
„Hockenheim“ (Pseudonym)
Wer 1,19 für 400gr Lasagne ausgibt,der hat meiner Ansicht nach seinen Anspruch auf Auskunft über das Produkt an der Kasse verwirkt.
Da ist doch beim Preis klar, dass es sich bei allen Inhaltsstoffen um das Billigste und Schlechteste handeln muss. Und sich dann zu beschweren,weil man Pferd statt Fleisch bekommt, ist falsch: Wer durch den Konsum solcher Produkte weitere Transportwege, effizientere Verfahren der Nutztierhaltung, PreisDumping gegen Bauern, Neokolonialismus in DritteWeltLändern, AnalogKost, Discounter usw. unterstützt, wünscht gleichzeitig Rücksichtnahme für sich? So was passt mir gar nicht!

„Waadt“ (Pseudonym)
mist,ich hab neulich noch 1.49€ bezahlt. ich könnte durchdrehen..wieder Geld verschenkt. aber das hol ich schon wieder rein! nächstes Brötchen ist vom Lidl,nix mehr Bäcker..dann stimmt die Rechnung wieder. das passt mir gut!

„Nienburg/Weser“ (Pseudonym)
@kokopello: Also hat jemand, der günstig einkauft, spätestens beim Bezahlvorgang kein Recht mehr irgendwas zu fordern? Und die, die garnicht das Geld haben sich das "fairere" und gleichzeitig teure Produkt zu leisten? Haben die Pech gehabt?

@EFH: Nein, diese können doch auf die Qualitäsprodukte der Firma Geniesser Service zurück greifen ;o)

„Vorarlberg“ (Pseudonym)
Etwas OT
Unser Pferdeschlachter hat Dank dem Skandal
viele neue Kunden...

„Hockenheim“ (Pseudonym)
@Erdbeerfeldheld/Icebear:
ich will es mal so sagen: Wer so rücksichtlos einkauft, weil er für 1,19 Lasagne haben möchte und dadurch den Konsum solcher Produkte weitere Transportwege, effizientere Verfahren der Nutztierhaltung, PreisDumping gegen Bauern, Neokolonialismus in DritteWeltLändern, AnalogKost, Discounter usw. unterstützt,der handelt so egoistisch, dass ich schon die Frage des Konsumenten nicht verstehe. Wer so Produkte isst, der kennt doch seine Zutaten. 9%Geflügeleinwaage (davon 70%Pute), 12%Rindfleisch, Palmöl als Schokoersatz, Verdickungspulver und Geschmacksverstärker für Nudeln, Tomatenersatzextrat für die Soße.....also wer bei all so was ,die Packung nicht ins Regal zurücklegt,der liest entweder die Inhaltsstoffe nicht oder dem ist alles egal. In beiden Fällen würde eine Beschriftung nichts ändern.
Trotzdem sollte natürlich draufstehen,was drin ist. Das in der Diskussion um Lebensmittel jetzt aber die Beschriftung der Verpackung in den Mittelpunkt gerückt wird,das ist doch wohl schlecht. wARum Komplizen von Verbrechern vordergründig Auskunft erhalten müssen und nicht das Verbrechen an sich verhindert wird, ist mir aber nicht klar und deswegen habe ich meinem Beitrag gesagt,dass das Recht an der Kasse vewirkt ist.
Also ich schwimme selbst auch nicht in Geld (Student).Und trotzdem kaufe ich mir doch so Produkte nicht.Bevor ich geschreddertes Allerlei aus Massentierhaltung in mich reinschling, verzichte ich lieber. Man ist ja nicht zum täglichen Fleischkonsum gezwungen.
Wer wirklich so arm ist,dass er nicht anders kann, dem will ich nichts vorwerfen. Aber die Kundschaft von Aldi und Co beschränkt sich ja nun nicht auf den verarmten Teil der Bevölkerung sondern auf die Mitte der Gesellschaft.
Und ganz ehrlich....für die Leute, die da aus dem egoistischen Billigwahn heraus sich auf Kosten anderer bereichern (meine Eltern z.B. auch), freut es mich dann sogar tatsächlich,dass sie durch einen Biss aufs Pferd mal wieder kurz sensibilisiert wird, was unsere Einkaufspolitik doch für schlimme Wirkungen für Mitmenschen und Tiere hat.

„Leichlingen“ (Pseudonym)
Ich würde fast darauf wetten, dass auch bei höheren Lebensmittelpreisen der Betrug am Kunden und Endverbraucher weitergeht.
Die Priorität liegt auf Gewinn und passt in die heutige Zeit, in der das Universalschlagwort Wachstum heißt.
Meiner Ansicht nach hat der Kunde direkt nur Einfluss auf die Lebensmittelindustrie durch sein Kaufverhalten beim Erzeuger mit regionalen Produkten und Grünware der Saison.

Ich versuche, dem Ganzen etwas Positives abzugewinnen...vielleicht führt es ja dazu, dass ganz allgemein weniger Fertig-Futter gekauft wird und die Leute mehr selbst kochen. Dann wissen sie, was drinnen ist, nämlich nur Zutaten, die sie kennen.
Ob ihrs glaubt oder nicht, ich habe noch nie solches Fertig-Zeug gekauft und würde das auch nie tun...

„Darmstadt“ (Pseudonym)
aIch habe heute einen Artikel gelesen, daß die DNA Kontrollen noch um Katzen und Hunde erweitert werden sollen..
Vielleicht hat irgendwo eine Lasagne vorher noch gebellt!

„Lindau“ (Pseudonym)
Man ist was man isst*


„Lindau“ (Pseudonym)
...auch das Icebear ;-)

@Seeangel: Da hast Du vollkommen recht! Wer braucht denn eigentlich Fertigh-Lasagne?? Mit etwas Mühe kann man sich die fürs gleiche Geld selber kochen. Und zwar mit richtig guten Zutaten, so daß das Ganze dann auch noch schmeckt!!

„Landau in der Pfalz“ (Pseudonym)
Nicht unbedingt jeder hat in der heutigen Schnell-lebigen Gesellschaft noch Zeit sich frisch zubereitete Gerichte einzuverleiben.
Da wird eben schnell mal ein fertiggericht innen Ofen/Mikrowelle geschoben und fertig.
Ich nehme mich da nicht aus, aber frisch und selbst gemacht schmeckt einfach immer noch am besten.

„Nordenham“ (Pseudonym)
Kein Geld und keine Zeit für vernünftiges Essen - das gibt es immer wieder zu lesen. Und ich vermute mal, in einigen (wenigen) Fällen stimmt das auch. Beim Rest sind dann aber z.B. genug Geld für Auto, Reise, Smartphone und Zeit für Fernsehen, Internet usw. vorhanden. Der Stellenwert der Ernährung liegt irgendwo hinten, Hauptsache es braucht sich weder Zeit noch Geld genommen zu werden. Industrieller Fertigkram für (beinahe) lau? Was soll da denn Gutes auf dem Teller landen können?

Genau so ist es @squashvictim...allerdings ist das Fertigfutter gar nicht billiger als selbstgekocht...nur schlechter...
Man halt einfach sehen, wie oft es vorkommt...wenn man ab und zu mal was fertiges isst, wird das wohl nicht so sehr schädlich sein...

„Schortens“ (Pseudonym)
Genau, das denke ich auch. Aber zum Glück schmeckt Fertigessen eh schlechter als echte Hausmannskost, was das ganze deutlich leichter macht!

„Lindau“ (Pseudonym)
...ne halbe Stunde weniger Internet am Tag und jeder kann selbst gesund kochen :-)

„Reutlingen“ (Pseudonym)
Da schmeckt das Frühstücksei .
http://www.youtube.com/watch?v=DkRYjqdZMvI

„Rhein“ (Pseudonym)
In Tschechien gibt es Pferde-DNA in Ikeas Fleischbällchen. Die Stichprobe bei uns war dagegen neutral. Das besagt, dass nur Stichproben in der Kürze der Zeit genommen werden können...
Vor allem kann es sein, dass hin und wieder ein lahmes Pferd oder anderes Getier noch mit verwurstet worden ist, so dass es hier auf Kommissar Zufall ankommt.
Ich kann bei der Blut- und Leberwurst nicht sagen, von wem es tatsächlich stammt. Selbiges gilt für Wurst aller Art, die ich nie selbst herstelle.
Herr Niebel und Herr Fischer wissen nicht, ob es krankes Getier war, welches verarbeitet worden ist. Denn da müsste ja jedes Produkt im Vorfeld geöffnet und getestet werden, bevor diese offene Restmasse an Obdachlose etc. verschenkt wird. Da find ich die Aktion von Frank Zander beispielhaft, der diesen Leuten mal was sehr leckeres hinstellt und keinen auf Show macht...

Das Selbstgekochtes auf alle Fälle immer besser schmeckt als Fertiggerichte halte ich für ein Gerücht. Ich habe selbst schon anderes erlebt. Entgegen einer wohl sehr verbreiteten Meinung darf man auch Fertiggerichte noch geschmacklich verbessern, durch Gewürze, Kräuter und andere Zutaten. Und dann hat man viel Zeit gespart und trotzdem ein leckeres Essen.

Ob ein selbt gekochtes Essen besser schmeckt, als ein Fertiggericht liegt sicher auch immer am Koch/der Köchin.
;-))

„Bernau bei Berlin“ (Pseudonym)
Auf jeden Fall weiß man bei Selbstgekochtem eher, was drin ist. Also ich persönlich verzichte komplett auf Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe..... Und negativ kann das bestimmt nicht sein.

„Lindau“ (Pseudonym)
höhö Weiberl, das dachte ich mir auch gerade...Aber viele stopfen ja alles in sich rein.

Kinners, regt euch doch nicht so auf, denn:
"Der wirkliche Skandal ist doch der, dass dem leckeren Pferdefleisch Rindfleisch untergemischt wurde!"
(Rüdiger Nehberg)
-.-