Coronavirus

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 4882 Antworten

„Kiel“ (Pseudonym)

. sorry doppelt

„Kiel“ (Pseudonym)

P.S.

oder auf der Intensivstation mit Covid stirb und von heute auf morgen vermutlich ohne die Möglichkeit des Abschieds aus dem Leben gerissen wird und ich womöglich diejenige war die sie angesteckt hat

Oder wegen der Triage früher sterben muss weil das System überlastet und Jüngere vor ihr dran sind. Ich weiß nicht in welcher Verdrängung man leben muss um zu glauben all so etwas würde keinerlei Unterschied machen.

„Lüneburg“ (Pseudonym)

👌🙏 Miss Jenny

@ Ronja 47 + Miss Jenny: Es ist schlimm einen geliebten Menschen an Demenz zu verlieren, der dich nicht mehr kennt. Es ist nicht immer ein "friedliches dahin dämern"

@ wenny: Danke für dein Lob. Das muss ich nun doch noch schreiben.


Nun allen schöne Festtage pepe und bleibt vernünftig

„Lüneburg“ (Pseudonym)

Pepe 02
Darum geht es nicht, das ist es ganz sicher.
Es ist jetzt auch nicht in jedem Fall so, dass ein Covid Patient permanent nach Luft schnappt und elendig daran erstickt. Bevor das passiert, werden Medikamente verabreicht, die einerseits die Panik nehmen, manchmal sogar die Luftnot und den dann Versterbenden langsam hinübergleiten lässt im Dãmmerzustand oder schlafend.
Meine Zustimmung galt allgemein inhaltlich.

„Kiel“ (Pseudonym)

Ich hatte nichts von "friedlich" geschrieben, pepe02, auch nichts davon, dass der Tod, wenn man dement ist, leichter ist.
Ich möchte eigentlich überhaupt keine Todesarten gegeneinander aufrechnen, aber so völlig austauschbar finde ich es nun auch nicht, weil bei Covid eben auch der Aspekt der vermeidbaren!! Ansteckung dazu kommt (das ist bei Demenz nicht gegeben, sie ist in den meisten Fällen doch ein Schicksalsschlag, mit dem man hadern kann, das aber weniger Schuldfragen aufwirft wie die Überlegung, was wäre gewesen, wenn ich sie nicht besucht hätte zum Beispiel... ) und auch der Aspekt der Triage, wie jetzt aktuell kommt dazu, eine Vorstellung die ich mir für die Angehörigen quälend und schlimm vorstelle (wenn sie überhaupt jemals in Gewissheit davon erfahren.
Damit habe ich weniger etwas über den Tod, wenn man dement ist gesagt (das war ein Beispiel) als über die aktuelle Situation.

Ich persönlich kenne eben die Situation, wenn beatmet wird von einem Verwandten und glaube, die meisten stellen sich das friedlich vor, dass man sich wie im Film mal kurz schlafen legt und dann aus dem Koma erfrischt und schon halb gesund wieder aufwacht.
Dass man danach alles, sogar das Atmen erst wieder trainieren muss, in welcher ohnmächtigen Situation man dann ist, wie schnell die Muskeln schwinden, vor welchen Entscheidungen Angehörige dann stehen, welche Bilder die Angehörigen auch Jahre später noch verfolgen von einem Zustand, bei dem niemand wirklich weiß, wie viel derjenige mitbekommt, was alles auch an Gewalt von den Pflegenden kommen kann - das können sich die meisten vermutlich nicht vorstellen. Ich zumindest hätte es mir in meinen wildesten Träumen nicht so schlimm vorgestellt wie es sich dann darstellte. Das will man weder den eigenen Angehörigen sich selbst noch anderen Menschen oder deren Angehörigen antun und deshalb sollte man so rücksichtsvoll wie möglich sein.

Ein solcher Tod der durch weniger Unachtsamkeit zu vermeiden gewesen wäre wäre für mich schwerer zu verarbeiten als ein natürlicher Tod. Mehr habe ich damit nicht sagen wollen.
Vielleicht kehren wir dann mal zum Thema zurück => Corona.

„Das hast Du jetzt schon mehrmals in der Diskussion betont, auch in der Variante, dass man Dir nichts anhängen kann - das scheint ein Punkt zu sein, der Dir außerordentlich wichtig ist, dass man Dir formal nichts vorwerfen kann.“

Nein, Miss Jenny, das ist mir absolut nicht wichtig. Ich habe bis vor Kurzem auch kein Wort darüber verloren, wie ich es selbst handhabe. Aber das habe ich jetzt doch als notwendig betrachtet, spätestens nach dem man mir mehrmals versucht hat zu unterstellen, andere Menschen mit meinem Verhalten zu gefährden. Und nach der vom IsterMix am 19.12.2020, 10:25 gestellter Frage: „Hast du schon deinen Verzicht auf Intensivbehandlung erklärt?“ - sah ich mich gezwungen, das richtig zu stellen. Aber es klingt unterschwellig immer noch der Unglaube an – es scheint das eigene Horizont zu übersteigen, dass man zwar mit den Maßnahmen nicht einverstanden ist, diese aber trotzdem befolgt. Tja...

Sorry, Donna Plus – aber ich glaube dir da nicht, dass du dir jeden Tag diesen allen Toten bewusst bist. Ich glaube nicht, dass du jeden Morgen damit anfängst, zu schauen, wie viele Menschen am vorigen Tag aus welchen Ursachen gestorben sind. Tust du nicht – tut auch keiner von uns. Bis ich die Zahlen gepostet habe, haben die meisten von uns mit diesen Zahlen in keine Berührung gekommen. Es ist kein Vorwurf – es ist eine Tatsache. Kein Mensch beschäftigt sich gern mit dem Tod. Was Corona angeht, bekommen wir aber mehrmals am Tag die neusten Zahlen präsentiert. Und ihr meint, es hat auf euch keine Auswirkungen? Hier hat mal Volker Pispers dazu was gesagt:
https://www.youtube.com/watch?v=unX6mu4OxE8
Corona gab es damals halt noch nicht, Terror war das beherrschende Thema...

Was euren beiden Fragen angeht – die ja eigentlich dieselbe Frage ist – habe ich sie euch beantwortet. Euch gefällt bzw. befriedigt die Antwort nicht. Das ist aber nicht mein Problem, eine bessere Antwort habe ich nicht. Ich kann also nur nochmal sagen - denkt selbst nach und stellt Fragen. Hinterfragt. Ich bin auch nur die, die Fragen stellt und nach Antworten sucht. Und bis jetzt leider keine befriedigenden bekommt.

Mich stört es halt, dass alle, die kritisch nachfragen oder anderer Meinung sind, sofort zu Feinden erklärt werden, die nur mal sehen sollen, wie es ist, an Corona zu sterben – dann werden sie schon ihre Meinung ändern. Mich stört es, dass wir ganzen Sommer Zeit hatten, zu überlegen, welche Strategien wir anwenden sollen, was wir besser machen können – und das einzige, was wir haben, ist immer noch einfach nur alle einsperren. Alternativlos.
Mich stört, dass wir scheinbar Impfungen gegen das Virus haben – aber immer noch nicht genug über das Virus selbst wissen. Jetzt kommt diese Mutation – und was lese ich? Spätestens in zwei Wochen werden wir sehen, ob die Impfung gegen diese wirksam ist. Aussage Biontech-Gründer. Ich weiß nicht, wie es euch dabei geht – mich stimmt diese Aussage nicht zuversichtlich.
Wir erleben, dass man sich erneut anstecken kann – mit einem mutierten Virus (irgendwo habe ich gelesen, dass die Anzahl der Mutationen bei 4000 liegt). Gehen aber davon aus, dass die Impfung uns über mehrere Jahre schützen wird. Naja, eventuell nicht von der Ansteckung oder Übertragung – kann aber den Verlauf milder machen. Also eigentlich weiterhin Masken und keine Rückkehr zur Normalität. Also vielleicht mit weniger Toten bei über 70-jährigen. Aber sicher ist es nicht. Hä?

Die Allergiker sollen sich noch nicht impfen lassen. Und ob es bei Risikopatienten wirkt wissen wir auch noch nicht (davon gab es nämlich zu wenige bei den Studien). Und ob die Nebenwirkungen sich auf Fieber und Schmerzen an der Einstichstelle beschränken – oder man eventuell schwere Spätfolgen zu befürchten hätte (diese Art Impfung ist nämlich komplett neu, damit hat noch gar niemand Erfahrung) weiß auch keiner so richtig.
Das kann man alles lesen, nichts davon ist aus den Querdenker - Quellen oder dergleichen. Alles öffentliche Presse.
Mich stört, dass wir unsere Wirtschaft ruinieren, dass noch viele Insolvenzen auf uns kommen werden, dass auf Grund der großen Haufen frisch gedruckten Geldes danach eine Inflation droht.
Mich stört es, dass die, die schon vorher nicht viel hatten, jetzt noch weniger haben, dass die Arbeitslosigkeit steigt und noch um einiges steigen wird. Dass die Armen verhungern, weil die Tafeln geschlossen sind. Dass die Obdachlosen kaum noch Überlebenschancen haben. Usw. usf. Da kann ich noch Seiten füllen...

„Kiel“ (Pseudonym)

Mich stört es halt, dass alle, die kritisch nachfragen oder anderer Meinung sind, sofort zu Feinden erklärt werden, die nur mal sehen sollen, wie es ist, an Corona zu sterben – dann werden sie schon ihre Meinung ändern.

Das schlägt dem Fass den Boden aus.
Keine Ahnung wo Du das herausliest - ich zumindest erkläre keine kritischen Nachfragen zu Feindesland - Deine Beiträge sind nur eben keine konkreten kritischen Nachfragen, vielleicht sogar mit Vorschlägen wie man es anders machen könnte, sondern spöttische, bemüht ironische, plumpe und zum Teil sinnlose Einwürfe, die im Grunde keine konkrete Kritik aussprechen und kaum Aussage haben, sondern hier und da lustig auf Zahlenspielchen hinweisen, sticheln, spötteln und grob verharmlosen... Du windest Dich wie ein Aal - sagst vermeintlich alles und dabei absolut NICHTS, zündelst, verletzt, verachtest ...

Wo und wann Du die Fragen (es ist mitnichten dieselbe Frage!) beantwortet haben willst, ist mir nicht ersichtlich.

Schreibs doch nochmal für mich kurz und knackig: welche Motive vermutest Du in der Präsentation der Zahlen so wie sie jetzt präsentiert werden? Welchen Plan und welche Strategie verfolgt genau WER damit Deiner Ansicht nach?
Was will man damit erreichen und wem bringt das konkret welche Vorteile?
Wer hat entschieden, dass die Zahlen so präsentiert werden, wie konnte man sich weltweit darauf einigen, an einem Strang zu ziehen und die Zahlen in Deinen Augen bewusst täuschend verpacken, wo man sich weltweit nicht mal einig war, welchen Weg man im Kampf gegen das Virus einschlägt?
Wer genau versucht da Deiner Ansicht nach mit welchen Zielen die Wahrnehmung der Menschen nach zu steuern? Und vor allem: warum?

Was ist die Konsequenz aus den Dingen die Dich stören - was sollte man anders machen?

Übrigens: Du warst den Sommer über eingesperrt? Wo lebst Du denn? Ich war es nicht, ich hätte sogar theoretisch in Urlaub fliegen können, mich zum Stammtisch treffen, schwimmen, ins Kino gehen, ins Ausland reisen...

Mich stört das alles, was Du beschreibst auch, das hat nur wenig mit Deinen Andeutungsarien, Deinen unlustigen Spielchen und Nebelleuchten der letzten Wochen zu tun, für die Du Kritik einstecken musstest und wegen denen Du jetzt das missverstandene Opferlamm spielst, das doch nur kritisch diskutieren will. 🤢

„Bad Vilbel“ (Pseudonym)

"Sorry, Donna Plus – aber ich glaube dir da nicht, dass du dir jeden Tag diesen allen Toten bewusst bist. Ich glaube nicht, dass du jeden Morgen damit anfängst, zu schauen, wie viele Menschen am vorigen Tag aus welchen Ursachen gestorben sind. Tust du nicht"

Nein, tue ich nicht, das habe ich auch niemals behauptet oder wo liest du das? Nur, ich tue das auch nicht bei den Covid19 Toten, ich bin generell nicht zahlenfixiert. Aber zum nicht fetten Teil, natürlich bin ich mir jeden Tag dieser Tode bewusst (unabhängig von den Zahlen). Nicht, dass es mir wichtig wäre, dass du mir glaubst, aber du nicht? Vielleicht liegt es an deinem Glücklichkonzept, das du mal vorgestellt hast. Aber für mich ist das so gar nichts. Leider vergeht kein Tag ohne, dass ich mir dem verschiedensten Elend dieser Welt bewusst bin.

Bist DU dir eigentlich auch darüber bewusst, dass nicht nur viele Atemwegserkrankungen aktuell auf dem Tiefstand sind, sondern auch die Grippe und damit die Toten durch Grippe. Zurück führen Ärzte das nur wenig auf die höhere Impfbereitschaft, sondern auf die Maßnahmen, die du oft unausformuliert negativ bewertest, mit denen du "nicht einverstanden bist".

Die Zahlen wie z.B. der Inzidenzwert, den du öfter auseinander nimmst, interessieren mich auch bei Covid19 nur am Rande, deine Meinung also, dass ich durch diese Zahlen fälschlicherweise in Panik versetzt werde und mich "richtige" Zahlen weit weniger beängstigen würden, ist daher einfach nicht richtig.

"Was Corona angeht, bekommen wir aber mehrmals am Tag die neusten Zahlen präsentiert. Und ihr meint, es hat auf euch keine Auswirkungen?"

Das z.B. nehme ich nur am Rande wahr, wie gesagt, mag daran liegen, dass ich ganz grundsätzlich nicht zahlenfixiert bin.


"Was euren beiden Fragen angeht – die ja eigentlich dieselbe Frage ist – habe ich sie euch beantwortet."

Das wäre jetzt nett, wenn du das einfach zitieren würdest. Habs ja vielleicht überlesen. Also, die Antwort auf meine Frage (mögen ähnlich sein, aber dennoch anders).


" Ich kann also nur nochmal sagen - denkt selbst nach und stellt Fragen. Hinterfragt."

Ich kann es nicht häufig genug wiederholen. Kann man BITTE mal aufhören, dass nur diejenigen, welche die Maßnahmen Scheiße finden KEINE doofen Trottel wären, die blauäugig ihr Gehirn ausgeschaltet haben?!!


"Ich weiß nicht, wie es euch dabei geht – mich stimmt diese Aussage nicht zuversichtlich. "

Äh, ja, ich bin null zuversichtlich (ist dir das hilfreich?), keine Ahnung wie du das nun wieder aus meinen Worten bspw. herausliest und - ohne jetzt alles dazu zu zitieren, ich bin aus den verschiedensten Gründen ziemlich besorgt wegen der Impfung, mir wäre es am allerliebsten gewesen, wir hätten die Pandemie ohne Impfung in den Griff bekommen. Nur, diese Besorgnisse sind doch null das, was mich z.B. hier den Kopf schütteln lässt, sondern, dass du z.B. in den Raum stellst, dass wir keine Pandemie haben, dass du an Inzidenzwerten rumrechnest, während Kliniken Landunter rufen (und damit alle Zahlen obsolet sind), dass du ständig die Maßnahmen kritisierst, aber auf konkrete Nachfrage entweder illusionäres komplettes Einschließen in der Vergangenheit vorgeschlagen hättest oder aber komplett lascheres Vorgehen (und wozu uns sogar strengeres Vorgehen gebracht hat, sehen wir jetzt) oder aber etwas ziemlich ähnliches, also z.B. Lüften ist toll, super, wichtig, aber alle 20 min. ist Quatsch, 30 (40?) min. reichen, was mir dann irgendwie nur noch nach Erbsenzählerei klingt.



"Mich stört, dass wir unsere Wirtschaft ruinieren, dass noch viele Insolvenzen auf uns kommen werden, dass auf Grund der großen Haufen frisch gedruckten Geldes danach eine Inflation droht.
Mich stört es, dass die, die schon vorher nicht viel hatten, jetzt noch weniger haben, dass die Arbeitslosigkeit steigt und noch um einiges steigen wird. Dass die Armen verhungern, weil die Tafeln geschlossen sind. Dass die Obdachlosen kaum noch Überlebenschancen haben."


Schönes Stichwort, denn so wie du das Bedenken anderer Tode anmahnst, kann ich hier genauso fragen wie das denn nun ist mit den Armen und den gestrauchelten Existenzen ausserhalb von Corona. Die gab es, oh ja, die gibt es auch weiter und zwar nicht alle davon sind auf die Krise zurückzuführen. Wer hat an sie vorher gedacht, wer denkt JETZT an sie? Und - ich lebe unterhalb der Armutsgrenze unabhängig von Corona UND ich bin, da es keine Bayernhilfe mehr gibt im zweiten Lockdown indirekt auch betroffen. Aber, wir sind wieder bei meiner Frage, WAS sollte die Konsequenz sein? Sich aufregen ist ja eine Sache, besorgt sein, alles eine Sache, aber was sollte die Konsequenz sein?
Übrigens, sind die wirtschaftlichen Folgen mit vielen Toten und Arbeitsunfähigen auch nicht ohne.

„Kiel“ (Pseudonym)

Noch eine letzte Frage: warum versucht man uns eine Pandemie einzureden die Deiner Ansicht nach keine ist?
Welche Gründe und Absichten vermutest Du dahinter, hier in Deutschland und auch weltweit?

„Kiel“ (Pseudonym)

Draufhauen ist wohl kaum das Gegenüber x-mal darum zu bitten seine Meinung genauer zu erläutern.

„Bad Vilbel“ (Pseudonym)

Ja, skip, könnte man doch auch einfach mal stehen lassen, dass wir keine Pandemie hätten und die anderen nix hinterfragen. Stehen lassen oder allenfalls mal anderen Gewalt unterstellen in einem Satz ... so wie man das eben macht in einem DISKUSSIONsforum.

Oh, das sind ja mal gute Neuigkeiten! Hatte mal gelesen, dass das mit dem Plasma doch nicht so wie erhofft hilfreich sein soll aber in der USA nach wie vorzum Einsatz kommt.

Dann vor nen Monat kam im Radio nen Aufruf an alle Geheilten zur Plasmaspende. Super ein Lichtblick! Hoffentlich ist die Bereitschaft zur Spende recht groß.

Was mich an der ganzen Diskussion um/über Corona stört:
Es wird meist nur beklagt, gejammert, sich die Köpfe eingeschlagen und es geht oft nur ums "Recht haben".
Mich ängstigt diese Pandemie. Auch deswegen, weil wir alle einen langen Atem brauchen werden, denn "schnell" werden wir in unser altes gewohntes Leben nicht zurück können. Es wird ein Leben mit Corona sein.

Was mir fehlt; ist ein konstruktiver Austausch über den Umgang mit der Pandemie und dem Virus.
Keiner hat weltweit !!! den einziges richtigen Lösungsweg gefunden. Weltweit versuchen sich alle in "try an error". Immer eben auch mit dem Risiko des Scheiterns.
Schwer im Kopf auszuhalten.
Weil jede Maßnahme zur Bekämpfung hat nun mal einen Rattenschwanz von anderen (negativen) Auswirkungen hinter sich. Gerade eben auch; weil wir global so abhängig von einander sind und verwoben.

Es wird so viel Energie mit klagen und sich gegenseitig "bekriegen" verplempert.
Klar. Wer wütend ist, muß seine Ängste nicht so spüren.
Menschlich verständlich.
Nur leider eben sehr energieraubend betr innovativen Lösungsideen.

Wenn in den ("sozialen")Medien statt kruden und unlogische Verschwörungsideen, das geistige Potenzial für konstruktive Ideen für die Zukunft genutzt werden würden, hätte wir eindeutig bessere Chancen, als jetzt.
Der Mensch ist zur Kreativität fähig. Das ist eigentlich immer unser Vorsprung in der Evolution gewesen.
Wegen arroganter Dummerheit, ängstlichem Schuldzuweisen und Besserwisserei in unglücklichen Umständen sind ganz Zivilisationen zugrunde gegangen (*Ironie off)

Ist vllt von mir nur ein frommer Wunsch.
Aber eben auch eine Meinung.
Halt eine von vielen.
Und ohne den Anspruch, unbedingt Recht haben zu müssen.
Einfach nur als Gedankenanregung verstehen bitte.

Das was wohl zzt. noch abschreckt von der Plasmagewinnung, erstmal muss das Plasma von einem geheilten ehmals Infizierten Patienten stammen, und dann muß dieser an Maschine angeschloßen werden, ähnlich Dialyse. Blut raus, durch Filter schieben, Plasma ziehen, Blut wieder rein.
Schreckt wohl doch ab.

„Lilienthal“ (Pseudonym)

Naja, als junger Mann habe ich Plasma gespendet, das ist nicht schlimm. Die Firma Immuno hat dafür gutes Geld bezahlt.
Schwierig wird es sein, die geeigneten Spender zu finden. Leider werden viele ehemalige Infizierte zwar als “genesen“ gemeldet, sind aber alles andere als gesund. Einem geschwächten Menschen wird man wohl kaum Blut abzapfen wollen.
Und ich weiß leider nicht ob die Menschen mit leichterem Verlauf als Spender geeignet sind.
Man weiß halt immer noch viel zu wenig über das sch... Virus.

Klingt nach einer sehr aufwändigen Prozedur .... aber wenn es Menschen hilft! Ich glaube vor paar Monaten wurde geschrieben, dass das Plasma nicht lange gelagert werden kann, da sich die Antikörper nicht lange halten.

Vielleicht kommt ja auch endlich mal ein Medikament auf dem Markt. Wäre schön, da ja die Impfungen noch ne ganze Weile andauern werden.

Vor paar Monaten war mal die Rede von einem entwickelten Nasenspray, das vorbeugend genommen werden kann und 24 h das Virus hindern in den Rachenbereich zu kommen und es zur Vermehrung kommen kann. Die Forschung dauerte noch etwas an.

Man kann nur hoffen, das jeder Einzelne verantwortungsbewusst mit der Ansteckungsgefahr des Viruses und der Festtage umgeht. Nicht das die Zahlen noch mehr zu explodieren kommen und die Krankenhäuser nicht noch mehr an ihre Grenzen kommen. Hut ab was die ganzen Pflegekräfte, Ärzte, Forscher in den letzten Monaten alles wuppen mussten und leider auch noch wuppen müssen!

„Kiel“ (Pseudonym)

Leider nicht so gute Nachrichten:

Junge Leistungsschwimmerin stirbt nach zweiter Covid-19-Infektion

Sie hatte sich vor einem Monat mit dem Virus infiziert und leichte Symptome gezeigt. Der weitere Verlauf der Krankheit war aber sehr mild gewesen.


(...)

Ein Test bringt Gewissheit: Mariana ist erneut an Covid-19 erkrankt. Innerhalb von 24 Stunden erleidet die Teenagerin zwei Kreislaufstillstände und verstirbt am Sonntag im Krankenhaus.

(...)

Der Fall von Mariana Franklin Ferreira stellt gleich zwei weit verbreitete Corona-Gewissheiten in Frage. Zum Einen zeigt der tragische Tod der Brasilianerin, dass durchaus auch sportliche junge Menschen von dem Virus schwer getroffen werden können. Zum Anderen wirft ihr Tod Fragen über eine Zweit-Infektion auf.


https://de.nachrichten.yahoo.com/junge-leistungsschwimmerin-stirbt-nach-zweiter-covid-19-infektion-105714547.html

„Das schlägt dem Fass den Boden aus. Keine Ahnung wo Du das herausliest - ich zumindest …“
Tut mir leid, Miss Jenny, aber du muss entweder den ganzen Absatz auf dich beziehen – oder eben nichts davon. Denn ein neuer Absatz ist ein eigenes kleines Thema des Gesamtinhaltes. Dieser ist auf mich und meine Empfindungen bezogen. Und ich verwende überall das „Wir“ - wenn also ein Bezug, dann auf uns alle, nicht auf jeden im Einzelnen. Und ich möchte jetzt nicht mit jedem von 82 Mio. diskutieren, ob derjenige persönlich so was schon mal gesagt hat oder nicht.

Dazu entschuldige ich mich bei Donna Plus – sorry, es sollte nicht so klingen. Eigentlich wollte ich sagen und schon mehrmals gesagt, dass keine der beiden Seiten doofe Trottel sind. Denn keiner kann nur Recht haben. Nicht mal die Wissenschaftler untereinander sind sich einig. Ich vermisse hier immer noch einen Dialog.

@Miss Jenny Zum Eingesperrtsein im Sommer – da findet im Satz eine Änderung der Zeitform statt von Vergangenheit in die Gegenwart. Wir HATTEN (Vergangenheit) ganzen Sommer Zeit – HABEN (heute, in der Gegenwart) aber nichts Besseres, als...

Und ja, Donna Plus, ich bin mir sehr bewusst, dass die Maßnahmen, die sich gegen Corona richten, auch gegen andere Erkrankungen, die auf demselben Weg sich ausbreiten, auch wirken. Wäre eher ein Wunder, wenn nicht. Manche wirken sogar auf Anzahl der Toten im Strassenverkehr. Was auch so zu erwarten war.
Und ich kann nicht wissen, wie du persönlich mit täglichen Meldungen in sämtlichen Medien umgehst. Ich kenne deine Situation nicht. Spielt aber auch keine Rolle eigentlich. Ich habe dir geantwortet – schrieb aber auch, dass es um die meisten geht. Das Thema ist nun mal überall präsent. Man kann ihr noch nicht mal bewusst immer ausweichen. Wenn ich zur Arbeit (hin- und zurück) fahre, bekomme ich mindestens 3 Mal in den Nachrichten die Zahlen vorgelesen. Ob ich will oder nicht. Sicher, ich könnte auch CD hören. Oder Radio ausschalten. Aber es gibt auch andere Nachrichten, die mich interessieren und die ich hören will. Und wenn ich im anderen Thread lese, dass sich Leute erschrecken, wenn sie in alten Filmen oder Sendungen Menschen ohne Maske sehen, sagt das doch schon viel über die Angst, die jeden Tag wirkt.

Was Aussagen angeht, wer, warum und wieso – da muss ich mich entschuldigen, ich habe keine fertige Verschwörungstheorie oder gar Fakten und Beweise für irgendwas und/oder irgendjemanden. Mir kommen nur manche Sachen seltsam vor, übertrieben, nicht gerechtfertigt, nicht demokratisch. Also stelle ich dazu Fragen und schreibe dazu meine Meinung. Mehr kann ich nicht anbieten. Habe ich schon mal geschrieben. Die Antwort genügt nicht – tut mir leid, ich habe keine bessere.

„Bad Vilbel“ (Pseudonym)

Meine Antwort wäre dann allerdings nicht dabei, stierfrau. Also, um das klarzustellen, man MUSS natürlich Nachfragen nicht beantworten, das ist dein gutes Recht, nur, du schriebst ja, du hättest meine Frage beantwortet und das habe ich leider nirgends gelesen. Daher bat ich dich ja deine Antwort, die an mich gerichtet war, zu zitieren. Meine Frage bezog sich ja auch nicht auf 'wer steckt hinter der Verschwörung' u.ä., insofern war sie überhaupt nicht gleich der Frage von Miss Jenny. Meine Frage war ja (in etwa, ich mag jetzt nicht zum vierten Mal zitieren), was ist die Konsequenz daraus? Was heißt das jetzt? Also, z.B., das hatte ich ja auch sehr konkret gefragt, wenn du nun (erneut) andere Tode, bzw. Tode aufgrund anderer Ursachen anführst, was sollte das dann in der Konsequenz bedeuten? Also, weil nun deiner Meinung nach Tote aufgrund von Krebs nicht ernst genug genommen werden, bedeutet das was für Covid19 Tote? Verstehst du? Mir fehlt, was du z.B. mit der Frage: "leidet denn jemand, der an Krebs stirbt, weniger, als jemand, der an Covid19 stirbt?" erreichen, sagen, möchtest. Auch wenn ich das nicht glaube, dass ein Krebstoter weniger "ernst genommen" wird, ist aber vor allem nicht klar, was die Konsequenz sein sollte. Das mit den Toten habe ich jetzt nur als Beispiel genommen, du hast ja viele andere Punkte angeführt und mir fehlt bei allen: was soll die Konsequenz sein?
Übrigens:

"Und ich kann nicht wissen, wie du persönlich mit täglichen Meldungen in sämtlichen Medien umgehst."

Nein, kannst du nicht, du hast dieses und anderes aber zunächst für mich und andere angenommen, wie sie etwas wahrnehmen, dass z.B. Zahlen Angst machen würden und zwar eben ohne zu wissen, wie wir alle damit umgehen. Das Beispiel aus dem anderen Thread finde ich auch gar nicht vergleichbar, das hat eher etwas mit dem Alltag (hier mit Maske) zu tun. Das ist das Phänomen, dass man nur noch Schwangere sieht, wenn man schwanger ist. Es ist nunmal aktuell unser Alltag mit Maske unterwegs zu sein und ich finde es wenig verwunderlich, dass einem dann eine Menschenmenge ohne Masken seltsam vorkommt, ein Beweis, dass irgendwelche Zahlen daher Angst und Panik auslösen, ist das wohl nicht.

Also, du siehst, ich frage nicht danach, wer hinter der Verschwörung steckt, o.ä., sondern, was folgen sollte aus den vielen Dingen, die du schreibst.

Wie gesagt, musst du wirklich nicht beantworten, aber wenn du es eben doch schon beantwortet hast, wäre ein Zitat cool.


"Eigentlich wollte ich sagen und schon mehrmals gesagt, dass keine der beiden Seiten doofe Trottel sind."

Welche Seiten sollen das übrigens sein? Von zwei Seiten kann man ja eigentlich nur sprechen, wenn man sich selbst und andere in bestimmte Kategorien einteilt. Worin teilst du mich z.B. ein und worin dich?

Auch hier übrigens: keiner muss Nachfragen beantworten, das steht dir auch hier frei. Umgekehrt möchte ich jedoch ungern von dir in eine Seite eingeteilt werden, denn auch hier gilt:

"Und ich kann nicht wissen, wie du persönlich mit täglichen Meldungen in sämtlichen Medien umgehst. Ich kenne deine Situation nicht."

„Emmerich am Rhein“ (Pseudonym)

Frag @stierfrau doch mal direkt nach den Dingen, auf die du eigentlich hinaus willst, und die du jetzt schon seit einer halben Ewigkeit aus ihr herauszukitzeln versuchst.

„Kiel“ (Pseudonym)

@stierfrau
Ich habe nach keiner fertigen Verschwörungstheorie gefragt, sondern nach Deiner Ansicht. Wenn einem etwas komisch vorkommt oder misstrauisch macht, sucht jeder Mensch nach einer Erklärung. Ich denke ich weiß warum Du zu Deinen Erklärungsversuchen nicht stehen willst, selbst wenn wir noch zehn Mal um den Block diskutieren. Du weißt auch wie diese Gedanken laut ausgesprochen klingen und wie angreifbar sie sind, da ist es geschickter es der Phantasie des Gegenübers zu überlassen.
Dein Umgang damit, ist Bhakti und ähnlichen Schwurblern nicht unähnlich nur dass sie es geschickter und weniger plump anstellen.
Grundsätzlich aber das gleiche Vorgehen: Fragen in die der Leser alles hineinprojezieren kann und unkonkrete Aussagen und Ausflüchte die alles und nichts heißen können.
Ich werde versuchen Dir wirklich keine Aufmerksamkeit mehr zu schenken. Mag Dir auf den Leim gehen wer will, ändern werde ich daran eh nichts.