Frau am Steuer

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 26 Antworten

„Wedemark“ (Pseudonym)

Ich liebe meine Chauffeuse.😍

Da kann ich daneben pennen oder am Handy daddeln.

Frauen ans Steuer! Voll dafür.

Sie wird aber sicher gleich motzen - ich gehe vorsichtshalber in Deckung. 😂

Der Artikel hat in erster Linie seinen Fokus auf das Fahrverhalten der Franzosen.
Und sind "wir" mal ehrlich, so wie in Frankreich, bzw. auch grade dort in der Hauptstadt gefahren wird, grenzt es für mich persönlich eh, an ein Wunder, dass es nicht noch mehr Verkehrsopfer gibt.
Verkehrsregeln werden dort nämlich generell eher für "überbewertet" gehalten. ⚠️🙃

.... 93 Prozent der alkoholisierten, in einen Unfall verwickelten Autofahrer sind Männer....

Bei der Aussage im Artikel muss ich daran denken, dass während des Lockdown zu Coronahochzeiten, die Franzosen mitunter am liebsten Wein gehamstert hatten,... was jetzt nicht zwangsläufig auf die Aussage Rückschlüsse ziehen lassen würde, aber ausschließen würde ich dieses Kriterium dabei nicht gänzlich. 😉😉

Zum Fahrverhalten unter den Geschlechtern gibt es bestimmt das ein oder andere bei welchem sich diese unterscheiden.
Pauschal gesagt aber, würde ich trotzdem mal behaupten, dass das Problem hinter dem Steuer sitzt, nicht zwingend dem Geschlecht zugeordnet werden müsste. 🤫

rk76de ✔️

"Es sind vom Anteil her zwar mehr Männer die betrunken fahren, der Promillewert ist bei den erwischten Frauen aber deutlichst höher."

Soll das bei 93% Männeranteil an den in einen Unfall verwickelten alkoholisierten Autofahrerinnen ein Argument sein, daß es bei den Männern doch nicht so schlimm ist?
Hast Du für diese Behauptung einen Beleg?

In Deutschland lag der Anteil weiblicher Autofahrerinnen an den alkoholbedingten Unfällen 2021 bei knapp 12%.
So sehr unterscheiden sich D und F da also nicht.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/Publikationen/Downloads-Verkehrsunfaelle/unfaelle-alkohol-5462404217004-1_2021449.pdf?blob=publicationFile

@Ein68er, eventuell hängt der höhere Promillewert bei den Frauen mit der geringeren Blutmenge zusammen. Zwei Gläser Wein oder Bier machen bei Frauen wesentlich mehr aus als bei Männern. Die französische Tischkultur wird da auch eine Rolle spielen. Das Glas Wein zum Essen ist eigentlich obligat. 🤷🏼‍♀️

Naja Frauen mögen tatsächlich tendenziell nicht so risikobereit am Steuer sein wie Männer. Aber die im Artikel aus dem Eingangsposting erwähnten Zahlen täuschen glaube ich - man müsste die Unfallzahlen auf die jeweils gefahrenen Kilometer getrennt nach Geschlecht oder so umrechnen. Beruflich sind sehr viel mehr Männer auf den Straßen unterwegs, viele Berufe wie LKW-Fahrer, Paketzusteller, Essenslieferant sind männlich dominiert. Auch bei Dienstwagen und Car-Sharing sind eher Männer vertreten. Wenn Frauen auch aufgeholt haben, es haben immer noch mehr Männer ein Privatauto und privat Vielfahrer sind auch oft eher Männer meinem Eindruck nach.

@Artikel der Marke Mann 👨

Daß Männer insgesamt mehr Kilometer am Steuer eines KfZ zurücklegen, will ich nicht abstreiten. Eine genauere Aufschlüsselung der Unfälle in Relation zu der gefahrenen Strecke wäre sicherlich eine aufschlussreichere Statistik.
Allerdings sind die prozentualen Unterschiede so extrem, daß dies bestimmt nicht allein damit zu erklären ist.
Frauen fahren anders als Männer. Weniger riskant, viel weniger unter Einfluß fahrtauglichkeitsreduzierender Substanzen, umsichtiger etc...

Braucht es eine Diskussion wie diese aus den 60igern.. ja Frauen dürfen Auto fahren u dort hin wo sie wollen, ohne einen mann zu fragen.. und frauen fahren anders und sicher weniger schwere unfälle. In der DDR waren früher als im Westen Frauen für Busses Bahn LKW notwendig und geschätzt. Hauptsache der die das Fahrer fährt sicher und gut .. alles andere ist doch egal. Seien wir froh solange Menschen noch selbst autonom fahren dürfen ohne ki oder gesteuert. Klischees früherer vergangenen Jahrzehnte.

....ich bin ne zeitlang LKW 🚚🚛gefahren (damals gab es noch keine "Truckerbabies" sondern nur Queens 👑 of the Road)😉 und später Bus 🚌🚍 und der damalige Chef hat gesagt, dass er gern viel mehr Frauen einstellen würde, wenn er welche finden könnte - seiner Erfahrung nach gab es weniger schwere Unfälle - eher Bagatellen durch deren defensivere Fahrweise und auch wesentlich weniger Beschwerden von Fahrgästen......🤭

....und ehrlich gesagt war ich ziemlich schockiert als ich im Bus (wir teilten und immer zu zweit ein Fahrzeug) von einem Kollegen jede Menge kleiner Jägermeisterfläschen (leere) fand......wir hatten vertraglich die 0 Promille Klausel! ....also Saufen als Profi geht gar nicht, aber auch Lkwfahrerkollegen waren da weniger abstinent - sowas ist einfach unverantwortlich!!



@Magic Barista - es heißt Chauffeurin 😉 (eine Chauffeuse wäre eine Heizerin, die Kohlen in einer Dampflok schaufelt) 🚂

Kuck, ein Typ gibt auf wenn es um all die höheren Werte geht, Werte wie Demokratie, Selbstbestimmung, dein Kind abzutreiben wenn es dir nicht passt (das Kind mein ich).. einem Typen, der sich hauptsächlich im Kopf befindet ( meist nicht in seinem eigenen.. leider ) darf man nich das Schicksal der Menschheit anvertrauen.. alle Helden denken nicht an sich..

Mütter aber, die scheissen auf die gesamte Menschheit und all ihre großen Ideale wenn es um das Leben der Kinder geht.. hab ich gehört.. zumindest bei denen die noch Kinder haben wollen, ist das wohl so.. Hormongedönse 🤷‍♀️

.. und das wird uns allen das Überleben sichern. Das ist der Ripley Effekt 💁‍♀️ die taffe Frau überlebt.

🙇‍♀️ entschuldigt bitte, ich weiß, Ripley ist keine Mutti.. ich hoffe aber ihr könndas trotzdem lesen 😅 und ich weiß, dass ich mir grad widersprochen habe.. & sorry dass ich den Thread grade gekapert habe

„Rostock“ (Pseudonym)

Ich mag Frauen am Steuer.... lasse mich gerne von A nach B fahren und wieder abholen.... :-)

„Regensburg“ (Pseudonym)

Bin ich froh als Seniorin mit 55 noch den Führerschein gemacht zu haben, jetzt wäre ich hilflos ohne Auto.....20 Jahre unfallfrei🤪

Ich fände es schön, wenn beim TÜV so ein Fahrsimulator stünde, mit dem man unabhängig vom Alter und Geschlecht einfach mal 15 Minuten bisl Testfahren könnte und 5 Minuten neue Verkehrszeichen u Regeln geübt würden usw... ich denke, jedem wäre so eine Auffrischung alle 2 Jahre ohne Kosten und Prüfung hilfreich für mehr Kenntnisse/Sicherheit.. aber ein Sicherheitstraining mit Aquaplaning, Nebel, Nachtfahrt, Notbremse, ausweichen, einparken... wäre auch sinnvoll alle 10-15 Jahre. Die Versicherung könnte ja einen Rabatt geben, wenn man das gemacht hat 😉

@ Web-feeling: Ich bin prinzipiell bei Dir, wäre auch für einen Rabatt oder eine Kostenerstattung durch die PKW-Versicherungen, denn die profitieren enorm dadurch. Selbst die Reparaturkosten nach einem harmlosen Parkrempler sind mittlerweile enorm hoch.
Und für die Probanden ist es einfacher, ein "Du solltest nicht mehr Auto fahren" von einem Fahrlehrer oder TÜV-Mitarbeiter zu akzeptieren als von einem Familienangehörigen.

@Herzensucher - Selbsterkenntnis reicht, und dann ein freundlicher Hinweis evtl. Defizite zu vermeiden oder ggf, das hör und Sehvermögen optimieren

Individueller Verkehr ist wg mobilitätseinschränkungen immer wichtiger... da es Lebensqualität und Teilnahme an der Gesellschaft bedeutet... nicht nur einkaufen, Arzttermine, Krankenhaus, Apotheke, Post, ... , auch Freizeit, Freunde usw. wird mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwerer bis unmöglich.

Allg. fahren Frauen wohl vorsichtiger. Seltsam es gibt im Motorsport keinen weiblichen Weltmeister (F1,..)... kommt sicher bald.

@Web-feeling, das Fehlen der weiblichen Weltmeisterschaft hängt eventuell auch mit den Fördermöglichkeiten zusammen. Wenn du bedenkst, wie teuer dieser Sport ist, weißt du, dass viel von Sponsoren abhängt. Und weibliche Sportler bekommen weniger Gelder als männliche, weil mit dem Publikumsinteresse argumentiert wird. (Im übrigen werden m. E. ALLE Frauenthemen auch in der Forschung unterfinanziert oder werden abgelehnt)