
„Gevelsberg“ (Pseudonym)
Glaub mal , Rudi, so einfach ist das für die„Betroffenen“ (beide Halbgeschwisterteile) nicht, und wenn behinderte Kinder entstehen aus „Unwissenheit“, ließe es sich anhand der Datenbanken nachvollziehen. Sind sie erst einmal verliebt, werden sie urplötzlich aus einem Gefühl gerissen , weil es sich um eine „verbotene Liebe“ handelt egal , ob mit oder ohne Kinder...Gefühle sind schwer zu kontrollieren...nichts Neues. Du hast Recht : Eltern sollten ein ganzes Leben mit dieser Thematik vernünftig umgehen. Und noch etwas, wenn ein Partner für immer geht, kann man eventuell „Abschied“ nehmen , WANN auch immer man es vermag. „Unwissenheit“ und der weitere Bestand der Halbgeschwister lassen solch ein °Abschied nehmen°/ °Abschluss finden° vermutlich schwer zu. - Meinung bleibt subjektiv.

„Kürten“ (Pseudonym)
Gewissenhafte Eltern, ja, ja...*fg

„Gevelsberg“ (Pseudonym)
...um eines klar zu stellen, mein Kind ist nicht aus einer Halbgeschwisterkonstellation erwachsen...und das *fg, beziehe ich mal nicht auf meinen zuvor geschriebenen Text...ich meinte auch die Eltern, der Halbgeschwister,.. weiß nicht, ob das deutlich genug ausgedrückt wurde von mir.

„Kürten“ (Pseudonym)
Nein so schnell bin ich nicht... es war auf "rudis.. gewissenhafte Eltern" bezogen

„Gevelsberg“ (Pseudonym)
freundlich grins

Gewissenhaft Energieengel...... weisst Du, es hat ein Paar Kinderwunsch, und geht diesen manchmal schweren Weg. Wenn es dann Erfolg hat, möchte man doch dieses familienglück auch halten, oder?
Was passiert, wenn nach 15 jahren Familienglück die Tocher z.b., Dokumente findet, die genau das beschreiben.
Nein, sowas würde ich niemals! zulassen, und gewissenhaft.... alles vernichten. Ja, kannst Du anders sehen, lächel, eben Mann/FRau Gedanken :-)

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen, alles mögliche zu tun, das eben das kind niemals erfährt, das es eben nicht 100% normal gezeugt wurde, dafür würde ich absolut alle register ziehen.
Die Eltern müssen schon damit klar kommen, es nicht geschafft zu haben, auf normalen wege eine famillie zu bekommen, sie müssen diese ganzen Wege bishin zu Erfolg verdrängen, was sicherlich nicht immer leicht wird, aber ich würde es niemals wollen, das dem Kind die KIndheit die sie gehabt hat, kaputt gemacht wird, weil der Egotripp sagt, Du hast das recht dazu.

„Kürten“ (Pseudonym)
Rudi, was passiert? Es kommt die Wahrheit ans Licht! Und es wird weh tun. Aber nicht, weil es das Kind eines anderen Erzeugers ist, sondern weil es von den Menschen, die es liebt und denen es vertraut hat belogen wurde! Das verstehe sogar ich, die das leibliche Kind ihrer Eltern ist.

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen, alles mögliche zu tun, das eben das kind niemals erfährt, das es eben nicht 100% normal gezeugt wurde, dafür würde ich absolut alle register ziehen.
Rudi, du warst doch selbst mal Kind. Schon alles vergessen? Kinder ahnen intuitiv. Mag sein, dass sie erst mal nicht wissen, warum und woher diese "Ahnung" her rührt. Aber das kann einen echt umtreiben. Und hartnäckige Kinder fangen an zu bohren. Du als Vater magst dann so naiv sein, zu glauben, deinem Kind erfolgreich die Tatsachen verheimlicht zu haben. Dein Kind wird sich aber einfach nur von dir für dumm verkauft fühlen. Auch keine so dolle Basis, oder?

Energieengel, wieso belogen? Hast Du deinen Eltern diese Frage schon gestellt? ich glaube nicht, ich auch nicht. hattest Du jetzt ein anderes leben? nein. ich auch nicht. Wissen wir hier alle, ob wir wirklich alle unter den normalen Umständen getzeugt und geboren wurden? Können wir das?
Nein.
Belogen wirst Du erst, wenn Du eine Frage stellst, und dann eine Lüge bekommst. Das habe ich auch nicht so formuliert. In keinster Weise. Aber ich würde alles dafür tun, das eben genau diese Frage niemals nur ansatzweise aufkommt. Das ist was ganz anderes, als das was jetzt angestossen wird.
Ob man irgendwan merkt, ich bin anders, hmm, das ist was anderes Apfel, dann wirst DU die Frage stellen, und dann wirst Du auch eine Antwort bekommen.
Aber von Natur aus, dem Kind mit dieser Situation vor den Kopf stossen, warum solte ich das, Familie kaputt machen? Sicher nicht.

Ich finde auch, dass das Recht des Kindes über das Recht der Eltern und des Samenspenders zu stellen ist. Jeder Mensch hat das Recht, über seine Abstammung Bescheid zu wissen.
Rudi, du schrebst: "Wichtig ist das die Eltern mit diesen Dingen vernünftig und bedacht umgehen, und zwar das ganze leben lang." Mir scheint, du vergisst darüber, dass es sich dabei um Menschen handelt, die eben nicht vernüftig und mit Bedacht damit umgehen können, dass sie kinderlos bleiben. Ihr Egoismus ist so groß, dass sie den von dir als schwer beschriebenen Weg gehen, um auf Biegen und Brechen ein Kind zu bekommen. Es gab immer schon Menschen, die kinderlos blieben, heute ist es möglich, dass sich jeder seine Wünsche erfüllt - schau mich an, wie du willst, ich finde das nicht gut.
Dann lese ich von dir: "Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen, alles mögliche zu tun, das eben das kind niemals erfährt, das es eben nicht 100% normal gezeugt wurde, dafür würde ich absolut alle register ziehen." Warum - warum findest du es gut, dann auch noch zu lügen? Das Wunschkind, das angeblich so geliebt wird belügen und nach deiner Version die Wege zu verdrängen, die dazu geführt haben? Ein solches Verhalten hätte in meinen Augen nichts mehr damit zu tun, ein Kind zu lieben...nein, für mich sind das Handlungen aus purem Egoismus.
Und die Sache mit den Halbgeschwistern, die Jo Black...üb(er:) anführt ist auch nicht außer Acht zu lassen. Unter Geschwistern herrscht eine nicht beschreibbare Anziehungskraft, die in einem solchen Fall dann verwechselt wird und es kommt dazu, dass beide sich vermeintlich verlieben. Sowas muss nicht sein...und genau da sind Eltern gefragt, Ehrlichkeit an den Tag zu legen, und zwar von Anfang an...das wäre dann vernünftig und mit Bedacht, wenn man schon den eigenen Egoismus derart pflegen muss...

„Kürten“ (Pseudonym)
Natürlich habe ich diese Frage gestellt! Und meine Kinder haben diese Frage auch gestellt! Ich finde das völlig normal!! Und das ist mein Ernst! Kinder Fragen doch wie war das als... wann wo warum! Und wer nicht fragt...

Stimmt @Energieengel...meine Tochter hat mich auch mal gefragt, ob ich ihren Vater geliebt habe und wo sie entstanden ist...ich kann solche Fragen ehrlich beantworten.
Ich z. B. weiß, wer meine Mama war, wie sie hieß, wo sie herkam usw...aber ich konnte sie nicht kennenlernen, weil ich noch sehr klein war als sie starb. Es fehlt mir noch heute, dass ich so wenig über sie weiß, dass mein Vater nicht oder kaum über sie gesprochen hat, sie nie vermisst hat und ich sie auch nicht vermissen durfte. Wie muss es erst sein, wenn man so gar nicht weiß, wo man herkommt...

„Kürten“ (Pseudonym)
Rudi, ich verstehe deine Intention und ich unterstelle dir eine gute! Ich habe eine beste Freundin die einen unerfüllten Kinderwunsch hat... Ich kann mich da sehr gut einfühlen. Und es folgt ausnahmsweise kein ABER:-)

dann hast Du aber das ganze Thema nicht so mitverfolgt, Seaangel.
Zum einen, Kinderlose Paare sollten die Möglichkeit bekommen, wenn es denn nur so geht. Warum auch nicht, was spricht dagegen? Unter ärztlicher Aufsicht nachhelfen, wo ist denn da moralisch was zu bemeckern. Ok, die Religiösen Gemeinschaften vielelicht.
In Deinen Argumenten, würdest Du dann den Weg gehen, Frau sucht sich einen Liebhaber, gaukelt Verhütung vor, wird schwanger, und sagt Ihrem mann ist von dir. Das wäre jetzt wohl Dein Weg.
Hast Du Kontakt zu Paaren, die Kinderlos sind, und es auf normalen Weg wohl nicht hinbekommen? Wie hilfst Du denen? Mit reden? Phantasieversprechungen von Adoption? Letztes birgt selbige Sache, Kind will realen Vater/Mutter finden.
Ich bleib dabei, das ist meine Ansicht, Kinderlosen paaren, die so gerne Kind haben möchten, soll die Möglichkeit gegeben werden, durch Samenspenden das zum Erfolg begleitet durch die Ärzte.
Danach alles vernichten was zufällig darauf hinweist.
Das paar hat Kinderwunsch, und ich weiss nicht ob hier jemand ist, der gerne Kinder haben würde, aber es technisch nicht geht, ist eine schei... Situation.
So wird geholfen, und man kann eine Familie haben, die in nichts anderen hinter her steht.
Bin ich Egoist, ja, auf alle Fälle. Dazu stehe ich auch.

„Landau in der Pfalz“ (Pseudonym)
Es ist gar nicht so selten, das so etwas rauskommt bei medizinischen Angelegenheit. Blutgruppen die plötzlich nicht passen etc.
Da kann es dann schon zu der Enttäuschung auf Grund der Lebenslüge kommen.

„Kürten“ (Pseudonym)
Ich habe manchmal stundenlang auf dem Fussboden neben meiner Uroma verbracht, in Schuhkartons voller Fotos mir 20.000 erklären lassen, wer, was, wann, wo! Aber wir kommen vom Thema ab. Unstimmigkeiten wären mir definitiv aufgefallen;-))

Aber eine Lüge ist es erst dann, wenn man auf eine Frage eine falsche Antwort gibt.
Ich sags gerne nochmal, solange man als Eltern nicht vom Kind speziell drauf gefragt wird, würde ich das niemals ansprechen. Nein.
Der Zeitpunkt wo man es dem Kind freiwillig sagt, wäre dann welcher?

Doch rudi, das habe ich. Und du wirst es nicht glauben, ich habe in meinem Umfeld gleich mehrere Paare, die ungewollt kinderlos blieben. Vor 30 - 40 Jahren, als wir jung waren, gab es diese "Hilfe" nicht. Die Paare mussten sich mit ihrer Situation arrangieren und kinderlos leben. Dies Paare haben alle mehrere Patenschaften von Kindern ihrer Geschwister und Freunde übernommen und sich intensiv um diese Patenkinder gekümmert...alle Beteiligten sind heute mit der Situation glücklich.
In zweien dieser Fälle kam es auch so, dass die Männer früh verstorben sind und die Frauen nachträglich verstehen, weshalb und wofür die Kinderlosigkeit gut war. Das Leben erfüllt einem nun mal nicht alle Wünsche.
Auf die Idee, sich einen Liebhaber zu suchen, um ihrem Mann ein Kuckuckskind unterzujubeln kam keine der Frauen.

„Landau in der Pfalz“ (Pseudonym)
Ich finde schon das es auch eine Lüge ist, wenn man ein Leben (wir sind deine leiblichen Eltern) vorgaukelt, ohne das danach gefragt wird.
Kinder stellen diese Fragen, wenn es um Fortpflanzung in der Schule geht z.B.
Was erzählst man aber, wenn das Kind fragt? Sehr verzwickte Situation.
Ich kenne keine gute Lösung, die allen Beteiligten gerecht wird.

Ds war vor 30-40 Jahren Seaangel, das ist ja auch korrekt so, abe rheute hast Du als Frau eben solche Möglichkeiten, und ich bin überzeugt, das sehr sehr viele Frauen glücklich sind, sehr sogar, das es genau diese Möglichkeit, seit kurzen legal, gibt. Andersrum fallen viele in schweren deprsssionen, weil sie eben nicht schwanger werden können, die Gründe wären unterschiedlicher. Aber es gibt sie, die Möglichkeit, und ich finde, jede Frau sollte sie nutzen, wenn sie wirklich einen Kinderwunsch hat. Vorrausgesetzt, es wird medizinisch begleitet.
Damit kommen wir zum Anfang, durch diesen Beschluss, werden die Samenspender sich es überlegen,. ob sie das in Zukunft noch riskieren wollen.

Trudi, aber es geht doch "nur" um die Samenspende, das Kind wächst in der Mutter auf, mit den Eizelle(n) der Mutter, bishin zur geburt wo beide Elternteile da sind. Du darfst nicht außer aucht lassen, die Situation Samenspende ist auch gleich zu setzen mit, meine Mama ist in der Ehe fremd gegangen. Denn der Effekt ist der selbe. Befruchtet von einem Mann, aber eben nicht dem Ehemann.
Trotzdem, warum soll ich dem Kind das erzählen. Was hat es davon? Einne Grund um sich auf die Suche zu machen, nach dem echten Spender, umd das was zu tun? Gleichzeitig dem "pseoudovater" servieren, das er ja gar nicht ihr vater sei.
Toll, ist das jetzt im ernst, das was Ihr dann von Ehrlichkeit haltet? da lüg ich lieber.

@rudi...du hattest explizit gefragt, ob ich Kontakt habe, zu Paaren die kinderlos sind...ich habe dir geantwortet. Wie diese Paare gehandelt hätten, wenn es damals diese Möglichkeiten gegeben hätte, weiß ich nicht. In Deppressionen sind sie alle nicht verfallen, eine gewisse Trauer gab es eine Zeit lang, aber heute im Rentenalter oder kurz davor sind sie alle glücklich damit, dass ihr Leben so verlaufen ist wie es eben ist.
Du betonst immer wieder, dass es für dich Voraussetzung ist, dass es medizinisch/ärztlich betreut wird...das wird es in jedem Fall...ohne Arzt bzw. Kinderwunschzentrum ist eine künstliche Befruchtung sowieso nicht möglich.
In dem Gesetz geht es ja nur darum, dass das Kind das Recht bekommt, seine Herkunft zu erfahren...und das ist meiner Meinung nach immens wichtig...
Offenbar @rudi hast du keine Kinder...

@rudi...mit dem Satz:
"Du darfst nicht außer aucht lassen, die Situation Samenspende ist auch gleich zu setzen mit, meine Mama ist in der Ehe fremd gegangen."
verwechselst du aber was ganz gewaltig. Mit Fremdgehen hat das ja nun mal rein gar nichts zu tun...

Das war ein fragwürdiger Vergleich, stimmt. Aber die Vorgehensweise on dem Fall wäre gleich, entgegen dem Unbekannten Samenspender. Trotzdem könnte ein Kind das auch damit in Verbindung bringen, nach den Motto "jaja Samenspender...Fremd gegangen ist sie und weiss jetzt nicht mehr von wem"
So abwägug ist das nicht und drum bin ich dagegen, auch unkalkulierbare Reaktion vom Kind zu umgehen.
Keine Datenbank um Nachforschungen zu ermöglichen.