beitrag...

Die Tagesmutterarbeit ist nur eine Übergangslösung, die es mir erlaubt voll und ganz für meine Kinder da zu sein, solange ich das als wichtig erachte( und das ist, bis beide in der Schule sind) und mir eben finanziell ermöglicht, auf eigenen Beinen zu stehen, was mir ein Halbtagsjob eben nicht so sehr ermöglichen würde....ich werde, danach wieder an die Uni gehen und mein Studium beenden...und auch wenn ich einen Job hätte, der von ganz anderer Natur wäre, würde sich an dem Zustand untertags keine Dates zu haben nichts ändern....ich denke nicht, das diese Arbeit mein Problem ist...es ist mehr das Drumherum...bin ich mit meinen Kindern unterwegs, dann kann es gut sein, dass ich gar kein "Auge" für die Männer um mich herum habe, da bin ich im Mamamodus sozusagen....das ändert sich vielleicht, wenn sie mal größer sind...who knows....

Und ich hab auch keine Angst, dass ich "keinen" mehr abbekomme;-)
Ich muss nur für mich einen guten Umgang finden und eine Linie, auf der ich fahren kann, damit ich mich, meine Kinder und der potentielle Partner sich wohlfühlen....und darum dieser "Austauschthread"....mir hilft es immer sehr, wenn ich die Meinungen und Standpunkte, sowie die Erfahrungen von anderen "Betroffen" mitbekomme...wobei ich es jetzt nicht als schlimm erachte, Alleinerziehend zu sein....eine Ehe, die nur noch wegen der Kinder zusammenhält, in der Unglücklichsein und Unzufriedenheit herrschen im Gegensatz dazu schon....es hat alles seine Vor-und Nachteile...vor allem wenn man sich gut getrennt hat und keine Altlasten in die Zeit danach trägt...und vielleicht ist das auch ein Faktor....mein Exmann und ich haben ein noch recht gutes Verhältnis, die gemeinsame Kindererziehung klappt....es gibt keinen Rosenkrieg...wir fahren auch hin und wieder auf gemeinsame Ausflüge, weil es den Kindern sehr gut tut, besuchen gemeinsam Familenveranstaltungen....auch wenn klar ist, dass wir nicht mehr zusammen finden werden....aber auch hier denke ich, mein "Mr. Right" wird auch damit kein Problem haben, und wenn er eins hat, dann ist er es eben nicht...ich selbst neige nicht zur Eifersucht und dazu, andere einzuengen und kann mit jemandem, der das so in sich trägt auch nicht auf Dauer....

Was mich wieder zu mir führt...ich selbst muss einen Umgang mit der ganzen Situation finden...es wird schon;-)

„Ostsee“ (Pseudonym)

Der sog. " Mammamodus " ist tatsächlich kontraproduktiv für die Partnersuche , ich gehe mal davon aus , du suchst einen Mann und keinen neuen Pappa , denn einen Pappa haben die Jungs bereits . In einer Beziehung mit dem neuen Partner ist es dann entscheidend , dass du die emotionale Waage zwischen deinen Kindern und dem neuen Partner halten kannst , auf der Handlungsebene besteht sowieso ein Ungleichgewicht . Ansonsten fühlt sich der neue Partner ganz schnell als " fünftes Rad am Wagen " und die neue Beziehung endet über kurz oder lang . .

„Unterfranken“ (Pseudonym)

hm...mit Mamamodus meinte ich einfach die Tatsache, dass ich, wenn ich draußen mit meinen Kids unterwegs bin ich einfach meinen Fokus bei ihnen habe und einen eventuell Flirtwilligen gar nicht bemerken würde;-)....

Naja jedes 2. WE und hin und wieder abends sehen zusätzlich noch wahrscheinlich Telefonieren nach spätestens 3 Monaten wäre ich auch mal neugierig bzw. wäre enttäuscht wenn ich nicht mal ihre Kinder kennenlernen dürfte.

@19Katharina80 - "Mamamodus" naja du musst auch die Aussenwirkung auf potentiell interessierte Männer bedenken ;-).
1) wenn entsprechend beschäftigt aussiehst schreckt das teilweise ab und beschränkt sich dann halt auf sowas wie mit dem Kinderwagen helfen oder Tür aufhalten. Eines meiner letzten Dates hatte eine kleine quirlige Tochter wenn sie die bei unserem ersten Zusammentreffen dabeigehabt hätte wären wir wahrscheinlich nicht ins Gespräch gekommen weil sie viel zu abgelenkt gewesen wäre,
2) natürlich gibt es viele tolle alleinerziehende Singlefrauen aber irgendwie schwirrt unbewusst im Hinterkopf vielfach noch rum dass zu ihren Kindern auch ein Vater (oft halt auch der Partner) gehört das hemmt bissel

„Moers“ (Pseudonym)

Ich greife mal den Urprungspost auf, ohne mir alles andere durchgelesen zu haben.
ICh habe schon des öfteren Damen mit Nachwuchs kennegelernt und finde es auch als Mann befremdlich, wenn einem diese zu schnell vorgestellt werden.
Dass die Kinder ein fester Bestandteil des Lebens der entsprechenden Frau sind, sollte jedem, dessen Synapsen nicht parallel verlaufen, klar sein.
Sie zu schnell vorzustellen hat für mich immer etwas von "ich suche einen Mann, den ich in mein Leben ziehen kann"
Meiner Meinung nach sollte man sich erst Zeit nehmen, sich kennen zu lernen und die Kinder dann mit einbringen. So wie es andere hier auch schon sagten.

ZUdem, meine Damen. Wenn ihr den Mann dann schon um den Finger gewickelt habt, haut der dann auch bestimmt nciht mehr ab. ;-)

„Minden“ (Pseudonym)

Meine Partnerin ist alleinerziehende, voll berufstätige Mutter. Als ich sie kennenlernte wusste ich, das sie 2 Mädchen hat. Wir trafen uns das eine oder andere Mal, nutzten die Zeit, wenn die Mädels bei ihrem Vater waren und telefonierten oft. Wenn man es möchte, geht das schon. Sie war mir die Einschränkungen wert. Weder sie noch ich drängten darauf, die Kinder einzubeziehen. Ich bat mir mind. 3 Monate aus, die sie auch akzeptierte. Hätte sie das nicht gewollt, hätte ich nicht gewollt... Mittlerweile bin ich Teil dieser Familie. Jedes zweite Wochenende unternehmen wir was zu viert, die anderen Wochenenden geniessen wir unsere Zweisamkeit bei mir. Den Vater und seine neue Partnerin kenne ich von den Geburtstagen.
Aber: man muss es wollen, Rücksicht nehmen und bereit sein, den Anderen in sein Leben zu lassen.

Eigentlich lese ich in diesem Thread nur mit und wollte mich gar nicht äußern, weil die Erinnerungen noch relativ frisch und präsent sind. Aber nachdem ich hier Eure Erfahrungen gelesen habe, möchte ich doch von Meiner berichten. Ich habe vor ca.6 Jahren eine Frau kennen und lieben gelernt. Als sie mir nach dem dritten Date gestanden hat, das sie vier Kinder im Teenageralter hat, wurde mir doch etwas mulmig und es hat schon ein paar Tage Zeit gebraucht, bis ich mich der Situation und den Kindern "gestellt" habe. zu meiner Überraschung haben die drei Jungs sehr cool reagiert und mir gezeigt, das sie sich für Ihre Mamma freuen. Hintergrund war, das ihr Ex-Mann Alkoholiker war und sie mehrere Male zusammengeschlagen hat, was die Kinder natürlich hautnah mitbekommen haben. Natürlich hab ich versucht ihr zu zeigen, das ich anders bin. Ich denke, das mir das auch ganz gut gelungen ist und ich wurde schnell in die Familie integriert. Wir haben eine gemeinsame Wohnung für uns alle angeschafft und neu eingerichtet. Wir haben viel als Familie zusammen unternommen. Weil ich wusste, das sie in ihrem "alten Leben" auf sehr viel verzichten musste, habe ich versucht, ihr den ein oder andern Wunsch zu erfüllen, fast so, als wollte ich das wieder gut machen, was ihr Ex angerichtet hat. Wenn ich eher zuhause war habe ich mich eben um den Haushalt und das Essen gekümmert, oder was eben so anlag. So haben wir uns Stück für Stück ein schönes und erfülltes Leben aufgebaut. Ich habe gar nicht erst versucht, den Kindern den Papa vorzuspielen, sondern war mehr der Kumpel, zu dem sie kommen konnten, wenn sie Probleme oder sorgen hatten. Gleichzeitig habe ich meiner Lebensgefährtin gezeigt, das sie einen Mann an ihrer Seite und nicht etwa ein fünftes Kind bei sich hat. Ich kann mit einem gewissen Stolz feststellen, das aus allen Jungs was geworden ist. Das Leben hätte also so schön weitergehen könne. Wenn da nicht das vierte Kind, die Tochter gewesen wäre. Unser Verhältnis war zwar nicht schlecht, aber auch nicht so herzlich, wie mit den Jungs. Mit der Zeit verschlechterte sich unser Verhältnis, weil sie allerhand "Dummheiten" angestellt und meiner Lebensgefährtin sehr viel Kummer damit gemacht hatte. Nachdem sie auch noch die Schule geschmissen und meine Ex auf Unterhaltszahlungen mit der Begründung, ich würde ja schließlich genug verdienen, verklagen wollte, war unser Verhältnis endgültig am Boden.
Da sie zu der Zeit aber schon von zuhause ausgezogen und sich selten bei uns blicken ließ, war das Thema auch bald für mich erledigt und unser Leben schien normal weiterzugehen.
Kurz vor Weihnachten letztes Jahr, als ich meiner Lebensgefährtin dann einen Heiratsantrag machen wollte, machte sie, für mich völlig überraschend Schluss. Natürlich verstand ich die Welt nicht mehr und habe um sie gekämpft. Ein paar Wochen später kamen wir dann nochmal kurz zusammen und ich hatte die Hoffnung, das alles wieder werden würde. Allerdings währte das Glück nur Kurz und sie bat mich aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen.
Was ich damals nicht wusste und erst später erfahren habe. Die Tochter war in der Zwischenzeit nicht untätig gewesen und hatte Lügen über mich verbreitet und meine Ex mit allerhand krimineller Energie (Einzelheiten erspar ich mir an dieser Stelle) davon überzeugt, das ich sie belügen und betrügen würde. Warum sie weder den Jungs noch mir die Wahrheit geglaubt hat, weiß ich bis heute nicht, aber unser Beziehung war damit beendet.
Hoffe der Bericht ist nicht zu langatmig. Wobei das hier wirklich nur die absolute Kurzfassung ist.

„Ostsee“ (Pseudonym)

mark70 , sehr traurige Geschichte !
Bei all deinen Investitionen in die neue Familie konnte sich wohl doch kein festes Vertrauen deiner Partnerin zu dir aufbauen .
mark 70 , was ist für dich eigentlich die Lehre aus dieser Geschichte ?
Würdest Du alles noch mal so machen?

Ich fürchte ja. Ich meine, kein Mensch kann aus seiner Haut. Wenn ich eine Frau wirklich liebe, bedeutet das auch, sich mit ihrer Vergangenheit und ihrer Familie auseinanderzusetzten. Was wäre ich für ein Mann oder Partner, wenn ich beim geringsten Anzeichen von Gegenwind die Segel streichen würde. Ich habe, zumindest meiner Meinung nach, alles versucht, damit sie sich sicher und geborgen bei mir fühlt. Habe auch eher Zweifel an mir als an ihr, was ich falsch gemacht haben könnte, das sie mir offensichtlich nicht genug vertraut hat.

„Ostsee“ (Pseudonym)

Was mich etwas ins Grübeln bringt , ist der Sachverhalt , dass nach dem die Kinder aus dem Haus waren du auf das Abstellgleis verfrachtet wurdest . Mir stellt sich nun die Frage , hat dich diese Frau jemals geliebt oder war die Liebe doch mehr einseitig . Vor der Handlungsebene sollte man die Gefühlsebene kontrollieren , seine Antennen ausfahren und überprüfen , ob man wirklich in Resonanz ist .

„Dillingen an der Donau“ (Pseudonym)

Als ich mich von meinem Ex -Mann und Vater der Kinder trennte, waren sie 5 und 3 Jahre alt.
Nach einer gewissen Zeit - in der ich die Ehe, die darin entstandenen Mechanismen und letztendlich die Trennung verarbeitete, war ich wieder offen für einen neuen Mann.
Glücklicherweise lebte meine Mutter ganz in der Nähe und sie unterstützte mich u.a. auch dabei, mal Zeit für mich und natürlich auch für die Partnersuche zu haben.
Meine Versuche, zunächst hier im Ort einen Partner zu finden, waren nicht so erfolgreich. Abgesehen davon, dass die meisten Männer in einer Partnerschaft/Ehe waren, waren die, die es nicht waren- irgendwie mit der vorherigen noch nicht ganz durch.
Irgendwann bin ich denn auch über den Weg ins Internet gegangen.
Ich hatte einige Dates (einige mehr) und irgendwann hab ich auch meinen Ex-Partner kennengelernt.

In dieser Zeit habe ich mir meist genau überlegt was ich mache.

Die Männer und meine Kinder - aufeinander treffen zu lassen, war schwierig.
Meist war es eh kein Thema, da es nur bei einem Treffen blieb.
Grundsätzlich hatte ich mir aber vorgenommen - und es meist auch so umgesetzt- dass ich mir erst sicher sein wollte, das ich den betreffenden Mann auch wirklich wollte, bevor ich ihn meinen Kindern vorstellen wollte.

Ob sie ihn ablehnen, war eigentlich nicht so meine Befürchtung aber es war schon so, dass ich nicht wollte- dass sie sich an jemanden gewöhnen und ihn mögen und es denn nach kurzer Zeit wieder einen "Verlust" gab.
Denn letztendlich haben die Kinder nicht die Möglichkeit, reflektiert und bewusst.- den Verlust von Vater/Mutter zu verarbeiten - und das schwelt manchmal mehr in ihnen, als einem klar ist.

Als ich meinen damaligen Partner kennenlernte, über das Internet, habe ich diesen eigentlich garnicht als Partner in Erwägung gezogen.
Wir fanden uns zwar sympatisch und hatten ein paar mal telefoniert aber uns verband eher der Umstand, dass wir alleinerziehend waren (seine 3 Mädels - von 17-11 Jahren- lebten bei ihm) und es schwer war jemanden zu finden der das nachempfinden konnte und auch noch einfach nur was unternehmen wollte.
Wir haben uns dann unter dem Aspekt, uns mit Kindern zum schwimmen zu treffen- ganz unverbindlich verabredet.
Ich hab den Kindern gesagt, dass es ein Bekannter wäre und wir halt nur was zusammen unternehmen würden.
Letztendlich hat sich daraus denn doch ziemlich schnell eine Partnerschaft entwickelt - die aber leider nach 3 Jahren auch vorbei war.

Es ging auch nie darum - einen Vaterersatz zu finden oder Versorger- die Kinder haben ihn sehr lieb gehabt - und nachdem ich klar gestellt hatte, dass er nicht ihr Vater ist aber im Zusammenleben durchaus - ihnen auch etwas zu sagen hat- denn wenn ich nicht da bin, hat er nun mal auch ein Stück Verantwortung, war das Thema "der ist nicht mein Vater, der hat mir nichts zu sagen" - schnell vom Tisch.

Heute sind meine beiden 19 und 17 - und sie wissen das ich wieder einen Partner suche.
Trotz des Alters - bin ich dabei aber geblieben- ich bringe evtl. Partner und Kids- erst nach einer Weile zusammen - wenn ich mit ihm Zeit verbracht habe. Und wenn es eben nur um "Kurzweil" geht, ist es sowieso nicht erheblich.

Ich bin mir im klaren, weder Garantie noch wirkliche Sicherheit - zu bekommen- auch nicht nach eine 5 - 10 oder 15 Treffen aber ich weiss das meine Kinder einen Mann an meiner Seite akzetieren - egal wie lang, wenn sie sehen, dass es mir gut geht.

„Unterfranken“ (Pseudonym)

hm....mark70, das ist eine traurige Geschichte. Und ich will gar nicht davon anfangen zu hinterfragen, ob sie dich wirklich geliebt habt, oder nicht. Ich denke, auf die Art, wie sie es eben konnte, hat sie dich sicherlich geliebt....und das mit dem Falschgemacht, oder nicht...wer ist schuld...nunja...so was ist immer wechselseitig....finde ich....
Fakt ist, es sollte nicht Dein Job sein, jemanden vom Grunde an glücklich zu machen, ihm das Geborgene vermitteln oder die Fehler eines anderen auszubügeln...dafür ist jeder selbst verantwortlich und ohne das ist auch eine Beziehung auf Augenhöhe mit zwei selbstbestimmten, autonomen Parntern nicht möglich...die Liebe eines Lebensgefährten kann immer nur ergänzend wirken, fehlt der Grundstock reibt man sich aneinander auf.....und egal, wie die Vergangenheit ausgeschaut hat vom jeweiligen, als Erwachsener ist man für sein Glück selbst verantwortlich( und ja, ich kann das wirklich sagen)...das macht es nicht einfacher, aber nur so kommt man weiter.
Ich denke, Enttäuschungen müssen verarbeitet werden...immer und alle Gefühle, die dazu gehören angenommen und zugelassen werden, aber sich mit der Schuldfrage, das Hirn zu zermatern bringt einen nicht weiter und zermürbt. Mir hilft es dann immer, ganz bei mir zu bleiben....was hat mich dazu gebracht, mich derart für jemanden verantwortlich zu fühlen, mich aufzuopfern und und mich und meine Bedürfnisse derart hintenanzustellen, dass ich ( vielleicht) für das Offensichtliche blind gewesen bin? Warum werte ich mich durch mein Aufopfern und Fürsorgen auf? Warum schau ich sowenig nach mir selbst, wievie bin ich mir selber wert?..ich sage jetzt nicht, dass es bei dir so war, aber so handhabe ich das mit mir selber....

Die Nächstenliebe ist wirklich sehr, sehr wichtig...aber nur wenn sie auf gutem Nährboden wächst...und das ist einfach die Liebe zu sich selbst.

Auch interessant

Headerbild zur Illustration des Themas Partnersuche ab 50

Partnersuche ab 50 – Neustart mit Humor & Herz

Mit 50 fängt das Leben (und die Liebe) erst richtig an! Entdecke, warum die Partnersuche ab 50 oft erfolgreicher ist und wie du mit Online-Dating eine neue Liebe findest.

Jetzt die besten Tipps für die Partnersuche ab 50 entdecken!

Partnersuche bei rubensfan

Warum rubensfan zur Partnersuche?

Die Suche nach der großen Liebe muss nicht kompliziert sein! Bei Rubensfan triffst Du auf Singles, die Deine Kurven lieben und echtes Interesse haben. Starte jetzt Deine Partnersuche in einer wertschätzenden und sicheren Community!

Jetzt kostenlos anmelden und deine Liebe finden!