@SelfCare:
Danke für Deinen ausführlichen Beitrag, der jedoch auf einem massiven Denkfehler beruht.
Ganz einfache Frage: Warum hast Du eigentlich eine Wohnungstür oder wenn Du in einem eigenen Haus wohnst vermutlich einen Gartenzaun, eine Tür oder ein Tor in selben oder im Haus eine Haustür. - Lass diese doch einfach mal ausbauen, denn Deiner Philosophie folgend sind sie nicht nur völlig unnütz, sondern gänzlich konträr zu Deiner Gesinnung. – oder warum ziehst Du da eine harte Grenze?
Reisen ist ne feine Sache, doch mein letzter Urlaub war 1 Woche 2017 und seitdem fehlt die Zeit, die Zeit fehlt eigentlich immer irgendwo. Außerdem wäre die Welt zu bereisen ja dem Klima nicht förderlich (da war doch was mit Emissionen)
Aber nun zum Thema. Du lebst in einem Land, welches durch Kapitalismus und den daraus resultierenden Steuereinnahmen sich über Jahrzehnte hinweg die ganzen Annehmlichkeiten die Du so schätzt hart erarbeitet hat. Damit diese Annehmlichkeiten und Vorzüge finanziell darstellbar sind und bleiben sind nach und nach finanzielle Abgaben immer weiter gestiegen und haben auch die Inflation beflügelt. Damit das aber so bleibt, können wir nicht jeden Menschen der weltweit nach einem besseren Leben strebt aufnehmen. Wir können auch nicht jedem Menschen eine medizinische Versorgung spendieren, denn auch das ist nicht mehr bezahlbar. Würden wir das tun, was Du so emotional Menschlich bevorzugst, wären bald die sozialen Sicherungssysteme am Ende. Die Anfänge sehen wir schon bei Krankenkassenbeiträgen, Zuzahlungen bei med. Leistungen, Gefahr der Rente. Überforderung der Tafel. usw. Daher ist auch der sozial geforderte Mindestlohn ein Unfug, denn das Unternehmen muss diesen auch abbilden können und das wird zunehmend schwieriger, gerade für kleine und mittelständige Unternehmen. Dienstleistungen sind teuer wie nie. Man kann die Anzahl der Arbeitsstunden nicht beliebig erhöhen und auch die Stundensätze nicht beliebig anheben, denn das beflügelt dann nur die Blüte der Schwarzarbeit.
Humanitär zu sein, sozial zu sein wäre natürlich super, hätten wir ein ideales System. Haben wir aber nicht, also müssen wir Abstriche machen. Daher lieber wenigen Menschen richtig helfen und andere Menschen bleiben eben auf der Strecke. das mag für Dich hart klingen, ist aber eben unvermeidbar. wichtigstes ziele wäre es um Elend zu bekämpfen Geburtenkontrolle einzuführen um die rasant steigen Population nach unten zu Drücken. - Mäuse vermehren sich auch rasant und verhungern dann in einem geschlossenen System
@selfcare
Sign 👍👍👍
@Teja und hast Du auch noch Wohnungstür oder Hastür? Falls ja, warum?
am Sonntag sind endlich Wahlen
@Teja - Und wie soll dieses zerstörte Land je wieder zum normalen Leben zurückkehren und den Krieg hinter sich lassen, wenn nicht mal die Bürger dieses Landes bereit sind, dieses Land wieder aufzubauen? Bürger eines Landes zu sein bedeutet nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten.
Natürlich hat man sich an das gute Leben hier gewöhnt. Und würde nicht so gern wieder von vorn anfangen. Aber nochmal, wer denn sonst?
Die aktuellen Kriege sind nicht die ersten auf diesem Planeten - und werden vermutlich leider auch nicht die letzten sein. Und jedes Mal bis jetzt kehrten die Menschen zu ihren Wurzeln zurück und bauten ihre Heimat wieder auf. Das Leben geht weiter.
Aber das Wort ist hier in Deutschland ja leider rechts geworden. Linke haben keine Heimat. Sie wohnen wohl hier nur.
@John-Martin
leider ist es in sozial schwächeren Regionen oft noch so, daß viele Kinder geboren werden, die zur Überlastung führen. Die Weltbevölkereung explodiert, daher ist die Versorgung gefährdet.
Große "bereinigende" Mann gegen Mann Kriege gibt es nicht mehr, die die ungezüglte Vermerhung der Menscheit ausbremsen, auch die Medizin sorgt dafür, daß viele Krankheiten ihrer schrecklichen Folgen beraubt worden sind. - das mag jetzt alles fernab von jeglicher sozialen Vorstellung grauenhaft und unmenschlich klingen, aber wir sollten uns keine gedanklichen zwaängen unterwerfen.
Aber 1950 lag die Weltbevölkerung noch bei 2,49 Mrd. 1980 bei 4,45 Mrd, aber jetzt bewegen wir uns auf die 9 Mrd zu. Das bringt eben die ganzen neagtiven Effekte (exzessive Tierhaltung, Landwirtschaft, Rohstoffaubbau, Klima und eben auch Migration usw. ) mit sich.
https://www.bu.edu/articles/2019/contraception-and-population-control/
Sprich dich aus. Wie stellst du dir denn die Geburtenkontrolle vor?
@John-Martin aber sicher doch, das Kindermaximum, basierend auf Bildung, aber ob damit die Weltbevölkereung nicht weiter oder zumindest langsamer anwächst ist noch immer unklar.
Aber für die Welt wäre eine Reduktion von allem förderlich - aber mitunter wird da schon an Lösungen gearbeitet (...)
@SelfCare
natürlich will keine auf die Haustür-Metapher eingehen, weil das auch keiner freiwillig praktizieren wollen würde. Menschen haben eben schon immer Grenzen errichtet und verteidigt.
Ich stelle niemandem etwas zur Verfügung. Ich verleihe auch nichts.
@Teja
es ist schön, wenn du harmonisch mit Deiner Nachbarschaft lebst. Warum Du jetzt jedoch die "ausländische" Nachbarn betonst, erschließt sich mir nicht. Nachbarn sind Nachbarn, da sollte die Herkunft doch egal sein. Oder ist man ein besserer Mensch wenn man einen netten freundlichen Umgang zu ausländischen Nachbarn hat.
Mir ist die Herkunft und Nationalität meiner Nachbarn egal, sofern ich erkennen kann, dass diese bemüht sind sich zu integrieren und auch die Kultur meiner Heimat zu Respektieren.
Wir haben in unserer Nachbarschaft auch ein freundliches gegenseitig Hilfsbereites miteinander, völlig unabhängig der Herkunft oder Hautfarbe - ich empfinde das normal. Aber selbst meine Nachbarn & Freunde verschiedenster Herkunft sind sich einig, dass die Migration so wie sie aktuell stattfindet völlig falsch ist.
@stierfrau
ja Heimat und Nationalstolz sind mittlerweile zur Schande geworden bzw. man versucht uns das einzureden. Vor Jahren war das noch normal. - Deutschland das Land der Dichter, Denker und technischen Errungenschaften
Deutschland konnte man bisher nie in die Knie zwingen, jetzt aber scheint es endlich zu funktionieren, besonders durch jenen die von den Errungenschaften der Nation (das inkludiert auch die Gastarbeiter) profitieren.
Ich bin auch für die Umsetzung des Asylrechts. Ebenso der Zuwanderung von Fachkräften. Fachkräfte sind jedoch Fachleute die Ahnung von der Materie haben, die integrationswillig sind.
Menschen die nicht Anrecht auf Asyl haben müssen abgeschoben werden, ebenso Menschen die nicht qualifiziert sind. Es ist unsinnig erst die Sprache zu lernen, dann versuchen eine Ausbildung umzusetzen um dann zu hoffen in 5 bis 10 Jahren eine „Fachkraft“ für einen Beruf zu haben. Einwanderung ins Sozialsystem können wir nicht leisten. – kurioserweise praktizieren das viele andere Länder ebenso. Wenn es in den Herkunftsländern nicht möglich ist in ein anders Dorf zu ziehen, weil man dort verfolgt werden würde, zeigt es dass derartige Steinzeitkultur auch nicht zu uns passt. Sobald der Asyl Grund verschwunden ist, müssen dies „Asylanten“ aber eben auch wieder zurück.
Jetzt höre ich schon wieder die Rufe, es sei nicht humanitär, nicht sozial so zu denken.
Es ist ja auch nicht humanitär. Aber dass du darauf keinen Wert legst, humanitär zu denken, hast du ja schon in diesem Thread bezüglich Geburtenkontrolle geschrieben.
"- das mag jetzt alles fernab von jeglicher sozialen Vorstellung grauenhaft und unmenschlich klingen, aber wir sollten uns keine gedanklichen zwaängen unterwerfen."
Also sollte dich das ja auch nicht weiter stören.
@Teja nein, keiner meiner Vorfahren war meines Wissens je in Deutschland. Nicht mal in der DDR.
Die, die den letzten Krieg überlebt haben, kehrten aus der Evakuierung zu den Ruinen zurück und bauten ihre von den Nazis zerbombte und ausgebrannte Heimat wieder auf.
Und ich weiß nicht, wo du was von zwingen gelesen hast?
@stierfrau
Ich werde aus deinem ersten Satz nicht schlau.🤔
...." keiner meiner Vorfahren war je in Deutschland.......( bezogen auf deine Aussagen am 18.2 und 21.2.)
Wenn deine Vorfahren nach dem Krieg irgendwo wieder hin sind und alles mit aufgebaut haben... warum bist du dann in Deutschland ?
Das widerspricht doch deiner eigenen Aussage. Das z.B die Syrer wieder zurück in die Heimat sollen und diese wieder aufbauen.
Deine Vorfahren haben dies wohl auch getan ( So verstehe ich zumindest deine Aussage)
Aber was hat dich dann nach Deutschland verschlagen ? Job, Familie, die Hoffnung auf ein "gutes" / besseres Leben ? Das ist doch genau das, was sich jeder erhofft, wenn er in ein anderes Land geht.
Das widerspricht sich ( für mich) zu deiner letzten Aussage.
( ggf stehe ich aber auch der Leitung 😉)
Nicht irgendwohin, Teja - zurück in ihre Heimat. Damit sie wieder aufgebaut wird. Es war denen eben nicht egal, wer da was aufbaut - das haben sie selbstverständlich als ihre Aufgabe gesehen.
Und was spielt es für eine Rolle, warum ich in Deutschland bin? Ich bin hier legal und seit fast 30 Jahren Deutsche. Nur Deutsche - keine zwei Pässe oder dergleichen. Also keine Hintertürchen. Baue hier halt ein wenig Deutschland mit auf. 😉
Und nochmal - ich habe nirgendwo vom Zwang geschrieben. Nicht mal müssen steht da - nur sollen. Ist meine Meinung zu diesem Thema. Ich habe auch begründet, warum ich so denke.
Migranten sollen schnell eine Arbeitserlaubnis bekommen,bessereAus-, und Weiterbildung und mindestens Bürgergeldähnliche Transferleistung.
Das würde bestimmt einige Probleme wenigsten abschwächen.
Und wer nun mault , sie hätten ja noch nichts geleistet. Das hat auch keiner von uns was geleistet als er in dieses Land kam und der Start ungefragt Steuergelder für uns ausgegeben hat
Hier ist einmal ein interessantes Interview mit einem Vater, dessen Tochter bei einem Terroranschlag mit einem Messer ermordet wurde.
https://www.youtube.com/watch?v=WXtap-oZK-M