
da ich nie auf das Auto angewiesen sein wollte, wenn ich mal Brötchen holen möchte habe ich nie ländlich gewohnt. Immer mitten in der City oder max. Stadtrand mit guten öffentlichen Verkehrsanbindungen.
Seit 8 Jahren bin ich nun ohne Auto und habe statt dessen eine dauerkarte für den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg und es klappt hervorragend. Bei uns im Amt wurde ein Verein zur Förderung des öffentlichen Nahverkehrs gegründet und der bezieht für die Mitglieder die Fahrkarten. Das nennt sich Firmenabo und es gibt es dann nochmal zusätzliche 10% Ersparnis zu dem Jahresabo.

„Salzwedel“ (Pseudonym)
@molligfee
Glückwunsch, dann haben deine Eltern ein Modell erwischt wo es preiswerter ist.
@Ekjata
Brötchen hol ich auch zu Fuß, mein Arbeitsweg beträgt 23 km, das is mir dann für's Fahrrad ne Spur zu weit jeden Tag ;-)
Würde ich die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen, bräuchte ich für die Strecke, die mit dem Auto in 20 minuten erledigt sind, über eine Stunde. Durch das Auto hab ich also 1,5 Stunden mehr Zeit am Tag zur Verfügung die ich lieber mit meiner Tochter verbringe als in miefigen Bussen.
Und ein Umzug ist keine Option. Ich reisse die Kurze nicht aus ihrer gewohnten Umgebung und aus der Schule wo sie sich wohl fühlt, nur um Spritkosten zu sparen.

„Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“ (Pseudonym)
Tja Sabine, und das Alles spricht dafür, dass Du bereit bist, den Preis zu zahlen, so wie ich, der 400km am Wochenende zu seiner Freundin fährt. Das ist für mich nicht Luxus sondern notwendig, egal ob mit Auto oder Bahn, fahren und zahlen oder nicht fahren, so einfach ist das.... nein, auch ich habe keinen Geldesel zuhaus, falls die Frage jetzt kommt.

Ich nutze mein Auto wie zuvor - unabhängig von den Spritpreisen. Natürlich freue ich mich auch, wenn ich beim Tanken einen "günstigen" Tag erwische bzw. versuche an günstigen Tagen zu tanken.
Autofahren ist für mich schon seit ein paar Jahren "Luxus". Denn es ist ja nicht nur der Sprit sondern auch die Nebenkosten, wo auch so einiges zusammenkommt. Aber ich möchte auf diesen "Luxus", dass ich hinfahren kann wohin ich will nicht verzichten und würde dann bei evtl. weitersteigenden Kosten lieber auf eine Unternehmung (oder zwei - lächel) verzichten, damit ich meine Unabhängigkeit und Freiheit behalten kann.

Hallo
im Moment greife ich liebend gerne zum Rad um zur Arbeit zum einkaufen oder in die Stadt zu fahren. Es macht mir Spaß und ist Gesund. Zudem tanke ich im Monat grade mal für 20 Euro. Demnächst ziehe ich aber aufs Land. Dann bin ich auf ein Auto angewiesen. Da ich " nur" 3 mal die Woche zur Nachtwache muss, werde ich versuchen meine Besorgungen Einkäufe etc gleich mit auf dem Weg zu erledigen. Ich bin gespannt wie hoch demnächst meine Tankrechnungen im Monat sein werden.

„Delmenhorst“ (Pseudonym)
Fahrradfahren geht bei mir gar net... ich müßte mehr schieben als radeln, da wir ziemlich steil wohnen (über 400 m Höhenlage)
Ich habe zwar nur knapp 10 km bis ins Büro, aber eine solch dermaßen schlechte Bus.- bzw. Bahnverbindung, daß ich 2 Std. vorher los müßte um rechtzeitig bei der Arbeit zu sein.
Wir haben zwar im Ort eine Bäckerei, die auch zu Fuß erreichbar wäre, aber die Brötchen schmecken leider nicht und der nächste Bäcker ist knapp 4 km von unserem Haus entfernt (reines Wohngebiet)
Das ist der Nachteil am ländlichen Wohnen:
Man braucht für alle "Wege" ein Auto... ^^
Der Vorteil des ländlichen Wohnens überwiegt für uns jedoch:
Es ist wunderschön ruhig hier, sehr idyllisch direkt am Wald gelegen mit sehr lieben Nachbarn.
Und bis in die City sind es nur knapp 8 km und Autobahnanbindung ist auch nicht weit.
Ich könnte mir nie vorstellen, direkt in der Stadt zu wohnen.

„Südwestpfalz“ (Pseudonym)
Wohne Auf 450m Höhe aber ziemlich eben , ätschibätsch

„Delmenhorst“ (Pseudonym)
und weiter? soll ich dich jetzt bewundern? soll ich mich jetzt ärgern?
was willst du mir mit deinem beitrag denn sagen??

„Südwestpfalz“ (Pseudonym)
Das ist der selbe Stil wie du ihn in anderen Themen den Tag legst. ;-)

„Delmenhorst“ (Pseudonym)
@suedbadener63, wenn man(n) von Stil schreibt, sollte man(n) Ahnung davon haben.... ;-D

„Korschenbroich“ (Pseudonym)
Ich verstehe nicht warum ich noch nichts von z.B. nem Roller gelesen habe?
Niemand der hier Anwesenden hat nen Roller mit dem er zur Arbeit fährt?
Ich hab 3 Stück in meinem Besitz und in der Stadt+Umgebung wird nur der Roller benutzt. Da komm ich mit nem vollen Tank (8.-€ um die 150KM weit)
Wenn das keine Ersparnis gegenüber nem Auto ist...
Mein Auto wird im Moment nur noch benutzt um damit in die Heimat zu fahren oder wenn mal Großeinkauf oder Möbeltransport ansteht...

„Straubing“ (Pseudonym)
Mich ärgert vor allem, dass man, statt dieses E10 günstiger zu machen, einfach das alte Super dem SuperPlus gleichgesetzt hat und das E10 nun wie das alte Super kostet!
Da krieg ich echt die Motten!!!!!!! :(((

„Korschenbroich“ (Pseudonym)
Warum denn aufregen?
Hier wurde ja schon verlautbart daß man am liebsten zum Tankboykott aufrufen würde, dies aber nicht geht weil man aufs Auto angewiesen ist...
Dann muß man eben mal das Auto stehen lassen bei nem Boykott, egal wie, aber einfach nicht mehr fahren....
Ansonsten regt sich der deutsche Michel doch immer wieder über die Spritpreise auf-ändert aber nichts dran, weil man ja aufs Auto angewiesen sei...
Irgendwie unlogisch :o)

„Bad Hersfeld“ (Pseudonym)
@Kater
Rentiert sich das für dich dann auch noch das Auto zu halten? (Versicherung, KfZ-Steuern, Verschleiß, Inspektionen, Reifen...) ???

„Delmenhorst“ (Pseudonym)
Donnina, geht mir genauso... :-(

„Korschenbroich“ (Pseudonym)
Ja sicherlich!
Da ich ne günstige Versicherung habe, Inspektionen alle selber durchführe und bei den wenigen KM die ich fahre ja auch noch Reifen spare...
Alles in allem günstiger als jedesmal ein Leihauto nehmen zu müssen.

„Bad Hersfeld“ (Pseudonym)
Roller ist denke ich mal für einen Umkreis von +/- 25 km eine gute Alternative und mit Sicherheit eine Überlegung für den einen oder anderen wert.... Für mich kommt es allerdings nicht in Betracht (Kinder)... und beim Literpreis von 1,59 € (heute in Willich bei Krefeld, Esso-Tankestelle, Super, E10 komischerweise lag bei 1,50 €) überlege ich mir mein Fahrzeug ebenfalls auf LPG umzurüsten...

Also den Roller empfinde ich als keine gute Alternative. Mir persönlich zu gefährlich und bei Wind und Wetter auch nicht die beste Idee(trotz Schutzkleidung).

„Korschenbroich“ (Pseudonym)
@ Verena
Ich hab seit 20 Jahren nen Roller und fahre damit.
In den 20 Jahren nur 1x angestupst worden, sonst nie was passiert!
Und ich fahre sehr viel mit dem Roller!

„Hörstel“ (Pseudonym)
Roller fahren ist gut. Vor allem, wenn man einen BMW C1 zu Schrott fährt, wie ich. Ist aber echt ne gute Sache, kostet fast nichts an Versicherung und der Spritverbrauch ist auch ok.

„Hörstel“ (Pseudonym)
Roller fahren ist gut. Vor allem, wenn man einen BMW C1 zu Schrott fährt, wie ich. Ist aber echt ne gute Sache, kostet fast nichts an Versicherung und der Spritverbrauch ist auch ok.

„Melle“ (Pseudonym)
Es ist ganz klar LUXUS!
Ich kann mich nun auch endlich dem erlauchten Kreise der mobilisierten Bevolkerung anschliessen. Habe mir grade, 8 Jahre nachm Führerschein, mein erstes eigenes Auto anschaffen können - verdammt lange für gespaart *vor Stolz fast platz* Ich habe es mir mehr als 4 Mal überlegt, hin und her überlegt und auf Grund des wirklich guten Gebrauchtwagen Angebots (4 Jahre altes Fahrzeug, 1 Hand, 81 t km, Benziner, Euro 4 alles grüm etc.für unter 4000€) dafür entschieden. Und was auch für dieses Auto spricht der sparsame Verbrauch. Es ist ein kostengünsitges Fahrzeug aber der finanzielle Mehraufwand ist nicht unerheblich- insbesondere eben die Spritkosten, welche den absolut größten Teil einnimmt, denn die sind nur spekulativ zu kalkulieren. Ich befinde mich im Abschluss meines Examens und die berufliche Perspektive ist noch nicht manifestiert. Aber ohne Auto kein Job und ohne Job nix mit Auto- ebenso wie man kaum Arbeit ohne Wohnung bekommt und umgekehrt. In meinem (wie in zig anderen) Beruf(en) gehört mitlerweile Mobilität zur Vorraussetzung. Abgesehn von der gewonnen Freiheit und dem Spass am Fahren. Doch dieser vergeht bei den Preisen- mal eben zu Familie und Freunden heizen muss zweimal überlegt werden und einfach nur aus purer Freude wohin düsen ist einfach nicht drin.
Auch ich bin absolut dafür, als Endverbraucher können wir uns das nicht gefallen lassen! Doch wie es so mit den Monopolisten ist - man ist eben auch darauf angewiesen und somit können die Konzerne und der Staat Preise verlangen wies ihnen passt- nicht zu vergessen unter dem Deckmantel der Ökologie begründete Farce^^ Beukott? Juckt doch keinen- Angebot und Nachfrage regelt das von allein.
Doch wenn ich beispielsweise meine Großeltern sehe, wie sie in ländlicher Gegend existenziell auf das Auto angewiesen sind (weite Strecken zu Fuß oder hohe Stufen in Bus und Bahn sind mit über 70 Jahren kaum überwindbar) Und es ist einfach ein Stück Lebensqualität und auch Sicherheit unabhängig zu sein, ins Auto steigen zu können und zum Arzt etc. fahren zu können. Ihr Fahrzeug ist 17 Jahre alt und mein Opa hat befürchtungen bald notwenidige Reparaturen nicht bezahlen zu können. Die Preise (auch für Medikamente und Behandlungen) und Rente sind kaum vereinbar. Sie haben genug im Leben geleistet (die letzten Zeitzeugen des Krieges und des Wiederaufbaus für UNS ALLE) und meines erachtens ein Anrecht darauf. Dafür werde ich sorgen...*seuftz* Doch wo soll das alles noch hinführen?! Ich mache mir Sorgen, wenn ich an übermorgen und an das was noch kommt denke.

„Delmenhorst“ (Pseudonym)
Zoè, es ist wie Du schreibst:
Wenn man sehr ländlich wohnt, geht ohne Auto leider gar nix. Meine Schwester die seit kurzem nur noch im Rahmen von 400,- € arbeitet, hat das 2. Auto abgeschafft, es wird nur noch 1 Auto genutzt.
Das können wir erst so handhaben, wenn wir in Rente sind... ^^

„Vreden“ (Pseudonym)
Hallo
Ich gestehe ich fahr gerne Auto, hab auch meistens zuviele und die Steigenden spritpreise merke ich auch etwas deswegen, ist mein "Wintersportwagen" vor ein paar Wochen verkauft wurden, und das ensprechende Gegestück für im Sommern auch, bei 15l Super / 100 Km macht tanken keine Spaß mehr, aber was noch mehr auffällt sind wartungskosten etc...
Werkstatt, anschaffung, unterhalt usw sind finde ich in relation zum Sprit bei "normalfahrern" wesendlich teuerer, wenn man mal die spirtkosten pro Km rechnet im vergleich zu verschleiß+ wertverlust, ist der Sprit noch immer das geringere übel.
Ich bin zum glück in der Lage das ich alles am Auto selber repariert bekomme ( ich bin Informaitker kein Automechaniker) und mir immer nur Autos kaufe die ich aus der Portokasse Bezahlen kann, Vollkasko kann ich mir Sparen, und bei Alten Autos sind die ersatzteile im Gegensatz zu neuen Autos fast geschenkt, und unzuverlässiger sind sie im durchschnitt auch nicht. Ich hab mal ausgerechtnet das Der Sprit nur bei meinem Hauptauto ( fährt ca 30000km im Jahr) der Teuerste Punkt ist,
und bei den Andern ist es immer das Runterum, trotz recht günsitigen Anschaffungspreis und günstigen Reparaturen.
Und mit E10 ist bei Autos >20 Jahre egal, die fressen fasst alles ohne Beschädigung :-).
mfg