Religion vs. Integration? Problemlage vieler Flüchtlinge in einem säkularen Staat

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 90 Antworten

@PeppermintPatty:

Sie sind echt gnadenlos zu ihren bequemen Landsleuten.

Das Erziehungsinstrument, das Sie da schwingen, ist kein Holz-, sondern ein Vorschlaghammer. Wer hat Ihnen bzw. Ihrer "Mutti" das Recht gegeben, die gemeinen Untertanen damit zum Nachdenken zu bewegen?

Offensichtlich haben Sie bereits einen Schlag damit abbekommen, verzeihen Sie mir bitte diesen groben Vergleich.

„Ditzingen“ (Pseudonym)

Hmm, dann bleibe ich bei meinem Beitrag von gestern abend. Verstehen tue ich manches. Aber zum Thema Religion und "Glauben" bin ich raus....nicht meines.
Beim Thema Demokratieverständnis und Gleichberechtigung/Emanzipation bin ich der Meinung, daß es wichtig ist, dies vorzuleben, zu diskutieren, aber auch Rückrat zu zeigen und Zivilcourage....

@Bricriu
Tja...wer hält sich denn noch für einen "gemeinen Untertanen"??? Hält sich nicht jeder schon für den King der Currywurst und will sich nichts mehr sagen lassen,geschweige reflektieren oder nachdenklich in Frage stellen ??? ;-))

@Bricriu: An Erziehung mangelt es Ihnen offensichtlich, auch die "Anonymität des Internets" kann dies nicht verbergen.

Ich bezog mich in meiner "Holzhammer"-Aussage auf Ihre Frage, ob es Immigranten bräuchte, um neue Blickwinkel anzulegen.

Sollte ich mit der Feststellung, dass "der Mensch an sich" bequem ist, was das intensive Nachdenken angeht, jemanden beleidigt haben, nehme ich die zugegeben überflüssige unreflektierte Verallgemeinerung zurück.
Und suche eine belegte Quelle dazu...

@dagmar, das stimmt, Demokratieverständnis und Gleichberechtigung wären auch wichtig - das sind aber noch größere Baustellen, vermute ich. Da wird es noch weniger Leute geben, die sich den Kopf darüber zerbrechen wollen - es ist ja alles so schön geregelt... *hust*

@dagmar:

Nein, nicht jeder hält sich für den King. Wir alle werden aber wie Untertanen gehalten.

Und es gibt in diesem Land sehr viele Menschen, die keinen Hammerschlag brauchen, um nachzudenken und zu reflektieren, denn diese Eigenschaften gehören zu ihrem Naturell.

Ich stelle die Migrationspolitik der Kazlerin Merkel infrage. Ist das jetzt nachgedacht und reflektiert genug, oder doch nur der Ausdruck der oben beschriebenen Bequemlichkeit? Wenn ich meinen Nächsten mehr liebe, als meinen Übernächsten, was ist Unmenschliches daran?

Wer traut sich, mir mit dem Hammer auf den Kopf zu hauen, ohne eine Antwort mit der berühmten Keule zu riskieren?

„Lübeck“ (Pseudonym)

Also wenn Ich Urlaub mache in einem Fremden Land passe Ich mich auch der Kultur an weil, Ich zu Gast bin Ich würde nieee in der Türkei nackt rum rennen am Strand und mich immer so kleiden das keiner was sagt wie nieee zu viel Brust zeigen das muss dort nicht sein ....mich öffnen für die Bräuche und Kultur .....aber im Gegenzug wünsche Ich mir von unseren Gäste in unserem Land das Gleiche aber ich kenn Türkische Fam. die sehr offen sind jeden einladen zum essen hab Ich schon bei Romänischen fam. erlebt und so neue Freunde gefunden ;-)))) Den wir sind doch alle nur Menschen

„Brilon“ (Pseudonym)

Empfehle mal das Buch "Inside Islam" von Constatin Schreiber, einem ausgewiesenen Integrationsexperten und Journalisten. Er hat in 13 Moscheen in Deutschland muslimische Predigten verfolgt und war nach eigenen Angaben überrascht, wie die Haltung der Imane zur Integration, Deutschland und deutscher Kultur ist. Kurz gesagt: Ablehnend, Integration kein Thema, Jobcenter und Sozialleistungen keine Solidarleistung, sondern ein göttliches Geschenk.

@marceau, das ist ein guter Tipp. Es geht mir im Diskurs eben auch darum, welche Einstellungen, Direktiven und ggfs. Manipulationen von welcher gesellschaftlichen Seite kommen und eine eventuelle Integration oder sogar auch nur eine friedliche Koexistenz infrage stellen.
Als Buchempfehlungen z. B. über Afghanistan würde ich noch nennen "Wegweiser zur Geschichte: Afghanistan", "Endstation Kabul" von Achim Wohlgethan, "Unter Beschuss" von Marc Lindemann (beides militärische Insiderberichte). Dort sind auch spezifische Informationen über Lebenswelten der dortigen Bevölkerung zu finden, die die großen Unterschiede zur deutschen Staatsform, dem Menschenbild und somit auch der Gesetzgebung aufzeigen.

Ich möchte anfangen, herauszufinden, was wir erhalten wollen, welche Haltung erforderlich ist, damit die Menschen in Deutschland mit den großen Herausforderungen umgehen können, die eine wahrscheinlich in vieler Hinsicht veränderte Gesellschaft in 10, 15 oder 20 Jahren mit sich bringt. Wir möchten doch den relativen Frieden erhalten, den wir seit über 70 Jahren hier im Land haben - dann müssen wir neue Einsichten und Möglichkeiten der Koexistenz in der Globalisierung finden. Die angelaufenen Prozesse können wir nicht umkehren und hätten sie auch nicht verhindern können. Ein "Einmauern" im eigenen Land hatten wir teilweise schon mal - und es würde genauso gemütlich sein wie der Aufenthalt in einem Bunker nach einem Atomkrieg...

@soman, "diese Menschen" leben aber nun hier - und ich spreche explizit von den Nicht-Kriminellen - sie wirken sich auf die Gesellschaft aus, ob sie wollen oder nicht, ob sie wieder nach Hause wollen oder nicht...

Es bringt uns allen nichts, Taten Einzelner hier aufzuführen und davon auf die Gesamtsituation abzuleiten.