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„Lilienthal“ (Pseudonym)
@John 1982
Also mit diesem Posting hast Du Dich als äußerst dummer Mensch geoutet.
Merkst Du eigentlich, wenn Du Dir in jedem Abschnitt selbst widersprichst?
Oder hast Du diesen Post aus unterschiedlichen Telegram Kanälen zusammengeklickt?
Also ich habe hier schon ziemlich dummes Zeug gelesen, aber Dein Dreck schlägt dem Fass echt den Boden aus.
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„Karlsruhe“ (Pseudonym)
Wirklich? Corona Symbol an die Brust pappen? Einfach zum Kotzen hier den Vergleich zu den Nürnberger Rassegesetzen zu ziehen. Schämen Sie sich!
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John1982, ernsthaft?
Du würdest lieber sterben, als weiterhin eine Maske beim Arzt und beim Einkauf zu tragen und in bestimmten Fällen einen Coronatest zu machen und auf große Feiern zu verzichten?
Du scheinst ja noch nie gravierende Probleme oder Hindernisse in deinem Leben erlebt zu haben. Ich könnte jetzt sagen, dass du dich da glücklich schätzen kannst.
Aber wenn das Resultat dann sowas ist, lobe ich mir doch die sorgenvollen Lebensphasen. Dann schätzt man nämlich, was man hat.
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„Osterholz-Scharmbeck“ (Pseudonym)
@IsterMix
Wo widerspreche ich mir denn?
@Tronje
https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/politik-fordert-markierungspflicht-fur-ungeimpfte-pfleger-65966838
Ein Impfzertifikat oder digitaler Impfausweis ist doch auch nichts anderes, nur umgekehrt.
@Ich bin ein Apfel
Wenn das sich so weiterentwickelt, wie es die letzten 1,5 Jahre gelaufen ist (immer mehr in Richtung Überwachungsstaat, Gesundheitsfaschismus, Transhumanismus, Sozialkredit-System wie in China etc.) dann will ich in so einer Welt ehrlich gesagt nicht leben. Dieses "neue Normal" (du wirst nichts besitzen und du bist glücklich) will ich nicht.
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„Garbsen“ (Pseudonym)
@ John
Wenn die Impfwilligen ausgehen und die Krankenhäuser platzen, wird wohl eine Impfplicht kommen, sonst eher nicht.
Meine Erfahrung mit Delta war harmlos, weil ich geimpft war.
Als Ungeimpfter ist das eine andere Hausnummer.
Du bist mutig, ich kenne Alpha Geschädigte. Das war bei denen nicht schön.
4 Wochen nachdem mein Neffe genesen war rannte er um die Impfung. Er will jetzt sogar beide Pfizer Spritzen ..... eine würde als Booster reichen. Schadet nix - rein damit.
Persönliche Angriffe solltet ihr echt unterlassen.
Jeder hat ein Recht auf eine eigene Meinung, auch John.
Ister, das gilt auch für Schriftsteller, aber du brauchst ja öfter Mal eine Extra Einladung.
Wie steht's mit einem Bier - ich hätte heute Zeit. 😂 Speyer gefällt mir. Bin in 30 min da😈
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@John
Wenn es nur um dich und dein Leben ging... von mir aus.
Nur steckt man eben bei Corona Unmengen von anderen an, ggf eben auch Ungeimpfte.
Da ist so eine Maske, wenn es eng und voll wird oder drinnen echt eine kleine Lästigkeit.
Ein großer Lockdown wird ggf wohl nicht mehr kommen.
Aber andere Vorsichtsmaßnahmen sind schon angebracht.
Deine Argumente erinnern mich irgendwie an die Diskussion, als die Gurtpflicht bei Autos eingeführt wurden ;-)
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„Filderstadt“ (Pseudonym)
Gurtpflicht ist Trauben mit Melonen vergleichen.
Die Einschränkungen beziehen sich ja leider nicht aufs Maske tragen.
Wenn das so wäre könnte man den Vergleich evtl. noch heranziehen.
Aber damit einher geht ja schon allein der Abstand. Und das empfinde ich als wirklich schlimm. Zu meinen Mitmenschen auf Abstand gehen zu müssen und damit gehen ja wieder weitere Einschränkungen einher.
Ich habe sehr unter der HO Pflicht gelitten, auch wenn mir klar ist, dass ich damit noch zu den Glücklichen zähle.
Ich bin mittlerweile sicher, dass es zum Grundbedürfnis der (meisten) Menschen gehört Kontakte zu pflegen. Ok, wir lausen uns nicht mehr ;o) Aber das Leben im Lockdown ist widernatürlich und macht uns alle krank.
Ob es nun besser ist auf Dauer so langsam vor sich hinzusiechen, so wie ich das empfinde, oder denjenigen wieder ein normales Leben zu gönnen, die geimpft sind, nun... das darf ich nicht entscheiden, aber ich darf meine Meinung dazu haben.
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Rücksichtnahme und Solidarität ist auch eine Frage der Verhältnismäßigkeit finde ich - Anfang des Jahres gab es in Deutschland noch ein paar Millionen Menschen mit hohem Risiko für einen schweren Corona-Verlauf oder gar an Corona zu sterben. Sofern es keine extrem gefährlichere Virusvariante oder Vergleichbares gibt bin ich gegen einen erneuten Lockdown. Und auch gegen eine Beibehaltung der Corona-Regeln für Geimpfte ab September, wenn jeder die Chance auf eine Impfung hatte.
Komplett ausschließen kann man eine mehr oder weniger große Gefährdung von Menschenleben durch mangelndes Engagement wohl nie. Zum Beispiel bin ich Organspender, spende 1- 2 im Jahr Blut aber eine Knochenmarkspende war mir bisher zu umständlich. Maximalen Einsatz auf sämtlichen Feldern schaffen wohl nur Heilige.
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„Osterholz-Scharmbeck“ (Pseudonym)
@Teja
Ja ist klar... ich bin als Ungeimpfter natürlich automatisch ständig und dauerhaft sowohl infiziert als auch infektiös. Und laufe die ganze Zeit durch die Gegend und stecke (am besten noch absichtlich) andere Leute an. Und deswegen auch diese Testpflicht, weil man solange als infiziert und ansteckend gilt, solange man nicht durch min. einen Schnelltest das Gegenteil bewiesen hat.
Dass du die Einschränkungen immer nur auf das Masken-Tragen reduzierst ist eine ziemlich vereinfachte Denkweise und du blendest dadurch die anderen Corona-Maßnahmen, die sehr viel Leid und Schaden in der Gesellschaft (vor allem bei Kindern) anrichten nicht nur aus, du verharmlost sie damit auch noch.
Ich habe nirgends behauptet, dass es mich stören würde, in bestimmten Situationen eine Maske zu tragen (da wo es Sinn macht, also in engen geschlossenen Räumen mit vielen fremden Menschen, also z.B. im vollen ÖPNV und das vor allem im Winter).
Aber ich sehe draußen jeden Tag Leute, die eine Maske (meist FFP2) in Situationen tragen, wo es völlig unnötig ist, eine zu tragen:
Jemand der alleine spazieren geht (und im Umkreis 50m um ihn herum kein anderer Mensch zu sehen), beim Fahrrad-Fahren oder jemand der alleine auf einer Parkbank sitzt (auch kein anderer Mensch im Umkreis zu sehen).
Bezüglich deines Vergleichs der Gurtpflicht beim Auto-Fahren und passend dazu:
https://debeste.de/upload/0257ace4dfbdce89b62d2a41bb7fd4183387.jpg
Nur weil ich gegen die übertriebenen und unnötigen Corona-Maßnahmen (nicht gegen Maskentragen und Abstand dort wo es Sinn macht + Hygiene) und gegen diesen Druck auf die Gesellschaft bin, was die Impfung angeht, bin ich kein unvernünftiger Mensch, der keine Rücksicht auf andere Menschen nimmt. Ich arbeite seit März 2020 durchgehend im Homeoffice. Und ich war schon vor Corona Niemand, der gern auf Massenveranstaltungen oder große Parties gegangen ist. Seit Corona war ich dann gar nicht mehr auf irgendwelchen Veranstaltungen oder privaten Feiern größerer Art (sofern sie denn überhaupt noch stattgefunden haben... einige private Feiern sind entweder komplett abgesagt worden oder haben nur in sehr sehr kleinem Rahmen stattgefunden). Ich habe meine Kontakte aufs Minimum reduziert und bin die lezten 1,5 Jahre die meiste Zeit nur aus dem Haus gegangen, um einkaufen zu gehen. Letztes Jahr im Sommer und auch dieses Jahr war ich aber natürlich auch öfter draußen (am See oder am Meer, wenn das Wetter mitgespielt hat) aber dann auch entweder alleine oder nur mit einer anderen Person bzw. meinen Eltern mal (welche übrigens beide Corona schon hatten... Nein, nicht von mir, sondern über meinen Onkel, der sich vermutlich auf der Arbeit angesteckt hat). Wenn ich mich krank fühle, dann bleibe ich definitiv zuhause und treffe mich mit Niemandem.
Also mir kann sicher Keiner vorwerfen, ich würde durch mein Verhalten Andere Personen der Gefahr einer Ansteckung durch mich aussetzen.
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@John
Dein Beitrag von heute 17.44 Uhr hört sich ja auch schon völlig anders und differenzierter an, als dein Beitrag von heute 8.45h und 10.40 Uhr.
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„Osterholz-Scharmbeck“ (Pseudonym)
@ Teja
ja, weil ich etwas mehr Zeit hatte um mehr auszuholen.
Ich könnte noch wesentlich mehr differenzieren, aber dann bräuchte ich nochmal deutlich mehr Zeit und der Text würde so lang werden, dass Niemand mehr Lust hätte, ihn zu lesen ^^
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Ja, differenzierter...und ist für mich dann aber irgendwie kaum mit der Aussage "Ich sterbe lieber an Corona/bin lieber tot, als weiter mit den Beschränkungen zu leben" vereinbar...
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@Rosinate
"Abstand " halten zu mir nicht bekannten, fremden Menschen zum Beispiel an der Kasse oder anderen Warteschlagen darf von mir aus gerne bleiben. Da muß mir nicht der Hintermann ungefragt in den Nacken atmen.
Und ich bin waschechte Rheinländerin 😏 ich bin sehr kontaktfreudig und komme schnell mit Fremden ins Gespräch..
Ich kenne einige, die Homeoffice sehr angenehm fanden und es auch gerne 3 Tage die Woche auf Dauer beibehalten möchten. Alleine schon, weil ihnen die Fahrerei zur Arbeit und der ständige Stau auf die Nerven gehen. Hier inder Region ist das echt ein Drama und kostet einen locker tgl 2 Std und mehr Lebenszeit.
Vorsichtsmaßnahmen heißen ja nicht automatisch totaler Lockdown. Das sehe ich schon differenzierter und verhältnismäßigiger.
AHA Regeln und Masken und häufig Lüften und keine Großveranstaltungen usw sind für mich weiterhin sinnvoll.
Im Freien beim Radfahren Maske tragen, hat ja nichts mit sinnvollen AHA Regeln zu tun. Da hat jemand das Prinzip der Ansteckung selbst nach 1,5 Jahre Pandemie noch immer nicht verstanden .
DAS finde ich in der heutigen Zeit ( der großen Nutzung von Online Medien) eher erschreckend.
Ich vermisse auch große Feiern im Freundeskreis, Festivals, Events usw.
An meiner Pinnwand hängen noch ein paar Konzert Karten, die nun alle schon 3x verschoben wurden.
Klar finde ich das alles blöd und nervig und lästig ....
Aber das Virus interessiert das nun mal einen Scheißdreck, ob mich das alles nervt.
Mir ging es schon mit einer normalen echten Grippe echt dreckig und ich mußte 2 Tage ins Krankenhaus.
Und alle mit Covid, die ich kenne, haben eine richtig heftig fiese Zeit bis zur
"Genesung" gehabt. Luftnot ist nun mal ein elementar ängstigendes Gefühl.
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„Osterholz-Scharmbeck“ (Pseudonym)
@Ich bin ein Apfel
Ich hab es in dem einen Post vielleicht etwas zu drastisch formuliert und nicht genau beschrieben, in was für einer Welt ich nicht mehr leben will.
In meinem Post von 10:49 Uhr hatte ich das etwas genauer erläutert.
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@Teja - deswegen habe ich es ja auch auf mich bezogen. Es ist für mich halt nicht einfach nur lästig. Und es gibt bestimmt noch mehr Menschen, für die es so ist. Und das gilt auch für die Menschen, die in den medizinischen Berufen arbeiten. Bei der Arbeit sind diese Maßnahmen Pflicht, sind es teilweise schon immer gewesen. Privat dann weiterhin mit Maske rum zu laufen ist für sie bestimmt nicht einfach nur lästig. Und eben - was ist mit den Astmatiker, Allergiker usw.? Für sie ist die Maske auch nicht einfach nur lästig. Ich habe deine Aussage also durchaus zu Recht kritisiert, was du mit deinem Posting selbst beweist.
Und nochmal - so ist das Leben. Es weht einem nicht immer nur Rosenduft entgegen. Du erwartest in deinen Worten, dass die Menschen jetzt für immer die Masken tragen. Damit du ja nicht versehentlich angenießt werden könntest. Vergisst dabei aber, dass dein Immunsystem diese Herausforderungen braucht, um zu trainieren. Ein Virus, der deinem Körper schon bekannt ist, ist nicht schlimm. Meistens wird dein
Immunsystem damit fertig. Was uns umbringt sind unbekannte Viren, gegen die wir keine Immunabwehr aufbauen konnten. Einer der Punkte, die den Wissenschaftler auf Grund der Lockdowns Sorgen bereiten. Wir hatten diesen Winter keine Grippe - bedeutet, dass die Grippeviren sich ein gutes Jahr lang verändern konnten, ohne dass wir darauf vorbereitet sind. Das könnte zu einer Grippepandemie führen - dagegen würden wir uns Corona zurück wünschen... Hoffen wir mal, dass das nicht passiert.
Und du hast absolut Recht - es würde mir definitiv gut tun, wenn ich abnehmen könnte und eine bessere Kondition erreichen würde. Leider litt diese erheblich unter den Maßnahmen - denn ich konnte die meiste Zeit weder ins Schwimmbad noch in die Sauna. Joggen war halt für mich noch nicht mal in jungen Jahren eine Option. Momentan kann ich gerade wieder - aber es wäre zu befürchten, dass das nicht lange geht. Und dann wirken die Maßnahmen wieder meiner Kondition entgegen. Finde ich nicht schön.
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„Arnsberg“ (Pseudonym)
Scheinbar scheinen unsere Politiker im Sommerschlaf zu sein. Bloss keine Eile.
Jetzt wird bis Sonntag die Testpflicht für Einreisende aus dem Boden geholt. Wo kommen denn die ganzen Teststationen und das Personal her?
Möchte nicht wissen, wieviele durch rutschen und infiziert sind. Steigende Zahlen sind wohl sicher.
Das Ferienende in einigen Bundesländern kommt ja so plötzlich... Aus letztem Jahr nichts gelernt.
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Die machen nur Stichproben, anders geht das gar nicht. Flüge und Bahn ehr, Autos..
Das erinnert mich an die Kontrollstelle vor Passau..... Stau bis Österreich rein.
Mal sehen wie es dieses Jahr ausgeht, man tut ja so, als das genesene und geimpfte nicht mehr relevant wären.
Scheinbar auch keine Übertrager mehr...
Das ganze durcheinander geht mir so auf den Keks, in med. Einrichtungen sind Personal genzlich ohne Maske wenn sie zusammen sitzen. Auf Stroke Unit rennen sie komplett ohne umher.
Scheinbar ist die Pandemie zuende.
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@stierfrau
Was die Grippe betrifft: Wenn die Grippeviren keine Möglichkeiten hatten sich ungebremst zu verbreiten, gibt es auch keine/selten Mutationen.
Die Schlussfolgerung ist also verkehrt.
Klar ist: Das Immunsystem will trainiert werden aber wie jedes Training, das übertrieben wird und zu Überlastung führt, so geht es auch dem Immunsystem - es hat im entscheidenen Moment keine Reserven mehr und wird überrannt.
---
Maske; 2m Abstand im Freien: - Quatsch.
Das sollte nun hinlänglich bekannt sein, dass Sauerstoffarmut und Kohlendioxidüberschuss zusammen mit erhöhter Luftfeuchte das Transportklima für Sars Cov2 ist - typisch für Innenräume und Menschenansammlung.
Damit wird nicht nur die aufgenommene Virenfracht bei jedem Atemzug für jeden in dem Raum schnell über die kritische Grenze gebracht sondern auch die Mutationswahrscheinlichkeit massiv erhöht und gleichzeitig dem Immunsystem des Einzelnen zu wenig Zeit für die, entsprechend der Virenlast notwendige Aktivierung gelassen.
Wer in diesen Zeiten es schon als Einschränkung der persönlichen Freiheit empfindet, wenn er nicht in einem überfüllten Club und mit ungebremsten Alkoholkonsum sich austoben kann, hat meines Erachtens den Schuss nicht gehört. Allein das Ansinnen, dass so etwas zum guten Recht des Einzelnen gehört, handelt bereits verantwortungslos - Sich und Anderen gegenüber.
Das Recht des Einen endet dort wo das Recht und die Unversehrtheit des Anderen eingeschränkt wird.
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„Osterholz-Scharmbeck“ (Pseudonym)
@Philosoph
Die Mutationshäufigkeit ist nicht ausschließlich von der Ausbreitungsgeschwindigkeit abhängig.
Was das Training des Immunsystems angeht, muss man einen Mittelweg finden. Da wäre es z.B. sinnvoll (gewesen), dass sich im Sommer (letztes und dieses Jahr) die Bevölkerungsgruppen durch natürliche Infektion immunisiert hätten, für die Corona keine große Gefahr darstellt (Kinder). So wie das für viele andere Viren ja auch schon immer gewesen ist (gerade Kinder tauschen sehr viele Viren/Bakterien untereinander aus, was in bestimmten Entwicklungsphasen sehr wichtig für deren Immunsystem ist). Wenn das Training aber aufgrund von Maßnahmen komplett wegfällt, braucht man sich nicht wundern, wenn man später dann anfälliger für bestimmte Infektionskrankheiten wird und/oder wenn man die Maßnahmen lockert, sich bestimmte Erreger wieder schneller ausbreiten (weil sie auf eine große Gruppe Anfälliger treffen, deren Immunsystem ja vorher nicht ausreichend trainiert werden konnte).
Wie lange sollen wir uns noch einschränken und mit Lockdowns im Winter leben?
Eine Herdenimmunität ist nicht erreichbar, da die Impfungen keine sterile Immunität bieten und weil es immer neue Varianten geben wird, gegen die die Impfung nicht oder nur gering wirken werden. Willst du die komplette Bevölkerung dazu nötigen, sich jedes halbe Jahr erneut spritzen zu lassen? Und dauerhaft eingeschränkt leben? (weil es ja auch seine Zeit dauert, bis große Teile der Bevölkerung diese Auffrischungs-Impfungen erhalten hat).
Oder wäre es nicht an der Zeit, sobald jeder der wollte, die Möglichkeit hatte, sich hat impfen lassen, alle Beschränkungen und Maßnahmen aufzuheben (bis auf Hygiene, Abstand und Masken in Bereichen, wo es Sinn macht (also nicht im Freien))?
In Großbritannien war vor 1,5 Wochen Freedom-Day und es wurden fast alle Einschränkungen aufgehoben.
Trotzdem gehen die Zahlen der Neu-Infektionen zurück, obwohl dort auch nicht alle (bzw. nicht 85% der Bevölkerung, wie es bei uns gefordert wird) vollständig geimpft sind.
In Island gehen die Zahlen wieder hoch, obwohl dort so gut wie alle geimpft sind.
Meine Meinung: Sobald jeder die Möglichkeit hatte, sich impfen zu lassen, sollte man wieder zur Normalität übergehen und Corona wie die Influenza betrachten, wo wir auch seit Jahrzehnten dazu übergegangen waren, diese als normales Lebensrisiko in Kauf zu nehmen.
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„Lilienthal“ (Pseudonym)
@John1982
"Die Mutationshäufigkeit ist nicht ausschließlich von der Ausbreitungsgeschwindigkeit abhängig."
Interessant, von was noch?
Mutationen entstehen durch Fehler in der Reproduktion der Erbinformationen. Wo viel reproduziert wird entstehen viele Fehler. Bei hoher Ausbreitung wird viel reproduziert.
Was beeinflusst diesen Prozess noch?
Mondumlauf?
Planetenkonstellation?
Beides möglich, aber schwer zu beweisen.
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„Osterholz-Scharmbeck“ (Pseudonym)
@IsterMix
Es sind eben nicht alle Viren gleich... manche sind mutationsfreudiger, und manche weniger mutationsfreudig.
Für mehr Details kannst du z.B. Prof. Kekulé fragen ;)
Impfungen beeinflussen die Mutationshäufigkeit nicht zwingend in die Richtung, dass es dadurch automatisch weniger Mutationen gibt.
Bestimmte Viren finden immer eine Möglichkeit des sogenannten Immune-Escapes... und das passiert sowohl bei Nicht-Geimpften als auch bei Geimpften.
Bei SARS-CoV2 wissen wir inzwischen, dass auch Geimpfte sich sowohl infizieren als auch das Virus weitergeben können.
Wer also immer noch an Herdenimmunität glaubt (im Sinne von steriler Immunität und dass es dann irgendwann mit den Muationen und Corona vorbei ist), der irrt sich.
Es kann sich ein gewisser Herdenschutz aufbauen, wenn mehr Leute geimpft/genesen sind, aber wir werden dauerhaft mit SARS-CoV2 leben, genauso, wie wir seit min. Jahrzehnten mit Influenza- und anderen Corona-Viren leben.
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„Lilienthal“ (Pseudonym)
Das ist richtig. Allerdings gehört das "neue" Coronavirus, wie alle anderen Coronaviren auch zu den mutationsfreudigen Viren, da sie nur eine RNA und keine DNA haben. Ohne das Gegenstück aus der Doppelhelix schleichen sich leichter und schneller Fehler ein.
Und dann kommt wieder das alte bekannte "wo viel gearbeitet wird, werden viele Fehler gemacht" zum Tragen.
Wenn viel Virus unterwegs ist, passiert leider viel Mist.
Allerdings geben Geimpfte anscheinend weniger Viren ab, wenn es sie erwischt. Das lassen einige Studien aus Israel zumindest hoffen. Daraus folgt, dass in einer Bevölkerung mit vielen Geimpften die Dynamik insgesamt schwächer ist.
Es gibt also Hoffnung.
Allerdings werden wir auf Dauer mit dem Mist leben müssen, da hast Du leider auch Recht. Ein Heilmittel wäre da schon nicht schlecht. Tamiflu hilft wohl nicht. Aber vielleicht der Cocktail den man Trump verpasst hat?
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„Osterholz-Scharmbeck“ (Pseudonym)
@Istermix
"RNA-Viren wie Sars-CoV-2 mutieren zwar häufiger als solche, deren Erbgut aus DNA besteht. Verglichen mit anderen RNA-Viren wie Influenza (Grippe also) mutiert das neue Coronavirus aber relativ träge."
Quelle: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-06/mutationen-coronavirus-impfstoff-ansteckung-immunitaet-subtypen-medizin?
"Inwiefern die Corona-Schutzimpfung die Möglichkeit der Übertragung des Virus weiter reduziert, kann bislang noch nicht belegt werden."
Quelle: https://www.mdr.de/brisant/impfung-ansteckend-100.html
Was Medikamente und Therapie-Möglichkeiten bei Covid-19 angeht, ist die Sachlage leider nicht eindeutig. Die eine Seite behauptet, es gäbe wirksame Medikamente (wenn man sie den Leuten in der richtigen Menge und in der richtigen Phase des Krankheitsverlaufs verabreicht), die andere Seite behauptet, diese Medikamente wären komplett wirkungslos.
Je nachdem, welchen Experten/Studien man da Glauben schenkt, kommt man zum komplett gegenteiligen Ergebnis. Den Impfstoffherstellern wären wirksame Medikamente natürlich ein Dorn im Auge.
Da sollte sich also jeder am besten selbst schlau machen und entscheiden, welcher Seite er da eher Glauben schenken will.
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„Lilienthal“ (Pseudonym)
@John1982
Dein erster Link ist vom Juli 2020, hat sich mittlerweile als zu optimistisch herausgestellt. Es gab ja schon einige Mutanten, die man durchaus als problematisch ansehen kann.
Der zweite Artikel enthält folgende Textstelle:
“Inwiefern die Corona-Schutzimpfung die Möglichkeit der Übertragung des Virus weiter reduziert, kann bislang noch nicht belegt werden. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die Viruslast bei Menschen, die trotz Impfung mit SARS-CoV-2 infiziert werden, stark reduziert und die Ausscheidung des Virus verkürzt ist. Dadurch ist das Risiko einer Virusübertragung stark vermindert.“
Das sagt wohl in etwa das, was israelische Studien hoffen lassen.
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@John 1982
An Medikamenten zur Behandlung von Covid 19 und Long Covid wird sehr intensiv geforscht !!!
Schon von Beginn an der Pandemie.
Nur leider waren zahlreiche Versuche mit verschiedensten Medikamenten nicht wirklich zufriedenstellend.
Da war die Hoffnung meist größer, als der reale Nutzen oder die Vielzahl von anderen heftigen Nebenwirkungen.
Die Impfstoff Forschung war schnell und effektiver. Zumal das Genom des Virus ganz früh schon öffentlich online gestellt wurde. Die RNA des Virus wurde an einem WE "entschlüsselt" . Daher war der Impfstoff von Moderna so flott da.
Gott sei Dank.
Man beginnt nun erst zu verstehen, was dieses Virus im Körper genau bewirkt und zerstört. Z.B die massiven Auswirkungen auf die Blutgerinnung und Blutbestandteile.
Und da kommen recht flott viele neue Erkenntnisse zusammen, auch weil alle weltweit sich austauschen.
Gegen HIV oder Ebola usw gibt es bis heute keine Impfung. Selbst bei Malaria kommt nach Jahrzehnten erst ein erster Versuch.