Ehe für Alle! Endlich!

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 336 Antworten

„Bottrop“ (Pseudonym)

Na dann will ich euren differenziert, intellektuellen,
philosophischen Diskurs nicht weiter mit meinen Banalitäten
in die Niveaulosigkeit zerren...*bg

Schon doof, wenn Mann einfach nicht gegen die Fakten anschwurbeln kann, oder?? ;-))

„Riesa“ (Pseudonym)

sagt man cop und seraph waspassiert eigentlich wenn eure kinder mal schwuloder lesbisch wären????

„Riesa“ (Pseudonym)

sagt man cop und seraph waspassiert eigentlich wenn eure kinder mal schwuloder lesbisch wären????

„Heide“ (Pseudonym)

Nix da:
"Ist aber nicht die Mehrheit der Gesellschaft, sondern nur die von 60 Prozent der Menschen gewählten Vertreter im Bundestag"

Von 60 % derjenigen Wahlberechtigten, welche an der Wahl teilnahmen.

Das sind... ziemlch viel weniger als 60% des Volkes. Aber natürlich die selben Volkssvertreter.

@ stierfrau
Dann kann man nur nicht sagen, dass die Mehrheit des Volkes dafür war, sondern die Mehrheit der Parlamentarier. :D
Auch das ist und bleibt ein Unterschied. ;)

@ Waltraud Wolkenwelle
Oder wenn man einfach mal wieder eine falsche Aussage abgedrückt hat. Aber für so Leute wie dich ist es dann ja in den meisten Fällen so, dass sie sich selbst dann auch verdrücken, wenn keine Ausreden mehr parat sind.. ;)

„Bad Harzburg“ (Pseudonym)

@Mizi Dann ist das so. Kann ich ja nicht ändern. Würd ich auch nicht ändern wollen. Ist und bleibt ja mein Kind.

@Paul Stimmt auffallend.

Ich gehöre allerdings auch zu den Befürworter der Ehe für alle. Und finde es komisch, wenn so was gesagt wird, wie - der Staat soll die Norm unterstützen.
Der Staat soll für alle seine Bürger da sein und diesen eine Gleichberechtigung und Gleichbehandlung garantieren. Ja, es ist nicht immer so. Ja, noch nicht mal in Deutschland. Es sollte aber so sein. Die Institution "Ehe" ist ein rein rechtlicher und steuerlicher Konstrukt. War es, ist es und wird es auch bleiben. Dass die Ehe auf Grund von Gefühlen geschlossen wird, ist eine relativ neue Konstruktion und so gesehen noch keine 100 Jahre alt. So sind auch die Gesetze - das, was einem Ehepartner zusteht, steht einem Lebensgefährten nicht zu. Außer man schliesst Notarielle Verträge ab. Und das geht weiter bei Auskunft im Krankheitsfall über Erbrecht bis zur Versorgung der Hinterbliebenen. Hier bitte gleiches Recht für alle Bürger, die eine, wie auch immer aussehende, Partnerschaft mit einem anderen Bürger eingehen wollen.

„Heide“ (Pseudonym)

Bricriu Nemthenga,
auch wenn ich eine völlig andere Meinung als Sie vertrete, nötigt mir Ihre ruhige und vernünftige Art & Weise wie sie die Ihrige vertreten durchaus Respekt ab.

Schade, das die der größte Teil der liberal- menschenfreundlichen hier nach wie vor jeden steinigt, der ihnen nicht in den Kram passt.

Freundlich grüßend, P.C. Neumann.

@ Stierfrau
War es, ist es und wird es auch bleiben.
Das ist ja nicht in Stein gemeißelt sondern liegt einzig und allein daran, dass man sich nicht weiter entwickeln will.
Es wäre eine gute Gelegenheit gewesen diese steuerlichen Dinge anders zu regeln unabhängig vom Geschlecht oder der der Menge an Personen und dann die Ehe aus staatlicher Sicht komplett auszuklammern. Ehe ist etwas, dass für mich ins Privatrecht fällt. Wieso sollte ein Staat damit etwas zu tun haben müssen. Erst Recht, wenn man sieht wie schnell sich heute wieder aus so einer Ehe gelöst wird.

Dass die Ehe auf Grund von Gefühlen geschlossen wird, ist eine relativ neue Konstruktion und so gesehen noch keine 100 Jahre alt.
So eine Eheschließung kann man wie schon gesagt abhalten wie und in welchem Rahmen man auch immer mag. Aber das hat nichts damit zu tun, dass eine Ehe dann staatlich beglaubigt werden müsste, oder?

...das, was einem Ehepartner zusteht, steht einem Lebensgefährten nicht zu.
Auch das ist heute nicht mehr ganz korrekt, denn eine "eheähnliche" Gemeinschaft wird in Sachen Rente, Erbe und vielen anderen Belangen heute schon rechtlich gleichwertig behandelt. Die Schwierigkeit ist hier an der Stelle lediglich der Nachweis darüber und das können die beiden Parteien auch privatrechtlich klären. Das ist alles.

Und das geht weiter bei Auskunft im Krankheitsfall über Erbrecht bis zur Versorgung der Hinterbliebenen.
Auch dies wäre zu regeln und ich fände es sogar besser, wenn man hier die individuelle Verantwortung wieder mehr auf den Bürger übertragen würde. Dann müsste sich dieser nämlich auch kümmern!

@ stierfrau
Ich weiß das klingt komisch, aber es wäre nachhaltig, vollkommene Gleichberechtigung und eine Vereinfachung der Rechtslage. Aber ich kann schon verstehen, dass der deutsche Bürger das nicht will...
Die Rechte und Pflichten der Ehe kann auch jeder weiterhin nach seinem Belieben festlegen, aber dann eben im privatrechtlichen Rahmen. Dran halten tut sich doch eh keiner. Wieso also das Festhalten an diesen Rechen und Pflichten, wenn wir Scheidungen erleichtern und im Grunde so etwas nicht mehr gesellschaftlich akzeptiert ist?
Oder ist es nur um das eigene Gewissen zu beruhigen?

Die Menschen, die es damit total ernst meinen, die können ja weiterhin Verträge unterzeichnen oder Zeremonien abhalten. Da hat unser Staat aber nichts mit zu tun.

@Shadow ich muss dich jetzt etwas fragen, weil es mich beschäftigt ob ich dich da richtig verstehe.

Ich glaube du möchtest schon Gleichberechtigung für alle, aber eben ohne gesetzliche Legitimation.
Heißt das du möchtest die Ehe komplett abschaffen? Für jeden, egal welche sexuelle Orientierung? Und Angelegenheiten wie z.B. Informationen bekommen im schweren Krankheitsfall über Verträge regeln?

@ LittleFoxy
Richtig, genau das habe ich hier mehrfach geschrieben. Denn wenn jeder einen freien Zugang hat und diese Entscheidungen selbst treffen kann, dann gibt es auch keine Ungleichbehandlung. Dann können auch Polyamore mit 10 Frauen eine Ehe schließen oder wie es ihnen beliebt. Die Ehe wäre dann nur noch ein Wort welches diesen Zusammenschluss von Partnern definieren würde, wäre aber nicht mehr fest gesetzlich gedeckelt. Das wäre für mich Gleichberechtigung und die gesetzlichen Regelungen müsste man dann analog anpassen. Wie gesagt ist das in den meisten Fällen ja auch OHNE die Ehe schon geschehen wie bei der Renten-Anrechnung usw.

„Bad Oldesloe“ (Pseudonym)

Wahrscheinlich ist das eh das Ende der Ehe.
Als nächstes wird jemand auf die Schließung polyamorer Ehen klagen, denn es gibt keine Rechtsgrundlage mehr das zu begrenzen. Theoretisch können sich dann Hunderte von Menschen auf einmal Bedarfsgemeinschaften bilden, die unter das Ehegattensplitting fallen. Es könnten Kommunen entstehen, die quasi eigenständig das bedingungslose Grundeinkommen einführen. Man kann ganz schnell den Staat und vor allem die Krankenkassen in Bedrängnis bringen.

Wahrscheinlich wars das mit der Ehe und den Familienbeiträge für Krankenkassen so wie wir sie kennen.

„Münster“ (Pseudonym)

Lach...Hanna....da bringst du mich echt auf Ideen....für meine "Kommune" zuhause, kicher.
Da könnte ich von anderen guten Gehältern ja mal richtig gut profitieren.

„Bad Oldesloe“ (Pseudonym)

Ist rechtlich möglich und was rechtlich möglich ist, kämpft früher oder später irgendeiner durch.

Wir nur dazu führen, dass es halt keine Familienbeiträge und kein Ehegattensplitting mehr gib.

Aus den "Ehegeschenken für alle" wird halt die "Verpartnerung, die jetzt Ehe heißt" für alle werden.

„Bad Oldesloe“ (Pseudonym)

Ganz ehrlich. Das das Ding jetzt so schnell und populistisch durchgewunken wurde, ist schon seltsam.

So ganz ohne "Wir denken mal über die Folgen nach" oder reformieren mal was z.B. Ehegattensplitting in Richtung Familiensplitting.

Das hat nichts damit zu tun, dass ich irgendjemandem nicht gönne, dass er heiraten kann. Die habens einfach gemacht, weil die CDU nicht wollte, dass das ein Wahlkampfthema für die SPD wird.

„Riesa“ (Pseudonym)

so jetzt ist so undihr könnt nixmehr dran ändern basta undmich freuts

„Bad Oldesloe“ (Pseudonym)

Oder 10 kämpfende Ehemänner, wer heute kochen und den Müll rausbringen darf.... Hmmm. :P

„Riesa“ (Pseudonym)

für sowasgibts a patientverfügung

„Bad Oldesloe“ (Pseudonym)

Echt nicht? :P Verdammt. ;)

„Riesa“ (Pseudonym)

kallekoffer sag doch sowasnicht ich hatte schon mal eine beziehung mit zwei männern und bide wussten von einander