Welche Politiker sind für Euch schwarze Schafe?

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 139 Antworten

„Leer“ (Pseudonym)

Wer weiß, ob Hr. Steinbrück nicht vielleicht gleiche oder sehr ähnliche Vorträge halten hat? Oder hat er sie selbst vorbereitet? Oder vielleicht hat der das Verfassen einer vertrauensvollen Person überlassen? Dann hatte er sicher Zeit.

„Jülich“ (Pseudonym)

Der Haarschnitt

Eines Tages kam ein Florist zu einem Frisör, um sich seine Haare schneiden
zu lassen.
Nach dem Haarschnitt wollte er bezahlen, doch der Frisör sagte:
"Ich kann kein Geld annehmen. Ich mache diese Woche Bürgerservice".

Der Florist war angenehm überrascht und ging aus dem Geschäft.
Als der Frisör am nächsten Morgen das Geschäft öffnen wollte, fand er einen
Strauß Rosen vor der Tür.
Darin steckte eine Karte mit den Worten: "Herzlichen Dank".

Etwas später betrat ein Bäcker den Laden und ließ sich seine Haare
schneiden.
Als er bezahlen wollte antwortete der Frisör wieder:
"Ich kann kein Geld annehmen. Ich mache diese Woche Bürgerservice".
Auch der Bäcker verließ zufrieden das Geschäft.

Und als der Frisör am nächsten Morgen aufsperren wollte, fand er einen Sack
voll Gebäck vor der Türe mit einer Karte des Dankes darin.

Kurz nach Ladenöffnung betrat ein Politiker das Geschäft.
Als auch er nach dem Haarschnitt nach der Rechnung fragte, sagte der Frisör
wieder:
"Ich kann kein Geld annehmen. Ich mache diese Woche Bürgerservice".
Der Politiker war erfreut darüber und verließ das Geschäft.

Als der Frisör am nächsten Morgen zu seinem Geschäft kam, standen 20
Abgeordnete vor der Türe und warteten auf einen Gratishaarschnitt.

Und das, meine Lieben, zeigt euch den Unterschied zwischen der normalen
Bevölkerung eines Landes und seinen Politikern.

„Nordthüringen“ (Pseudonym)

Zum Glück gibt es i.d.R. bei Politikern nicht soviel zu schneiden.
Etwas Felgenspray um die Glatze zu polieren, fertig.
Aber die Geschichte hat leider einen zu wahren Kern.

„Leer“ (Pseudonym)

Ich glaube es herrschen viele viele Gerüchte über Politiker, die mit der Realität nur ansatzweise zu tun haben. Oder warum sind die Menschen nicht alle politisch aktiv, die kritisieren?

*Wenn man ohne Grips und Arbeit unmengen Geld verdienen kann, da müßten dann doch alle Schlange stehen!*

„Nordthüringen“ (Pseudonym)

Vielleicht sind die Menschen nur deswegen nicht politisch aktiv, weil sie auf kommunaler Ebene keine Lust haben einen möglichen "Parteifreund" auf Landes-/Bundesebene uneingeschränkt unterstützen zu müssen hinter welchem sie eh nicht stehen.

Vielleicht sind die Menschen deswegen nicht politisch aktiv weil es heutzutage zwischen den großen Parteien sowieso keine Unterschiede mehr im Parteibuch gibt?

Vielleicht sind die Menschen deswegen nicht daran interessiert politisch aktiv zu werden, weil sie gerne Fakten ansprechen, Themen direkt ausdiskutieren und keine Lust haben das typisch politische Verhaltensmuster an den Tag zu legen, daß man Fragen gezielt ausweicht, oder eine dermaßen große allgemein gehaltene Phrasendrescherei an den Tag legt um selbst nicht im Detail angreifbar zu sein.

Vielleicht sind Menschen nicht politisch aktiv weil ihnen doch ihr Geschwätz von gestern wichtig ist um ihr Gesicht nicht zu verlieren.

Im übrigen ist der Satz das man unmengen Geld in der Politik verdienen kann unwahr.
Nehmen wir z.B einen Bürgermeister, so entwickelt sich das Gehalt zuerst gemäß der Größe der Stadt, und danach der Anzahl der Wiederwahl.
Somit sollte die Besoldung eines Bürgermeisters einer Stadt von 500k Einwohnern bei knapp 10k€ Brutto/Monat liegen.
Ein Bundestagsabgeordneter liegt, wenn ich mich nicht irre, bei einem monatlichen Grundbruttolohn von 13K€.
Nimmt man diese Verdienstmöglichkeiten, und setzt sie ins Verhältnis wie wahrscheinlich es ist ein Bürgermeister einer 500k Stadt zu werden, wenn man weiß das es in ganz Deutschland nur 4 Städte gibt mit +1 Millionen Einwohner, ist die Wahrscheinlichkeit bedeutend höher ein solches Gehalt in der freien Marktwirtschaft (wo die Gehälter eh höher sind als in der Politik) zu erreichen.
Somit kann Geld nur der letzte Grund sein in die Politik zu wechseln.

Mir persönlich fehlt einfach das Mappus Gen um in die Politik zu wechseln.
Vielleicht fehlt mir aber auch ein Jurastudium. Das scheint seit geraumer Zeit bereits für die politische Karriere zu reichen.
Was mir aber garantiert fehlt ist die Nähe zu einem aktuellen/oder ehemaligen Goldman Sachs Mann.

P.S.: Ehrlich gesagt sind die Baustellen welche die Politik hinterlässt dermaßen groß das man eher eine eigene Partei gründen müßte als in einer bestehenden aktiv zu werden.
Deswegen konnten doch solche Nulpen wie die Piraten sich kurzfristig bemerkbar machen.
Früher, als es noch wirkliche Volksparteien gab wäre dies nahezu unmöglich gewesen.
Wie stark der Frust in der Bevölkerung ist kann man doch immer wieder an der Wahlbeteiligung ablesen.

„Leer“ (Pseudonym)

Ich wollte mal einfach nur einer Partei beitreten und informierte mich. Eine sah ich an und die Mitglieder waren begeistert: "Endlich junges Blut, was wir in den Gemeinderat schicken können." Nur mußte die aktive Gemeinderätin so viel tun, daß sie niemals Abends vor 10:00 Uhr zu Hause war. So entschied ich mich dafür nicht mehr darüber zu schimpfen, daß Politiker faul sind und dafür selber lieber faul zu sein und nicht in der Politik mitzumischen.

„Varel“ (Pseudonym)

@Okolyten

Ich kenne mehrere Mandatsträger aus verschiedenen Parteien, die auch noch für ihre Familien und Hobbys Zeit haben und sogar noch einen Vollzeitjob nachgehen. Ganz so, wie du es hier beschreibst, ist es nicht, es sei denn, daß man sich für so wichtig hält und auf in mehreren Kommunalen Parlamentsebenen und Parteifunktionen unterwegs ist.

„Jülich“ (Pseudonym)

Meiner Ansicht haben wir in der politischen Klasse eine Negativauslese.
Diejenigen Menschen die vom Charakter,Integrität, den Moralvorstellungen am ehesten
für die Politik geeignet wären können nicht anders als sich
von dem Geschäft angeekelt abzuwenden.
Wer glaubt denn wirklich noch das Politik auf höherer Ebene nicht nur
die Interessen von Banken und Konzernen vertritt.
Es müssen Gegebenheiten geschaffen werden das die Menschen
die sich bisher angeekelt abgewendet haben, Lust bekommen
was zu ändern und auch wirklich was ändern können.
Und natürlich mehr direkte Demokratie und eine Reform
des Wahlrecht sodass die politische Klasse dann anfangen muß
wirklich das Volk zu vertreten und nicht nur einen verschwindend
geringen Anteil davon.

„Leer“ (Pseudonym)

@ Niedersaxe: Das mag wohl an der Partei liegen. Mir wurde auch schon berichtet, daß die Repräsentaten der Parteien die Du favorisierst nicht so viel arbeiten.

„Varel“ (Pseudonym)

@okolyten

Sorry, die Situation, die ich beschrieben habe, betrifft auch auch deine Favoriten.

Anscheinend hast du deinen Nick zu Recht gewählt, denn wenn du dein Hirn an der dafür vorgesehenen Stelle hättest, käme da vielleicht mehr heraus als deine Schmalspurdenke.

„Leer“ (Pseudonym)

Nur gut, daß Du weißt welcher Partei ich beiwohnte.

Ich ahne, daß Du schon länger hier bist. Wahrscheinlich sind die Damen hier erschreckt, wenn sie lesen, wie Du mit ihresgleichen umgehst. Kein Wunder, daß Du niemanden findest.

„Varel“ (Pseudonym)

@Okolythen

Bei deinen Aussagen hier, ist das schon nach zu voll ziehen, daß du kein Anhänger der bürgerlichen bist, also ist Auswahl nicht mehr so groß.

Das andere Thema diskutiere ich mit dir nicht, das ist mir zu albern.

„Jena“ (Pseudonym)

Definitiv Peer Steinbrück. Kassiert Zighunderttausende in der Privatwirtschaft und vernachlässigt seinen eigentlichen Job im Bundesparlament, wird auch noch zum Kanzlerkandidaten der SPD gekürt und schnoddert in derbster Gossensprache herum - ein unflätiger Maulaffe!
Dieser Mann gehört einfach nicht an die Spitze einer politischen Körperschaft und schon gar nicht an die Spitze der Regierung eines Landes. Wir brauchen einen selbstloseren Kanzler als ausgerechnet Peer Steinbrück. Die Rent-A-Peer-Reklame fand ich absolut treffend.