Regelbedarf für Asylbewerber

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 283 Antworten

„Saale“ (Pseudonym)

contessa...du willst Menschen beibringen, anderen Menschen Empathie und Hilfe zukommen zu lassen? Beschwerst dich dass deiner Meinung nach Leute Menschen aus anderen Ländern, die Hilfe suchen, unwürdig behandeln?

....untermalst das Ganze noch mit einer Fäkalsprache erster Güte und brüstest dich damit Radikal eingestellt zu sein...aber das ist ja in Ordnung, weil es ja die "richtige" Seite ist?


Am liebsten sind mir die Menschen, die einfach nur MITEINANDER leben, ohne großes Aufhebens drum zu machen.
Stimmungsmache, egal in welcher Richtung, ist für mich persönlich immer kontraproduktiv, SO wirst du leider gar nichts erreichen...

„BER“ (Pseudonym)

Ach Füchsin,

ich weiß ja nicht, woran du dich bei mir störst,aber ich erkläre mich gerne nochmal.

- Es muss in Behörden gearbeitet werden. Habe ich schon in meinem letzten Beitrag geschrieben.
Es muss aber keine Ausländerbehörde geben. Weil es keine Ausländer gibt. Wir hocken hier auf einer Wohlstandsinsel und schotten uns systematisch ab, damit das auch so bleibt. Nur aus diesem Grund nehmen wir uns das Recht raus, Leuten zu verbieten dieses Land zu betreten. Das ist falsch und ungerecht. Hier kann jeder rein und raus wie er will. Also brauchen wir keine AusländerBehörde.

- Natürlich gibt es positive Punkte. Aber das bestreitet ja auch keiner, deswegen ergänze ich deine Liste jetzt nicht.
Aber ich erlaube mir mal dein "niemand wird einfach so weggeschickt" zu streichen. Nicht das deine anderen positiven Punkte in der Auflistung uneingeschränkt richtig sind, aber der Punkt ist ja einfach der Wahnsinn. Die werden mittlerweile fast alle einfach so wieder weggeschickt. Wenn Frontex (Deutschland über Nato mittelbar beteiligt)z.B auf offener See Flüchtlingsschiffe vertreibt oder gar nicht erst in Afrika starten lässt, wird da wirklich niemand grundlos weggeschickt????
Einzelfallprüfung sieht anders aus

Das ist übrigens nur ein ganz extremes Beispiel für grundlos wegschicken. Die anderen erspare ich uns, weil du ein anderes Verständnis von grundlos hast als ich.

Ich weiß nicht, warum das Eis dünn ist. Ich finde, dass Deutschland sich falsch verhält und das sage ich.

Ja, tue ich. Wie bereits geschrieben, investiere ich Zeit und Energie und durchaus auch Geld (Student, daher nicht allzu viel). Der Verein ,den ich da überwiegend unterstütze , setzt sich weltweit für Flüchtlinge ein. PROASYL heißt der Laden übrigens.Von daher bin ich auch relativ gut über dieses Thema informiert. Ich weiß sicher nicht alles, aber es reicht um zu verstehen, was los ist.

Völlig richtig: Lehrer/Schule sind umstritten und ich finde auch in vielen Dingen zurecht. Ich kann dir nur sagen,dass ich garantiert an keiner staatlichen Schule nach meinem Referendariat mehr unterrichten werde. Aber die Diskussion sprengt hier gerade eindeutig den Rahmen.

Ein kleines Beispiel habe ich aber: Ich habe jahrelang eine Jugendgruppe betreut. 12 sogenannte Problemkinder...Migrationshintergrund, Eltern am vernachlässigen, zum Teil schon kriminell, obwohl zwischen 12und 14.
Ich war da immer sehr beliebt und bin mir sicher,dass mich die Jungens da leiden können.
Zwei von denen sind irgendwann nicht mehr gekommen und den einen davon sehe ich manchmal in der Stadt und weiß, dass der gar nicht klar kommt: Drogen, Jugendarrest, kein Schulabschluss und so........ich weiß nicht, ob der mich hasst oder die anderen Betreuer. Auf jeden Fall frage ich mich da, ob man dem nicht anders hätte helfen können.
Manchmal liegt der Fehler ja auch bei einem selbst.
Allen kann man eh nicht gerecht werden. Das ist ganz normal.
Ich habe es halt aber probiert.
Eine Ausländerbehörde, die will aber nicht allen gerecht werden. Die schließen Leute aus,weil die aus einem anderen Land kommen. Und das ist für mich ein Grund niemals für sowas zu arbeiten, auch wenn ich da zumindest einige Zeit ungestört jeden Asylantrag bewilligen kann.

Deswegen ist dein Vergleich völlig hypothetisch. Ich werde sicher egal welchen Beruf ich ausüben werde, Fehler machen. Aber das ist noch lange kein Grund sich von vorneherein in der AusländerBehörde das bestehende Ausländerrecht umsetzen.
Das macht mein Gewissen einfach nicht mit.

Neunmalklug bin ich eigentlich nicht. Also wurde mir zumindest nicht vorgeworfen. Ich halte Grenzen, die Menschenwanderungen, die es immer gegeben hat , verhindern, für falsch und wir brauchen deswegen weder Ausländerrecht oder eine Behörde, die dieses Recht umsetzt, für falsch.
Und so begründet ist das denke ich nicht neunmalklug, sondern meine Auffassung.

Woher hast du eigentlich deine Informationen? Das soll kein Angriff sein.Aber gerade deine Ausführungen zu den Vorteilen des Asylrechts widersprechen meinen Erfahrungen, die ich gemacht habe. Hast du andere gemacht oder ist das einfach dein Meinungsbild?

„Saale“ (Pseudonym)

Dann müsstest du ja im Grunde dafür sein, ALLE Grenzen dieser Erde abzuschaffen und jeder kann dorthin wandern wo er möchte und wenn er da nicht mehr sein möchte, wandert er einfach weiter...@Menelik? oder habe ich den Faden jetzt doch völlig falsch weitergesponnen?

„BER“ (Pseudonym)

Also nur um hier noch etwas schlichten zu wollen:
Grundsätzlich wird hier in Bezug auf den Umgangston der Bogen überspannt- von den einen mehr , von den anderen weniger.

Ich wurde selbst schon maßgeregelt, ärger mich auch selber,wenn ich z.B. als dahergelaufener neunmalkluger Student bezeichnet werde oder sich Leute, die die Diskussion abbreche auf einmal wieder einschalten ohne auf ausstehende Fragen einzugehen. Das ist halt so

Es ist doch normal,dass man in einer inhaltlichen Auseinandersetzung aneinander gerät. Das ist ja auch in Ordnung und da darf es auch gerne hitzig und laut werden. Deswegen darf man natürlich nicht willkürlich Leute beleidigen.
Das tut hier aber auch niemand- und nein nicht mal Contessa!
Ich glaube ,sie ist emotionaler als die meisten anderen, was mit Sicherheit auch daran liegt, dass sie sich mit Falschaussagen und Vorurteilen konfrontiert sieht, die sie mehr treffen als mich zum Beispiel. Die Dame hat halt wirklich mal ein Krisengebiet bewohnt und ist Flüchtling.
Deswegen habe ich hier auch Verständnis,wenn dann mal verallgemeinernd von ihr gehetzt wird.Kann mir durchaus vorstellen, dass ich als ehemaliger Flüchtling hier deutlich empörter reagieren würde.
Auf jeden Fall kann ich euch sagen,dass sie sich ehrenamtlich in einem Maße für das Wohlergehen anderer einsetzt und auch das zu einer großen emotionalen Befangenheit in diesem Bereich führt. Gerade weil hier ja auch viele Gegenstimmen von Leuten sind,die sich mit der Materie eigentlich nicht auskennen.

Ich denke, wir tun alle gut daran sachlich zu bleiben.

„BER“ (Pseudonym)

@Susi:

also Grenzen sollten zumindest nicht verhindern, dass man irgendwo hin zieht oder wandert. Wie du sagst: halt friedliches Miteinander und nicht das große Aufheben einzelner Länder, die sich auf ewig von der Armut anderer abschotten wollen. Das klappt eh nicht....Bayern überlegt ja mittlerweile schon den Länderausgleich zu kippen,weil auch innerhalb Deutschlands einfach nicht gerne für andere mitbezahlt wird.
Deswegen lasst sie doch alle rein....Das war immer möglich seit Menschengedenken und ihr werdet schnell sehen, es werden längst nicht alle kommen

@ Menelik

Ich darf Dir verraten, das es durchaus Gründe gibt, daß es uns in Europa relativ gut geht. Es waren meine und vermutlich auch Deine Vorfahren, die im Schweiße ihres Angesichts Steine aus der Erde geklaubt haben um auf dem Land anzupflanzen. Es gab und gibt großartige Erfinder, die das Leben erleichtert haben und für Fortschritt gesorgt haben. Es ist nicht so, daß der Wohlstand von Gott gegeben ist, es sind Menschen, welche dafür gearbeitet haben und Du sprichst ihnen das Recht ab, das erarbeitet zu verteidigen ? Ich möchte dich sehen, wenn Du schön Deinen Obstgarten pflegst, die Früchte sind erntereif und und plötzlich steht Dein Nachbar, der sich um seinen Garten nicht gekümmert hat im Garten und fängt an zu ernten.

Und genau so denkt vielleicht auch die bayrische Landesregierung, sie hat einfach keine Lust mehr dem WOWI-Bär seine Partyhauptstadt zu finanzieren. Solidarität wird so lange gewährt, wie notwendig, aber nicht anderen die Party zu finanzieren.

Von wegen lasst sie doch alle rein, das geht seit Menschengedenken, mich wundert es, daß Du als offensichtlich angehender Lehrer (verbessere mich bitte, sollte ich das falsch verstanden haben), so einen Quatsch von Dir gibst. Ein Großteil der Kriege wurden um Land und Wohlstand geführt, egal ob die Juden vertrieben wurden, andere Kontinente besiedelt wurden oder unser kleiner österreichischer Freund mit Schnauzbart nach neuem Lebensraum im Osten gesucht hat, kaum eine Landnahme bzw. Verteidigung des eigenen Lebensraum ging unblutig zu Ende. aber vielleicht sind Dir ja andere Fakten aus der Geschichte bekannt und kannst ein paar Beispiele dafür geben, daß unerwünschte Personen sich ohne Probleme irgendwo niederlassen konnten.....


Zur adligen Dame möchte ich nur noch insoweit äußern, daß wer sich auf ein solche Niveau herablässt sich für jede weiter Diskussion selbst disqualifiziert.
Freiheit ist immer auch die Freiheit des Andersdenkenden....

„Brandenburg“ (Pseudonym)

Also ich find ja Deutschland mal so richtig gut!!

„Rastede“ (Pseudonym)

Du bist 40 Jahre im Dienst, du wirst nach deinen Erfahrungen gefragt, du antwortest als erfahrener, in die Jahre gekommener alter Mann ... und dann ist ein Student, der einem vorwirft, er würde zurecht gehasst werden, "neunmalklug".
Das war in diesem Zusammenhang eines Rückblicks zu betrachten und nicht so auszulegen, dass ich meine, du bist tatsächlicher einer oder auf dein Wissen über Asylrecht bezogen.
Es war fiktiv, sollte wirklich keine akute Beleidigung darstellen ...ich störe mich auch ansonsten nicht an deiner Person. Mir war es wichtig, ungerechtes Verhalten gegenüber einer anderen Userin zu klären. Deshalb entstand die Diskussion zwischen uns ... aber egal, so wie es aussieht, hast du dir dein Bild gemacht und dein Urteil ist gefällt.

Deine Frage beantworte ich dir dennoch gerne ...

"Woher hast du eigentlich deine Informationen? Das soll kein Angriff sein.Aber gerade deine Ausführungen zu den Vorteilen des Asylrechts widersprechen meinen Erfahrungen, die ich gemacht habe. Hast du andere gemacht oder ist das einfach dein Meinungsbild?"

- Asylrecht besteht.
... nicht?

- Schulrecht.
Dazu habe ich dir etwas aus NRW kopiert:
Asylbewerber begründen nach ihrer Einreise in die Bundesrepublik bis zum Zeitpunkt ihrer Anerkennung als Asylberechtigte weder einen Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik7. Einem Asylantragsteller wird der Aufenthalt zur Durchführung des Asylverfahrens gestattet (§ 55 Asylverfahrensgesetz - AsylVerfG). Dabei ist die Aufenthaltsgestattung räumlich auf den Bezirk der Ausländerbe-hörde beschränkt, wobei der Asylbewerber jederzeit in den Bezirk einer anderen Ausländerbehörde überwiesen werden kann (vgl. § 56 Asyl-VerfG). Aus diesem Grund sind die Kinder von Asylbewerbern bis zu ihrer Anerkennung durch das Bundesamt in Nordrhein-Westfalen nicht schulpflichtig8. Sie sind wohl aber zum Schulbesuch berechtigt9.
Quelle: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_I/I.5/PBGD/Archiv_Veroeffentlichungen_der_13.WP/Kinder_und_Jugend/Schulpflicht_und_Schulrecht_auslndischer_Kinder,_Feb2004_.pdf

Ich wohne in Schleswig-Holstein. Habe ähnliches Schreiben auf die Schnelle ncht gefunden, aber habe genug Erfahrung mit dem Beschulen von Asylantenkindern. Ist also nicht nur mein Meinungsbild.

-Asylhilfe/-geld
... erwischt. Ein reines Meinungsbild von mir, dass es soetwas gibt. Nicht zuletzt das Thema hier, hat es mich glauben lassen.


Am Ende liegt es mir am Herzen, darauf aufmerksam zu machen, dass ich mich noch gar nicht direkt zum Thema geäußert habe.
Ich bin nicht der Meinung, dass du, Menelik, nur "Quatsch von dir gibst", doch überwiegen in diesem Thema die persönlichen Angriffe und das ist bedauernswert.

„Ruhr“ (Pseudonym)

Das mit dem Garten ist ein gutes Beispiel, finde ich!

Es ist doch so, dass letztlich jeder sich selbst der Nächste ist.

Wenn wir plötzlich in einer Notlage wären, sei es, dass wir unsere Kinder verhungern sehen, oder eben dass wir um Leib und Leben fürchten müssten, so würden wir auch jede Möglichkeit in Anspruch nehmen, die sich uns anbieten würde.

Wenn die Asylanten und Asylantragsteller in einem reichen Land leben würden, würden sie mit Sicherheit auch gut darüber nachdenken, wen sie alles in ihr Land lassen und finanziell unterstützen würden.

„Saale“ (Pseudonym)

Es ist doch (leider) auch so...ein Land allein kann nicht mehreren Ländern so helfen, dass alle Not gelindert wird. Selbst wenn wir jeden aufnehmen und unterstützen würden...irgendwann ist "alle", sei es Platz oder finanzielle Mittel. Rein aus dem Bauch und Herzen heraus würde ich auch sagen, jeder, der Hilfe braucht, soll hierhin kommen können und so menschlich behandelt werden, wie wir uns das für uns selbst auch wünschen. Leider kann ich weder Land herbeihexen noch Geld backen und es ist anzunehmen, dass irgendwann der Tag käme, an dem alle Mittel erschöpft wären, und dann? Dann müssen wir unseren Koffer packen und um Asyl bitten. Wer würde uns aufnehmen?

„Braunschweig“ (Pseudonym)

@chaostante: der vergleich mit dem garten wirkt auf den ersten blick recht plausibel - tatsache ist aber, daß er leider gewaltig hinkt.
wir alle - ausnahmslos - leben auf kosten der 3. welt, aus der nunmal auch ein gutteil der asylwerber kommt. gäbe es die 3. welt nicht, hätte die 1. welt nicht den lebensstandard, den sie hat. rohstoffe, billige arbeitskräfte, billig produzierte waren - sogar unser müll wird teilweise dorthin exportiert und auf kosten der dort lebenden menschen entsorgt. dafür liefern wir auch gerne waffen dahin.
so schaut´s nämlich aus.
wir sind uns selbst so dermaßen der nächste, daß es ohne uns die 3. welt (und einen gutteil der kriege dort) in dieser form nicht gäbe.

„Rastede“ (Pseudonym)

@susirella Solange Deutschland das Geld für Rüstung (ich meine damit hauptsächlich das Instandhalten von militärischen Stützpunkten wie z.B. veralterte Marinehäfen und ihre Kriegsschiffe von 19. Schieß-mich-tot) aufbringen kann, sind die Finanzressourcen noch lange nicht erschöpft.

@jana. Sehe ich auch so.

„Wilhelmshaven“ (Pseudonym)

Jana spricht mir mit dem hinkenden Vergleich aus der Seele. Und noch etwas hinkt: ausgerechnet Bayern anzuführen, das über Jahrzehnte vom LFA profitiert hat und nach dem größten Ganoven aus der Zeit den Flughafen benennt.

„Ruhr“ (Pseudonym)

@Jana
Du hast recht damit, dass es uns nur so gut geht, weil es anderen schlecht geht. Dass wir (insbesondere die USA und Europa) für die Kriege der letzten Jahrzehnte verantwortlich sind, sehe ich weitestgehend auch so.

Ich finde das Beispiel mit dem Garten nicht deshalb so gut, weil ich es gerecht finde. Es wäre schöner, wenn der Garten so groß wäre, dass alle Platz darin hätten und alle ernähren würde. Aber die Welt ist nun mal jetzt so, wie sie ist.

Natürlich kann man versuchen, etwas an der Situation zu ändern, damit die Welt gerechter wird. Ich finde, es ist schon mal ein Anfang, wenn Asylantragsteller in Deutschland zumindest jetzt das Existenzminimum zugebilligt bekommen - was längst überfällig war. Es wäre aber tatsächlich blöd, die Grenzen für jeden zu öffnen und jedem alles zu finanzieren, denn damit wäre nur kurzfristig einem kleinen Teil der Menschen geholfen, würde aber dafür viele andere Menschen letztlich ins Elend reißen.

„Chiemgau“ (Pseudonym)

jetzt wird es hier ganz primitiv, Zeit den Thread zu schließen.

Eines ist ganz sicher und zwar das den afrikanischen Ländern nicht dadurch geholfen wird, daß die arbeitsfähige, junge Bevölkerung diese Länder verlässt.
Und ja, Bayern hat lange von LFA profitiert, nur das Bayern eben im Gegensatz zu Berlin diese Gelder sinnvoll eingesetzt hat und auch deswegen heute gut dasteht. In Berlin ist so etwas nicht einmal ansatzweise zu erkennen.
Das größere Problem in Afrika ist meiner Meinung nach schlicht und einfach die korrupt Politik. Zahlreiche Länder Afrikas verfügen über riesige Mengen Rohstoffe, Zimbabwe z.B. war mal die Kornkammer Afrikas, Südafrika hat Gold und Diamanten in unglaublichen Mengen abgebaut, Nigeria und Kongo sind ölreich usw.....
Diesen Ländern könnte es blendet gehen und der afrikanische Kontinent könnte sich völlig problemlos selbst ernähren. Diese Probleme kann aber Europa nicht lösen, sondern vielleicht in gewissem Maße lenken. Afrika muß lernen selbst für sich zu sorgen, daß müssen die Leute dort aber selbst in die Hand nehmen und sich nicht einfach aus dem Staub machen.....

„Rastede“ (Pseudonym)

Glücksucher, es sind nicht die europäischen Länder, die beim Lösen der Probleme helfen könnten. Europa macht die Probleme!

"Afrika muß lernen selbst für sich zu sorgen."

Dazu habe ich etwas für dich ... vielleicht ändert das ein wenig deine Sichtweise:

http://www.das-weisse-pferd.com/02_05/afrika.html

„Ruhr“ (Pseudonym)

@Niedersaxe
Was ist denn deiner Meinung nach ausgerechnet jetzt an diesem Threat so primitiv? Es geht doch gerade wieder ums eigentliche Thema und es wird doch recht sachlich darüber geschrieben. Siehst du das anders? Wenn ja, wie?

„Braunschweig“ (Pseudonym)

@glückssucher: ich glaube, nur sehr wenige menschen verlassen leichtfertig ihr zuhause. wenn sie perspektiven haben, gehen die meisten menschen nicht allzu weit von dort weg, wo sie herkommen.
wo ich dir recht gebe, das ist, daß afrika dringend seine probleme lösen muß. probleme, die es ohne die 1. welt allerdings in dieser form nicht hätte. auch die korrupten regierungen sind ja im endeffekt eine folge des aufeinanderprallens von europa/usa mit afrika. und ja - afrika ist ein sensationell rohstoffreicher kontinent, aber einmal raten wer das große geld mit den billig ausgebeuteten rohstoffen macht? richtig. europäische und amerikanische konzerne.

@chaostante: das bild mit dem garten ist nicht deshalb falsch, weil es nicht gerecht ist, sondern weil es einfach nicht zutrifft. ein garten wächst nicht auf kosten anderer.
ein erheblich treffenderes bild wäre es, europa mit ladendieben zu vergleichen, die ihre beute hinter hohen mauern bunkern.
gut, auch das bild mag seine ungenauigkeiten und schwächen haben - aber näher dran als das mit dem garten ist es - global betrachtet - allemal.

Hallo ??? Würden in Afrika Politiker an der Macht sein, welche das Wohl ihres Landes im Sinne hätten und nicht das Füllen des eigenen Geldbeutels sähe die Lage anders aus. Das Problem in Afrika ist, daß die Interessen der eigenen Familie, des Clans oder Stammes weit vor dem Wohl der Allgemeinheit stehen. Somit werden alle möglichen unnötigen Pöstchen schön an die richtigen Leute abgegeben. Und natürlich macht es mehr Sinn beispielsweise 50 Millionen in die eigene Tasche zu stecken, dafür beispielsweise billigst Bergbaulizenzen zu vergeben, als auf wesentlich mehr Einnahmen für den Staat zu bestehen, oder gar nachgelagerte Verarbeitung zu bestehen.

Die afrikanischen Staaten hätten schon längst den Weg Chinas einschlagen können, alleine durch die Vorteile bezüglich Entfernung, Lohnkosten und Sprache hätten sie die Chinesen locker übertrumpfen können. Doch was ist passiert auf afrikanische Initiative hin ? Quasi nichts, ein paar Krabben - Puler in Marokko, ein bischen Textil, etwas Landwirtschaft. Viel mehr fällt mir leider nicht ein.....Nun kommen die Chinesen seit ein paar Jahren auf den schwarzen Kontinent und bauen Fabriken, weil sie somit näher an den Märkten sind und die Löhne günstiger sind....so was aber auch....

Ich empfehle Jedem einmal eine längere Reise durch Afrika zu machen, diese Kontinent und das Verhalten seiner Einwohner ist aus unserer Sichtweise nur schwer zu verstehen.....

„Kleinmachnow“ (Pseudonym)

Der Wegfall von Grenzen zum Jahresende 2007 ist Ursache für den Kriminalitätsanstieg in Deutschland, so die Gewerkschaft der Polizei.
....

Eigentlich sind die Grenzkontrollen wieder einzuführen, um die Anzahl der Straftaten in der BRD zu vermindern. Hier müssten sich die Nichtdeutschen an der eigenen Nase packen, ob man den Wegfall der Grenzen als Nährboden für Straftaten ansieht oder ob einem die neu gewonnene Freiheit wichtiger ist ? Und wenn der Altersvergleich von Jugendlichen zwischen 14-17 zu dem Ergebnis führt, dass Nichtdeutsche die meisten Delikte in der BRD begehen, sind erhebliche Defizite bei den Jugendlichen mit ausländischen Wurzeln erkennbar. Die Ursachen möchte ich offen lassen, da sie bestimmt sehr vielfältiger Natur sind.

Gerne verweise ich auf interessante Statistiken:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ausl%C3%A4nderkriminalit%C3%A4t#Statistiken

http://www.polizei.bayern.de/content/6/4/9/krimstat2011.pdf

Es ist nicht vermittelbar, dass wir alle Schranken abbauen, da der Staat für den Schutz seiner Mitbürger verantwortlich ist...
Und dieser Schutz ist nur mit Beschränkungen erreichbar !

Wenn ich also den Beitrag von Glückssucher durchlese, geht es um den Erhalt vom selbst geschaffenen Hab und Gut, was nicht ganz nachvollzogen wird. Denn ein Wüstenkind, welches Oasen als einzige Wasserquelle kennt, hat die OASE nicht erschaffen.

Ebenso wenig habe ich in meiner Heimatstadt das viele Wasser produziert, welches als Quell des wirtschaftlichen Erfolgs steht.
Die Sonne, der Mond und die Sterne sind ebenso wie das Meer nur geliehene Dinge. Ohne unsere ererbten Schätze, die wir die Natur in all ihrer Vielfalt nennen, wären wir nichtmal am Leben.

Im Kern geht es um das menschenwürdige Existenzminimum für Schutzsuchende. Die Bundesarbeitsministerin ist Heimkehrerin. Sie hat auf fremden Grund und Boden im Ausland gelebt, so wie es bei Contessas Eltern der Fall war.

Tja, auf solche "Flüchtlinge" kommt man nicht immer...

„Chiemgau“ (Pseudonym)

Chaostante

Die Art und Weise, wie diese Diskussion teilweise noch unter Stammtischniveau von einigen geführt wird.

Besonders auf Gossen- und Fäkaljargon und persönliche Beleidigungen sollte man schon verzichten.