Wird Autofahren zum Luxus?

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 242 Antworten

„Südwestpfalz“ (Pseudonym)

Wegen des rusens und der Aufheizzeiten ist es etwas aufwendig
, doch wäre ich gespannt wie ich steuerlich eingestuft würde.

„Südthüringen“ (Pseudonym)

gasautos - gab´s auch schon mal - konnte sich nicht durchsetzen - wg. wirtschaftlichkeit, denke ich ---- die zweiduetigkeit war gewünscht, nur um die frager schon im voraus zu befriediegen *g*

„Südwestpfalz“ (Pseudonym)

Bin selbst auf der Suche nach einem derartigem Fahrzeug , natürlich nur zu Hobbyzwecken.

„Korschenbroich“ (Pseudonym)

Ich bin für E85 in allen Autos!

Ne kleine Umrüstung an den Fahrzeugen und schon ist die Verträglichkeit garantiert....

E85 kostet im Moment auch "nur" 99 Cent/Liter!

Der Frankfurter Biowissenschaftler Prof. Eckhard Boles hat die Kritik am E10-Kraftstoff als "absurd und irrational" bezeichnet. Wünschenswert wäre nach Ansicht des Forschers von der Goethe-Universität sogar mehr politischer Rückenwind für die Einführung von E85 - mit 85 statt 10 Prozent Bioethanol-Anteil.

Tankstellen bieten auch E85 an
"Mit nur geringfügiger Umrüstung könnten auch bei uns fast alle Autos mit E85 fahren", sagte Boles am Mittwoch. In Schweden werde E85 bereits stark gefördert und von den Verbrauchern akzeptiert. Bis 2018 wolle das Land von Mineralöl unabhängig sein. In Deutschland bieten Boles zufolge bereits rund 300 Tankstellen das E85-Gemisch an.

Experte: CO2-Ausstoß wird gemindert
Auch für das Tanken des E10-Kraftstoffes gebe es gute Gründe, erklärte der Forscher. Der Biokraftstoff reduziere den Ausstoß von Kohlendioxid (C02), nütze den Bauern, weil es Arbeitsplätze schaffe und schone die Erdölreserven. Da die Pflanzen auf überschüssigen Ackerflächen wachsen, werde die Artenvielfalt nicht bedroht und kein Regenwald gerodet.

"Sensationslüsterne Panikmache"
"Es ist nicht der Biokraftstoff E10, der angeklagt und verdammt werden muss", sagte Boles. Autoindustrie und Politik hätten schlecht informiert und deutsche Medien "sensationslüsterne Panikmache" betrieben.

Firma zur Gewinnung von Biosprit
Dass der Experte gute Gründe hat, sich für E10 stark zu machen, ist allerdings leicht nachzuvollziehen. Boles hat selbst eine Firma zur Gewinnung von Biosprit aus Pflanzenabfällen gegründet. Er selbst tanke seit Jahren Benzin mit mehr als zehn Prozent Bioethanolanteil. Ohne Probleme, betonte er.


http://auto.t-online.de/e10-forscher-verteidigt-kraftstoff-e85-wuenschenswert/id_45720722/index

„Südwestpfalz“ (Pseudonym)

Ethanol ist in Südamerika , vor allem in Brasilien , schon lange ein gebräuchlicher Kraftstoff für Kraftfahrzeuge.
VW ist dort seit langem mit eigenen Werken dabei! ;-)

„Südwestpfalz“ (Pseudonym)

Der zur Zeit angesagte Benzinmangel halte ich für eine taktische Maßnahme der Mineralölkonzerne , damit die Autofahrer gezwungen werden , ihren E10 Sprit zu kaufen , denn der in Winterausführung darf nur noch bis zum 30sten verkauft werden.

„Steigerwald“ (Pseudonym)

Gestern Abend in den 19 Uhr Nachrichten hies es im ZDF, dass das mit dem Benzinmangel mehr oder weniger eine Zeitungsente gewesen ist und das es keinen Benzinmangel gibt. Da es, zumindest bei mir in der Region, auch so gut wie keine Tankstelle gibt die offen E10 verkauft, schliesse ich eine taktische Entscheidung eher aus. Ich denke, dass weniger die Mineralölkonzerne ein Problem mit E10 haben, als die Hersteller des 10% Anteils Biokraftstoff, da dieser nur begrenzt haltbar ist.

„Rodgau“ (Pseudonym)

eine Zeitungsente, nur begrenzte Haltbarkeit.....das wird ja immer besser, was passiert denn wenn Haltbarkeitsdatum überschritten und getankt wird????

komisch, dass eine Zeitungsente von den Mineralölgesellschaften bestätigt wird.

maze, die begrenzte Haltbarkeit bezieht sich, ich glaube auf 6 oder 9 Monate, soweit sind wir mit E10 noch lange nicht.

Der Engpass kommt wegen logistischer Probleme zustande, weil die Umstellung von Winter- auf Sommersprit mit dem Feiertagsfahrverbot für Tank-LKW zusammenfällt.

Meine ganz persönliche Meinung ist allerdings, dass man einen solchen Engpass ganz gezielt nutzt, um mal wieder schnell die Preise hochzutreiben...

„Rodgau“ (Pseudonym)

@ Seeangel
diesem Argument logistisches Problem begegne ich nun tatsächlich mit einem Tank boykott-die Mineralölgesellschaften lassen wirklich kein Argument aus, um Preiserhöhungen zu rechtfertigen, lieber fülle ich ma aus dem Reservekanister den "verderblichen" minderwertigen E 10 Sprit nach, als dass ich an Tanke vor dem Haus "überteuert" das Treiben unterstütze

„Südwestpfalz“ (Pseudonym)

@Seaangel , da gebe dir Recht , die hatten doch vorher schon gewußt daß Ostern kommt , es wäre genug Zeit gewesen um sich auf die Situation einzustellen.

Aktuelle Meldungen bei Google News:
ADAC wirft Mineralölkonzernen Panikmache vor.

Benzin - Engpasse an Ostern : ADAC weist Warnungen als "Panikmache" zurück.

Da sind die Deutschen mal wieder verarscht worden.

„Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“ (Pseudonym)

Am Wochenende waren wieder überall Mega-Staus und Sprit wurde knapp, womit die Frage in der thread-Überschrift mal wieder vom Volk beantwortet wurde: NEIN!

„Südwestpfalz“ (Pseudonym)

Selbst Ramsauer sagte daß alles nur Panikmache war.
Dabei überlege ich mir , ob die Erhöhung auf 10€ pro l ein Test war , um zu schauen wie die Leute reagieren.

Anscheinend gibt es auch bei E10 Unterschiede...habe seit Februar E10 von Aral gefahren und im Schnitt 6,7 Liter auf 100 km verbraucht (was auch zu viel ist), vor Ostern habe ich E10 von Jet getankt und brauche jetzt 7,9 Liter. Also offenbar wieder die Qualitätsunterschiede die wir schon von früher kennen...

„Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“ (Pseudonym)

@ suedbadener: ich frag mich bloß, warum die Deppen jetzt das Geld zurückbekommen sollen, der Preis war klar zu lesen, plus dem Hinweis, nicht zu tanken!

„Breisgau-Hochschwarzwald“ (Pseudonym)

Immer diese Panikmache mit E10 leute schaut euch in Europa um dort wird seit jahrzehnten mit E10 gefahren und Gas oder E85 ist auch keine Lösung da man bei E85 zb ab einer Temperatur von 7+ Grad ca. 60 Prozent mehr verbraucht.
Fakt ist auch das heutige Benzinmotoren NICHT für Gas ausgelegt sind auch wenn die Industrie uns das vorgaukeln will und jeder der Gas fährt von den Kostenersparnis schwärmt ( 40 prozent mehr verbrauch - ab 80 km/h sogar noch viel mehr ) sehr fragwürdige Ersparnis.

Noch was wegen dem CO2 Rababer - alles nur Politik - Denn mehr Bio-Sprit Anteil im Benzin erhöht den CO2 Ausstoss zwischen 81 und 167 Prozent . somit sind Fossile Brennstoffe vorzuziehen.

„Elmshorn“ (Pseudonym)

Fahr mit Gas - dann reden wir weiter! Ich fahre seit 180 Tkm (gleicher Motor) mit einer Gas-Anlage. Der Mehrverbrauch liegt bei knapp 1,5 l pro 100 km gegenüber dem Benzin. Die einzige Problemphase war die Startphase. Die Einstellungen waren wegen der Automatik etwas komplizierter.

„Meschede“ (Pseudonym)

Macht euch doch nichts vor,sparen wird nur der jenige der als einer der ersten auf etwas umsteigt.Egal was sich durchsetzen wird ,egal ob Gas ,Etanol,Wasserstoff,Elektro oder was auch immer,in dem moment wo es fast alle haben ist der staat gezwungen darauf Steuern zu erheben.Es war in der vergangenheit so und wird in zukunft immer so sein.

„Aachen“ (Pseudonym)

Wählt nur alle schön die Grünen, dann werden wir zu Radfahrern und ÖPNV Nutzern umerzogen,, weil dann der grüne Traum von 2,5o € ( 5,00 DM) pro Liter Benzim wahr wird.

Und dann fahren nur noch die Leute Auto, die es sich leisten können, der Rest hat Bus und Bahn zu fahren

„Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“ (Pseudonym)

coole Sache, zwei threads zum gleichen Thema, da kann Niedersaxe seinen Blödsinn zweimal posten!

„Aachen“ (Pseudonym)

@can`t stop

Reine Realität, nicht ohne Grund haben die Betriebsratschefs von Porsche und Mercedes den neuen grünen MP davor gewarnt, die Autobranche zu reglementieren.

„Lilienthal“ (Pseudonym)

Autogas ist eben halt preiswerter.

Mein Freund bezahlt an der Dekra in Mülheim-Ruhr(Speldorf) für einen Liter Autogas nur:

67 Cent

„Weinstadt“ (Pseudonym)

das würde ich nicht so sagen. Nenn uns mal den Verbrauch deines Freundes, denn erst dann kann man eine Vergleichsrechnung anstellen. Hinzu kommen die kosten der Umrüstung und die Tatsache, das viele Autogasfahrzeuge trotzdem Benzin verbrauchen.

Letztendlich lohnt sich Autogas für die wenigsten Modelle. Hier muss scharf nachgerechnet werden ;-)