Kriegsangst ?! Krieg in Europa?

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 1830 Antworten

„Ottobrunn“ (Pseudonym)

Nur Mal ruhig mit den wilden Pferden 🤣🤣

Der Hausanschluss wird nie abgeschaltetet, höchstens Geräte, die ausgewiesenen wurden und geeignet sind.
Wallbox, Wärmepumpe, Poolheizung, Boiler, ....
Bei einem dynamischen Vertrag bekommt man eine Schnittstelle wo die Preise einen Tag vorher bekannt gegeben werden. Das übernimmt die eigene Regelung. Das kannst selbst bestimmen. Da schaltet nicht der Anbieter, er verrechnet nur deinen Verbrauch mit stündlich wechselnden Tarifen.
Das wird hier langsam eine Legendenbildung. 😁

„Ottobrunn“ (Pseudonym)

Technisch gibt schon die Möglichkeit, dass der Strom abgestellt werden kann, aber das passiert nur zum Zweck der Abmeldung,
nicht aber für die Netzstabilität.
Das ist schon ein Unterschied.

Heute muss niemand mehr dazu ins Haus kommen, auch nicht zum Ablesen.
Wenn du deine Rechnung nicht bezahlst dann wird abgestellt, aber für die Wiedereinschaltung kommt jemand vom Netz. Das ist bei mir auf der Netzebene 7 so, es gibt vllt Unterschiede bei anderen Netzbetreibern.


Bei echten Notfällen finden die Netzabschaltungen in Umspannwerken und Trafostationen statt - Netzebene 5 und 6


Für die Netzstabilität gibt es Verträge mit Firmen, die Regelleistung verkaufen.

Da wird dann ein großer Verbraucher abgeschaltet zb Schwimmbäder oder zB der Generator der Müllverbrennungsanlage abgeregelt.
Das kann dann der Netzbetreiber direkt regeln, beim Verbraucher wird dann die Abschaltung signalisiert. Dafür klimpert ordentlich die Kasse.

Bei Haushalten eignen sich ja auch nur wenige Großverbraucher, mit deinem Laptop kannst du nix retten.

Der Smartmeter ist per se keine Gefahr.
Was allerdings schon ist, man ist transparent, wenn man zB die Anschlussleistung krass überschreitet.
Ich hatte nur 4,5 kW Anschlussleistung, mein Durchlauferhitzer zieht aber 24 kW, da wollten sie dann eine Erweiterungs - Gebühr von mir.
Jetzt habe ich 12 kW Anschlussleistung 😥
30 Jahre ist das mit dem Ferraris Zähler nicht aufgefallen.

„Glauchau“ (Pseudonym)

Mögt ihr für Smartmeter, Breaker und ähnlich trockene Technikdiskussionen mal einen neuen Faden aufmachen oder das sogar per privatem Chat austauschen?
Sorry, aber das interessiert in diesen Details keine Sau und mit Kriegsangst hat es auch nur noch am äußersten Rand zu tun. Wir. glauben Euch auch unbesehen, dass Ihr Euch mit Technik beschäftigt. 🥱

„Ottobrunn“ (Pseudonym)

Wer ist wir? Bist du schwanger oder adelig? 😉

„Ibbenbüren“ (Pseudonym)

Danke Carla)

„Ditzingen“ (Pseudonym)

Ich finde flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsinternet brauchen wir MINDESTENS so dringend wie 3000W Friteusen. 😉 Wir alle können schwer das los lassen, was uns individuell wichtig ist. Ich könnte mir aber schon gut vorstellen, dass wir uns in der Zukunft von einigen "lieb gewonnen" Dingen trennen müssen: Vielleicht hat nicht mehr jeder ein eigenes Auto, sondern wir machen viel Car-Sharing - löst z.B. das Problem des langsamen Tankens von e-Autos: An der Tankstelle tanken wir nicht mehr den Wagen, sondern wir wechseln in einen anderen, voll geladenen Wagen, die Wege und die Logistik der Wagen hat vorher eine KI für uns optimiert. Wir können vielleicht nicht immer "sofort" losfahren, sondern wir müssen auf Zuteilungen warten und für Standardstrecken werden wir wahrscheinlich auch nicht mehr allein im Wagen sitzen. Vielleicht fährt der Wagen auch autonom und vielleicht ermöglicht das Menschen im hohen Alter länger mobil zu bleiben.

Aber das sind alles Sachen: Wenn man sie nicht anders kennt, würde man nicht darunter leiden. Worunter wir vor allem leiden ist Veränderungsschmerz, weil nicht alles so bleiben wird wie es mal war. Vielleicht werden die nächsten Generationen die Nase rümpfen über die stinkenden Blechkutschen, für die wir ganze Jahresgehälter ausgeben mussten und in denen man keinen Film gucken konnte, während man reiste. Ich hoffe einfach sehr auf den technischen Fortschritt: Prominentestes Beispiel sind LEDs: Energieeffizienter, langlebiger - haben kaum Nachteile. Wenn wir solche Dinge in vielen Bereichen finden, dann ist das Leben für die nächste Generation vielleicht nur anders aber gar nicht schlechter. Die Pommes kommen dann hoffentlich irgendwann eh aus dem Replikator und man hat immer leckeres Essen ohne Kochen zu müssen. (I have a dream! 👆😉)

Zumindest werden inzwischen die richtigen Anreize für die Forschung und Produktentwicklung gesetzt.

@Seaangel, dieser Krieg ist wie jeder vor ihm: er erzwingt Innovationen. Und uns geht es wie jeder Vorkriegsgeneration, wir sind ein wenig überfordert von all dem Neuen. Aber wir brauchen Lösungen, und zwar sehr schnell. Auf Gebieten, mit denen die wenigsten sich bisher auseinandergesetzt haben.
Wenn wir uns dem Diskurs verweigern, behindern wir Verbesserungsmöglichkeiten. Ich sage absichtlich „Diskurs“, denn es gibt auch zwangsläufig Interessenskonflikte und konträre Ansichten.

„Ottobrunn“ (Pseudonym)

Der Ukraine Krieg hat Europa seine Abhängigkeit gezeigt. Es ist nicht gut von Diktaturen abhängig zu sein. Weder von Russland, noch von China, auch nicht von den arabischen Ländern.
Die Leute haben jetzt Angst, wenn sie aufs Konto gucken. Das sind die primären Ängste der Europäer.

Es kommen 3 Krisen zusammen - Klima, Krieg und Corona.

Das ganze ist auch eine Chance für uns alle, das wird vergessen.

Es gibt Lösungen und es gibt sehr dumme Menschen. Das war immer schon so.

„Ditzingen“ (Pseudonym)

Wer wirklich Angst vor Krieg hätte, wäre netter zu seinen Mitmenschen, wenn sein oder ihre schlimmste Verfehlung wäre, einen Post zu verfassen, der einen selbst einfach nur nicht interessiert.

Wechsel mal rüber in den anderen Thread - den ich vorher nicht gesehen hatte.