Beschneidung in Deutschland...

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 434 Antworten

„Bramsche“ (Pseudonym)

Wegen Schulabschluss frage !!!

wie kann man immer wieder gleicher frage stellen. wir haben ihre frage so oft beantwortet, die will nochmal nochmal nochmal wissen.


ich denke die frage mit schulabschluss war richtig.

ääähm Scharon...hast du Alzheimer?

Auf meine Frage habe ich noch keine Antwort gelesen. Was spricht denn nun dagegen, zu warten, bis der Säugling, das Kind ein erwachsener Mann ist und selbst entscheiden kann...

Aber ich schätze mal, eine Diskussion mit dir bleibt fruchtlos...falls man das überhaupt als Diskussion bezeichnen kann...

„Bramsche“ (Pseudonym)

@Jana. Trollen ? Nicht Gepasst ??? :-))

„Bad Mergentheim“ (Pseudonym)

@scharon: du verstehst mich schon. ^^

„Bramsche“ (Pseudonym)

@Jana. DU hast mich auch SEHR GUT VERSTANDEN !!!!

„Plettenberg“ (Pseudonym)

Je nachdem wie gläubig jemand ist, sollte dieser dann auch nach seinen Glaubensregeln und Gesetzen so ausleben können , wie es ihm beliebt.

Wie es ihm beliebt? Sollte er auf gar keinen Fall, wenn diese Regeln gegen das Grundgesetz verstoßen.

„Bad Mergentheim“ (Pseudonym)

@scharon: ja genau, das habe ich. sag ich doch. =))

„Südpfalz“ (Pseudonym)

Ich finde es sollte allein Ärzten vorbehalten sein die Beschneidung durch zu führen. So ist gewährleistet das Religion und Kultur gelebt werden dürfen und das Baby klinisch sauber und schmerzfrei operiert wird.

Desweiteren bin ich für viel mehr Aufklärung warum diese Spielregeln wichtig sind. Man muss einen Konsens finden zwischen Respekt vor anderen Religionen und Riten als auch der Einhaltung dt. Gesetze.

ja für dich vielleicht seaangel, aber diejenigen, die diesen Glauben, egal welche Richtung, haben schon.
Und wie öfters erwähnt, es wird kein deutsches Kind beschnitten, weil es nach deutschen Recht lebt und aufwächst.
Aber es gibt halt auch andere Menschen und Religionen usw.
Und wem es nicht gefällt, daß in Deutschland evtl. nicht mehr beschnitten werden darf, der wird das schon in seinem Heimatland machen lassen.
Ich verstehe wirklich nicht diesen ganzen Hype hier um das Beschneiden oder nicht.


Aber: JEDEM DAS SEINE

Der eine will einen Hype , der andere nicht.
Für mich ist das ganz einfach.

Hm. Und dass das Schächten von Opfertieren in Deutschland aufgrund der Tierschutzgesetze auch verboten ist, geht den anwesenden Religionshütern am verlängerten Rücken vorbei?^^

Aber kleine Babys beschnippeln lassen, das ist wichtig, weil man ja kinderfreundlich ist...

Ich blick da irgendwie nicht mehr durch...^^

„Dinslaken“ (Pseudonym)

@raimonda
Ich bin Deiner Meinung, daß die Menschen die Beschneidungen in ihren ursprünglichen Heimatländern durchführen lassen, wenn es in der BRD verboten bleibt.

Wie funktioniert es mit den Beschneidungen im Heimatland, wenn die Eltern Asylbewerber sind? Einerseits verfolgt mit Gefahr für Leib und Leben und andererseits zum Beschneiden des Sohnes ins Heimatland reisen.....

"Jedem das seine" hatten wir schon einmal und wollen wir nicht wieder haben.

„Spree“ (Pseudonym)

@raimonda

Wer lesen kann ist bekanntermaßen im vorteil. Wer lesen und verstehen kann ist noch mal besser dran.

(1) Dem "Umdenken, Modernisieren oder Umpraktizieren" von Riten habe ich in keinerweise das wort geredet.

Also: was soll diese ausführung?

(2) jeder ritus steht eindeutig und unzweifelhaft unter dem grundgesetz. Wo auch sonst. Und die körperliche unversehrtheit des kindes steht ebenso vor jedweden riten, egal wie alt, egal woher, egal von wem praktiziert.

(3) sämtliche kinder in deutschland wachsen nach deutschem, säkularem recht auf, und zwar alle. Das ist historisch gewachsener konsens.

Dein satz „es wird kein deutsches Kind beschnitten, weil es nach deutschen Recht lebt und aufwächst. Aber es gibt halt auch andere Menschen und Religionen usw..“ spricht bände und offenbart ebenso erschreckende wie extreme lücken den säkularstaat und dessen historische bedingtheit betreffend.

Unser grundgesetz ist keine religion, die man nach belieben annimmt oder wechselt. Es gibt auch keine relativität im grundgesetz. Es gilt uneingeschränkt für alle. Bei der diskussion hier geht es einzig um beschneidungen in deutschland, denn jedes land entwickelt bekanntermaßen seinen eigenen rechtsrahmen.


(4) zitat: „Religionen werden sich nie mit Verstand, Vernunft, Realität oder Moderne erklären oder durchführen lassen. Warum auch?“

Richtig, warum auch, sie müssen sich nur im säkularen rechtsrahmen bewegen, so einfach ist das. Und da steht die körperliche unversehrtheit von schutzbefohlenen vor jedweder religionsfreiheit, die unter dem deckmantel von ‚glauben’ körperliche indoktrinationen vornimmt und für traumatisierungen verantwortlich zeichnet.

(5) zitat: „JEDEM DAS SEINE!“

Da ist mit übel geworden. Ein wenig deutsche geschichtskenntnis- und bewusstsein solltest du dein eigen nennen. Es ist eine katastrophe und respektlosigkeit sondergleichen dieses zitat zu verwenden, und nicht entschuldbar!!!

Darüber hinaus hast du deine unkenntnis bereits mannigfach an anderer stelle ‚bewiesen’. Unkenntnis an sich ist nichts schlimmes, nur sollte man sich dann vor ausführungen detailliert informieren und nicht irgendwas in gänze unreflektiert in den öffentlichen diskussionsraum werfen. Ansonsten ist schweigen ein probates mittel.

(7) zitat: „Je nachdem wie gläubig jemand ist, sollte dieser dann auch nach seinen Glaubensregeln und Gesetzen so ausleben können , wie es ihm beliebt.“

Definitiv und ganz klar: NEIN ! wie es ihm beliebt? Auch diese äußerung von dir spricht bände, bestätigt das vorher dargelegte und lässt tief blicken.

das für dich die dinge ganz einfach sind hast du eindrucksvoll belegt.

Weitere analysen kannst du unter punkt 2 dieses threads nachlesen.

„Erzgebirge“ (Pseudonym)

@bernd Naja, der Spruch stammt von den ollen Griechen, bedeutete da aber auch was anderes und wurde in "braunen" Zeiten nur mißbraucht.

Beschneidungen sind Teil einer religiösen Tradition. Es wird schwer das durch "Verbote" zu verhindern. Eher durch Aufklärung und wenn man so mal durch Inet-Foren von Betroffenen surft, so ist es ja schon so, dass viele z.B. in Deutschland lebende Muslime ihre Kinder schon nicht mehr beschneiden lassen, weil sie sich noch selbst an die entsprechenden Schmerzen erinnern. Höhere Bildung sorgt dafür, dass die Menschen sich trauen unabhängig von Religion und Tradition ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Von daher würde ich beim Thema Beschneidung einfach in Aufklärung investieren z.B. alle muslimischen und jüdischen Eltern ein Video ansehen lassen, dass die Fakten genau beschreibt und auch zeigt. Denn ich glaube nicht, dass muslimische oder jüdische Eltern gerne möchten, dass ihre Kinder leiden oder unnötigen Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind.

„Tessin“ (Pseudonym)

und das Baby klinisch sauber und schmerzfrei operiert wird

und wer fragt das Baby..ob es das überhaupt will?

„Bochum“ (Pseudonym)

Mir konnte immer noch niemand hier erklären, warum die Beschneidung unbedingt vor dem 18. Lebensjahr stattfinden muss.

Inwiefern kann ein Junge/ junger Mann seine Religion nicht ausüben oder ist an der Ausübung seiner Religion behindert, wenn er eine Vorhaut hat?

Ein Kind hat sich noch nicht für eine Religion entscheiden können. Die Beschneidung kann somit auch nicht die willentliche Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion beweisen, sondern nur den Wunsch der Eltern ausdrücken, bzw deren Religiosität beweisen.

„Schifferstadt“ (Pseudonym)

Chaostante...das frage ich mich bei so ziemlich allen Religionen...sei es Taufe, Beschneidung oder sonstwas.
Aber ich hab so das Gefühl, wir drehen uns sowieso im Kreis und viele wissen wahrscheinlich tatsächlich nicht, wie sie die Frage beantworten sollen.

Für mich persönlich ergibt sich folgendes Bild: sehr viele Menschen beschäftigen sich gar nicht weitergehend mit ihrer jeweiligen Religion (das gilt für alle Religionen die wir hier so "kennen"). Und viele Dinge, "Riten" und übernommene Ansichten werde einfach vertreten und verteidigt, weil es eben immer so war, bei Mama und Papa, bei Oma und Opa und überhaupt, "man" macht das eben so.

Blöd nur, dass das Thema Religion immer noch so sehr emotionsbehaftet ist und man sich in diesem Thema bewegt wie auf Eierschalen.

Schlussendlich schätze ich, auf Dauer wird Köpfchen einschalten, persönliche Animositäten hintenan stellen, Aufklärung, Bildung, Hinterfragen mit Sicherheit die ein oder andere Wende bringen...in kleinen Schritten...in einigen Generationen.

„Dinslaken“ (Pseudonym)

@susirella

ein besseres Schlußwort läßt sich nicht finden, um diesen Thread zu schliessen.
Du hast darin alles gesagt......
Danke

„Remscheid“ (Pseudonym)

So ist es und wir werden niemals den Glauben oder Religionen ändern und wollen es auch nicht. Wir können höchstens zum Nachdenken anregen, ob alles, was seit tausend Jahren so gemacht wird, heute noch so stehen bleiben muß oder ob neue Erkenntnisse und Wissenststände besonders in Hinsicht auf Gewaltausübungen, auch mal andere Schlussfolgerungen zulassen kann.

„Wetteraukreis“ (Pseudonym)

Religionen sind die Geißel der Menschheit...!!

Ohne mich in die Für und Wider Disskussion einmischen zu wollen, sieht man doch an den Emotionen hier im Forum (ob nun besonders geistreich oder nicht) daß dieses Thema nicht einfach durch ein Gericht entschieden werden kann. Ja, es sollten sich alle hier lebenden Bürger an unsere Gesetze halten. Aber ein Staat, der inkonsequent genug ist, selber keine Trennung von Staat und Religion durchzuführen und außerdem dank seiner Vergangenheit nie ein böses Wort gegen Juden oder derer Gebräuche sagen darf, wird hier nicht konsequent durchgreifen. Und die vielen Muslime und Juden in unserem Land werden sich einfach nicht an die Gesetze halten. Fertig. Was tun? Alle wegsperren?
Ich denke nicht, daß man in dieser Frage einen Konsens für alle erzielen kann. Da mag es noch hundert Mal in irgendeinem Gesetz stehen. Über Religionen, den Glauben und die sogenannten Traditionen setzt man sich nicht hinweg.
Ich will kein neues Fass aufmachen. Aber was ist mit dem Zölibat und den ganzen Kindesmissbrauchsfällen in der christlichen Kirche? Strengt der Staat sich an, da härter durchzugreifen? Nein, man überlässt es der Kirche, sich besser zu kontrollieren... Ohne Worte.

Nochmal: Ich bin nicht für Beschneidungen. Ich sehe überhaupt keinen Sinn darin. Aber ich kann verstehen, daß Menschen die in diesem Glauben aufgewachsen sind, nicht einfach ihren Glauben wechseln, nur weil sie eine Landesgrenze überschritten haben. Ja, sie sollten sich den Gesetzen anpassen. Aber nein, das werden sie nicht tun, solange der Glaube für sie stärker wiegt.
So sehe ich das.
Amen. :-)

„Bramsche“ (Pseudonym)

ZEUGNISSE werde Ich am montag den 30.07.2012 Verteilen..

ETWAS GEDULD BITTE !!! :-))