Politik-Sammeltread - 3.1

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 2182 Antworten

Dann mußt du wohl endlich akzeptieren, dass deine Wünsche nicht mehr erfüllt werden und du dich einfach den Wünschen der Frauen in (für Männer) oberteillos-gespielten DnD Kampagnen mit Live-Action-Roleplay mit Jeopardy-Fragen und Schlammcatchen beugen mußt.

Knie nieder Elf...... oder so!

PS: Ich schieb das jetzt mal alles auf die Hitze 😄
PPS: Videos vom Schlammcatchen + Performance-Reviews gibt es dann demnächst hier im Thread. Nehme Wünsche an die Storyline des DnD Games entgegen. Weibliche Nerds an die Macht!
PPPS: FF an alle, die den Politikthread ausgeblendet haben, weil sie dachten, hier ginge es um nichts Interessantes!

Ansonsten: He, bring deine Männertitten ruhig ein! Best of both worlds!

Du wärst das Idol aller Russen, die du noch nicht hast umbringen lassen und aller weiblichen AFD-Fans, die keine Ahnung haben, auf was sie sich einlassen.

Gut, um zum Thema dieses Threads zurückzukommen, das ist wohl bei den meisten AFD-Wählern der Fall.

Ein mutiger Mann ritt auf einem Bären durch die Stadt. Die Bürger staunten über seinen Mut, die Politiker über den CO₂-Ausstoß des Bären. Noch bevor er sein Ziel erreicht hatte, forderten mehrere linke Gruppen eine Diversitätsquote für Raubtiere und die Umbenennung des Begriffs „Bär“ in „großes felltragendes Wesen“. Als der Mann fragte, wer nun eigentlich das Land regiere, erhielt er die Antwort: „Das wird derzeit in einem Arbeitskreis ergebnisoffen diskutiert.“ Der Bär wanderte nach Alaska aus und wurde dort innerhalb weniger Wochen zum erfolgreichsten Unternehmer der Region. Der Mann blieb in Deutschland und kandidierte für ein politisches Amt. Nachdem er vorgeschlagen hatte, ein Problem tatsächlich zu lösen, wurde er als radikaler Pragmatiker eingestuft und aus drei Talkshows ausgeladen. Der Bär hingegen erhielt später die deutsche Staatsbürgerschaft, einen Integrationspreis und einen Beratervertrag für nachhaltige Waldpolitik. Seitdem verdient er mehr als der Mann und muss nicht einmal mehr geritten werden.

Ich hatte eigentlich nur versucht, die Diskussion wieder in Richtung Politik zu lenken. Stattdessen diskutieren wir nun darüber, wer wann welchen Bären gesehen hat. Das allein ist schon eine bemerkenswerte Entwicklung.

Kurvenfan, du trägst doch eine Brille. Deshalb bin ich etwas überrascht, dass dir entgangen ist, dass das Bärenbild gar nicht von .... stammt, sondern von Selfcare ins Spiel gebracht wurde. Wobei ich zugeben muss: Wer sich selbst „Selfcare“ nennt, setzt die Prioritäten zumindest sehr klar. Früher nannte man das Egoismus, heute ist es offenbar ein Lifestyle-Konzept mit Hashtag. Insofern passt es vielleicht sogar ganz gut, dass das Thema anschließend mehr um Befindlichkeiten als um Politik kreiste.

Und ja, justme1955, eine gewisse Verwirrung hat mich beim Lesen ebenfalls erfasst. Manchmal hat man den Eindruck, einige Teilnehmer sammeln mit den Jahren vor allem Geburtstage, während die Weisheit versehentlich an der nächsten Haltestelle ausgestiegen ist. Natürlich gibt es Ausnahmen – sonst müsste man den Glauben an die Menschheit endgültig aufgeben. Aber manche Beiträge wirken schon ein wenig so, als hätte man den Text gelesen, den Inhalt überflogen und das Verständnis dann vertrauensvoll dem Zufall überlassen.

@Birne Kurvenfan hat nicht über Bären geredet, von daher keine Ahnung, weshalb du ihn auf selbige ansprichst und falls du die Mann-/Bär-Diskussion und ihre gesellschaftspolitische Relevanz nicht kennst, hätte es eventuell geholfen, mal den Link anzuklicken. Keine Ahnung, was ich dir jetzt getan habe, dass du gegen meinen Nicknamen ätzen mußt, aber vermutlich hast du das jettz ähnlich kontextlos mal in den Raum geworfen, wie deinen Text.

Auf mich hat dein gegen Deutschland hetzender Text auch maximal als Balzritual Sinn gemacht - inhaltlichen Mehrwert in einer politischen Diskussion hat er nicht geboten.
Viel Erfolg damit. 😉

Liebe SelfCare,

du hast recht, Kurvenfan hat nicht über Bären gesprochen. Er hat allerdings auf meinen Beitrag geantwortet, in dessen Umfeld die Bären-Diskussion bereits längst durchs Dorf getrieben wurde. Dass ich den Ursprung dieser Thematik bei dir verortet habe, lag also weniger an einer Verwechslung als an der Chronologie der Ereignisse.

Was deinen Nicknamen betrifft: Wer öffentlich unter einem Namen auftritt, muss wohl damit rechnen, dass andere ihn gelegentlich interpretieren. Du hast daraus nun eine persönliche Kränkung gemacht, obwohl du mir gleichzeitig erklärst, ich würde Dinge kontextlos in den Raum werfen. Das hat einen gewissen Unterhaltungswert.

Interessant finde ich auch deinen Vorwurf des „Deutschland-Hetzens“. Das scheint heutzutage ein sehr dehnbarer Begriff zu sein. Früher nannte man Kritik an politischen Entwicklungen schlicht politische Diskussion. Aber vielleicht habe ich da eine gesellschaftliche Neudefinition verpasst.

Was mein angebliches Balzritual betrifft: Die Vorstellung, politische Beiträge seien in Wahrheit romantische Kontaktanzeigen, ist immerhin kreativ. Allerdings würde ich mir für ein Balzritual vermutlich etwas Erfolgsversprechenderes aussuchen als eine politische Diskussion in einem Internetforum.

Dennoch danke für deinen Beitrag. Er hat zumindest mehr Inhalt geliefert als die Debatte darüber, wer nun eigentlich welchen Bären gesehen hat.

@BirneHelene Naja, würde ich deinen Nicknamen in dem Stil und so herabwürdigend interpretieren wie du meinen, würde ich vermuten, dass du eine veraltete, aus der Mode gekommene Süßspeise bist, die heute kaum noch auf irgendjemandes Speisekarte steht, die sich gerne der Haute Cuisine zuordnet, aber in der Realität meistens auf Birnen aus der Dose basiert. Du siehst, man kann Gespräche einfach so oder so beginnen.

Lass es mich gerne wissen, wenn wir es nochmal auf der inhaltlichen Ebene versuchen wollen.

Liebe SelfCare,

ich muss zugeben: Deine Analyse meines Nicknamens war fast schon liebevoll ausführlich. Aus „BirneHelene“ eine kulturhistorische Betrachtung über Dosenobst, Süßspeisen und kulinarischen Bedeutungsverlust zu machen, ist eine Leistung. Andere sehen einen Nicknamen – du erkennst offenbar sofort ein mehrbändiges Gutachten mit Fußnoten.

Besonders amüsant finde ich allerdings, dass du mir erst vorwirfst, vom Inhalt abzulenken, um dann selbst mit beeindruckender Hingabe eine Dessertkritik zu verfassen. Die politische Debatte stand währenddessen vermutlich mit Mantel und Tasche an der Tür und fragte sich, ob sie heute überhaupt noch gebraucht wird.

Aber ich verstehe schon: Manche fühlen sich eben berufen, Beiträge nicht nur zu lesen, sondern gleich amtlich einzuordnen, moralisch zu etikettieren und bei Bedarf mit einem kleinen Deutungsstempel zu versehen. Das Forum wäre ohne solche freiwilligen Interpretationsbehörden natürlich völlig orientierungslos.

Insofern nehme ich dein Angebot zur inhaltlichen Ebene gerne an. Vielleicht schaffen wir es ja gemeinsam, die Politik wieder einzuladen – vorausgesetzt, sie besteht vorher deine Einordnungskontrolle?