Die FDP bald "Historie"?

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 144 Antworten

„Garbsen“ (Pseudonym)

"Der Sender (keine Zeitung!!!!) Deuschlandfunk berichtete, daß die FDP ihre schlechte Stellung den Zeitungen anlastet."

Ein (ein!) FDP-Abgeordneter hat das so gesagt, ein Hinterbaenkler noch dazu.

Daraus jetzt zu konstruieren, dass die FDP als Ganzes die Medienverschwoerung fuer ihre derzeitigen Umfragewerte verantwortlich macht, ist.. ein wenig weit geschossen.

Man haette stattdessen sagen koennen: Herr Guenther wollte mal wieder in der Zeitung stehen, was ihm auch gelungen ist.

„Lutherstadt Eisleben“ (Pseudonym)

es bedarf keines einzigen wehleidigen kommentars, wenn es endlich keine F eudalherren D ienende P artei mehr gibt !

ein deutliches hurra ! wäre da schon eher angebracht...

...von mir aus auch halleluja... oder so

-.-

„Lohne“ (Pseudonym)

Sich über den möglichen Wegfall einer politischen Partei aus dem wählbaren Spektrum zu freuen gelingt wohl nur denen, die mit einer Partei genug haben...

„Werdau“ (Pseudonym)

Also während es früher doch nur 3 Parteien gab, sind es doch heute wohl doch schon ein paar mehr geworden,das nenne ich demokratische Vielfalt!

„Darmstadt“ (Pseudonym)

@ Liebhaber:
ich wette, das würdest so nicht sagen, wenn es um den Wegfall der SPD, oder noch besser, der Linken ginge, gell Herr Nachbar? ;-)

„Lohne“ (Pseudonym)

Demokratische Vielfalt angesichts eines linken Übergewichts sehe ich nicht wirklich...

SPD und Linke gehören für mich genauso dazu wie die FDP...wobei die Linke recht fragwürdig ist, aber gut. Das muss eine Demokratie aushalten. Und genau genommen auch eine NPD oder eine sonstige Partei am rechten Rand, solange diese sich im rechtlich einwandfreien Rahmen bewegt. Nur dann haben wir überhaupt eine Wahl...

„Lutherstadt Eisleben“ (Pseudonym)

Zitat:
"Und genau genommen auch eine NPD oder eine sonstige Partei am rechten Rand, solange diese sich im rechtlich einwandfreien Rahmen bewegt."

...nun, wenn man es 'einwandfrei' findet, dass die angesprochene 'partei' mit hilfe gewisser unterorganisationen unter dem 'schutz' oder zumindest aber der 'duldung' des verfassungsschutzes leute tötet...
... dann kann ich mir auch erklären, wie man angesichts solcher auffassung ein vermeintliches übergewicht links sieht und die 'linke' für fragwürdig hält...


*koppschüddel*
-.-

„Werdau“ (Pseudonym)

Tja frätt, ein Übergewicht im rechten Lager wäre dem Herrn Liebhaber wohl angenhmer und nennt das dann wohl Demokratie.

„Lohne“ (Pseudonym)

Deutschland ist nicht unbedingt schlecht gefahren mit der rechten Nachkriegsregierung unter Adenauer, Erhard...sollte aber von Rechtsextremismus die Rede sein, so distanziere ich mich von jeglicher Form des Extremismus.

Und @ Frätt: da ist soviel Spekulation drin...oder Wunschdenken...oder was auch immer. Solange eine Mitschuld einer NPD oder des VS nicht erwiesen ist, gilt leider (?) auch da die Unschuldsvermutung. Wir wollen doch da kein Grundrecht aushebeln, nur weil es uns passt, oder ?

Eine sinnlose Diskussion, da es um Ideologien geht...ein Linksgewicht angesichts 3-4 linker Parteien mit Chancen auf Mandate, sowie einer CDU/CSU die sich auch nur noch in der Mitte aufhält ist also "vermeintlich" ? Naja, auch da offensichtlich sinnlos zu diskutieren. Übrigens, man kann durchaus patriotisch und trotzem in Fragen der Vermögensverteilung liberal-sozial eingestellt sein...ja, das geht, wenn man seine eingefahrene Denke verlässt :-)

Allerdings, jede Politik ist gescheitert, wenns ie zur Durchsetzung ihrer Forderung auf das Mittel Gewalt setzt. Und das macht für mich den gefährlichen Extremismus erst aus.

„Schwerte“ (Pseudonym)

Dem Nachkriegsdeutschland ging es natürlich schnell besser. Da konnte aber auch keine Partei etwas dran verderben.

Ansonsten ist es wohl die frage, wo man die politische Mitte sieht. Für die Einen ist die Mitte wohl der rechte Flügel der SPD und für die andren der rechte Flügel der CDU.

„Lohmar“ (Pseudonym)

Die FDP hat deutlich - zumindest kurzfristig - an Oberwasser gewonnen, denn Rösler hat sich gegen die sonst so mächtige Angie durchgesetzt, als es um die Nominierung von Joachim Gauck als neuen Bundespräsidenten ging.

Das ist natürlich bei weitem nicht ausreichend, um dauerhaft als ernst zu nehmende Partei überleben zu können, aber immerhin ein Anfang.

„Coswig“ (Pseudonym)

Das Oberwasser wird nicht lange halten da keine Themen in sicht sind mit denen die FDP bei der Bevölkerung punktet , oder eine Abkehr vom bisherigen Kurs. Revolutionen sind in der FDP
Unwahrscheinlich da ihr Pulver von den jungen wilden bereits verschossen wurde. Ich kann als Linker eher unter einer solchen FDP ruhiger schlafen als wie sie in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts war als sie die SPD auf ihren Kurs einschwenken ließ. Daher sage ich Weiter so FDP.

„Lutherstadt Eisleben“ (Pseudonym)

ach ja... liebhaber -ich will mich mal auf nur eine deiner "mitteilungen" beziehen:

zitat:

"Allerdings, jede Politik ist gescheitert, wenns ie zur Durchsetzung ihrer Forderung auf das Mittel Gewalt setzt. Und das macht für mich den gefährlichen Extremismus erst aus."

...is wahr ?!

...wo doch gerade die von dir so hoch gelobte rechte nachkriegspolitik massenweise NS -verbrecher mit >persilscheinen< kaschiert hat und insbesondere durch das mittel gewalt gegen demokratisch legitime demonstranten, die 68er, die sich zu allem überfluss nicht nur gegen die recycelten alt-nazis zur wehr setzen mussten, sondern gleichzeitig auch noch gegen die >prügel-perser< eines gewissen REZA PAHLEVI, genannt "der scha von persien" , seinerzeit durch die us-regierung 'installiert', verteidigen.... -woraus sich dann folgerichtig (nicht nur) durch den mord an benno ohnesorg sowie den mordversuch an rudi dutschke die RAF entwickelte.
-das ganze selbstverständlich immer mit hetzparolen der springer-presse flankiert... -ganz im alten stil des vorBILDes...

...von den zahllosen sonstigen 'gewalt-akten' des staates gegen seine friedlichen bürger ganz zu schweigen !


3-4 linke parteien ? -diese völlig vernebelte sicht kann nur aus dieser 'patriotischen' gesinnung herrühren...

...diese mischung aus PATRIA und IDIOT , -bekannt aus den ergebnissen sämtlicher schlachtfelder der 'neuzeit' >verdun< zum beispiel -und gelernt wurde daraus nichts ! -absolut nichts !!!


-dem himmel sei dank, dass ich 1968 noch sehr, sehr jung war !

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„Gauting“ (Pseudonym)

@Frätt: Es gibt keinen belegbaren zusammenhang zwischen NSU und NPD.

Die FDP (unter Genscher) war mal was ganz feines, das war noch zu Zeiten als sie sich den bürgerrechten und der Freiheit zugewandt haben. Leider Leider hat Frau Thatcher in England da so einiges kaputt gemacht und die Leute bei der FDP fanden es ganz ganz toll und eifern ihr jetzt nach.

Was das Linke und Rechte angeht so tun sich die beiden im demokratischen Bereich nicht viel.

Die Linke ist was ganz spezielles und ein eigenes Thema. Sie sind mir allemal lieber wie eine Sekte namens MLPD. Interessanterweise ist die Linke in den ehemaligen Ostbundesländern wesentlich progressiver als die Linke hier im Westen. Die Linke Brandenburg MVP und Sachsen schlägt die Hände über den Kopf zusammen, wenn sie die Forderung der NRW Linken hört, dass die Stromkonzerne verstaatlicht werden sollen.
Aber nun denn jeder Partei ihr eigenes Thema.

„Friesland“ (Pseudonym)

FDP an Ende?
Ich glaube ja, weil sie ihr Konzept einfach zu hoch angesetzt hat.
Aber auch weil der Frust über die Politk und die Politiker größer wird.
kaum einer versteht die "spielchen" in Berlin noch.
Die Kompromisse das Lobbytum das geschiebe um Posten.
Politik = Demokratie soll aus dem Volk kommen,
nur das Volk glaubt der Politik die Demokratie nicht mehr.
Siehe Griechenland, Afganistan, EG-Politk, Kindergartenplätze, Bildungspolitik.

Das Volk ist nur noch zum zahlen da, weil wir die Masse sind.

Armes Volk was solch Parteien hat.