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„Landshut“ (Pseudonym)
@Paul, auf lange Sicht schon ja, aber das braucht noch lange , lange ( wenn überhaupt) bis dieser Ansatz Früchte tragen würde...aber momentan sterben diese Menschen...und bevor es die organisierte Seerettung gab, waren es nicht weniger Menschen, im Gegenteil und das weiß ich aus erster Hand aufgrund der tatsächlich gemachten Erfahrungen meiner Freunde ( allesamt engagierte Menschen) und nicht aufgrund dessen, was man in den Medien zu sehen oder zu hören bekommt...es ist erschreckend, was dort passiert ist und passiert. Die Anzahl der Flüchtigen ansich ist zurückgegangen....und es sterben jetzt weniger Menschen und trotzdem sind es noch zu viele... Man kann darüber schimpfen , wie man will...und spekulieren, was man möchte, solange man nicht unter solchen Bedingungen aufwächst, den Frieden, wie die Kinder dort größtenteils nur aus Märchenbüchern kennt, unvorstellbares Leid von klein auf erfahren hat sollte man sich einfach kein Urteil erlauben...wie würden wir uns unter solchen Umständen entwickeln...und an den Umständen ist die westliche Welt nicht unschuldig...als ich noch aktiv in der Flüchtlingshilfe tätig war, bin ich so vielen furchtbaren Schicksalen begegnet...gerade das, der jungen Männer...dort heißt es nämlich, kämpfe und schieße für die richtige Seite deine Freunde/ Nachbarn oder Väter ab oder kassiere selber eine Kugel in den Kopf...ich kann mir keine großen politischen Gedanken mehr machen...das bringt nichts, ich kann wählen gehen ,schauen, dass ich fair einkaufe und nicht blind konsumiere( die Macht, die der Konsument , mit dem , was er in seinen Einkaufswagen legt ist nämlich nicht zu unterschätzen) aber das war es auch schon...alles, was ich kann, ist anpacken und hätte ich hier keine Kinder wäre ich schon lange auch dort vor Ort und würde regelmäßig anpacken...fertig...man kann nicht jede kaputte Seele von dort retten und viele sind verloren...aber sorry, dass sind viele der unseren auch...ich merke aber, ich sollte mich hier zurückhalten, denn dieses Thema ist zu emotional für mich. Ich kann eine solche Fragestellung , wie vom TE ebenfalls nicht nachvollziehen...wir sind doch alles Menschen und sowas müsste doch selbstverständlich sein....aber genug...ich bin aus dem Thema raus, mir fehlt da die Objektivität um konstruktiv diskutieren zu können...
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„Königs Wusterhausen“ (Pseudonym)
In meinem Quartier hat ein Araber seine verschleierte Frau nachgezogen und marschiert mit Ihr bestimmt zackig Richtung Integration...
Verstörend finde ich, dass immer nur an die Personen gedacht wird, die Ihr Land verlassen. Aber niemand denkt an die Personen, die da schon leben und dann damit zurecht kommen müssen. wenn jemand seine ganze Familie nachzieht, zieht er auch seine Welt nach. Dies kann zu Parallelgesellschaften und Abschottung führen. Integration bedeutet Veränderung, Anpassung... Aber dies ist nur nötig, wenn man sich nicht in die alte Welt zurück ziehen kann.
Ich habe einfach Mühe mit frauenfeindlichen Tendenzen, Homophobie und Antisemitismus.
Und ich befürchte, der Familiennachzug aus einigen Regionen bringt hier keine Verbesserungen.
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@schoggi
Ich kann dir da nur zustimmen, man kann es ja sehr schön sehen mit den Libanesen die vor etlichen Jahren hierher gekommen sind, Großfamilien als kriminellen Banden und das sind nun wahrlich keine Einzelfälle.
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„Meppen“ (Pseudonym)
Natürlich denken auch andere an die Menschen, die zurückgelassen wurden. Daher ja z.B. die Diskussion und die Überlegungen Asyl auch IM HERKUNFTSLAND stellen zu dürfen, das würde die gesamte Fluchtproblematik nämlich lösen. Natürlich nicht die "Asyl-Problematik", deshalb ja auch die Weigerung dagegen. Selbstverständlich fänden wir das alle am sinnvollsten die ganze Welt wäre ein friedvoller und gerechter Platz für alle. Nur ist es doch nicht so, dass es lediglich an der Erkenntnis fehlt, dass es besser wäre die Konflikte in den Heimatländern zu beseitigen, wer hat denn jemals zu irgendeinem Zeitpunkt etwas anderes gefordert? Nur, das Beteuern dieser guten Absicht alleine ändert doch nichts und die Menschen sind halt dennoch in Not. Also, ich bin eine Frau und habe mit frauenfeindlichen Tendenzen auch meine großen Probleme, genauso wie mit Homophobie, Antisemitismus und zu "strenger" Religionsausübung, aber das Einstellen des Familiennachzugs soll dabei helfen das zu ändern? Wie denn? Hören wir uns mal einige Diskussionen an, da sind deutsche konvertierte Frauen größtenteils rückschrittlicher als "Alt-Moslems". Und vergessen wir doch beispielsweise eins nicht, ein nicht unerheblicher Teil bspw. der geflohenen Syrer sind geflohen, weil sie (und ihre Familen) dem BESONDERS STRENGEN IS entkommen wollten. Btw. auch Nicht-Moslems sind geflohen.
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Paul hat absolut recht. Man muss das Problem "vor Ort" lösen.
Denn wenn keine Flüchtlinge mehr in Deutschland sind, braucht man auch nicht über den Familiennachzug zu diskutieren.
Sonst könnten sich komische Konstellationen ergeben, z.B.: Wenn ein Moslem mit mehr als einer Frau verheiratet ist, sollen dann alle Frauen mit allen ihren Kindern nachkommen und hier Leistungen beantragen? :-) Absurdistan.
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„Meppen“ (Pseudonym)
Dann bitte ich um Vorschläge WIE man das Problem vor Ort lösen soll? Bundeswehr? Diplomaten 😂 ? Was ganz anderes?
Ja, klar, wir sind uns einig, dass es z.B. keine deutschen Waffenlieferungen mehr geben darf. Obwohl es da schon schwierig wird. ... Auch nicht an die IS-Bekämpfer? Aber egal, DAS wird sicher nicht die Welt befrieden. Also WIE lösen wir die Probleme vor Ort, so dass wir guten Gewissens keine Flüchtlinge und Asylbewerber mehr aufnehmen brauchen?
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„Minden“ (Pseudonym)
Ich bin mir nicht mal mit den Waffenlieferungen sicher.
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„Schwandorf“ (Pseudonym)
Es ist in normales Bedürfnis seine Familie, also Ehepartner plus Kinder bei sich haben zu wollen bzw bei minderjährigen Kindern die Eltern. Warum wird über so was überhaupt diskutiert?
Eine ganz andere Sache ist die Forderung, dass es nicht so weit kommen soll, dass Menschen flüchten müssen, weil ihre Lebenssituation durch Krieg, Hunger, Politik unmöglich ist.
Migration hat es immer gegeben, seit es Menschen gibt, Tiere und Pflanzen tun dies übrigens auch. Man ist doch immer auf der Suche nach guten Lebensbedingungen.
Ich finde es wichtiger, dass es in D endlich eine geplante Integration gibt, in der jedem klar sein muss, der hierher kommt, was erwartet ihn, welche Rechte und Pflichten hat er. Und alle Konsequenzen müssen dann auch gezogen werden und nicht ewig diskutiert und geredet werden.
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„Werder“ (Pseudonym)
Als ersten Schritt müssen alle dabei bleiben freundlich zu diskutieren^^
Lösungen vor Ort wären optimal, sind aber (ich hasse es Parolen zu bestätigen, aber es ist eben so) Wirtschaft und Politik müssten es zulassen.
Es gibt genug qualifizierte Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen, Rotes Kreuz etc. Wobei es an sich schon falsch ist, das privat organisierte Hilfe nötig ist weil Staaten versagen.
Die Bevölkerung kann Wiederstand leisten, natürlich.
Sollte sie auch, mit der Waffe in der Hand für die Freiheit und die Heimat kämpfen.
Gegen Konzerne, Ausbeutung in zB. Diamantenminen, ist es schwieriger als gegen einen Feind den man erschiessen kann. Es setzt die Bereitschaft voraus das eigene Leben nicht auf dem Meer in einer Nußschale sondern im Wiederstand zu riskieren.
Der Klassiker:
"Stell Dir Vor Es Ist Krieg Und Keiner Geht Hin"
Stell Dir vor der IS Kalif (oder wie der sich auch immer nennt) predigt Hass und Totschlag und die Menge buht ihn aus, verprügelt seine Schergen und hängt ihn an den nächsten Baum.
Thema durch.
Stell Dir vor die Afrikanischen Diamantenschürfer stellen die Arbeit ein und bleiben standhaft wenn Schüsse fallen.
Stell Dir vor die Kokabauern hätten einen Absatzmarkt für Getreide, Baumwolle oder irgendetwas anderes woraus keine Drogen gewonnen werden.
Stell Dir vor, die Türken ... naaa, ich will nicht unrealistisch werden.
Bei allem dürfen wir nicht vergessen, das wir hochgradig fehl- bzw. un- informiert sind.
Zum einen über die realen Vorgänge vor Ort aber definitiv über die Hintergründe und Ursachen.
Konsequent wäre eine reguläre Fährverbindung über das Meer.
Wenn man konsequent Leben retten will, dann ist dies das Mittel der Wahl.
Es schaffen, andererseits, aber ja nichteinmal die europäischen Staaten die anfallenden Flüchtlinge vernünftig unter sich zu verteilen.
Selbstverständlich würde ich erwarten, das diese sich der Verteilung fügen und nicht aussuchen dürfen alle nach Hamburg Altona zu immigrieren. Rücksichten auf bereits hier lebende Familien wären natürlich angemessen.
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Ich stelle nur immer vor, dass wenn ich höre was diese Kriegsflüchtlinge angeblich an die Schlepper gezahlt haben um nach Europa zu kommen, das Bruttosozialprodukt Syriens und das monatliche Durchschnittseinkommen des Normalbürgers über dem in Deutschland liegen müsste- ich könnte nicht mal so eben 10.000 EUR für einen Schlepper ranschaffen.....
Die nächste Frage die mich mal interessieren würde in diesem Zusammenhang- es gibt doch sicherlich auch Flgverbindungen von der Türkei aus oder vom Libanon aus nach Deutschland oder Europa- warum dann 10.000 EUR für einen Schlepper wenn ein Flugticket vielleicht 2000 EUR kostet? Für 10.000 EUR könnte ich meine ganze Familie Linie nach Europa fliegen lassen- ohne Wasser und Lebensgefahr...
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„Schwandorf“ (Pseudonym)
@Enno Becker...lies einfach diese Artikel und dann wirst du es bestimmt verstehen:
http://www.deutschlandfunk.de/fluchtpunkt-europa-das-grosse-geschaeft-der-schlepper.724.de.html?dram:article_id=323143
https://www.welt.de/politik/ausland/article163335492/Die-Fluechtlinge-werden-kommen-so-oder-so.html
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„Warstein“ (Pseudonym)
Mir geht es wie DoA - ich verstehe die Frage gar nicht. In unserem Land gilt die Familie als ein hohes, zu schützendes Gut. Aber wohl scheinbar nur für Deutsche. Das wirkt auf mich für ein christlich geprägtes, demokratisches, solidarisches Land ziemlich heuchlerisch.
Es ist einfach etwas zutiefst menschlisches dass Familien zusammen sein wolle- was gibt es da zu diskutieren? Wie würde es Euch denn in der Situation gehen?
Die Fragestellungen die man diskutieren könnte sind ganz andere.
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„Meppen“ (Pseudonym)
@Paul-chilled-Neumann ich kann keine unfreundliche Diskussion erkennen, ich fühle mich daher nicht angesprochen oder was habe ich unfreundliches gesagt?
Zu Deinen Vorschlägen muss man sagen, sind das aber doch größtenteils Appelle an die heimische Bevölkerung und nicht das, was WIR tun müssen/können und da finde ich, ist es doch so, dass zum einen VIELES davon getan wird. Die Bevölkerung riskiert doch ihr Leben, im Kampf, im Widerstand (welche Bürgerkriege und Konflikte in Afrika wurden bspw. von ausserhalb gelöst? eher doch befeuert wie in Nigeria - Erdölproduktion) und im zivilen Widerstand. Es ist schon eine Menge verlangt sich erschießen zu lassen, aber selbst das passiert doch auch. Es gibt doch eine große Menge sehr engagierter Kleinbauern mit hervorragenden Projekten u.v.a.m. Aber das kann leider nicht verändern, dass es auch eine recht hohe Dichte von Menschen gibt, denen anderes Leben nun mal nichts wert ist. Und es war leider schon immer so, dass wenige schlechte Menschen reichen um eine Mehrheit an guten Menschen zu kontrollieren und zu unterdrücken, auch wenn diese sich redlich wehren. Mir ist das zu unkonkret. Vor allem aber ändert es an der Situation jetzt nichts.
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“In unserem Land gilt die Familie als ein hohes, zu schützendes Gut“
Drum lässt man seine Frau(en) und Kinder alleine im Kriesengebiet wo Frauen vergewaltigt Kinder erschlagen werden? Wärend man als 25 Jähriger Ehemann ....auf dem Marktplatz in Germany genüsslich am Döner knabbert und mit dem Smartphone die weite Welt erkundet.
Das ist dann hohes Gut der Familie?
Lächerlich,
Würde man nicht besser getan, bei der Familie zu bleiben, sie wenn, dann mit zu nehmen, anstatt sie in dem doch irre gefährlichen Land, sich selbst zu überlassen? Mit nehmen, und wenn es noch so schwer wird, aber man bleibt zusammen !!
Erklärt mir das doch mal jemand, ich verstehe es nämlich nicht.
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Weißt Du, was mir an so Beiträgen wie dem deinigen nicht gefällt, @Rudi??
Deine Beobachtung bzw. Interpretation impliziert, dass der "genüsslich am Döner knabbernde" Mann, der nebenbei mit seinem Smartphone "die weite Welt erkundet" ein ignorantes, egoistisches und selbstsüchtiges Wesen ist, der aus einem Krisengebiet geflohen ist und bewußt und aus reinem Eigennutz Frau und Kind oder Kinder zurückgelassen hat
Solche Gedanken entspringen einem Mangel an Kenntnissen und Empathie.
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„Meppen“ (Pseudonym)
Mit dem Smartphone wird in aller Regel nicht nur die weite Welt erkundet, sondern vor allem der Kontakt zur Heimat aufrecht erhalten.
@rudi wärst Du dann für die Möglichkeit, dass Flüchtlinge in ihrem Heimatland hier Asyl beantragen dürfen und dann alle sicher und ohne den Bedarf von Schleppern z.B. mit dem Flugzeug hier einreisen dürfen? Das wäre die logische Konsequenz aus dem, was Du sagst.
Welchen Weg ich gehen würde, bleiben und damit riskieren, dass es GAR KEINE Rettung gibt oder den Stärksten fliehen lassen, damit er die anderen auf sicherem Wege nachreisen lassen kann, das weiß ich nicht, aber aus der Ferne würde ich weder das Eine noch das Andere als ganz sicher falsch bezeichnen, aber der (Hinter-)Grund, dass jemand so entscheidet, dass (nur) EINER flieht, ist für mich der: Verzweiflung und die Aussicht auf Hoffnung.
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Was möchtet ihr Gutmeschen wirklich?.... alle Angehörigen sollen das Recht haben nachzuziehen?....merkt ihr nicht das genau ihr dafür sorgt das die AFD immer mehr Zustimmung bekommt?...das unser Land mehr und mehr gespalten wird?...ich bin davon überzeugt das das wir bei der nächsten Wahl noch mehr AFD haben wenn es so weiter geht.
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„Meppen“ (Pseudonym)
Also das ist doch aktuelle Rechtslage, darum geht es doch und wir [beliebiges Schimpfwort einsetzen] wollen schlicht, dass diese Rechtslage so bleibt und deshalb kann sich da die AfD-Situation auch nicht verändern oder wie sollte da der Zusammenhang sein? Aber was möchtest denn Du @skipper1964 (und wie möchtest Du dafür von mir bezeichnet werden?): Menschen einfach ihrem Schicksal überlassen? Nur der Familie Schutz gewähren, wenn auch die Frauen und Kinder mit auf der Flucht waren?
Ich kenne niemanden, der nicht lieber vor KEINE Schwierigkeiten gestellt werden würde, welche die Integration und auch die Erstversorgung, Unterbringung etc. von Flüchtlingen mit sich bringen, aber dicht machen ist halt auch keine wirkliche Lösung des Problems.
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„Minden“ (Pseudonym)
Manchmal bedauere ich wirklich, dass man in der Politik soviel Rücksicht auf Dummheit nehmen muß. [beliebigen Fluchausdruck einsetzen]
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„Minden“ (Pseudonym)
Was ich damit sagen will: Was richtig ist und wie solche Bedürfnisse gehandhabt werden sollten, sollte keine Frage von Populismus sein. Sondern eine Frage dessen, was "nützt" der Allgemeinheit am meisten.
Natürlich ist es der wünschenswerte Fall, das es einfach keine Flüchtlinge mehr gibt, weil alle Länder friedlich und in Wohlstand leben. Allerdings ist das nicht der Fall und der Weg dorthin komplex. Das auch der Frieden in Europa nicht garantiert ist, zeigen uns die Krim und Katalonien.
Was - meiner Meinung nach - am meisten nützt ist:
- Stärkung der UNO
- Gewährung eines humanitär begründeten, temporären Asyls überall in Europa
- jedes Land in Europa muß dieses temporäre Asyl gewähren, wenn es von den Zahlungen der EU profitieren will. Werden dieses Asyl nicht gewährt, bekommt das stattdessen aufnehmende Land entsprechende Zahlungen aus dem Fond des Landes, das die Aufnahme verweigert. (Zu Deutsch: Entweder Polen nimmt die ihm mit einem Schlüssel zugewiesene Zahl Asylbewerber auf, oder es zahlt den Unterhalt für X-Asylbewerber für den Zeitraum von 3 Jahren an das stattdessen aufnehmende Land)
- Betonung des vorübergehenden Asyls auch im Umgang mit dem Flüchtling, aber das jeweilige asylgewährende Land sollte klare Wege aufzeigen, wie daraus ein durchgehendes werden kann: Sprechen der Sprache, Vorhandensein oder Absolvieren einer Ausbildung, Arbeit, Erreichen eines gewissen Bildungslevels soziales Engagement. Kurzform: Wer dem Land etwas zurückgibt darf bleiben. Das gilt für alle Familienmitglieder Über 18 individuell.
- Familiennachzug wird auf nachreisende Kinder und Ehepartner beschränkt, wenn Kinder vorhanden sind. Das Recht, das Eltern nachreisen dürfen, wenn sie ihre minderjährigen Kinder allein auf eine gefährliche Flucht geschickt haben, wird abgeschafft. (Das schafft das Problem der vielen "16jährigen" jungen Männer ab, die geschickt werden, um den Familiennachzug zu ermöglichen.)
- in den Krisengebieten werden in Auffanglagern vor Ort Stellen eingerichtet, bei denen die Asylanträge eingereicht werden können. Besteht diese Möglichkeit, werden Asylanträge von Menschen die zuerst einreisen und den Antrag dann stellen, nicht mehr bearbeitet und kategorisch abgelehnt. (Kein Geschäft für die Schlepper mehr.)
- Asylanträge müssen binnen 3 Monaten gesichtet und entschieden werden. Hierfür sind die bürokratischen Voraussetzungen zu schaffen.
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„Karben“ (Pseudonym)
Gutmenschen wie ein Schimpfwort zu verwenden find ich jetzt auch mehr als bezeichnend....
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„Werder“ (Pseudonym)
Makealongstoryshortreloaded,
Warum verteidigen, wenn ich nicht angegriffen habe?
Das bezeichnet im ersten Satz schon Deine Grundhaltung mir gegenüber.
Zugegeben war es etwas undeutlich, das ich die Menschen allgemein meinte.
Da hier zu dem Zeitpunkt, alles freundlich war, hätte man darauf aber kommen können.
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Zahai, das kannst du von mir denken wie du magst, ich habe direkten Kontakt mit sowohl den einen als den anderen, genauso gut setze ich mich für Kinder sehr ein.
Ich bin verwundert wie Du mich so kennen magst.
Und du? Woher kommen Deine besseren Erfahrungen. Ich empfehle Dir auch einmal mit Arabern zu sprechen, die schon seit Jahrzehnten bei uns sind, Du wirst erstaunt sein, was sie selbst erzählen, und wie Ihre Ansichten sind, über der momentane lage.
Meine Ansicht muss und wird nicht zwangsläufig deine sein, darum geht es auch hier gar nicht. Ich erinnere hier gerne an dem Thema -meinungen anderer akzeptieren- ihnen gleich zu verurteilen.
Gerne kannst du mich überzeugen dass es nicht so ist wie ich es wahrnehme. Aber bitte mit vernünftigen Gespräch. Hier wird man schnell in die rechte braune ecke geschoben...
Gerne könnt ihr mir erklären wie das funktionieren soll. Eine Zahl ( ohne den berüchtigten Nachweis):
500.000 holen ihre Familie zu uns, dir 1-2 Frauen 2-3 Kinder. Rechnen wir gut 1,5 Millionen zusätzlich.
Dazu leben sie ihren Glauben und Ihre eigene Kultur hier, unser Gesetzgeber ebnet den Weg dafür.
Und die Befestigung, das die Mehrzahl mit der Familie über das Smartphone Kontakt hält, wärend sie bei uns unterwegs sind, auch da halte ich es für nicht korrekt, denn sie geben
in der Vielzahl an, aus Alepo zu kommen, dort steht aber nicht ein Funkmast mehr, schon seit Jahren, der eine Kommunikation über das Smartphone zulässt. Wie soll das gehen?
Jetzt meine Frage an Dich/euch,
Wer und wie soll das finanziert werden und wollt Ihr das wirklich?
Das wäre für mich eine Invasion, da sie hier bleiben.
Noch eins, Ich würde niemals meine Familie alleine lassen, wenn ich wüsste das sie ohne mich noch hilfloser wären.
Es wäre schön, wenn sich jetzt einige an div. Thema erinnern, wo es um Beleidigungen und Mobbing im Forum ging, wo viele Anwesende Besserung bekundeten.
Danke

@Thema:
Der Familienzusammenführung oder auch Familiennachzug genannt, soll den Menschen ein "Recht" auf Familie ermöglichen. Das ist in einschlägigen Gesetzen (z.B. lt. Art. 6 GG) und Konventionen so vereinbart. Der Knackpunkt ist die Pervertierung humanitärer Gesetze durch s.g. Ankerkinder, Schein- oder Kinderehen. Diese Konstrukte zielen darauf ab sich das Recht auf Nachzug der Familie zu erschleichen, um seine persönliche Lebenssituation zu verbessern. Unsere Gesetze differenziere hier nicht hinreichend, sodass in jeder Einzelfallprüfung das "Zusammenleben" durch gesetzl. Normen neu ausgehandelt wird. Dieses "Aushandeln" zeigt sich an der schier ungehemmten Flut von Klagen wegen ablehnenden Asylbescheiden oder Fragen des Familiennachzuges. In Deutschland führt ein juristischer Sachverhalt (z.B. Familiennachzug) an unterschiedlichen Orten (Bundesland) oder bei unterschiedlichen Personen (Unterschied Flüchtling aus Irak oder Syrien) zu unterschiedlichen Entscheidungen. Ein weiterer Punkt ist die Durchsetzung des Gesetzes, was sich im Aussetzen von Abschiebungen oder dem Dulden von Kinderehen (ab einem gewissen Alter) wieder gespiegelt wird.
Unsere Kanzlerin hat an diesem Punkt versagt. Sie wusste das alle Menschen, die seit 2015 zu uns kamen bereits in Sicherheit waren, als sie sich entschieden aus einem sicheren Drittstaat nach Deutschland einzureisen. Die Folge dieser Politik ist die übermäßige Belastung des Steuerzahlers ohne gesetzliche Grundlage. Die Vertreter des Volkes konnten nicht entscheiden. Es zeigt sich, dass die Rechtsfolge Familiennachzug aufgrund einer nicht der Verfassung entsprechenden Entscheidung von Frau Merkel erfolgt. In diesem Kontext ist die Frage des "Warum Familiennachzug" zu sehen.
Wir haben uns entschieden human zu sein. Nach dem Zweiten Weltkrieg war es der Slogan "nie wieder", den die Väter unseres Grundgesetzes in unserer Verfassung verankerten. Ein weiterer Punkt ist es deutsche Eigenschaften zu betonen: "Und es mag am deutschen Wesen Einmal noch die Welt genesen."*1, diesem Zitat von J. Geibel wurde schon von Theodor Heuss verneint:
"Es ist kein Volk besser als das andere, es gibt in jedem solche und solche. Amerika ist nicht ,God's own country', und der harmlose Emanuel Geibel hat einigen subalternen Unfug verursacht mit dem Wort, daß am deutschen Wesen noch einmal die Welt genesen werde." *2. Und trotzdem: Wir fühlen uns überlegen, wenn wir helfen und überheblich den Dank dafür einfordern. Flüchtlinge als Kern einer Industrie!
Die Faz titelte noch 2015: "Asylbewerber bringen Geld : Die Flüchtlingsindustrie" *3, wie Recht die Autoren haben. Letztendlich verteilt der Staat über Sozialleistungen (die der Steuerzahler aufbringt) Geld an Unternehmer die daraus einen "Aufschwung" generieren. Je mehr Flüchtlinge, desto mehr Aufschwung. Und um die Zahlen etwas zu "entspannen" sind Menschen, die über den Familiennachzug nach Deutschland kamen, keine Flüchtlinge mehr. Ihnen wird einfach ein Visum erteilt in den Jahren 2015 - 2016 waren es 177659 Personen *4. Weitere Punkte für den "gewollten" Druck Familien nachkommen zu lassen ist die Angst vor dem aussterbenden Deutschland und der propagierte Fachkräftemangel. Allein im Jahr 2015 sind mehr als 2.02 Mio Menschen eingewandert (Saldo: 1.14 Mio für 2015) *5, die meisten im arbeitsfähigen Alter. Trotzdem halten sich hartnäckig diese Gerüchte wir werden immer weniger und niemand ist, da der die Arbeit verrichten soll. Die Wirtschaft giert nach Wachstum. Die einfache Regel: je mehr Menschen, desto mehr Wachstum. Wie kurzsichtig diese vermeintliche Sichtweise ist, zeigt das die Hauptursache für steigenden Ressourcenverbrauch und Umweltverschmutzung die rasche Zunahme der Bevölkerung ist.
Also ist aktuelle "humane" deutsche Politik nichts anderes als wachstumsgetriebene Industriepolitik, die darauf abzielt die Anzahl der Konsumenten (Arbeitsplätze) nach Deutschland zu holen. Dem einher geht die Umverteilung von Kapital von unten nach oben, die Wirtschaft ruft nach Arbeitskräften und Konsumenten. Deren Alimentierung wird vom Arbeiternehmer über Steuern finanziert (bei gleichbleibenden Gehalt; aktueller Reallohnzuwachs 1.2% *7 bei einer Inflation von aktuell 1.6% *8), während die Wirtschaft davon profitiert. Hier gebe ich Schopenhauers Antinatalismus ("Du sollst dich nicht fortpflanzen") *6 recht, Hunger, Krieg und Elend sind von Menschen gemachte Probleme. Fazit: Familiennachzug ist politisch, wirtschaftlich gewollt, dabei stören nur Demokratie und Wahlen. Die hiesige Bevölkerung ist zu diesen Themen nie befragt worden. Außer der Feststellung, dass plötzlich alle "ach, so rechts gewählt" haben... Wem wunderst!
-------
Quellen:
*1 - http://gutenberg.spiegel.de/buch/gedichte-3396/202
*2 - http://www.zeit.de/reden/die_historische_rede/heuss_holocaust_200201
*3 - http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/deutschland-fuer-fluechtlinge-das-land-der-traeume-13739026.html
*4 - https://de.wikipedia.org/wiki/Familienzusammenf%C3%BChrung#Deutschland
*5 - https://de.statista.com/themen/46/einwanderung/
*6 - https://de.wikipedia.org/wiki/Antinatalismus#cite_note-Meadows-7
*7 - https://de.statista.com/statistik/daten/studie/152761/umfrage/entwicklung-der-loehne-in-deutschland/
*8 - http://www.inflation-deutschland.de/
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„Meppen“ (Pseudonym)
@rudi
"Hier wird man schnell in die rechte braune ecke geschoben..."
Symptomatisch für diese Diskussion ist, dass dieser Vorwurf recht schnell in solchen Diskussion kommt, wenn ich mich nicht täusche, war das hier in dieser Diskussion sogar der erste oder zweite Beitrag. Aber tatsächlich, wer hat nun hier wirklich "Nazi" gerufen? Habe ich einen Beitrag überlesen (durchaus möglich)? Was aber IMMER tatsächlich kommt ist der umgekehrte Gutmenschen, Weltfremde, ihr befeuert die AfD [usw.] Vorwurf ...
"Jetzt meine Frage an Dich/euch,
Wer und wie soll das finanziert werden und wollt Ihr das wirklich?
Das wäre für mich eine Invasion, da sie hier bleiben."
@Hanna hat bevor Du diese Frage gestellt hattest bereits einen großen Haufen sehr guter Vorschläge gemacht. Wer in dieser EU vom Warenwirtschaftssystem, Handelsfreiheit, freier Wahl des Aufenthaltsorts etc. profitieren möchte, der MUSS sich auch an den Aufgaben, die diese EU zu bewältigen hat beteiligen, sonst hat dieses Land in der EU nichts verloren.
Ein bisschen Bauchschmerzen habe ich lediglich mit der vollständigen Abschaffung des Nachzuges von Eltern bei Minderjährigen. Irrungen und Wirrungen haben tatsächlich auch schon recht kleine Kinder zu uns geführt. Eine Altersgrenze (14?? könnte diese sein?!) wäre wohl sinnvoll und ebenso müssen medizinische Untersuchungen zum Alter entsprechend konsequent angewandt werden. Ansonsten würde ich mich für erste kurzfristige Maßnahmen anschließen und ergänzen, dass wir Länder von denen wir sehr kurzfristig diesbezüglich sehr viel erwartet haben und die keine Ressourcen haben (Griechenland, Italien) ganz konkret in diesem Punkt unterstützen müssen, nicht nur finanziell, sondern auch praktisch, z.B. bei der Mithilfe beim Bau und der Führung von Auffanglagern, was dann auch wiederum eine Kontrolle ermöglicht. Und ebenso erwarte ich auch als Bringleistung von uns mehr Augenmaß und Flexibilität. Wir haben Pflegenotstand. Wenn sich ein Asylbewerber positiv hervortut und die Chefin des Pflegeheims dringend um ein Bleiberecht bittet, kann es nicht angehen, dass dieser abgeschoben wird, nur weil er aus dem "sicheren" Afghanistan stammt. Wir haben ihn aufgenommen und einige Jahre beherbergt (und finanziert!), dann wenn er großen Nutzen für die Gesellschaft bringen könnte, soll er abgeschoben werden, damit die Gemüter beruhigt werden mit den Abschiebezahlen? Macht keinen Sinn für mich. Das wirkliche Problem sind doch eher die, welche man NICHT sieht (und man deshalb in der Regel nicht abschieben kann).
Nochmals, ich bin auch nicht dankbar für die Probleme, die wir haben, ich finde die Steuerausgaben, die wir haben auch nicht prickelnd (allerdings finde ich eine Menge anderer Steuerausgaben auch nicht toll) und ich bin alles andere als erfreut über rückschrittliche Denkweisen (wobei man natürlich fairerweise auch erwähnen muss, dass ich viele Flüchtlinge kenne, die nicht rückschrittlich sind, logisch zu den anderen entwickelt sich auch kein näherer Kontakt), nur ich sehe halt keine Alternative? Was ist denn dann "Eure" Alternative? Grenzen zu, Augen zu? Einfach grundsätzlich ALLE Flüchtlinge müssen dort bleiben wo sie ankommen, also Mittelmeerstaaten? Fände ich jetzt genauso wenig europäisch fair wie sich jetzt ein großer Haufen europäischer Staaten raushält! Ich sehe einfach derzeit keine kurz- und mittelfristige Alternative, als bei einem Asylrecht zu bleiben und ja, gerne, versuchen die mißbräuchliche Anwendung einzugrenzen. Was allerdings in der Umsetzung immer schwerer ist als in der Verwaltungsverordnung. So WERDEN ja schon lange z.B. "Sprachprüfungen" gemacht um "Nichtsyrer" herauszuerkennen, dennoch ist es vielen möglich gewesen, die nicht Syrer sind einzureisen. Machen ist immer schwerer als fordern.