
„Rhein“ (Pseudonym)
Das Medikament hat heftigste Nebenwirkungen bei Pferden, so dass es nur wenige Tage angewendet werden darf. Und früher gab es bei uns die Freibank, die das Fleisch kranker Tiere sehr intensiv untersuchten, bevor es dort verkauft werden durfte...
Das war also das best geprüfte Fleisch mit allem Tantam ! Die Freibanken wurden eliminiert...Der eigentliche Skandal ist der, dass genau diese Sicherheitschecks abgeschafft worden sind !
Der Händler war froh, dass es ein kleines Michelchen gab. Und heut hat er Kosten in der Tierhaltung und muss eben die Tiere aussortieren. Er verdient nur mit gesundem Getier ! Und wenn er mit ansehen muss, wie qualvoll andere mit Tieren umgehen, nur damit sie günstigere Preise als wie er erzielen, dann ist der Kunde Niedersaxe eher ein Tierfreund, der seinen Händler beim artgerechten Halten unterstützt.
Und da gibt man gerne etwas mehr aus, weil es eben der guten Sache dient, insofern man es kann.
Also ich mag Fleisch und Fastfood. Lasse mich aber auch gerne zum Essen einladen, wenn es da eine Frau gibt, die noch selbst kochen könnte... :-)

Die Untersuchungen auf eventuelle Gesundheitsgefahren mussten doch abgeschafft werden: So viel Bürokratie hat doch den Markt behindert, und der regelt ja bekanntlich alles. Und das ist doch der einzige richtige Weg, also völlig alternativlos!
Das ist also gemeint, wenn jemand "weniger Staat" fordert und "Schluss mit der Regulierung" und "Liberalisierung". Das muss doch jeder einsehen, dass das wichtigere Dinge sind als die Gesundheit der Bevölkerung!

„Nordenham“ (Pseudonym)
Der Mensch stirbt nicht vom Brot allein!

„Rhein“ (Pseudonym)
Frau Aigner (CSU) gibt über die Medien an, dass bisher keine Gesundheitsgefährdung bekannt sei...
Quellverweise:
http://de.wikipedia.org/wiki/Phenylbutazon
http://web.de/magazine/gesundheit/ernaehrung/17130904-behoerde-pferdefleisch-phenylbutazon-nahrungskette.html
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/pferdefleisch-skandal-medikament-in-pferdefleisch-nicht-harmlos/7786526.html
Jetzt ist uns eine Gesundheitsgefährdung bekannt, da wir auf das I-Net zugreifen können ! Schade eigentlich, dass uns dies nicht von der Verbraucherministerin mitgeteilt worden ist...
Es kann eine Gesundheitsgefahr beim Verzehr geben. So nenne ich es und empfehle, Rindfleisch beim Metzger frisch durch den Wolf drehen zu lassen, wenn man unbedenkliches Hackfleisch haben will.

„Hunsrück“ (Pseudonym)
Und du weißt, woher der Metzger das Fleisch hat? Die meisten Schlachten nicht mehr selbst, kaufen bei grossmetzgereien.
Scheiblettenkäse, Pressschinken, Ekelbrot - wer weiß schon, was wirklich drin ist? Die Menschen essen seit Jahren veränderte Nahrung, die mit dem Ursprungsprodukt wenig zu tun haben.
Mich persönlich stört Pferdefleisch nicht - ich es es auch so. Der Skandal hat sich ja mittlerweile edeka erreicht und sicher werden noch mehr Lebensmittelhändler auftauchen, bei denen nicht deklarierte Zusatzstoffe in den Lebensmitteln enthalten sind.
Frische Produkte und Fleisch vom Metzger, der ausschließlich selbst schlachtet bietet einen gewissen Schutz - für Menschen, denen das wirklich wichtig ist.
Nur leider muss ich gestehen, dass ich mit jedem überflüssigen Kilo meinem Körper wohl mehr Schaden zufüge, als es 50 g gedoptes Pferdefleisch tun könnten. Gesundheit beginnt ja nicht ausschließlich beim essen von möglichst reinen Produkten - die zugeführte Menge und Fett- und Kaloriengehalt sind sehr entscheidend. Und da krankt es wohl bei sehr vielem von uns ...

„Elbe-Weser-Dreieck“ (Pseudonym)
hier in österreich haben sie jetzt bei lidl nicht deklariertes pferdefleisch in einem fertigprodukt (eines deutschen herstellers) gefunden. was für eine überraschung. :-/
korrektur: inzwischen wurde festgestellt, daß das fertigprodukt nicht in deutschland hergestellt wurde. selbst das ist offenbar gar nicht so leicht nachzuvollziehen.
verflixt... gerade gehört und jetzt bin ich mir nicht mehr sicher, ob es liechtenstein oder luxemburg war, wo es produziert wurde, auf jeden fall eins von beiden.

„Kirchheim unter Teck“ (Pseudonym)
...ich vermute Lux...und das gänzlich ohne Rassismus *g*

„Rhein“ (Pseudonym)
Du Jana,
Aldi übernahm vor vielen Jahren den österreichischen Hofer, so dass Aldi Süd z. B. für Deinen Hofer zuständig ist. Aldi Nord für Frankreich, Luxemburg usw., da das Unternehmen international agiert. Und jeder Markt ist gleich aufgebaut...
Eine Firma, die für Aldi produziert, ist von Aldi abhängig. Und so hat so ein klein klingender Skandal große Konsequenzen, da die anderen Aldis ja die gleichen Waren bekommen haben könnten.
Bei Lidl (Kaufland, Handelshof, Concord, Kaufmarkt) ist es auch so, dass die international vertreten sind.
Es gibt in Deutschland einige Firmen, die für bekannte Hersteller produzieren. Und so gibt es zwar Produkte mit anderen Namen, die sich preislich unterscheiden. Es ist aber das Gleiche drinn...
Wichtig:
Das Getier wird lebend in ein anderes Land transportiert, damit es dort geschlachtet werden kann. Es geht um die Mitnahme von Subventionen, so dass irgendwann das Getier wieder zum Ursprungsland zurück kommt... Egal ob zerlegt oder in "Dosen"!
Und das ist für mich die eigentliche Tierquälerei, weil die Tiere manchmal die Reise in den Tod nicht überleben und vor allem Stresshormone auf dem Transport gebildet werden.
In den fremden Ländern gibt es andere Vorschriften. Daher ist der Verwertungskreislauf durch Subventionen immer größer als gedacht. Dein Beitrag kann nach alledem richtig sein, auch wenn sich die Nachrichten momentan noch überschlagen... ;-)
Bei unseren Metzgereien hängen Bezugsketten aus, so dass ich also den Namen der Viehzüchter entnehmen kann, insoweit die Angaben der Wahrheit entsprechen. Das ist der Unterschied...

„Elbe-Weser-Dreieck“ (Pseudonym)
@alphamännchen: ach was... tatsächlich... das wußte ich ja alles noch gar nicht.^^ (<-- das ist übrigens ironie, falls das nicht klar gewesen sein sollte.)

und bald gibt's spaghetti bolognesel ... ^^ ich bin gespannt, was bei den tests, die jetzt ja so zahlreich durchgeführt werden, noch alles für anderes viechzeugs in unserem essen auftaucht! ich glaub nicht, dass pferd alles war ...

„Peine“ (Pseudonym)
Na, Schweinefleisch im Döner war in Brandenburg schon dabei.

„Bad Schwartau“ (Pseudonym)
Mal was anderes kennt Ihr Aspartam.
(Von Zentrum der Gesundheit) - Aspartam, der Süssstoff mit vielen Nebenwirkungen, ist nicht halb so unbedenklich, wie die Studien der Hersteller behaupten. Bei seiner Verstoffwechselung entstehen gefährliche Nervengifte. Gedächtnisverlust, Depressionen, Blindheit und Verlust des Hörvermögens sind nur einige ihrer Wirkungen auf den menschlichen Organismus.
Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-aspartam-suessstoff.html#ixzz2LORGCxKB
Und Aspartam ist mitlerweile in sovile produkte.

„Salzach“ (Pseudonym)
Bitte nimm seriöse Quellen und nicht sowas...
http://blog.psiram.com/2013/02/zentrum-der-gesundheit-der-shop/
http://blog.psiram.com/2013/02/zentrum-der-gesundheit-die-wahnwitzigen-behauptungen/
http://psiram.com/ge/index.php/Gesellschaft_für_Ernährungsheilkunde
Das mit dem Aspartam ist bullshit

Gott sei Dank gibt es einen neuen Aufreger! Die Sexismus-Debatte wurde langsam ja unerträglich, und wurde durch das Pferdefleisch abrupt beendet.

„Bad Schwartau“ (Pseudonym)
Das mit Aspartam ist kein bullshit.
Google das mal den siehst du selber was es für ein Gifft ist.
http://www.naturheilpraxispeller.de/Infos/Aspartam-Luege/1,000000428637,8,1

„Salzach“ (Pseudonym)
Hast du noch mehr "Informationen" von Quacksalbern und Schlangeölverkäufern?
Die Angegebene Studie ist bereits auseinandergenommen:
http://www.fda.gov/Food/FoodIngredientsPackaging/FoodAdditives/ucm208580.htm
http://www.efsa.europa.eu/de/scdocs/doc/356.pdf

„Saarlouis“ (Pseudonym)
Nun sollen die Pferdiggerichte vllt an die Tafeln gehen, schließlich kann man soviel Lebensmittel ja nicht einfach wegwerfen...mich würd mal interessieren, ob die Lasagnen , die Medikamentenrückstände aufwiesen aussortiert werden....schließlich ist "spenden" billiger als entsorgen...
(Kann Spuren von Sarkasmus enthalten)

„Lutherstadt Eisleben“ (Pseudonym)
Lieber einen ordentlichen Braten vom Pferd als den ganzen Chemiefraß, den man sonst so bekommt.

„Elbe-Weser-Dreieck“ (Pseudonym)
@hanno: es geht ja nicht darum, daß pferdefleisch grundsätzlich irgend wie schlecht, böse, ungesund, bäh oder sonstwas wäre.
pferdefleisch ist prinzipiell ernährungstechnisch betrachtet so weit ich weiß sogar eine recht gesunde variante.
es geht aber 1) um falsche deklaration (nicht jeder WILL pferdefleisch essen, abgesehen davon ist der rückschluß wohl nicht ganz unplausibel, daß das nicht die einzige falsch deklarierte sache ist)
und 2) um medikamentenrückstände in offensichtlich aufgrund dieser rückstände nicht allzu gut zum verzehr geeignetem fleisch.
womit du recht hast: ich hätte gerne generell in meinem essen erheblich weniger chemie. :-/

„Salzach“ (Pseudonym)
Dann musst du dich von Licht ernähren aber ohne Photosynthese, denn das ist auch Chemie. Am besten erlernst du dann die Technik der Photovoltaikernährung wobei du dann immernoch das Problem hast das deine Muskulatur rein chemisch betrieben wird... Böse böse chemie.... Am besten noch DHMO in Lebensmittel verbieten
http://www.dhmo.org/

„Elbe-Weser-Dreieck“ (Pseudonym)
@wolfsschädel: *fg* blödi.
du weißt, daß ich chemie nicht im wissenschaftlichen sondern im landläufigen sinn meinte - chemische stoffe, die da nicht hingehören. und ich weiß, daß du es weißt. =))
und doch doch... wasser hab ich in den meisten meiner lebensmittel ganz gerne. ;-)

ich bin der Meinung, dass einfach die Staaten und die Gesetzgebung der Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft, einmal WIRKLICH EINHEIZEN MÜSSEN.
Der vielzitierte mündige Konsument ist ja gut und recht, ich kaufe auch nix, wo ich mit Sicherheit davon ausgehen kann, dass es mit besonders viel Tierleid, oder unter Menschenrechtsverletzungen produziert wurde.
Nur man kommt halt nicht aus.... Ich meine ich mache es nicht zu meinem Lebensinhalt den ganzen Landkreis abzusuchen nach einen (gestern z.Bsp.) Wäschekorb der nicht aus Asien kommt, und unter verheerenden Umwelt und Sozialbedingungen produziert wurde. Während man ALLE ASPEKTE dem freien Warenverkehr und Welthandel unterordnet.
Und Gerade beim Thema Agrar muss ich schon sagen, der Schweinezuchtskandal den wir in Österreich hatten, das hat ja gerade das Hochpreissgement betroffen, der Käse der aufgrund importiertem Hühnermist belastet war, das ist ja der Teure, wo man für ein faustgroßes Stück mind 10€ bezahlt.
Auch das Pferdefleisch wurde in Süddeutschland und Liechtenstein verarbeitet, also da wo nach unserem "Marktgefühl" ja alles gut ist.
PS: Pferdefleisch ist ja eigentlich teurer, weil Pferde ja keine "Ess Tiere" sind, es gibt viele Spezialitäten aus Pferdefleisch die sehr teuer sind. Wenn also jetzt aufeinmal Pferdefleisch in Discount Tortellini und Lasangen zu finden ist, dann glaube ich dass da noch mehr dahinter steckt als nur falsche Deklarierung. Vermutlich handelt es sich um Gründe die der Fleischesser lieber nicht wissen will. (von illegalen Doping Mittel war bereits die Rede).
Gerade aufgrund des Heute betriebenen Normierungswahns, z.Bsp. im Bauwesen, und in fast allen Wirtschaftszweigen, finde ich dass der Lebensmittelsektor diesen Sonderstatus sofort verlieren muss, nach dem Motto, wir produzieren irgendwas, geben noch mächtig Geld für "Greenwashing Kampangen" aus. Und wenns halt mal wieder zu einem Skandal führt, dann sagt man der Konsument müsse mehr zahlen (profitiert quasi von den eigenen Fehlleistungen), und überhaupt der mündige Konsument hätte halt ausgerechnet DIESEN SCHROTT grad nicht kaufen sollen.
Ich möchte es nicht verteidigen dass viele Leute beim Essen mehr sparen als bei Auto, Luxus etc. aber klar ist schon auch, die Agrarsubventionen, die auch nicht selten von der Lebensmittelindustrie eingesteckt werden, machen einen Riesigen Budgetbrocken in der EU sowie den Staaten aus, also müsste man schon meinen alles was angeboten wird, entspreche gewissen Standarts.
Schöne Grüße

„Schwarzwald-Baar-Kreis“ (Pseudonym)
Jetzt soll auch noch Schweinefleisch gefunden worden sein, ausgerechnet in "Hilcona" Produkten und deren Hausmarken für Discounter. Das finde ich viel schlimmer als nicht deklariertes Pferdefleisch.

„Saarlouis“ (Pseudonym)
Ich bin da sehr zwiegespalten...natürlich darf sich jeder selbst schaden/schützen und sollte somit selbst entscheiden, ob er diese Produkte/Fertigfraß/ Fleisch etc essen will oder nicht.
Mich stört, das diese Produkte, die für die "normalen" Verbraucher nicht mehr als genießbar galten, für "Arme" auf einmal noch als ok gelten...
Ist überhaupt die Kühlkette eingehalten worden, NACHDEM der Skandal rauskam? War doch auf einmal wertlos und unverkäuflich und nur noch für die Verwertung bestimmt...
Ist sicher, das nicht nur auf Pferdefleisch, sondern auch alle Produkte auf Medis getestet wurden?
Auch können die Vertreiber der Produkte ihr angeschlagenes Image aufpolieren und sich als "Gutmenschen" hinstellen, denn statt die Produkte zu entsorgen, spenden sie ja diese...das aber die Kosten für die ansonsten anfallende Entsorgung somit eingespart werden, naja, das verschweigt ,man...obwohl, die Tafel müßten für die Entsorgung zahlen, wenn sie die Produkte nicht loswerden, iwie scheinen ja Profitgeier aus allem noch was rauszuholen...
Wenn diese Produkte ok sind, ohne Medis und korrekt deklariert, und diese Produkte erstmal in der Kantine des Bundestages verspeist werden
( Herr Fischer von der CDU darf gern beim Verzehr mit Frau und Kind gefilmt werden)
und verbilligt auch für alle Verbraucher beziehbar sind, dann fänd ich es ok, wenn die Tafeln es auch anbieten....nur weil man "Arm" ist, muss man nicht jeden Dreck demütig annehmen, auch für den "Abschaum des Systems" sollte Artikel 1 Abs 1 gelten....
Natürlich kann man jetzt wieder auf dem mündigen Bürger rumhacken und sagen selbst schuld, wer Geiz geil findet, und Lasagne für sowenig Kohle kauft, darf sich nicht wundern aber, leider können viele Menschen nur noch an den Lebensmitteln sparen....das geht bei Fixkosten wie Miete, Strom/Gas/Öl, Auto, GKV, Versicherungen nur bedingt bis gar nicht...
(Dieser Post kann Spuren von Sarkasmus, Ironie, Wut und Pferd enthalten)

„Landau in der Pfalz“ (Pseudonym)
Ich habe kein Problem damit Pferdefleisch zu essen.
Jedoch möchte ich es vorher gerne wissen.