
„Laupheim“ (Pseudonym)
Zunächst mal hat der Agnostizismus auch was positives oder richtiges, indem festgestellt wird, dass es einen Bewis für die Existenz von Gott oder höherer Inztanz nicht gibt oder geben kann.
Allerdings vermag der Agnostiker sich nicht festzulegen.
Insofern ist das inkonsequenter Materialismus oder ein metaphysischer.
Er wird auch als Positivismus bezeichnet, wonach wir nur die Erscheinungen erkennen können aber nicht das Wesen der Dinge.
Dies bezüglich hat Hegel den Kant widerlegt oder überholt.
Dass das Wissen der Menschheit begrenzt ist oder des Verstehens - ist ja an sich richtig und auch gut, sonst gäbe es ja keinen Fortschritt der Wissenschaft.
Gehe ich aber von dieser Grundlage aus, kann ich nicht mehr verlangen, dass eine Behauptung oder These über jeden Widerspruch erhaben sein soll, denn
damit ist jede erdenkliche Behauptung oder These, durch die Begrenzheit von Wissen oder Erkennen mit einer Lücke oder einem Widerspruch behaftet.
Ein Widerspruch an sich ist nichts schlimmes oder verkehrtes, sondern bedingt jede Bewegung oder Entwicklung oder den Fortschritt.
Kurz: wo der Widerspruch aufhört endet das Leben
Oder wie Einsein bemerkte - Alles ist Energie - Energie ist aber bewegte Materie, also widersprüchlich. Also auch unser Denken unser Wissen und jede Äußerung daraus.
Und du gehst dann sogar soweit, bei der Festellung eines Widerspruchs die Glaubwürdigkeit insgesamt anzuzeifeln.
Demnach könnte jeder Wettervorhersager oder jeder Warscheinlichkeitsbrechner als unglaubwürdig abgestempelt werden, wenn es nicht so zutrifft wie erwartet oder behauptet wurde.
Du stellst also mit deiner Forderung, dass Behauptungen oder Thesen frei von Widerspruch sein sollen, eine unmögliche nicht erfüllbare Aufgabe.
Selbst viele aufgestellte Gesetzmäßigkeiten sind nicht für die Ewigkeit unumstößlich, sondern werden entsprechend dem Fortschritt der Erkenntnis von der Welt modifiziert, was nichts anderes bedeutet, dass es einen Widerspruch gab. Ist damit der Wissenschaftler, der dieses Gesetz einst formulierte unglaubwürdig ? Wohl kaum und es wäre auch absurd.
Es wunder daher auch nicht, das in der FAQ eine derartige Forderung, wie von dir, nicht erhoben wird, sondern lediglich betont wird, dass in der Politik nicht durch willkürliche oder subjektive Meinungen und Behauptungen, wissenschaftliche Erkenntnisse als null und nichtig erklärt werden dürfen.
daher auch die berechtigte und notwendige, weltweite Kundgebung, um den Erhalt des Stellenwertes der Wissenschaft und ihrer Erkenntnisse, sowie ihrer weiteren Förderung.
Dementsprechend bin ich auch nicht gewillt alle deine Fragen zu beantworten, weil ja immer hier oder da ein Widerspruch festgestellt werden kann und es somit eine endlose Geschichte würde.
Insoweit ich antworten wollte, ist es geschehen oder geht aus dem Zusammenhang meiner Post´s hervor.
Aber wie du ja selber auch feststellst ist die Fähigkeit zum Erkennen begrenzt.
Auf die kleinlichen und unterschwelligen Sticheleien oder Beleidigungen werde ich nicht weiter eingehen, da es mir sinnlos erscheint.

@ Kuscheltiger62
Allerdings vermag der Agnostiker sich nicht festzulegen.
Das ist im Allgemeinen falsch und daran sieht man eben, dass du es nicht verstanden hast.
Ein Agnostiker beruft sich auf Wissen und eben nicht auf Glauben oder Vermutungen.
Er orientiert sich an dem, was Menschen wissen sagt aber zugleich, dass dieses Wissen keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Natürlich müssen Menschen Entscheidungen Treffen und das tun auch Agnostiker. Diese sind vielleicht nicht so blauäugig und irrational wie andere Menschen, das wäre aber auch schon alles. Auch hier sehe ich einen deutlichen Vorteil gegenüber Menschen, die das so handhaben.
Oder siehst du das anders?
Gehe ich aber von dieser Grundlage aus, kann ich nicht mehr verlangen, dass eine Behauptung oder These über jeden Widerspruch erhaben sein soll,...
Das habe ich jetzt schon mehrfach geschrieben und sage es gerne noch einmal, dass damit natürlich die Widersprüche zur Zeit des Behauptung nach aktuellem Wissensstand gemeint sind.
Es wird aber schon problematisch, wenn nicht einmal das, was ja zu LESEN ist richtig verstanden wird. Dann braucht man sich über zukünftige Widersprüche wahrlich keine Gedanken machen. ;-)
Oder wie Einsein bemerkte - Alles ist Energie - Energie ist aber bewegte Materie, also widersprüchlich.
Auch hier machst du einen Grundfehler, weil ja die Äußerung Einsteins selbst nur eine Behauptung ist. Wenn diese also einen Widerspruch enthält ist alles, was darauf aufbaut ebenso nichtig. Das ist ja das große Problem, dass auch deine Materialistischen Phrasen keinesfalls in Stein gemeißelt sind, weil sie von Menschen niedergeschrieben wurden, die nun einmal fehlbar sind.
Demnach könnte jeder Wettervorhersager oder jeder Warscheinlichkeitsbrechner als unglaubwürdig abgestempelt werden, wenn es nicht so zutrifft wie erwartet oder behauptet wurde.
Das wäre so, wenn er den Anspruch erheben würde, dass seine Vorhersagen immer korrekt sind. Wie man aber an dem Wort "Vorhersage" schon ableiten kann ist es eben nur eine Schätzung und keine Feststellung. Da sieht man aber auch wie dein Verständnis immer wieder an seine Grenzen gerät und selbst deine Beispiele sich selbst innerlich widersprechen. Man könnte also sagen, dass die meisten deiner Behauptungen meist schon zu einem Widerspruch geführt haben. Ich würde an deiner Stelle mal daran arbeiten. Vor allem wenn man dies so schnell und offensichtlich nachweisen kann.
Du stellst also mit deiner Forderung, dass Behauptungen oder Thesen frei von Widerspruch sein sollen, eine unmögliche nicht erfüllbare Aufgabe.
Wie oben gezeigt ist das nicht möglich, wenn mal als Maßgabe eben das zur Zeit der Behauptung maßgebliche Wissen einsetzt. :)
Wenn ich also eine Behauptung aufstelle von der ich JETZT schon sagen kann, dass sie einen Widerspruch enthält, dann ist sie ziemlich unnötig.
Wenn ich eine These aufstelle, die heute total plausibel erscheint und erst in 2 Jahren widerlegt wird, dann ist dies eben der auch von mir beschriebene Entwicklungsprozess des menschlichen Wissens. Und nichts anderes habe ich geschrieben und vertreten.
Ist damit der Wissenschaftler, der dieses Gesetz einst formulierte unglaubwürdig ? Wohl kaum und es wäre auch absurd.
Auch das sehe ich anders. Wenn nämlich so etwas häufig und in schneller Folge geschieht, dann könnte man die Frage stellen, ob die Weitsicht und die Abschätzungen dieser Person ausreichen, um dieser zu vertrauen oder sich auf deren Aussagen zu verlassen. Auch das praktizieren wir so innerhalb unseres Umfeldes und in der Gesellschaft. Wenn jemand mit dir eine Uhrzeit verabredet und dabei einen Termin vergessen hat und dies dann feststellt und seine Aussage widerruft, dann würde das für uns nichts weltbewegendes bedeuten. Wenn dieser Vorgang aber 100mal passiert, dann denke ich würdest selbst du an der Glaubwürdigkeit so einer Terminansage zweifeln und genau das passiert auch in der Wissenschaft und das ist auch gut so!
Dementsprechend bin ich auch nicht gewillt alle deine Fragen zu beantworten, weil ja immer hier oder da ein Widerspruch festgestellt werden kann und es somit eine endlose Geschichte würde.
Komisch ich zitiere dich mal:
Manche Menschen tun sich schon schwer damit, gegebene Antworten zu erkennen wenn sie eigentlich aus dem Zusammenhang klar erkennbar sind. Ich erspare mir daher mich zu wiederholen.
Jetzt schreibst du aber, dass du gar nicht gewillt bist auf alle Fragen einzugehen? Das Problem an dir ist wie oben gezeigt, dass deine Behauptungen und Texte, ja dein ganzes Auftreten nach Außen viel zu viele Widersprüche enthält und das nach dem obigen Beispiel bzgl. der Wissenschaftler auch deine Glaubwürdigkeit zerstört.
An der Stelle wo du selbst quasi ein paar Widersprüche zu deinen Gunsten versuchst du egalisieren kann ich dir dann gänzlich nicht mehr zustimmen, denn wer legt denn fest welcher Widerspruch es wert ist berücksichtigt zu werden und welcher nicht? Das ist eben der Beginn von "postfaktischen" Zeiten, weil man aus Bequemlichkeit sich eben seine eigenen Regeln macht und du fängst gerade damit an! Willkommen in der Kuschel-Trump Ära. :D