@Stierfrau - natürlich gibt es diverse nicht menschengemachte Kräfte, die starken Einfluss auf das Klima haben wie zum Beispiel Variationen der Erdbahn-Parameter - die Milankovic-Zyklen. Bloss hat es bei denen und anderen relevanten Faktoren keine aktuellen signifikanten Änderungen gegeben, die eine Klimaerwärmung innerhalb von Jahrzehnten,wie sie momentan herrscht, schlüssig erklären können. Mit Veränderungen, die der Mensch hervorruft, wie großflächige Rodung von Wäldern oder massiv CO2 und Methan in die Atmosphäre pusten, lässt sich der gerade stattfindene Klimawandel hingegen sehr gut erklären.
Carla-1 Heute, 01:08 im Wetter Thread.
„Mhm... nein, das sehe ich anders.
Triebfeder ist das Wissen um die Notwendigkeit zur Veränderung…“
Carla, woher wissen denn die Leute dass es eine Veränderung benötigt? Doch nur weil sie den Wissenschaftler:innen glauben, ihnen vertrauen. Aus dem eigenen Gefühl heraus natürlich auch, wir haben alle Augen und in diesem Fall eine Haut (Hitze) um zu wissen, dass sich etwas verändert hat seit die Typen vom Club of Rome ihre Mahnungen ausstoßen.
Der allgemeine Konsens aber, der die Massen zum Nachdenken bringt basiert auf Glauben. Dem Glauben an die Korrektheit der Formeln, an die Wahrhaftigkeit der Messungen verdammt vieler eifriger Messer und Messerinnen (eigentlich heißt das Messinen, aber DAS Thema mach ich jetz nicht auch noch auf) die mit Fleiß und auch großem Vertrauen=Glauben ihre Listen füllen jeden Tag, seit mehr als 100 Jahren bereits.
Netzfund
Carla, woher wissen denn die Leute dass es eine Veränderung benötigt? Doch nur weil sie den Wissenschaftler:innen glauben, ihnen vertrauen
Innerhalb des Konstrukts unserer Sprache der du dich bedienst, gibt es eine Definition für Glauben und eine für Wissenschaft. Und sie unterscheiden sich.
Wenn du für dich alles (inklusive der Sprache) auf naiven Glauben herunterbrechen willst, was seit Menschengedenken erforscht und erfunden wurde und alles in Frage stellen was vielleicht einfach über deinen und meinen Verstand geht, ist das (d)eine Wahl Innerhalb des Konstrukts.
Was philosophisch vielleicht eine interessante Frage ist, öffnet m.E. in der Frage Klimawandel anderen und vielleicht auch dir selbst irgendwann einfach nur den Weg zur bequemen Schwurbelei. Hilfreich beim Handeln im Hier und Jetzt (wo Handeln offensichtlich Not tut) ist er nicht.
Gibt's eigentlich schon die ersten AfD-ler die an Hitzschlag gestorben sind und deren letzte Worte "es gibt keinen Klimawandel" waren?
War ja bei Corona auch schon so, wenn sie auf der Intensivstation liegend nicht glaubten dass sie Corona haben, bevor sie daran gestorben sind.
Ich persönlichen kenne keinen, die Linksversifften werden in ihrer Ohnmacht aber lauter.
Ach, der meint immer noch hier seine Lügengeschichten posten zu müssen....
Das Schnapssaufen ist bei ihm allerdings sehr glaubhaft.
Unvergessen: Wenn die AfD über Leichen geht
Die Nachricht wurde über Weihnachten publik: In Baden-Württemberg verstarb der Rastatter AfD-Fraktionschef Roland Oberst laut Medienberichten an einer Corona-Infektion. Der 68-jährige Unterhaltungsmusiker lag mehrere Wochen im Krankenhaus, soll nicht geimpft gewesen sein. Sein Kreisverband verlautbarte, man verliere nicht nur eines der engagiertesten Mitglieder, sondern auch „einen guten Freund und Mitstreiter für die gute Sache“.
Es wirkte wie ein Déjà-vu. Denn erst kürzlich hatte die AfD in Baden-Württemberg einen Coronaverstorbenen zu beklagen: den Landtagsabgeordneten Bernd Grimmer. Der 71-Jährige gehörte zur völkischen Strömung der Partei und hatte sich offenbar aus ideologischen Gründen nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Schließlich war er am Wochenende vor Weihnachten nach dreiwöchiger Erkrankung und einem Aufenthalt auf der Intensivstation verstorben. Seine Frau bestätigte seinen Tod an Covid. In Bezug auf die Coronaschutzmaßnahmen hatte er wie viele AfD-Politiker*innen von „Alarmismus“ und „Panikmache“ gesprochen und über Impfungen desinformiert.
Die AfD verschwieg in Trauerbekundungen zunächst die Todesursache. Nachdem verschiedene Medien darüber berichtetet hatten, kritisierte der Stadtverband Stuttgart in einem Nachruf die angebliche Instrumentalisierung von Grimmers Versterben – brachte es aber gleichzeitig fertig, seinen Tod im nächsten Atemzug selbst zu heroisieren. „Herr Grimmer hat seine Entscheidung gegen die Impfung getroffen. Das Risiko war ihm ohne Zweifel klar. Er hat sich trotzdem dagegen entschieden, weil für ihn die Freiheit wichtiger war“, hieß es in der Erklärung, die auch vom völkischen AfD-Bundestagsabgeordneten Dirk Spaniel unterschrieben ist.
Grimmer habe sich nicht zum „Versuchskaninchen von Pharmalobby und Altparteien“ degradieren lassen wollen. Und: „Für uns ist er ein Held der Freiheit und der Liebe zur Wahrheit.“ Es wird sogar noch ruchloser: „Man muss auch damit rechnen, dass es noch zu weiteren Todesfällen kommen kann. Auch das wird man nicht ändern können – und ändert nichts an der Richtigkeit unserer Position.“
https://taz.de/Desinformation-in-der-Coronakrise/!5824346/
Naja da ich ja das darwinistische Prinzip befürworte wäre das ja mal eine gute Nachricht. Die Natur korrigiert sich eben doch selbst. 😅