Coronavirus

in „Politik und Weltgeschehen“

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Aber es gibt kein Recht von dem Anderen zu verlangen oder zu erwarten, dass der Erste seine Freiheit zu seinen Gunsten aufgibt.

Das sehe ich anders, denn es ist die
Unversehrtheit die im Konflikt beider Rechte in ihrer Werigkeit überwiegt, sie kann/ muss die einzelne Freiheit beschränken.
In einem gesellschaftlichen Zusammenleben gibt nur etwas wie "max. mögliche Freiheit" des Einzelnen, welche auch bestmöglich zu wahren ist.
Das Abwegen von Grundrechten und damit auch das Priorisieren dieser ist Teil unseres Rechtssystems und der gesellschaftlichen Grundordnung. Sonst klappt ein Zusammenleben nicht.

„Werl“ (Pseudonym)

Stierfrau, was ich verstanden habe, ist dass wir alle, alle Menschen dieser Welt gemeinsam den nächsten Katastrophen völlig schutzlos und zerstritten ausgeliefert sein werden. Tatsächlich ist die Corona-Pandemie eine Katastrophe, die eher verwaltet wurde, statt bekämpft; da hast du recht.

Die Menschen sind angesichts einer globalen Bedrohung nicht fähig über sich hinauszuwachsen und gemeinsam der Gefahr entgegenzutreten.

Man stelle sich vor, wie das Geschrei sein wird, wenn tatsächlich auf die Umwelt geachtet werden wird. Wie teuer werden wohl die zu konsumierenden Artikel, wenn in der gesamten Herstellungskette auf gerechte Bedingungen geachtet wird? Für viele, ja speziell für uns Weiße wird diese Einsicht schmerzlich sein und wir werden damit vernünftig umgehen müssen oder wie Kinder und zum Schluss vielleicht einen neuen Weltkrieg lostreten.

Denn: Für jemanden der privilegiert ist, wird ausgleichende Gerechtigkeit als eine Diskriminierung empfunden.

„Werl“ (Pseudonym)

Stierfrau. Es gibt Geschichten die von solch hoher gesellschaftlicher Relevanz sind, dass das Schicksal und die Interessen von Wenigen dem Lauf der Geschichte unterworfen werden müssen; wie Hmm.. und nun? genauestens bemerkt, geht es hier um das Zusammenleben, schnödes Zusammenleben.

Mr Spock meinte passend dazu, manchmal wiegt das Wohl von Vielen, schwerer als das Wohl von Wenigen oder eines Einzelnen.

„Lilienthal“ (Pseudonym)

@stierfrau und was ist mit den vielen, die durch die Maßnahmen NICHT erkrankt sind? Denen schwere Krankheitsverläufe incl. Nachwirkungen erspart blieben.


Das wird quantitativ niemand errechnen können aber daran, dass die Zahlen in ganz Deutschland sinken, kann man den Erfolg ablesen.

Aber Du warst ja schon immer schlauer als 98% der führenden Wissenschaftler. Dir wird sicher ein Grund einfallen warum meine Argumente "absolut falsch" sind. Wir hatten und haben ja auch keine Pandemie ...

„Greven“ (Pseudonym)

@Hmm.. und nun?
Die Unversehrtheit ist selbst ein beschränktes Recht. Du hast ein allgemeines Lebensrisiko zu tragen und gegebenenfalls selbst Maßnahmen zuergreifen um dieses Risiko zu mindern. Dabei sind die Freiheiten anderer nicht anzutasten. Mit der Forderung anderen das Risiko einer Impfung über Represalien (z. B.: überzogene Augangssperren und die Maskenpflicht auf Parkplätzen) aufzudrängen ist das Zusammenleben bereits aufgekündigt. Bei den Gesetzen und Verordnungen wurde schließlich den Forderungen von Personen nachgegeben, die aus persönlicher Angst heraus drakonischere Maßnahmen fordern.
Mit der Impfung wurden bereits mehr als genug Menschen getötet. Es wird mittlerweile nicht mehr bestritten, dass durch manche Impfstoffe tötliche Thrombosen verursacht wurden. In Israel wird die Impfung mit dem Impfstoff von Biontech bereits mit Herzmuskelerkrankungen in Zusammenhang gebracht. Inkompetentes Personal bei den Impfungen erhöht das Risiko zusätzlich. Es gab hier zu viele Fälle in denen zu hohe Dosen oder nur Kochsalzlösung verabreicht wurden. Wegen dem grundsätzlich geringen Vertrauen in das Personal muss man hier von hohen Dunkelziffern ausgehen.

Halleluja.
@m5348
Du erzählst hier aber echt einen Scharrn.
Das hört sich ziemlich paranoid an.
Deine Freiheit geht in diesem Land doch noch so weit, daß du öffentlich so einen Käse erzählen kannst, ohne rechtlich belangt zu werden, oder einfach zu "verschwinden", wie in Ländern, in denen Menschen wirklich unfrei leben ;-)
"Repressalien ","drakonische Maßnahmen" oder eine sehr hohe Dunkelziffer bei fehlerhaften Impfungen... sind schon ziemliche "Behauptungen" und schlicht falsche Bewertungen von realen Sachlagen.

Na gut, angenommen ich habe Angst vor der Infektion, soll mich aber selbst schützen. Ich kann dann nicht mehr mit Bus und Bahn fahren, weil ich Maske trage , andere aber nicht so bin ich nicht genug geschützt. Gleiches auf der Arbeit. Mir bleibt also nichts anderes als Job zu kündigen. Millionen anderen geht es auch so, kündigen auch. In der gleichen Zeit gibt es aber immer mehr Infizierte, die medizinische Versorgung brauchen. Oh , Krankenkassenbeiträge sind eingebrochen, weil weniger Leute arbeiten, egal, wird schon gehen. Immer mehr Leute müssen ins Krankenhaus, weil sie schwer betroffen sind, Mist, Ärzte und Pfleger haben gekündigt um sich zu schützen. Bestattungsunternehmen weigern sich aus Eigenschutz die Toten abzuholen. Merkst du was ? Eine Gesellschaft kann nicht aus Egoismus existieren.

„Greven“ (Pseudonym)

@Teja
Ich bin nicht paranoid. Ich vertraue aber auch nicht blind.
Das gern angeführte Strohmannargument von den Menschen, die in anderen Ländern mit weniger Freiheiten als in Deutschland leben, ist irrelevant. Ich lebe weder in diesen Ländern noch strebe ich die dortigen Zustände an.
Die Androhung von Bußgelder im dreistelligen Bereich für das Verlassen des Fahrzeugs ohne Maske auf einem sonst menschenleeren Parkplatz ist durchaus drakonisch und nicht angemessen.
Bei den fehlerhaften Impfungen muss man auch die Umstände betrachten.
Beispiel: Einer Person fällt eine Ampulle auf den Boden und zerbricht. Das ist nicht toll, kann aber passieren. Im schlechtesten Fall hätten vielleicht 6 Termine abgesagt werden müssen, wenn man die 6 potentiell verfügbaren Dosen in einer Ampulle und eine Planung "auf Kante" annimmt. Im günstigsten Fall wären vielleicht nicht alle zum vereinbarten Termin gekommen und der Impfstoff reicht aus. Statt den Vorfall zu melden, zieht die Person einfach Kochsalzlösung auf und stellt die Spritzen bereit. Man kann hier Vorsatz unterstellen. Bei der Abwägung der Folgen entscheidet sich die Person für eine objektiv falsche Handlung. Solche objektiv falschen Handlungen sind i. d. R. systembedingt, eine Folge einer schlechten Fehlerkultur und führen zu Dunkelziffern. Der Fehler wurde nur durch einen Zufall entdeckt. Nebenbei: Ich habe nicht von sehr hohen Dunkelziffern geschrieben.
Bei den Fällen, in denen einfach der Inhalt einer Ampulle auf eine Spritze aufgezogen und verimpft wurde, zeigt sich, dass ein sicherer Prozess fehlt oder nicht eingehalten wird. In der Vorbereitungskette hat niemand den Fehler bemerkt. Der Fehler wurde bemerkt, weil der Impstoff zu früh aufgebraucht war. Auch das ist systembedingt.
Systembedingte Qualitätsmängel bedeuten auch Dunkelziffern bei den entdeckten Fehlern. Man kann sich das schön reden. Das wird aber die Mängel nicht beheben.

„Greven“ (Pseudonym)

@Niram
Natürlich muss man weiterdenken.
In dem Bericht stand, dass man es nicht wusste. Man hat die Leute, die an dem fraglichen Tag geimpft wurden für einen Nachweis der Antikörper einbestellt und die Personen ohne ausreichenden Titer nachgeimpft. Man hat also wenigstens auf dieses Problem adäquat reagiert. Das war natürlich teuerer als die zerbrochene Ampulle und für die Betroffenen mehr Aufwand als ein abgesagter Impftermin. Die Person, welche die Spritzen aufgezogen hat, wurde fristlos entlassen.
In einem System mit guter Fehlerkultur würde man melden - meinthalben die zerbrochene Ampulle abgeben - eine neue Ampulle empfangen und dann ist der Vorfall erledigt. Um die übrige Logistik müsste sich die Ausgabe für die Medikamente bzw. "das Büro" kümmern ohne darüber zu tratschen.

Die Androhung von Bußgelder im dreistelligen Bereich für das Verlassen des Fahrzeugs ohne Maske auf einem sonst menschenleeren Parkplatz ist durchaus drakonisch und nicht angemessen.

@m5348 - jede Vorschrift lässt auf diese Weise argumentativ aushebeln..
Häufig sind Parkplätze vor Supermärkten aber nicht leer..die Regelung hat durchaus einen gewissen Sinn - großartig so eine Regel aufdröseln macht es ziemlich kompliziert. Sonst wer hängt schon länger als 1-2 Minuten auf einem menschenleeren Parkplatz rum? Und gerade wenn es so menschenleer ist, besteht wohl kaum Gefahr kontrolliert zu werden oder gar zu einem Bußgeld verdonnert zu werden. Die Einnahmen des Staates durch Corona-Bußgelder sind bei der hohen Anzahl an Vergehen eh ziemlich gering.

Inkompetentes Personal bei den Impfungen erhöht das Risiko zusätzlich. Es gab hier zu viele Fälle in denen zu hohe Dosen oder nur Kochsalzlösung verabreicht wurden. Wegen dem grundsätzlich geringen Vertrauen in das Personal muss man hier von hohen Dunkelziffern ausgehen.

"Zu viele ist immer " relativ....Fehler passieren nun mal. Abgesehen davon, dass ich das so formuliert gegenüber den Ärzten und Pflegepersonal, die sich den Arsch aufreißen, eine Unverschämheit finde! Es gibt wesentlich komplexere medizinische Behandlungen als Aufziehen und Setzen einer Spritze. Wenn wirklich so arg wäre, würde doch kaum noch ein Mensch zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen.

„Greven“ (Pseudonym)

"die Regelung hat durchaus einen gewissen Sinn"
Das kann man übersetzen als "die Regelung ist nicht geboten und sollte aufgehoben werden".

" Sonst wer hängt schon länger als 1-2 Minuten auf einem menschenleeren Parkplatz rum?" z. B. Leute, die aus Rücksicht auf den Paketboten ihre Sendungen in eine Packstation schicken lassen und in den Zeiten mit weniger Betrieb abholen. Ironischerweise ist das Risiko kontrolliert und mit einem Bußgeld belegt zu werden sogar höher, weil der fast leere Parkplatz besser einsehbar ist.

" Die Einnahmen des Staates durch Corona-Bußgelder sind bei der hohen Anzahl an Vergehen eh ziemlich gering." Bußgelder sind nicht als Einnahmen für den Staat gedacht. Abgesehen davon dürften die meisten Verstösse keine Vergehen sondern nur Ordnungswidrikeiten sein.

""Zu viele ist immer " relativ....Fehler passieren nun mal."
Fehler werden verusacht. Es geht um die Gesundheit von Menschen. Gerade weil das Anmischen eines Impfstoffes und das Aufziehen und Setzen von Spritzen keine besonders komplexe Handlung ist, kann man erwarten, dass ein korrektes Vorgehen festgelegt und auch eingehalten wird. Das geschieht aber offenbar nicht. Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit: https://www.br.de/nachrichten/bayern/moeglicherweise-zu-niedrige-dosierung-im-impfzentrum-bayreuth,SYbEg7U
Im Fall der Kochsalzlösung muss man durchaus eine erhebliche kriminelle Energie erkennen. Es kann passieren, dass eine Ampulle unbrauchbar wird. Den Wirkstoff vorsätzlich durch eine wirkstofffreie Lösung zu ersetzen ist aber schlicht nicht akzeptabel.

Ironischerweise ist das Risiko kontrolliert und mit einem Bußgeld belegt zu werden sogar höher, weil der fast leere Parkplatz besser einsehbar ist.
Natürlich es gibt hier in Deutschland Tag und Nacht eine Totalüberwachung sämtlicher leerer Parkplätze durch das Ordnungsamt als ob die nichts Besseres zu tun hätten. Selbst in gut besuchten Fußgängerzonen, Einkaufszentren, Bahnhöfen, öffentlichen Plätzen zu Stoßzeiten wird ja nicht besonders streng kontrolliert meiner Erfahrung nach.

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Die Vorteile einer Impfung überwiegen gesamtgesellschaftlich in erheblichem Maße die Nachteile - das ist die Hauptsache finde ich. Natürlich sind Fehler nicht Ordnung. Aber bei bisher über 50 Millionen verabreichten Impfdosen passieren automatisch Fehler - vollkommen normal und kein Grund deswegen das komplette Prinzip einer Impfung gegen Corona in Frage zu stellen. Auch bei ähnlich gesundheitlich relevanten Abläufen in der Größenordnung gibt es keine Fehlertoleranz von 0. Irgendwie muss das ja auch personell, finanziell und zeitlich umsetzbar sein. Wie soll das auch sonst ablaufen? Erst mal 3-Monate nochmal Extra-Schulung für jeden Arzt oder Krankenschwester um eine Spritze setzen zu dürfen, 10-Augen-Prinzip beim Aufziehen und Setzen einer Spritze oder wie?

„Greven“ (Pseudonym)

"Natürlich es gibt hier in Deutschland Tag und Nacht eine Totalüberwachung sämtlicher leerer Parkplätze ..."
Das ist nun sehr paranoid. Streifenfahrten im Umfeld dieser Plätze finden aber sehr wohl statt. Das wäre auch ohne Covid-19 so. Es nützt einem auch nicht das Geringste wenn man dann Pech gehabt hat.

"... passieren automatisch Fehler ..."
Nein, die Fehler werden verursacht. Durch ein adäquates Vorgehen können sie auch vermieden werden. Es ist nicht normal einfach darüber hinweg zu sehen, denn das ist genau die Haltung, die zu diesen vermeidbaren Fehlern führt. Ich stelle den Prozess in Frage, der zu den Fehlern führt, nicht das Prinzip einer Impfung an sich.
Eine vorgesehene Menge einer dafür vorgesehenen Flüssigkeit in eine Stechampulle zu füllen, aufzuschütteln und die Flüssigkeit auf eine vorgesehene Anzahl von Spritzen aufzuziehen muss zuverlässig funktionieren. Es ist dem Arzt auch zuzumuten vor dem Setzen der Spritze zu prüfen ob die vorgesehene Menge enthalten ist. Ein 4-Augen-Prinzip wäre schon angebracht. Personal, das dafür eine lange Einweisung braucht oder die nötige Bereitschaft nicht mitbringt, ist schlicht nicht für die Aufgabe geeignet.
Bei dem Fall im Impfzentrum in Bayreuth stellt sich schon die Frage wie es kommt, dass erst nachträglich festgestellt wird, dass der Fehler gemacht wurde. Es stellt sich auch die Frage wie viele Fälle dort und auch an anderen Orten unendeckt geblieben sind.
Bei dem Biontech Impfstoff gibt die Geschichte schon einen Hinweis was grundsätzlich schief läuft. Ursprünglich war vorgesehen aus einer Ampulle 5 Dosen zu gewinnen. Man das dann auf 6 Dosen gesteigert. Für die sechste Dosis wird aber Geschick, Übung und das richtige Material benötigt. Kürzlich war zu lesen, dass mit mit dem Gewinnen einer siebten Dosis experimentiert wird. Bei einer Ampulle, die schon für die sechste Dosis restlos entleert werden muss, kann das nur funktionieren, wenn man weiter verdünnt oder einfach weniger Volumen je Spritze aufzieht.

„Lilienthal“ (Pseudonym)

Es gibt halt Leute, die haben immer und an allem etwas zu meckern.
Bedauernwerte Geschöpfe, die sonst nichts im Leben haben.

Dabei sind die Freiheiten anderer nicht anzutasten

Da gibt es aber viele Beispiele in denen deine Freiheit Grenzen hat. Nur mal ein paar Beispiele, in denen Du vielleicht niemand anderes aktiv beeinflusst, bzw. widerum dessen Freiheit versuchst einzuschränken, aber trotzdem es Dir nicht erlaubt wäre unbegrenzt frei zu agieren..

Wärst Du Anhänger der Freikörperkultur, darfst Du diese nur in begrenztem Maß ausleben (nackert über die Straße hüpfen, dürftest du nicht).
50 km Geschwindigkeitsbegrenzung in geschlossener Ortschaft, mag nicht jeder auf gerader Strasse als sinnvoll erachten, dran halten solltest Du Dich trotzdem

Und dann gäbe es ja auch noch eine ganze Menge anderer meldepflichtuger Krankheiten, bei denen Du in jedem Fall regelmäßig (auch vom Amtsträger) kontrolliert würdest.
Warum also bei diesem Virus so ein Zirkus?
Freiheit ist wichtig, daher sind so Södersche Bemerkungen wie " die Bevölkerung war vernünftig, jetzt werden sie belohnt" auch so lachhaft, aber am Ende ist jede Freiheit endlich.

@m5348
Du solltest dich richtig info.
Medikamente-/Impfstoff Ampullen werden ab Werk "überfüllt".
Wenn es im Notfall mal schnell gehen muß,z.B bei einer Reanimation, braucht so nicht der letzte Rest aus der Ampulle gekratzt werden. Bei z.B. einem Herzinfarkt geht es immer professionell hektisch zu.

Beim Start der Impfungen fiel med. Personal auf, daß man bei Ruhe und Konzentration gut eine 6te Dosis aus einer Ampulle aufziehen kann.
Bei Impfstoff Knappheit ja auch eine gute Idee.
Betr der 7ten Dosis geht es nun darum, die "Überfüllung" der Ampullen im Abfüllwerk per Software höher zu stellen. Etwas mehr Platz ist ja immer in Ampullen.

Es dürfen nie aus 2 Ampullen für 1 Impfdosis aufgezogen werden.
Das darf man bei einzelnd dosierten abgepackten Ampullen nie. Bei keinem Medikament.
Bei jeder Impfung wird die Chargen Nummer der Ampullen notiert wird in der Dokumentation. Das ware dir beim Impfen ggf aufgefallen ;-)
Weil auch im Impfpass ist die Chargen Nr der Impfampulle notiert.

Wenn jemand beim Impfen Mist gebaut hat und nicht zu seinem Fehler stand, ist das absolut zu verurteilen. Impfdosen mit Kochsalz auffüllen ist kriminell.
Aber diesen Vorfall nun auf alle Impfungen zu generalisieren, entspricht dem Tatbestand der üblen Nachrede.
Als Konsequenz dürfte man dann bei medizinischen Notfällen nie wieder in ein Krankenhaus gehen. Weil der Fehlerfaktor "Mensch" wird immer bleiben. Es ist aber ein großer Unterschied, ob es ein Fehler war oder mit Vorsatz vertuscht wurde von dem jenigen.

Wenn du gegen alles und jeden mißtrauisch bist, ist das dein persönliches Problem.
Aber noch lange kein realer Tatbestand für alle.

@Istermix
War das wirklich durch die Maßnahmen? Was ist mit Schweden und vielen USA-Staaten, die keine Lockdowns durchgeführt haben und deren Zahlen genau so runter gegangen sind? Und die kaum mehr zahlenmässig betroffen waren, als die Länder mit Lockdown?
Und sogar in Deutschland die Studien sagen, dass die ganzen Sperren nicht viel gebracht haben:
https://www.focus.de/politik/deutschland/studie-der-universitaet-muenchen-wissenschaftler-erklaeren-effekt-von-lockdown-und-notbremse-wird-offenbar-deutlich-ueberschaetzt_id_13348160.html

Und 2,3% sind immer noch nicht viele. Und wir reden nicht mal davon, dass diese Menschen gleichzeitig betroffen waren - sondern das sind Menschen, die insgesamt nach 1,5 Jahren zusammengerechnet betroffen sind. Und nur 2% der Betroffenen sind nicht mehr am Leben. Masern nimmt 25% mit. Pest bis zu 50%. Innerhalb weniger Wochen. Aber man sieht ja, dass Corona viel schlimmer ist. Wenigstens in den Köpfen deren, denen die Angst voll eingepflanzt worden ist.

Aber das sind natürlich alles Verschwörungstheorien. Sind halt die 2% der führenden Wissenschaftler, die keinesfalls Recht haben können. Genau aus diesem Grund wurden anfangs z.B. die Hygiene-Maßnahmenin Krankenhäuser, die Ignaz Semmelweis seinerzeit propagiert hat, von den 98% der damals führenden Ärzten abgelehnt. Der allein kann ja nicht Recht haben, oder?

„Werl“ (Pseudonym)

@Hmm.. und nun? Gestern, 17:14

„Dabei sind die Freiheiten anderer nicht anzutasten

Und am Ende ist jede Freiheit endlich.“

Ich komme immer mehr drauf, dass für viele Leute unter uns die Freiheit extrem beschnitten ist. Dass der Rassismus und vor allem der Klassismus im westlich orientierten System wahrhaftig grassiert. Ich mag grad das Klischee bedienen (Klischee = ich auf einer Datingplattform, das werte, wertende Publikum bedienend) und darauf hinweisen, dass Dicke diskriminiert werden. Genau das ist Klassismus.

Nun, aufgrund dieser systemischen Diskriminierung werden manche Bevölkerungsgruppen bevorzugt und genau das nennen sie dann oft Freiheit. Wenn aber die einen und all die anderen Diskriminierten dann plötzlich nicht mehr benachteiligt werden wollen, Stichwort fuckin‘PINK TÄX, MOTHERFUCKERS!, ähem.. dann fühlen sich diese einen Gruppen buchstäblich auf den Schlips getreten. Und nennen es Diskriminierung!

🤔🤔 das ist aber glaub ich alles off-topic

„Sangerhausen“ (Pseudonym)

Linus von Leng, Heute, 00:28:

Hmm.. und nun? Gestern, 17:14
„Dabei sind die Freiheiten anderer nicht anzutasten
Und am Ende ist jede Freiheit endlich.“

Was die individuelle Freiheit und dessen jeweilige Grenze betrifft stimme ich Hmm.. und nun? zu (Der Widerwille konnte in einer blutigen Auseinandersetzung zu Poden gerungen werden. Opfer wurden dargebracht und der Demokratie mit Weihrauch gehuldigt. Riecht zumindest so).

Wo du nun aber den Punkt des Klassismus ansetzt, wo es um Diskriminierung übergewichtiger Menschen geht, ist mir nicht ganz klar. Denn übergewichtig sein mag oberflächlich betrachtet eine gesellschaftliche/soziale Zuordnung besitzen. Hat allerdings unterschiedliche Gründe die in den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten beheimatet sind.

@stierfrau: Natürlich haben die Maßnahmen geholfen, wer weiß, wo wir ohne sie stünden. Das ist doch nicht mehr von der Hand zu weisen und dieser ständige Vergleich mit anderen Ländern oder Staaten , die sich in Infrastruktur und Population komplett unterscheiden ist einfach nur noch nervig. Dieser Verlgeich gilt,wenn, und auch nur dann, er dem Argument "dagegen" dient: Vergleiche mit anderen Ländern , die es wesentlich schlimmer auf Grund fehlender Maßnahmen oder zu großer Sorglosigkeit ,getroffen hat, dann aber wiederrum nicht, merkste selber was??

„Werl“ (Pseudonym)

@Polygon. Ich hab hier so manches bezüglich der Diskriminierung mit der manche Leute leben müssen gelesen; erstaunt hat mich zB der Fakt, dass Übergewichtige nicht verbeamtet werden. Somit wird eine Art von Klasse „geschaffen“, die systematisch von einer derartigen Beförderung ausgeschlossen wird. In meinen Augen ist das klassistisch.

Klassismus ist mir allerdings ein relativ neuer Begriff, darum lerne ich noch, damit umzugehen.

Die Nazis von der AfD zb, der sogenannte Flügel von Faschisten Rassisten und sonstwie zutiefst weltfremd ideologisch programmierten Nihilisten um Höcke, das sind zB ruchlose Klassisten. Mademoiselle Guillotine hat einmal ein paar YouTube-Links bezüglich deren Betrügereien mit dem Goldmünzenverkauf gepostet, wo intensiv über den Begriff Klassismus geredet wurde. Ich finde den Post nur leider nicht mehr. Schade, dass sie nicht mehr da ist, sie war immer eine gern gelesene Stimme gegen die allgemeine Gleichgültigkeit.

„Lilienthal“ (Pseudonym)

@stierfrau
Ich weiß ja nicht wo Du Deine Zahlen her hast, oder lügst Du Dir die zusammen wie es Dir gerade in den Kram passt?

3,7 Mio Infizierte bei einer Bevölkerung von 83 Mio sind ca. 4,5%, also mehr als doppelt soviel wie von Dir aufgeführt. Dazu kommen noch die betroffenen Angehörigen, die zusätzlich in Quarantäne mussten, dann sind wir schon bei fast einem Zehntel der Bevölkerung.

Bei den Erkrankten wird immer zynisch auf die "nur" ca. 90 000 Tote verwiesen. Unter den Tisch fallen dann regelmäßig die ca. 180 000 Schwerstkranken, die durch modernste Intensivmedizin dem Tod gerade Mal noch von der Schippe springen.
Und was ist mit den 10% schwer erkrankten, die "nur" im KH behandelt werden müssen? Die 370 000 Menschen (!), die z.T. schwerste Langzeitfolgen haben zählen bei Euch Schwurblern auch nicht. Passen so schlecht in Euer verqueres Bild.

Ach übrigens, wir sind jetzt bei 3,7 Mio Todesfälle weltweit. Wie viele brauchst Du noch für eine Pandemie, die auch Dir in den Kram passt?

„Sangerhausen“ (Pseudonym)

Linus von Leng, Heute, 13:52:
Ich verschiebe das Thema mal in den Politik-Sammeltread - 3.1