Müssen wir uns wirklich alles gefallen lassen? ( Erdogan)

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 161 Antworten

„Mössingen“ (Pseudonym)

Geeeenau, das sollte dem Érdogan mal deutlich vor Augen geführt werden als unbedingte Voraussetzung, hier seinen Wahlkampf zu führen, dass eine Abschwörung vom Koran und eine Konvention zum katholischen oder protestantischem Glauben resp. dem heiligen Grundgesetz Bedingung ist.
So eine Argumentation wird sicher schwer Eindruck machen. ich bin sicher selbst der Papst würde sich dafür gerne stark machen wollen.
Wüsste nicht wann hier jemals in Deutschland eine ausländische Regierung Wahlkampfreden gehalten hätte. Gut die Amipräsidenten haben das sicher gerne für sich ausgenutzt. Da will ein Erdogan natürlich mindestens gleichwertig angesehen werden mit einer angehenden Präsidialmacht.

„Backnang“ (Pseudonym)

@kuscheltiger Lassen wir einfach die Religion da raus, die war in der Weltgeschichte noch nicht für viel Gutes gut.

@conan "Ich bin fast 63 und hab das von Anfang an mitbekommen.
Der Grund: TOTAL BANAL.

Satelittenfernsehen. Damit kam die Heimat ins Wohnzimmer
und dann hat die Separation so richtig angefangen.

2. Für die meisten Biodeutschen ist und bleibt ein Tuerke ein Tuerke! "

Ich war in Zagreb in einer Ausstellung, die schonungslos behandelt hat, wie wir türkische und jugoslawische Gastarbeiter behandelt haben in den 50er und 60er Jahren. Ich hab mich in Grund und Boden geschämt für mein Volk, der "Biodeutsche" hat sich verhalten wie "Biomüll". Wenns mir so ergangen wäre, hätte ich mich auch nach der Heimat gesehnt. Jeder Fünfte Deutsche hat inzwischen einen Migrationshintergrund. Die nächste Generation der Deutschen wird stark türkisch geprägt sein. Für die Zukunft Deutschlands täten wir gut daran unsere Werte zu vermitteln unabhängig von der Hautfarbe und Herkunft.

„Erlangen“ (Pseudonym)

Dieses blöde Wort "Biodeutscher" wurde übrigens vor nicht all zu langer Zeit von den Grünen hier eingeführt. Für mich klingt das arg nach Blut und Boden. Ich hatte gehofft, daß 1945 mit solchem Gedankengut Schluß ist.

@ Hanna
Das nützt aber nichts, bei einer gesellschaftlichen Struktur aus Parallelgesellschaften, die alle ihr "Ding" machen und ihre Kultur leben.
Es gibt im Grunde keine "deutsche" Kultur mehr, weil wir nicht zusammengehören und auch nicht zusammen leben. Die Spaltung über soziale Schichten arm/reich und die verschiedenen Migrantengruppen ist so groß, dass da einfach keine Integration mehr stattfinden soll.
Wenn man mal ein wenig nachliest, dann findet man das auch alles wieder von Ghettoisierung bis hin zu rechtsfreien Räumen. Ist aber auch in vielen Industriestaaten so. Das wird sich auch nicht ändern, wenn beide Seiten an ihrer "Kultur" festhalten. Ich frage mich halt immer, wenn die so an der Türkei hängen und deren Werte toll finden, wieso leben die dann in Deutschland von unserer Sozialhilfe?
Die meisten Türken und das sagen auch viele Türken bei uns im Betrieb, die nämlich sehr religiös sind und in ihren eigenen "Cliquen" verkehren sind meist auch die, die gesellschaftlich nicht besonders erfolgreich sind. Vielleicht spielt da "Neid" gerade bei den Türken auch eine große Rolle. Das sollte man nie außer Acht lassen. Da werden oft emotionale und keine rationalen Entscheidungen getroffen.

„Geilenkirchen“ (Pseudonym)

to l2d
Eintritt in die USA als Greencardbesitzer (rechtmässiger Dauerbewohner) muss gewährt sein.
Die meisten Greencardbesitzer müssen mindestens 5 Jahre im Besitz der Greencard sein, ehe sie einen Antrag für Einbürgerung einreichen können. Ehepartner von US Bürgern können den Antrag auf Staatsbürgerschaft 3 Jahre nach dem Erhalt der Greencard stellen. Man sollte sich nicht länger als 6 fortlaufende Monate ausserhalb den USA aufgehalten haben während der letzten 5 Jahre (3 Jahre für Ehepartner von US Bürgern), oder bevor der Beendigung des Einbürgerungsverfahrens.
Man muss wenigstens die Hälfte der Zeit in den USA gelebt haben.
Man muss wenigstens seit mindestens 3 Monaten in dem Staat leben, wo der Einbürgerungsantrag eingereicht wird.
Man muss Englisch lesen, schreiben, und sprechen können (die Sprachkenntnisse werden im Laufe des Interviews getestet).
Kenntnis der Grundbegriffe der US Geschichte und Regierung.
Antragsteller müssen einen guten moralischen Charakter vorweisen , die Prinzipien der U.S. Konstitution respektieren, und vorhaben, die Ordnung und das Wohl der USA zu fördern. Das heisst, man sollte nicht inhaftiert, oder eines Verbrechens beschuldigt gewesen sein, und man sollte bereit sein, das Regierungssystem der USA zu unterstützen.
Man muss mindestens 18 Jahre alt um einen Einbürgerungsantrag einzureichen. Kinder unter 18 Jahren können

„Backnang“ (Pseudonym)

@Shadow Es gibt gemeinsame Grundwerte z.B. das Grundgesetz und die damit verbundene staatliche Ordnung. "Unzufriedenheit" birgt immer die Gefahr von Radikalisierung.

„Mössingen“ (Pseudonym)

Wenn ich das so lese, kommt mir die leise Vermutung, dass ein Auftreten zu einer Wahlkampfrede eines türkischen Regierungsmitglied es in Ordnung wäre wenn die hier lebenden Türken besser oder gar vollständig integriert wären ?
Ich denke - völlig unabhängig davon sollte ein Wahlkampfauftritt untersagt werden nach all den Anmaßungen und Frechheiten eines Erdogan - von der verachtenswerten Politik mal ganz abgesehen.

@ Kuscheltiger62
Genau, denn ich wäre überzeugt, dass dann das Ergebnis anders wäre.
Wahrscheinlich hätte die AKP nicht mal ein Interesse hier her zu kommen.
Problematisch ist es eben, wenn man Türken, die türkisch leben, türkisch denken und türkisch wählen in ein anderes Land "auslagert". Ich finde z.B. es sollte eine doppelte Staatsbürgerschaft verboten werden. Dann hätte man das Problem auch nicht!

Was hat jetzt Integration und Flüchtlinge u.s.w mit dem eigentlichen Thema zu tun? Das Thema ist ob wir uns alles gefallen lassen müssen, oder ob wir auch das Recht haben Nein, das wollen wir hier nicht.
Stellt euch mal vor, ein "Spezieller" der stark den Neos angehört, reist in die Türkei und startet ein propaganda Vortrag, öffentlich, wo er das dritte Reich als das beste was es gab, bewirbt. Ich glaube nicht, das der heil ausreisen wird.
Glaubt Ihr, er darf das dort?

„Mössingen“ (Pseudonym)

ahhhja nun verstehe ich auch besser wie konsequent es gemeint ist mit dem Selbstbestimmungsrecht eines Volkes und der Religionsfreiheit. Denn zum türkisch denken und leben gehört ohne Zweifel der Koran dazu wie hier die Bibel.
Ich glaube das Erdogan davon völlig unabhängig ebenso anmaßend daher käme, weil es politisch durch die Gesamtsituation motiviert ist.

„Recklinghausen“ (Pseudonym)

Als die hübsche blonde raus war, wurde es uninteressant.

„Backnang“ (Pseudonym)

@Paul Mußte halt auf den Rotblonden umschwenken ;) Was sich liebt, das neckt sich.

„Recklinghausen“ (Pseudonym)

nää.

„Backnang“ (Pseudonym)

@Paul Es wird auch weiterhin kein Bild geben. Wenn ich jetzt auch noch die Herren aus den Höhlen locke, die im Neandertalerstil mit der Keule auf die Frauenjagd gehen, sinkt die Chance mal einen Tag ohne den (verbalen) Keulenschlag zu überstehen ja noch weiter. ;) Ich bin doch ganz lieb und friedlich. *verdammt, wo ist der Schalter für den Heiligenschein, immer ist der Dreizack im Weg....*

„Meschede“ (Pseudonym)

Ich meine, die Neandertaler fertigten als Erste Menschen Kleidung an, und bewegten sich eleganter als manche Spezies in der virtuellen Welt. Den Heiligenschein hatten diese Bewohner Europas auch ohne Gnade.
;)

„Erlangen“ (Pseudonym)

An meinem Heiligenschein fehlt der Ausschalter (überflüssig, fg)

Er kanns wirklich nicht lassen, Erdogan beleidigt weiter, vergleiche mit Nazizeiten, bishin neuerdings zur indirekten Verdächtigung Deutschland war am Putschversuch mit beteidigt.
Ich finde, meine Ansicht nur, man sollte komplett die diplomatischen Verbindungen abbrechen, und solange einfrieren, bis die Wahlen in der Türkei vorbei sind. Er "Erdogan" wird, wenn er die Wahlen verlieren sollte, sowieso alles an Schiebung und Betrug an uns weiter leiten.
Außer drohen, beleidigen und sogar einen Aufruf zum Aufstand , kommen keine versöhnlichen Töne. Der heizt das immer weiter auf.
Sch..... was auf den Flüchtlingsdeal, man hats doch gewusst, das "er" das als Druckmittel anwenden wird.
Irgendwan muss mal Ruhe sein, und ich glaube das geht nur, wenn man die Verbindungen abbricht, bis die Türkei weiss wa ssie will.
Wir haben genug andere Baustellen, als uns um so einen ....... zu kümmern.
Wer nicht will, soll halt gehen. Fertig. Steht jedem frei, wenns einem bei uns nicht gefällt, aber bitte die Sozialleistungen bleiben dann auch hier.

„Recklinghausen“ (Pseudonym)

Zur Überschrift:
Nein.

Urlaub in der Türkei und jede sonstige Verbindung zu dem Land gehört storniert.
Sein Volk muss ihn für das ruinieren der Touri Wirtschaft mit Stöcken aus dem Amt jagen.
Es gibt Oposition in der Türkei.

Meiner Meinung nach sollten wir (EU) auch die Flüchtlinge aufnehmen, welche er zwischenlagert.
Erpressungen mal gleich die Grundlage entziehen.

Soll er sich mit Trump und Putin anfreunden, die BRD und Europa insgesammt sollten klare Grenzen aufzeigen.

Ärgerlich, dass man schnell ins rechte Eck sortiert wird, sobald man diese Position vertritt.
Meine Erfahrungen im RL.

„Sangerhausen“ (Pseudonym)

Ich war früher oft in der Türkei für Urlaube auf dem Boot.
Aber was sich der Herr Erdogan erlaubt ist unverschämt.
Seit einigen Jahren bin ich wieder lieber in der griechischen Inselwelt unterwegs.

„Zittau“ (Pseudonym)

Bei dem was so alles passiert habe ich direkt Gedanken an einen 3. Weltkrieg :(
Ich hoffe nicht daß es soweit kommt, aber wenn man die ganzen Nachrichten liest und hört, dann kommt man schon ins grübeln!

„Pforzheim“ (Pseudonym)

Wenn man sonst keine Argumente hat, einfach mal alle als Nazis bezeichnen ... https://i.imgtc.com/OhXGjba.jpg

Ansonsten sehe ich das wie Paul und in welche Ecke man mich dadurch sortiert, ist mir egal.

„Rudolstadt“ (Pseudonym)

Nein ... und auch ich wünschte mir mehr klare Worte und endlich auch Taten aus der Politik ...
Die Eu hat leider einen Flüchtlingsdeal mit der Türkei ... aber auch der läßt sich aufkündigen und dann eben zwischen der Türkei und der EU einen Zaun ziehen ... Das viele Geld, damit die Türkei die Flüchtlinge merh schlecht als recht versorgt (ohne denen eine Perspektive zu eröffnen) ist eigentlich nur peinlich für die "politische Lösung mit Geld".

Sinnvoll und kreativ und zukunftsorientiert wäre eine Lösung gemeinsam mit zB Griechenland zu erarbeiten. Damit bleibt das Geld in der EU. Griechenland kann sich da einen neuen Wirtschaftszweig aufbauen (fit machen der Flüchtlinge mit Sprache und Schrift um dann in Europa verteilt zu werden) und wieder als Weltbestimmend (wie die alten Griechen) gelten ...

Soll die Türkei doch mal einen Wirtschaftskrieg anfangen (mehr bleibt ihm ja nicht, wie bei jedem Dispoten der von Inlandsproblemen ablenken muss) ... mal sehen was dann bleibt von Erdogan und seinen Jüngern ...

Und nein, ich bin wirklich nicht rechtslastig ... aber irgendwann ist wirklich Ende mit Verständnis ...