
Würden sich politisch arrangierende Gäste an deutsches Recht halten, anständig und demokratisch sich im Gastland verhalten, gebe es überhaupt kein Problem.
Genauso ist es in einer Demokratie, Dinge nicht zuzulassen , erlaubt, sich das Recht rauszunehmen, nein zu sagen. Das wollen wir hier nicht.
Dann beizugehen sich über ein nein drüber weg setzen, ist auch nicht richtig. Nein ist nein. Fertig.

„Mössingen“ (Pseudonym)
Die Frechheit oder Anmaßung besteht ja nicht darin, dass hier lebende Türken ihr Wahlrecht wahrnehmen, sondern darin, dass sich der türkische Staat bzw. die Erdoganbande anmaßt ein Recht einzufordern, dass keiner fremden Regierung zusteht ohne ausdrückliche Zustimmung.
Das hat im übrigen das BVG kürzlich klargestellt aufgrund einer Bürgerbeschwerde.
So ist es klar, das weder das Grundgesetz noch das Völkerrecht ausländischen Staatsoberhäuptern und Regierungsmitgliedern einen Anspruch gibt, nach Deutschland zu reisen, um amtliche Funktionen auszuüben z.B. als Regierungsmitglied etc. eine Wahlkampfrede zu halten.
Gleichzeitig hat man bisher nichts davon gehört, dass die Bundesregierung von dieser höchstrichterlichen Erlaubnis Gebrauch macht und die Wahlkampfauftritte konsequent verhindert wie in den Niederlanden. Es wird also AUCH von der duldsamen oder unduldsamen Stimmung in der Bevölkerung hier abhängen wie unsere Regierung sich vor dem Erdogan-Regime beugt.
Dieses Gebaren nun dafür nutzen zu wollen, um Stimmung gegen hier lebende Türken zu machen, halte ich für etwas fadenscheinig.

@dadohneplan
Informiere dich mal bitte,was Integration bedeutet.
Wenn du von Integration sprichst, meinst du was komplett anderes.
Ich habe eben einen Artikel gelesen, in der die Reihenfolge des Streits zw der tr. Regierung und der niederländischen aufgelistet war.
Unter anderem war das zu lesen:
"Vor dem Konsulat demonstrierten rund tausend Menschen mit türkischen Flaggen. In der Nacht trieb die Polizei die Menge mit Wasserwerfern und berittenen Beamten auseinander. Bürgermeister Aboutaleb hatte noch in der Nacht das gesamte Stadtgebiet von Rotterdam zur Sonderzone erklärt, in der Ansammlungen nicht gestattet sind."
Komischerweise wurde genauso vorgegangen wie 'damals' in der Türkei, obwohl die Vorgehensweise sehr kritisiert wurde und wird.

„Marburg“ (Pseudonym)
@love2dance...Integration bedeutet für mich , das unsere Verfassung respektiert und die daraus sich ergebenden Gesetze und Normen geachtet werden. Mehr nicht...aber wenn die Mehrheit der jungen hier geborenen Türken ,die Türkei als ihre Heimat bezeichnet, werde ich nicht von gelungener Integration schreiben.
PS.die Niederländer als Nazi zu beschimpfen ist schon unterste Schublade.

@dad Wie gesagt, du meinst was anderes, wenn du von Integration sprichst. Die Definition beinhaltet was anderes. Schau sie dir ruhig mal an.
Was die Haltung gegenüber der Verfassung angeht, sollte das für alle Bürger gelten und nicht nur für eine Minderheit. Oder etwa nicht?
Da du diesen Punkt speziell zum Thema Integration erwähnst, ist anzunehmen, dass du allen Türken und ehemals Türken unterstellst,dass sie die Verfassung, Rechte und Werte nicht akzeptieren. Wie kommst du zu dieser Annahme?

„Geilenkirchen“ (Pseudonym)
Die ganze Debatte verschleiert doch den waren Grund.
Die sogenannte Integration von den meisten Tuerken ist
komplett schiefgegangen.
Ich bin fast 63 und hab das von Anfang an mitbekommen.
Der Grund: TOTAL BANAL.
Satelittenfernsehen. Damit kam die Heimat ins Wohnzimmer
und dann hat die Separation so richtig angefangen.
2. Für die meisten Biodeutschen ist und bleibt ein Tuerke ein Tuerke!
Womit wir dann bei der Frage sind wer oder was ist deutsch.
Die Biodeutschen oder die Leute die hier wohnen.

„Marburg“ (Pseudonym)
@love2dance ...ja ich unterstelle den meisten Türken, das sie bestimmte teile unserer Verfassung ablehnen...z.Bsp. die Gleichberechtigung, Trennung von Staat und Religion USW:

„Mössingen“ (Pseudonym)
>> Biodeutschen <<
So wird die Erdoganpolitik ausgenutzt, um sorgsam dosiert Rassismus zu verbreiten.
Und der planlose Dad sorgt sich auch mehr um darum ob die hier lebenden Türken auch brave Anbeter des Grundgesetzes der BRD sind und weniger darum ob der türkische Staat faschistisch ist.
Gibt zu denken

„Marburg“ (Pseudonym)
@kuscheltiger...ja du hast Recht. es ist mir egal ob sie in der Türkei einen Faschisten wählen.
Es ist die Entscheidung der Türken; nur sollen sie nicht ihre Konflikte in Deutschland austragen.

„Mössingen“ (Pseudonym)
@Dadohneplan
Und welche Konflikte meinst du da genau ?
ich erinnere mich da noch genau an das Buch "Ganz Unten" von Günther Wallraff.... aber solche Konflikte hattest du dabei wohl sicher nicht im Sinn.
Man sollte schon ein wenig mehr differenzieren können. Denn es gibt weder die Deutschen, noch gibt es die Türken.
Aber es gibt natürlich Menschen, die solche Situationen gerne nutzen, um Stimmung gegen andere Nationalitäten zu schüren.

@ conen Wenn diese Grundhaltung herrscht, braucht man sich nicht wundern, dass die Integration scheitert. Das Scheitern ist aber nicht auf der Seite der eingewanderten und seit Generationen hier lebenden Bürger zu sehen, sondern bei denen die sich weigern, diese Menschen als Teil Deutschlands zu akzeptieren. Und zum Glück betrifft diese Fehlintegration nicht alle.
@dadohneplan Was die Staatsform der BRD angeht scheinst du auch nicht auf dem aktuellsten Stand zu sein.
In Deutschland herrscht keine laizistische Staatsform und demnach werden Staat und Religion nicht strikt voneinander getrennt.
Um dir eine kleine Denkstütze zu geben: Wer treibt die Kirchensteuern ein? Wie ist es mit den religiösen Feiertagen?

„Bernau bei Berlin“ (Pseudonym)
"Das Scheitern ist aber nicht auf der Seite der eingewanderten und seit Generationen hier lebenden Bürger zu sehen, sondern bei denen die sich weigern, diese Menschen als Teil Deutschlands zu akzeptieren."
Ist das nicht eine ebenso einseitige Betrachtung wie die, dass alle Immigranten sich nicht integrieren wollen? Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.

„Mössingen“ (Pseudonym)
@Love2dance ..... sign
ganz zu schweigen von den katholischen Würdenträgern, die ihr Gehalt aus der Staatskasse, also den Steuern beziehen und das nicht mal zu knapp. :-))))

„Geilenkirchen“ (Pseudonym)
@l2d. Ich habe lange in den usa und. Kanada verbracht
Kein Mensch kommt auf die Idee jemand zu integrieren.
Jeder kann machen und leben wie er will
Solange er die verfassung und rechte respektiert.
Und DA liegt doch das problem

Kirchliche Einrichtungen werden mit weit über 90/95 % mit öffentlichen Mitteln gefördert, heisst mit Steuergeldern ALLER Steuerzahler der BRD.
Und die 'Würdenträger' die sich an Kindern vergreifen (einProblem,dass es seit mehreren Jahrzehnten gibt), müssen noch nicht einmal mit Konsequenzen rechnen, weder seitens der Kiche noch des Staates, was ich sehr bedenklich finde. Aber das ist ja nicht Thema.
@minty Warum kann man das pauschal in Bezug auf Migranten äußern aber nicht Bezug auf Realitätsfremde?

@conen Wenn du da gelebt hast wirst du wissen, dass in den USA nach 5 Jahren Menschen Amerikaner sind und auch so gesehen werden, egal woher sie abstammen und welchen kulturellen Hintergrund sie haben.

„Bernau bei Berlin“ (Pseudonym)
"Warum kann man das pauschal in Bezug auf Migranten äußern aber nicht Bezug auf Realitätsfremde?"
Meiner Meinung nach ist beides falsch. Habe ich auch geschrieben. Und zu den Realitätsfremden: gegen die gehe ich regelmäßig auf die Straße und engagiere mich enorm (ohne Steine, tut mir leid - um mal einigen Herren hier den Wind aus den Segeln zu nehmen) und auch schon recht lange. Und laut.
Allerdings ist es in meinen Augen falsch, anzunehmen, dass wirklich ALLE Migranten sich integriert haben oder integrieren wollen.

„Mössingen“ (Pseudonym)
Nur ist es ja nicht ein Integrationsproblem, weswegen der Erdogan-Regierung nicht gestattet werden soll hier zu Lande ihren Wahlkampf zu führen.

@minty In unserer Gesellschaft sind so einige nicht integriert. Dazu zähle ich u.a. alle Menschen,die seit Generationen nicht arbeiten und immer wieder kriminell sind. Hierbei ist es für mich irrelevant, welche biologischen Vorfahren sie haben.

„Bernau bei Berlin“ (Pseudonym)
Ja, Love2dance, DIE zähle ich auch dazu.

„Mössingen“ (Pseudonym)
obwohl ja die Integration ja nicht das Thema ist : ich denke dass auch nicht alle Flüchtlinge sich integrieren müssen z.B. wenn sie gar nicht dauerhaft hier bleiben wollen, sondern sich lediglich von einem Trauma erholen, um dann früher oder später zurück in ihre Heimat zu reisen.
Zur Genfer Flüchtlingskonvention zählt m.E. nicht als Bedingung die Integration.
Und es sollte wohl auch unterschieden werden zwischen denen mit und ohne deutschen Pass.

„Bernau bei Berlin“ (Pseudonym)
Du beschwerst dich, dass es nicht um Integration geht und wirfst dann noch ein Thema ein, um das es nicht geht? Achso... Ich sprach nicht von Menschen, die vor Krieg flüchten! Herrje...

„Mössingen“ (Pseudonym)
man soll es nicht für möglich halten - aber es gibt durchaus auch türkische bzw. kurdische Flüchtlinge - Migration hat viele Gesichter
Interessanter Weise werden diverse türkisch stämmige Migranten sogar im Sinne Erdogan´s verfolgt oder inhaftiert, wozu allein die Behauptung ausreicht der türkischen Regierung - es handele sich um sogenannte Terroristen.
Die deutsch-türkische Partnerschaft - eine dauerhafte Zwickmühle für die BRD-Regierung

„Bernau bei Berlin“ (Pseudonym)
Alles klar. Das dumme Blondchen zieht sich zurück, weil sie ja von nichts ne Ahnung hat..... :-D

„Erlangen“ (Pseudonym)
Nur mal so ein kleiner Fakt zum Thema Türken/ Integration: Lt. einer Umfrage unter hier lebenden Türken (repräsentativ - nicht Stichprobe)ist mehr als 50 % der hier lebenden Türken der Koran wichtiger als die deutschen Gesetze (veröffentlicht irgendwann 2016 in der WAZ, die garantiert nicht rechts ist). DAS ist fehlende Integration, DAS ist Mißachtung unseres Wertesystems, DAS sind diejenigen Türken, die keine Akzeptanz in der Öffentlichkeit erfahren. Und Integration ist in erster Linie eine Bringschuld.